Physiotherapeut:in mit Schwerpunkt
Manuelle Therapie
Erlangen-Büchenbach "·
Vollzeit/Teilzeit "· ab Januar 2027
"· unbefristet
VON SCHMERZ ZUR STÄRKE
________________
Exeo ist eine Gemeinschaftspraxis
für Physiotherapie, Rehabilitation
und Training in
Erlangen-Büchenbach. Persönlich,
spezialisiert, präzise, behutsam,
geduldig und mutig – so arbeiten
wir.
Die meisten unserer Patient:innen
kommen mit Schmerzen, viele von
ihnen trainieren heute. Deshalb
verbinden wir Befund, ma...
Manuelle Therapie
Erlangen-Büchenbach "·
Vollzeit/Teilzeit "· ab Januar 2027
"· unbefristet
VON SCHMERZ ZUR STÄRKE
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Exeo ist eine Gemeinschaftspraxis
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kommen mit Schmerzen, viele von
ihnen trainieren heute. Deshalb
verbinden wir Befund, ma...
Zwei Systeme
Die dreijährige Berufsfachschulausbildung bleibt bestehen.
Daneben soll ein duales Studium mit mindestens sieben und höchstens acht Semestern in Vollzeit treten.
So wird es in Zukunft zwei Arten von PhysiotherapeutInnen geben.
BachelorabsolventInnen sollen bestimmte heilkundliche Maßnahmen „eigenverantwortlich“ durchführen, sofern sie während des Studiums erlernt wurden, und zwar ausdrücklich ohne ärztliche Diagnostik - das legt also schon einmal die Voraussetzungen für den Direktzugang und wäre quasi gleichbedeutend mit dem sektoralen HP für alle "studierten Physios".
Für einen „Direct Access“ auf Kassenkosten würden aber auch nach Inkrafttreten des Gesetzes noch entsprechende sozialrechtliche Regelungen fehlen.
Inwiefern die bisher schon erworbenen Bachelor-Abschlüsse für diesen Direktzugang qualifizieren, bleibt abzuwarten. Im Entwurf steht, dass bereits hochschulisch ausgebildeten Physios der Erwerb der „dafür erforderlichen heilkundlichen Kompetenzen“ ermöglicht werden soll. Ein heute vorhandener Bachelor allein würde damit nicht automatisch zum Direktzugang berechtigen. Wie vorhandene Abschlüsse berücksichtigt werden und welchen Umfang eine mögliche ergänzende Qualifizierung haben könnte, wird nicht benannt.
Auch die berufsschulische Ausbildung soll auf mehr Entscheidungsfreiheit vorbereiten. Auf Grundlage einer ärztlich festgestellten Diagnose und Indikation sollen ihre Absolventen selbst über Auswahl, Dauer und Frequenz der Therapie bestimmen können. Das könnte als Vorbereitung auf eine Ausweitung der Blankoverordnung verstanden werden.
Bezahlte Ausbildung oder erweiterte Kompetenzen?
Für BerufsanwärterInnen stellt sich in Zukunft die Frage nach Prioritäten. Wer sich für die Berufsausbildung entscheidet, erhält ein Zückerchen in Form einer Ausbildungsvergütung - Studierende erhalten dagegen mehr Kompetenzen.
Wer sich für das Studium entscheidet, geht erst einmal (wie in anderen Studiengängen auch) leer aus, denn hier wird es keine Ausbildungsvergütung geben. Werden kommende Verhandlungen die akademische Qualifikation auch finanziell so weit honorieren, dass sich der Gang an die Hochschule lohnt? Das wird sich zeigen.
Zertifikate werden perspektivisch abgeschafft
Lange wurde es gefordert, nun steht es zumindest im Gesetzentwurf: Inhalte der Zertifikatsleistungen (wie z.B. PNF, Bobath, MT, MLD, usw.) sollen bereits während der Ausbildung unterrichtet werden, was ermöglichen soll, diese „leistungsrechtlich erbringen zu können.“
Und natürlich wird auch das Ausbildungscurriculum angepasst. Wer sich aktuelles evidenzbasiertes Wissen aneignen will, muss nicht den akademischen Weg beschreiten. Die Ausbildung soll sich ausdrücklich am anerkannten Stand physiotherapiewissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse orientieren. Wissenstransfer, Selbstreflexion und Qualitätsentwicklung werden als Ausbildungsziel verankert.
