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Arthrose-Studie
Reibungslos? Von wegen.
Barmer-Studie evaluiert den Einsatz physiotherapeutischer Leistungen bei Arthrose-Patienten.
06.11.2020 • 1 Kommentar

Die Osteoarthrose zählt weltweit zu den häufigsten Gelenkerkrankungen beim erwachsenen Menschen. Zu Beginn der Erkrankung zeigt sich ein gestörtes Gleichgewicht des Knorpelstoffwechsels. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Zerstörung von Kollagenen in der Knorpeloberfläche. Zwar führt das einerseits zu einer gesteigerte Neubildung verschiedener Knorpelkomponenten, auf der anderen Seite weisen diese aber eine geringe Qualität und eine deutlich verminderte Resistenz gegenüber Gelenkbelastungen auf. Ist die reibungslose Gelenkbewegung gestört, sind irreversible Schädigungen des Knorpelgewebes mit einhergehenden Funktionsstörungen sowie starken Schmerzen die Folge.

Arthrose wird als altersassoziierte Erkrankung betrachtet. Angesichts des demographischen Wandels ist im Laufe der nächsten Jahrzehnte mit einem stetig wachsenden Anteil an alten und sehr alten Menschen zu rechnen, wodurch auch die Anzahl der Arthrose-Patienten zweifellos weiter ansteigen wird.

Die Physiotherapie zählt im Rahmen des konservativen Arthrosemanagements zu den Therapiemethoden erster Wahl. Demzufolge haben sich Wissenschaftler der Abteilung für Versorgungsforschung der Universität Oldenburg damit befasst, in welchem Umfang physiotherapeutische Leistungen von Arthrose-Patienten derzeit genutzt werden.

In Zusammenarbeit mit der Barmer Krankenkasse wurden im Jahr 2016 rund 9.000 Fragebögen an Patienten mit Knie- und/oder Hüftgelenksarthrose im Alter zwischen 30 und 79 Jahren verschickt. 40 Prozent (ca. 3.500) der Fragebögen flossen schließlich in die Arthrose-Studie ein.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass lediglich jeder zweite Arthrose-Patient innerhalb der letzten 12 Monate Physiotherapie in Anspruch genommen hat. Dabei wurden physiotherapeutische Leistungen in den östlichen Bundesländern häufiger (59%) in Anspruch genommen als in westlichen Bundesländern (42%) und von Frauen häufiger (54%) als von Männern (43%).

Überraschenderweise spielten Alter und BMI sowie mögliche Begleiterscheinungen keine nennenswerte Rolle.

Dagegen waren für die Inanspruchnahme der angebotenen Physiotherapie die folgenden Kriterien durchaus von Bedeutung:
  • • Haushaltseinkommen (bei einem Haushaltseinkommen von weniger als 1.500€ sank die Inanspruchnahme signifikant)
    • Krankheitsstatus (gemessen anhand des WOMAC-Scores, ein Fragebogen zu Hüft- und Kniebeschwerden)
    • Krankheitsaktivität (Zahl und Lokalisation betroffener Gelenke)
Das Forscherteam um Hannes Jacobs stellte darüber hinaus fest, dass sogar von den am schwersten betroffenen Patienten mit gravierenden Funktionsstörungen und starken Schmerzen lediglich ein Drittel der Fälle überhaupt Physiotherapie in Anspruch genommen hat.

Kommentar
Angesichts der zunehmenden Verbreitung dieses Krankheitsbildes und den daraus resultierenden volkswirtschaftlichen Kosten muss es die Aufgabe sein, durch Aufklärung und Beratung darauf hinzuwirken, dass die zur Verfügung stehenden physiotherapeutischen Maßnahmen in größerem Umfang als bisher von den Patienten auch angenommen werden.

Ein kostenloses Abstract der Studie finden Sie hier.

Franziska Stelljes / physio.de

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ArthroseStudieBarmerBMIKnorpelPhysiotherapie


Es gibt 1 Beitrag
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mosaik
06.11.2020 01:21
Der Satz: "in Anspruch genommen"ist durchaus zweideutig, wenn man die Hintergrundinformation nicht hat:
Wurde die Therapie a) vom Arzt initiert, der Patient hat diese abgelehnt/ oder abgebrochen, oder b) wusste der Patient gar nichts von der Möglichkeit der physiotherapeutischen Behandlung und hat diese aufgriúnd dessen nicht in Anspruch genommen?

Beides mal beantwortet der Patient die Frage: "hatten Sie in den letzten Monaten Physiotherapie", mit: "nein"

Wird jetzt als Schlussfolgerung der Studie die Budgetfreiheit für die Arthrose eingeführt und der Arzt sondervergütet, wenn er PT/ Ergo aufschreibt? Oder ist es nur eine Studie zum Bauchpinseln der Heilmittelerbringer, damit sie weiterhin von der seelig machenden Tatsache zu leben versuchen, wichtig zu sein. Zynismusmodus aus.


Viele Grüße
Monika
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Der Satz: "in Anspruch genommen"ist durchaus zweideutig, wenn man die Hintergrundinformation nicht hat: Wurde die Therapie a) vom Arzt initiert, der Patient hat diese abgelehnt/ oder abgebrochen, oder b) wusste der Patient gar nichts von der Möglichkeit der physiotherapeutischen Behandlung und hat diese aufgriúnd dessen nicht in Anspruch genommen? Beides mal beantwortet der Patient die Frage: "hatten Sie in den letzten Monaten Physiotherapie", mit: "nein" Wird jetzt als Schlussfolgerung der Studie die Budgetfreiheit für die Arthrose eingeführt und der Arzt sondervergütet, wenn er PT/ Ergo aufschreibt? Oder ist es nur eine Studie zum Bauchpinseln der Heilmittelerbringer, damit sie weiterhin von der seelig machenden Tatsache zu leben versuchen, wichtig zu sein. Zynismusmodus aus. Viele Grüße Monika
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mosaik schrieb:

Der Satz: "in Anspruch genommen"ist durchaus zweideutig, wenn man die Hintergrundinformation nicht hat:
Wurde die Therapie a) vom Arzt initiert, der Patient hat diese abgelehnt/ oder abgebrochen, oder b) wusste der Patient gar nichts von der Möglichkeit der physiotherapeutischen Behandlung und hat diese aufgriúnd dessen nicht in Anspruch genommen?

Beides mal beantwortet der Patient die Frage: "hatten Sie in den letzten Monaten Physiotherapie", mit: "nein"

Wird jetzt als Schlussfolgerung der Studie die Budgetfreiheit für die Arthrose eingeführt und der Arzt sondervergütet, wenn er PT/ Ergo aufschreibt? Oder ist es nur eine Studie zum Bauchpinseln der Heilmittelerbringer, damit sie weiterhin von der seelig machenden Tatsache zu leben versuchen, wichtig zu sein. Zynismusmodus aus.


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