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Yuppie-Kassen machen Jagd auf Junge und Gesunde
18.04.2000 • 0 Kommentare

Der Verband der Angestellten-Krankenkassen (VdAK)
verteidigt seine Forderung nach einem Mindest-Beitragssatz von 12,7 Prozent in der gesetzlichen Krankenversicherung gegen heftige Kritik. Verbandschef Lutz Freitag erklärte zur Begründung heute in Siegburg bei Bonn, zahlreiche Betriebskrankenkassen nutzten die bestehende Gesetzesregelung aus, verschafften sich Wettbewerbsvorteile und machten «Jagd auf junge, gesunde Mitglieder».
Ältere und kranke Versicherte suchten dagegen weiter den Schutz der AOK und Ersatzkassen. Dies führe zu einer «gefährlichen Spaltung der Kassenlandschaft» in beitragsgünstige «Yuppie-Kassen» und Versorgerkassen mit entsprechend höheren Belastungen für die Versicherten.


Freitag verlangte daher, mit der Orientierung an einer Untergrenze für den Beitragssatzbedarf von 12,7 Prozent den Wettbewerb auf eine faire Grundlage zu stellen. Kassen, die Ausgaben unter dieser Grenze aufweisen, seien hierzu nur durch Risikoselektion in der Lage.


Quelle: Siegburg (ddp)

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