Gesetz mit Perspektive?
Das Gesetz soll 2028 in Kraft treten, die Regelungen zur Ausbildungsvergütung 2029. Danach wird sich zeigen, inwiefern die Regelungen tatsächliche Änderungen bewirken werden. Wird es Physios mit Direktzugang geben oder werden Verhandlungen aufgrund der (bisher) geringen Anzahl an Bachelor-AbsolventInnen auf die lange Bank geschoben? Was passiert mit den bisher erworbenen Zertifikaten? Sind frisch ausgebildete Physios bald besser qualifizierte „Allrounder“ als die alten Hasen, die nicht alle Zertifikate abrechnen dürfen? Inwiefern werden große Praxen von den neuen Ausbildungsrichtlinien profitieren und werden kleine Praxen hierdurch noch einmal mehr benachteiligt?
Noch ist nicht einmal ein Termin zur Abstimmung bekannt, es ist also durchaus möglich, dass sich das ein oder andere Detail im Gesetz noch ändern könnte.
Daniel Bombien / physio.de
PS: Lesen Sie hier die Meinung des vdeks zur geplanten Reformen des Berufsgesetzes.
BerufsgesetzDirektzugangSektoraler HeilpraktikerAkademisierungAusbildung
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Nikolai Besser schrieb:
Ganz genau das finde ich ebenfalls so. Und dann hast du lauter junge Physiotherapeuten die studiert haben und die kleinen EinMann Betriebe völlig zerstören, weil sie ja so fachlicher sind, als die normalen Physios. Und die Kürzungen im Gesundheitswesen werden diesen Gesetzesentwurf lachend vom Tisch fegen. Aber das ist Deutschland, noch nicht kapiert, dass überall gespart werden soll, bringen aber gleichzeitig ein Konzept zur Idee, das nur eines im Sinn hat: zwei Klassen aufteilen und hoffen, dass die Menschen mehr zur Kasse gebeten werden: sprich Azubis dann in die Rente und Sozialschiene einzahlen. Mehr ist das nicht
Das ist was wir brauchen!!
Die langjährigen "alten Hasen" und die mit normalem Berufszweig machen dann die sch...Arbeit weiter, da die ja nichts können, weil sie kein Studium haben und die mit Studium können nichts außer theroretisch blöd daherreden, dürfen alles und bekommen noch mehr Geld.
Man was bin ich stolz auf die Obrigkeit! Aber was will man von Theoretikern erwarten!
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S J schrieb:
Yeah, noch mehr Theoretiker!
Das ist was wir brauchen!!
Die langjährigen "alten Hasen" und die mit normalem Berufszweig machen dann die sch...Arbeit weiter, da die ja nichts können, weil sie kein Studium haben und die mit Studium können nichts außer theroretisch blöd daherreden, dürfen alles und bekommen noch mehr Geld.
Man was bin ich stolz auf die Obrigkeit! Aber was will man von Theoretikern erwarten!
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Inche schrieb:
@S J Nö die Alten Hasen die noch ein bischen Schaffen müssen kürzen die Stunden Pflegen u Beh Ihre Angehörigen oder kümmern sich mit um das Enkelschen.Oder Studieren verkürzt.Die sind dann Studierte Praktiker.
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Problem beschreiben
marc525 schrieb:
Ich verstehe die gesamte Diskussion über ein sogenanntes Studium nicht, man geht doch studieren um danach ein ordentliches Gehalt zu bekomme, das Gesundheitssystem wird sowieso abgespeckt. Bei anderen Studiengängen sind netto Verdienste von mindestens 4500 € und mehr keine Seltenheit. Von diesem Aspekt vom Gesundheitssystem nicht zu stemmen. Stellt euch mal vor wenn alle Therapeuten schlagartig das doppelte verdienen würden. Die Krankenkassenverbände versuchen doch stets und ständig die Vergütung möglichst niedrig zu halten. Die Inflation wird mehr steigen, aber die Vergütung nicht. Fakt ist, die Zeit kann man sich sparen. Außerdem wie gestaltet man dann die Vergütung? Akademische Vergütungsliste und nicht akademische Vergütungsliste ? Beispiel KMT 40 € mit akademischen Grad und 20 € ohne akademischen Abschluss ? Ach, hört doch auf, es funktioniert nicht.
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