Hast du Lust, dich mit deinem
eigenen Behandlungsschwerpunkt bei
uns zu verwirklichen oder deinen
Weg bei uns zu finden?
Wir suchen ab sofort eine/n nette/n
Physiotherapeutin/ en für unsere
vielseitige und warmherzige Praxis
mit hochmotiviertem, lustigem und
sehr professionellem Team in
Giesing/ Harlaching (U1 ).
Wir bieten alle Schwerpunkte:
-orthopädisch, chirurgisch,
sporttraumatologisch und
neurologisch, auch Kindertherapie
gehört wesentlich zu unserem
Kompetenzbereich. Jeder kann ...
eigenen Behandlungsschwerpunkt bei
uns zu verwirklichen oder deinen
Weg bei uns zu finden?
Wir suchen ab sofort eine/n nette/n
Physiotherapeutin/ en für unsere
vielseitige und warmherzige Praxis
mit hochmotiviertem, lustigem und
sehr professionellem Team in
Giesing/ Harlaching (U1 ).
Wir bieten alle Schwerpunkte:
-orthopädisch, chirurgisch,
sporttraumatologisch und
neurologisch, auch Kindertherapie
gehört wesentlich zu unserem
Kompetenzbereich. Jeder kann ...
Der Trend zieht sich durch die Heilberufe
Die Stiftung Gesundheit erfragte in einer Stichprobe von 429 HeilberuflerInnen die Meinung zur Verschiebung der TI. Insgesamt beurteilten knapp 47 Prozent der Befragten die Verschiebung als positiv, 23 Prozent als negativ. Dieser Trend durchzog alle beteiligten Fachgruppen, wobei die LogopädInnen mit 59,7 Prozent und die Hebammen mit 56 Prozent den größten Anteil der „Aufatmer“ stellten. Lediglich 16,4 Prozent der LogopädInnen und 18,1 Prozent der Hebammen zeigten sich enttäuscht über die Verschiebung. Bei den PhysiotherapeutInnen äußerten sich 37 Prozent negativ.
Gründe
Rund ein Drittel der Befragten begründete die Erleichterung über die Verschiebung mit der Chance, sich länger vorbereiten zu können. Dazu erhofften sich 28 Prozent aus der Erfahrung anderer, bereits an die TI angeschlossenen Berufsgruppen lernen zu können.
Doch die Verschiebung hat auch negative Auswirkungen auf die Stimmung: 31,5 Prozent der Befragten äußerten ein Gefühl der Verunsicherung aufgrund der ständigen Fristveränderungen, 27,5 Prozent beklagten einen Mehraufwand durch zusätzliche organisatorische Aufgaben (zum Beispiel der doppelten Planung der Implementierung). Etwas mehr als jede fünfte Befragte kritisierte die Verlängerung der Frist als ein Aufschieben der Digitalisierung und damit auch der damit einhergehenden Vorteile. Zur Wahrheit gehört auch, dass ein Viertel der Befragten keine wesentlichen Auswirkungen durch die Verschiebung sah. „Et kütt wie et kütt“, sagen die RheinländerInnen.
Und jetzt?
Bei der strategischen Planung für das nächste Jahr geht ein Riss durch die Landschaft der Heilmittelerbringer. 43 Prozent haben bereits Schritte unternommen, sich an die TI anzuschließen oder planen dies bald zu tun, weitere 43 sagen genau das Gegenteil. Ein zeitnaher Anschluss an die TI ist für sie eher oder sogar sehr unwahrscheinlich.
Ob die kleine Stichprobe der Stiftung Gesundheit repräsentativ ist, kann mangels detaillierter Methodik nicht nachgeprüft werden. Der Trend entspricht aber dem Tenor, der in Fachkreisen zu hören ist. Entweder finden sich hier Verfechter der Digitalisierung, die schon aufgrund ihrer Ideale so zeitnah wie möglich der TI beitreten wollen oder aber die Skeptiker, die vor allem die Hindernisse sehen. Interessant wird es, wenn bis Oktober 2027 ein erheblicher Anteil der Heilberufe immer noch nicht an die TI angeschlossen sein wird. Muss dann etwa erneut die Frist verschoben werden?
