Das GPR Gesundheits- und
Pflegezentrum Rüsselsheim besteht
aus den Teilbereichen GPR Klinikum
(577 Betten), der GPR
Seniorenresidenz „Haus am
Ostpark“ (185 Plätze) sowie dem
GPR Ambulanten Pflegeteam. Das GPR
Klinikum versorgt jährlich rund
27.000 stationäre und 75.000
ambulante Patienten. Damit leisten
wir einen bedeutenden Anteil zur
Sicherung der Lebensqualität in
der Region
Rüsselsheim/Main-Spitze. Wir
gelten als besonders frauen- und
familienfreundlicher Betrieb und
nehmen als Aka...
Pflegezentrum Rüsselsheim besteht
aus den Teilbereichen GPR Klinikum
(577 Betten), der GPR
Seniorenresidenz „Haus am
Ostpark“ (185 Plätze) sowie dem
GPR Ambulanten Pflegeteam. Das GPR
Klinikum versorgt jährlich rund
27.000 stationäre und 75.000
ambulante Patienten. Damit leisten
wir einen bedeutenden Anteil zur
Sicherung der Lebensqualität in
der Region
Rüsselsheim/Main-Spitze. Wir
gelten als besonders frauen- und
familienfreundlicher Betrieb und
nehmen als Aka...
Methodik
Zwischen Januar 2010 und September 2013 wurden 528 Personen mit unikondylärer Kniearthrose rekrutiert. Sie wurden der HEP- oder TEP-Intervention randomisiert zugeordnet. Von ihnen entschieden sich 55 für eine andere Versorgung oder zogen ihre Teilnahmezusage zurück. Zwei ProbandInnen verstarben noch vor dem Eingriff. Somit standen 471 Personen für die Studie zur Verfügung. Das Durchschnittsalter lag bei 65 Jahren. Die Gruppen waren in allen relevanten Endpunkten und Einflussfaktoren vergleichbar.
Der primäre Endpunkt war der Oxford-Knee-Score (OKS). Zusätzlich wurden das Aktivitätenniveau, die gesundheitsbezogene Lebensqualität, die Zufriedenheit mit den Ergebnissen und die Komplikationsrate ermittelt. Außerdem befragte man alle TeilnehmerInnen, ob sie sich der Operation ein weiteres Mal unterziehen würden, wenn sie wieder vor der Entscheidung stünden.
Ergebnisse
Zum 10-Jahres-Follow-Up reagierten 326 Personen auf die Kontaktaufnahme durch die ForscherInnen. Beide Gruppen wiesen auch nach diesem Zeitraum noch akzeptable bis gute Ergebnisse zu allen Endpunkten auf. Es konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden. Sowohl die Funktions- und Schmerzwerte als auch die Zufriedenheit mit den Ergebnissen waren gleichwertig. Ebenso hätte sich die gleiche Anzahl wieder für die jeweilige OP-Technik entschieden.
Tendenziell hatten Personen, die eine Totalendoprothese erhielten, eine etwas höhere postoperative Komplikationsrate. Sie brauchten beispielsweise Bluttransfusionen, die bei einer HEP nicht nötig waren. Besonders auffällig war die Häufigkeit von Revisionsoperationen aufgrund massiver Steifigkeit, die bei einer TEP zehnmal so häufig durchgeführt werden musste als bei einer HEP.
Fazit
Insgesamt erweisen sich Hemiendoprothesen des Kniegelenks als eine kosteneffektivere – im Mittel 731 britische Pfund (843,67 Euro) günstigere – Versorgung. Dies war vor allem auf die Nachbehandlungs- und Komplikationskosten zurückzuführen. Die HEP sollte daher bei unikondylärer Arthrose bevorzugt werden.
Martin Römhild B.Sc. / physio.de
TEPArthroseStudie
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