Daniel Bombien / physio.de
TIUmfrageDigitalisierung
Das klappt alles nicht, weil zu wenig Fachkompetenz in der Planung sitzt, unnötige Komplikationen eingebaut werden und jeder in der Kette die Hand aufhält und daran verdienen will. Wäre es gut organisiert, zugänglich und sinnhaft, wäre auch die Abwehr nicht so enorm.
Mir persönlich gefällt die totale Abhängigkeit von Netz und Strom nicht und die geringe Kontrollierbarkeit der Daten (Wer glaubt denn ernsthaft, dass sei alles sicherer, als bei mir im Schrank eingeschlossen. Das ist lächerlich.). Aus befreundeten Arztpraxen hört man eine Katastrophe nach der anderen. Zusätzliche Arbeit, zusätzliche Kosten, Sytemausfälle, ohne dass dem ein wirklicher Mehrwert gegenüber steht, der dem Aufwand entspricht. Die Systeme werden immer angreifbarer. Ich sehe da noch keine Verlässlichkeit.
Gerade hat Thevea die Preise erhöht. Wenn wir alle angeschlossen sind, werden uns Abhängigen die Kosten nur so um die Ohren fliegen.
Ich frage mich, warum ich weiter monatelang auf Geld für meine erbrachte Leistung warten muss, wenn die doch ach so schnelle Technik die Daten im Prinzip täglich an die Kostenträger liefern wird. Dieser eine Vorteil für die angeschlossenen Heilmittelpraxen wird seltsamerweise nicht berücksichtigt. Also werden wir weiterhin kostenlosen Kredit für die Krankenkassen geben müssen.
Auch warte ich immer noch vergebens darauf, dass der Eigenanteileinzug endlich automatisiert über die Krankenkassen erfolgt. Was Technik nicht alles kann.....
Es glaube doch keiner, dass Berichte oder Anfragen in ärztlichen Praxen häufiger gelesen werden, weil sie elektronisch angeflattert kommen. Das Personal bleibt gleich oder wird eher weniger, wenn noch mehr junge ÄrztInnen nur noch in Teilzeit arbeiten oder sich mit sinnlosem Technikblabla rumschlagen müssen.
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Peter Schmellenbach schrieb:
Sehr gut auf den Punkt gebracht 👍👍👍👍👍👍
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
S. Vogt schrieb:
Evidenzbasiert hat mit elektronischer Aktenführung überhaupt nichts zu tun und Elektronik als solche nichts mit therapeutischer Qualität.
Das klappt alles nicht, weil zu wenig Fachkompetenz in der Planung sitzt, unnötige Komplikationen eingebaut werden und jeder in der Kette die Hand aufhält und daran verdienen will. Wäre es gut organisiert, zugänglich und sinnhaft, wäre auch die Abwehr nicht so enorm.
Mir persönlich gefällt die totale Abhängigkeit von Netz und Strom nicht und die geringe Kontrollierbarkeit der Daten (Wer glaubt denn ernsthaft, dass sei alles sicherer, als bei mir im Schrank eingeschlossen. Das ist lächerlich.). Aus befreundeten Arztpraxen hört man eine Katastrophe nach der anderen. Zusätzliche Arbeit, zusätzliche Kosten, Sytemausfälle, ohne dass dem ein wirklicher Mehrwert gegenüber steht, der dem Aufwand entspricht. Die Systeme werden immer angreifbarer. Ich sehe da noch keine Verlässlichkeit.
Gerade hat Thevea die Preise erhöht. Wenn wir alle angeschlossen sind, werden uns Abhängigen die Kosten nur so um die Ohren fliegen.
Ich frage mich, warum ich weiter monatelang auf Geld für meine erbrachte Leistung warten muss, wenn die doch ach so schnelle Technik die Daten im Prinzip täglich an die Kostenträger liefern wird. Dieser eine Vorteil für die angeschlossenen Heilmittelpraxen wird seltsamerweise nicht berücksichtigt. Also werden wir weiterhin kostenlosen Kredit für die Krankenkassen geben müssen.
Auch warte ich immer noch vergebens darauf, dass der Eigenanteileinzug endlich automatisiert über die Krankenkassen erfolgt. Was Technik nicht alles kann.....
Es glaube doch keiner, dass Berichte oder Anfragen in ärztlichen Praxen häufiger gelesen werden, weil sie elektronisch angeflattert kommen. Das Personal bleibt gleich oder wird eher weniger, wenn noch mehr junge ÄrztInnen nur noch in Teilzeit arbeiten oder sich mit sinnlosem Technikblabla rumschlagen müssen.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
tramper schrieb:
Auch ich stehe mit meiner Minnipraxis dem Ganzen skeptisch gegenüber.Um mich herum haben sich ein paar grössere Praxen bereits angeschlossen,aber Nutzen haben sie davon nicht...halt Technik.Oft bricht das System zusammen und nix geht mehr.Die Kosten laufen aber weiter und wer keine Rezeptionskraft hat,so wie wir,guckt in den Mond.Stunden versucht man den Support zu erreichen der technische Fachausdrücke einem um die Ohren wirft und somit für graue Haare sorgt.Auch ich denke über Aufgabe nach.Ich bin 56 meine Praxis läuft mit alten Mustern prima,doch das jetzt ist nicht mehr mein gewähter Beruf.Ich bin eben nur Physio und nicht IT Mensch.
Wir korrespondieren fast nur noch über KiM mit den Ärzten und ich muss sagen das läuft besser als gedacht (Änderung von Rezepten etc.), mehr können wir Heilmittelerbringer zur Zeit nicht mit der TI anfangen.
Schade ist nur dass auch viele Ärzte/Arztpraxen noch nicht damit arbeiten bzw.angebunden sind.
Ich denke wenn man das mit Theorg, Buchner oder einem ähnlichen Partner macht ist das alles nicht so kompliziert. Digital sind wir ja bereits alle die letzten Jahre immer mehr geworden:-)
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Anja Weintz schrieb:
Wir sind bereits seit November 2025 angeschlossen und es ging alles problemlos und recht fix mit Theorg, auch der Antrag zur Erstattung ist bereits durch, nur die erste Bezahlung der gKV kommt etwas zeitverzögert. D.h.man muss in Vorkasse monatlich gehen.
Wir korrespondieren fast nur noch über KiM mit den Ärzten und ich muss sagen das läuft besser als gedacht (Änderung von Rezepten etc.), mehr können wir Heilmittelerbringer zur Zeit nicht mit der TI anfangen.
Schade ist nur dass auch viele Ärzte/Arztpraxen noch nicht damit arbeiten bzw.angebunden sind.
Ich denke wenn man das mit Theorg, Buchner oder einem ähnlichen Partner macht ist das alles nicht so kompliziert. Digital sind wir ja bereits alle die letzten Jahre immer mehr geworden:-)
Aber wenn jetzt nichts passiert, dann werde ich mich auch nicht mehr anschließen lassen. Der Honorarabzug für ein letztes Jahr meiner Berufstätigkeit ist mir dann in diesem Fall egal
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
martina.heidi.8159 schrieb:
Ich habe die Ausweise schon seit über einem halben Jahr, aber mein Software Anbieter schnarcht durch die Lande. Ich weiß nicht wie viele Erinnerungen ich schon geschickt habe. Bestellt ist es bereits.
Aber wenn jetzt nichts passiert, dann werde ich mich auch nicht mehr anschließen lassen. Der Honorarabzug für ein letztes Jahr meiner Berufstätigkeit ist mir dann in diesem Fall egal
Privatpraxis oder früh Rente hören sich tug an.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
mgries schrieb:
Könnte mir mal bitte jemand 3 Vorteile im Physiotherapeutischen altag nennen den ich durch die TI erlange... ok 2 Vorteile ... ach was nennt mir einen Vorteil.... scheiss drauf gibt es Nachteile? Bitte nicht mehr als einen Nachteil nennen. Danke!
Privatpraxis oder früh Rente hören sich tug an.
Das die TI nicht sofort und perfekt startet ist ein normaler Prozess. Der ist am Anfang nicht schön, aber umso besser für uns, dass Ärzte und Apotheker die Versuchskaninchen sind. Wenn das bei uns mal zur Pflicht wird sind 2-3 Jahre vergangen und viele Kinderkrankheiten der TI schon beseitigt.
So kompliziert ist und wird das alles nicht. Ruhe bewahren, bis Mitte 2027 anschließen lassen und dann wird das schon.
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
martina.heidi.8159 schrieb:
Die Ti kommt nicht plötzlich sondern läuft schon seit Ich glaube 2020 in Artpraxen - mehr schlecht als recht und bis vor noch nicht zu langer Zeit konnte man mit ihr nur Patientendaten der KVK online abgleichen. Jetzt gibt es KIM zur Kommunikation, wird aber auch nicht so häufig genutzt, wie gewünscht. Und das schlimme ist:TI ist KEIN sicheres System, wie der CCC bereits bewiesen hat
Es braucht eine vernünftige, praktikable digitale Lösung und die TI ist aktuell die einzige Alternative.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Stefan Arnold schrieb:
@martina.heidi.8159 mag sein, aber es geht hier auch nicht um die Atomcodes sondern um Röntgenbilder und Blutbilder von Herr und Frau XY. Man kann es mit Datenschutz und Sicherheit auch übertreiben. Nichts ist zu 100% sicher.
Es braucht eine vernünftige, praktikable digitale Lösung und die TI ist aktuell die einzige Alternative.
Neulich bei meiner HNO war die Praxis in völliger Auflösung, weil die Elektronik nicht ging und die Ersatzteile nicht verfügbar waren. Schön ist anders.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
S. Vogt schrieb:
Na ja, war nicht das Hauptargument für die Einführung, dass alles andere die Daten nicht schützt? Und wie gefährlich Fax oder Mail seien? Und jetzt ist es plötzlich egal? Der Zeitvorsprung wird auf jeden Fall durch die ständigen Defizite der Systeme aufgehoben und es besteht eine enorme Anfälligkeit durch andere Systeme: Strom, Netzstabilität und die jeweilige vor Ort des Adressaten befindliche Hardware.
Neulich bei meiner HNO war die Praxis in völliger Auflösung, weil die Elektronik nicht ging und die Ersatzteile nicht verfügbar waren. Schön ist anders.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
martina.heidi.8159 schrieb:
@Stefan Arnold ehrlich, vergiss den Technikmist. Ich betreue nebenbei die Psychotherapiepraxis meiner Frau seit Einführung der TI. Das System holpert so vor sich hin, extreme Probleme gibt es seit der Umstellung der Konnektoren in die Rechenzentren der Softwareanbieter. Einfach nur zum totärgern
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
michel mol schrieb:
Und auch heute könnte mann noch sehr wohl Autofahren ohne Sitzheizung, Allrad und parksensoren 😉
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Stefan Arnold schrieb:
Als das Auto erfunden wurde kam kam es auch nicht mit Sitzheizung, Allrad und Parksensoren.
Das die TI nicht sofort und perfekt startet ist ein normaler Prozess. Der ist am Anfang nicht schön, aber umso besser für uns, dass Ärzte und Apotheker die Versuchskaninchen sind. Wenn das bei uns mal zur Pflicht wird sind 2-3 Jahre vergangen und viele Kinderkrankheiten der TI schon beseitigt.
So kompliziert ist und wird das alles nicht. Ruhe bewahren, bis Mitte 2027 anschließen lassen und dann wird das schon.
Ich persönlich begrüße die Verschiebung und gehe sogar noch einen Schritt weiter und würde mir wünschen, wenn die TI in ihrer jetzigen Form komplett wieder eingestampft würde (Schade um die vielen Millionen, die anderweitig besser eingesetzt hätten werden können). Das Ding bringt kaum Entlastung im Alltag, das Gegenteil ist sogar oft der Fall (aus Gesprächen mit Ärzten). Im Übrigen: Interessant wird es, wenn die TI einmal ausfällt. Dann läuft nämlich nichts mehr. So vor gar nicht allzu langer Zeit geschehen, bei einer neurologischen Praxis, die alle terminierten Patienten wieder nach Hause schicken konnte. Ein Zahnarzt konnte auf Grund eines längeren TI-Ausfalls weder arbeiten noch abrechnen. Das Ganze zog sich über Monate. Und es gilt: Einmal angeschlossen, keine Möglichkeit mehr zurück.
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
martina.heidi.8159 schrieb:
Bin ganz ihrer Meinung. Nur kostet der Spaß nicht Millionen, sondern jährlich knapp 750.000.000 allein für die Technik, finanziert von der GK . Das Geld wäre bei den Versicherten besser aufgehoben
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
logofox schrieb:
"Besser aufgehoben" ist das Stichwort. Und hier insbesondere bei denen, die Leistung erbringen: Therapeuten (Heilmittelerbringer), Ärzte, Pflege, Apotheker, etc. Und das tagtäglich und zum Teil rund um die Uhr.
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
logofox schrieb:
Wie ich es an anderer Stelle bereits schon mal geschrieben habe:
Ich persönlich begrüße die Verschiebung und gehe sogar noch einen Schritt weiter und würde mir wünschen, wenn die TI in ihrer jetzigen Form komplett wieder eingestampft würde (Schade um die vielen Millionen, die anderweitig besser eingesetzt hätten werden können). Das Ding bringt kaum Entlastung im Alltag, das Gegenteil ist sogar oft der Fall (aus Gesprächen mit Ärzten). Im Übrigen: Interessant wird es, wenn die TI einmal ausfällt. Dann läuft nämlich nichts mehr. So vor gar nicht allzu langer Zeit geschehen, bei einer neurologischen Praxis, die alle terminierten Patienten wieder nach Hause schicken konnte. Ein Zahnarzt konnte auf Grund eines längeren TI-Ausfalls weder arbeiten noch abrechnen. Das Ganze zog sich über Monate. Und es gilt: Einmal angeschlossen, keine Möglichkeit mehr zurück.
Es ging den halben Abend um technische Ausfälle in der Praxis.
Von einfachen Internet Ausfällen über Ausfall des KI gesteuerten Anrufbeantworters am Dienst-Wochenende zum Kaputtgehen des Kartenlesegeräts und Ersatz dessen für 800 Euro bis zum nicht funktionieren der digitalen Telefon Anlage.
Es ist schon eine große Abhängigkeit von digitaler Technik und ich bin sehr froh und genieße es, so lange wie möglich nicht in diese Mühle eintreten zu müssen.
Gefällt mir
Frage: Haben die/ wir momentan überhaupt das Zeug dazu, in Zeiten von Stromausfällen, Personalmangel, Selbstüberschätzung und ideologischer Sonnenbrille, so etwas zufriedenstellend zu bewerkstelligen oder lieber warten, bis alles mal wieder in ruhigeren Umständen angelangt ist?
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Micha a.T. schrieb:
Je mehr Komponenten in einem System vorhanden sind, die Strom benötigen, einen qualifizierten Bediener brauchen, eine hohe Qualität der verwendeten Bauteile benötigen und eine entsprechende, fachliche Qualifikation der Planer, Anbieter und Überwacher des Systems erfordern, desto anfälliger wird das Ganze.
Frage: Haben die/ wir momentan überhaupt das Zeug dazu, in Zeiten von Stromausfällen, Personalmangel, Selbstüberschätzung und ideologischer Sonnenbrille, so etwas zufriedenstellend zu bewerkstelligen oder lieber warten, bis alles mal wieder in ruhigeren Umständen angelangt ist?
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Sarah Gerbert schrieb:
@Micha a.T. sehr richtig
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
sam98 schrieb:
Gestern Abend war ich mit meiner Freundin, die eine Zahnarztpraxis betreibt, essen.
Es ging den halben Abend um technische Ausfälle in der Praxis.
Von einfachen Internet Ausfällen über Ausfall des KI gesteuerten Anrufbeantworters am Dienst-Wochenende zum Kaputtgehen des Kartenlesegeräts und Ersatz dessen für 800 Euro bis zum nicht funktionieren der digitalen Telefon Anlage.
Es ist schon eine große Abhängigkeit von digitaler Technik und ich bin sehr froh und genieße es, so lange wie möglich nicht in diese Mühle eintreten zu müssen.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Sigrid Tinat schrieb:
Hallo an alle Kollegen/innen, ich bin bei der Meinung von Achilles. Ich bin Therapeutin geworden um mit und an Menschen zu arbeiten. Neue Systeme werden von Leuten ausgedacht und eingeführt die von unserer Tätigkeit keine Ahnung haben. Theoretisch bin ich für Neuerungen zu haben, wenn sie zu Ende gedacht und eine gewisse Probezeit überstanden haben. Mit der TI kommen zuerst mehr Kosten und nervliche Belastung auf uns zu...wer will das schon? Schönes Wochenende. vlg. s.t.
Verbraucherschützer massive Kritik an der ePA geübt und dringend Verbesserungen angemahnt:
Siehe Tagesschau.de und WDR.de unter
Stichwort „ePA“. - Auch die Kommentare am Ende lesen.
Technische Defizite, fehlende Suchoptionen, Störanfälligkeit, Daten-
schutz-Mängel, Zeit- und Kostenaufwand anstatt der in Aussicht
gestellten Zeitersparnis und Arbeitserleichterung.
Es ist aktuell schon sehr ernüchternd,
wie wenig alltagsfunktionell die ePA
im Praxistest faktisch ist.
Es braucht dringend eine vollständige
öffentliche Kostentransparenz, damit
allen klar wird, was dieser Rohrkrepierer kostet und was er dafür
bisher sinnvoll zu leisten imstande ist.
Bin sehr gespannt auf die Empfehlungen der Kommission im März:
Sollte das IT-Prestigeprojekt von
Lauterbach und Spahn weiter ohne
deutliche Verbesserungen in den Markt
gedrückt werden und gleichzeitig den
GK-Versicherten erhebliche Leistungs-
Kürzungen drohen, da die Mittel
schließlich begrenzt sind, dann wird es
spätestens Zeit für überfälligen breiten
öffentlichen Protest.
Ach ja, und dann sind da ja auch noch
die „Upcodings“, die „falschen Diagnosen“, die bisher auch immer noch den Weg in die ePA finden, aber
leider den gewünschten Informations-
Austausch ad absurdum führen.
Wirklich gruselig! 🙈
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Physiobalance schrieb:
Vor 3 Tagen haben sowohl der Hausärzte-Verband und auch die
Verbraucherschützer massive Kritik an der ePA geübt und dringend Verbesserungen angemahnt:
Siehe Tagesschau.de und WDR.de unter
Stichwort „ePA“. - Auch die Kommentare am Ende lesen.
Technische Defizite, fehlende Suchoptionen, Störanfälligkeit, Daten-
schutz-Mängel, Zeit- und Kostenaufwand anstatt der in Aussicht
gestellten Zeitersparnis und Arbeitserleichterung.
Es ist aktuell schon sehr ernüchternd,
wie wenig alltagsfunktionell die ePA
im Praxistest faktisch ist.
Es braucht dringend eine vollständige
öffentliche Kostentransparenz, damit
allen klar wird, was dieser Rohrkrepierer kostet und was er dafür
bisher sinnvoll zu leisten imstande ist.
Bin sehr gespannt auf die Empfehlungen der Kommission im März:
Sollte das IT-Prestigeprojekt von
Lauterbach und Spahn weiter ohne
deutliche Verbesserungen in den Markt
gedrückt werden und gleichzeitig den
GK-Versicherten erhebliche Leistungs-
Kürzungen drohen, da die Mittel
schließlich begrenzt sind, dann wird es
spätestens Zeit für überfälligen breiten
öffentlichen Protest.
Ach ja, und dann sind da ja auch noch
die „Upcodings“, die „falschen Diagnosen“, die bisher auch immer noch den Weg in die ePA finden, aber
leider den gewünschten Informations-
Austausch ad absurdum führen.
Wirklich gruselig! 🙈
Mein Profilbild bearbeiten