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Fachkräftemangel
Therapeutenmangel nimmt leicht ab – Physios dennoch auf Platz 1 der Mangelberufe
Ergebnisse der Fachkräfte-Engpassanalyse 2025
17.09.2026 • 15 Kommentare
Foto: Tim Reckmann • Lizenz: CC-BY •
Die Bundesagentur für Arbeit (BfA) veröffentlicht jährlich einen branchenübergreifenden Bericht zur Fachkräfteentwicklung anhand ihrer Meldezahlen von offenen Stellen. Im vorletzten Jahr führten zahnmedizinische Fachangestellte diese Statistik als Beruf mit dem stärksten Engpass an. Die Physiotherapie lag knapp dahinter (wir berichteten ).

Die Therapieberufe
Für die Beurteilung werden zunächst Faktoren/Indikatoren berechnet, die für einen Engpass sprechen. Diese werden dann in sogenannte Bewertungspunkte umgerechnet.

In der Physiotherapie verschlechterte sich der Punkteschnitt von 2024 zu 2025 um 0,1 auf 2,8 von maximal 3,0 Punkten. Dies bedeutet allerdings nicht, dass es weniger Beschäftigte oder mehr offene Stellen gäbe – im Gegenteil. Es wurden knapp 4.500 mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gezählt.

Die „schlechtere“ Bewertung stammt ausschließlich von dem leicht gestiegenen Anteil ausländischer Fachkräfte. Der Indikatorwert lag im Jahr 2024 noch bei 1,4 – 2025 bei 1,6. Da dieser Faktor ab einem Wert von 1,5 mit zwei Punkten (darunter mit einem Punkt) bewertet wird, verschiebt sich die durchschnittliche Bewertung entsprechend um die genannten 0,1 Punkte. Außerdem haben sich die Vakanzzeiten – die Dauer zwischen Stellenausschreibung und Besetzung – leicht reduziert. Offene Stellen konnten 2025 im Median innerhalb von 168 Tagen besetzt werden. Dies entspricht einer Verkürzung von einer Woche gegenüber dem Vorjahr.

Die Ergotherapie und Logopädie bleiben in den Punktwerten unverändert bei 2,7 und 2,5. Die Vakanzzeiten haben sich allerdings unterschiedlich entwickelt. Während in den Ergopraxen neue Stellen rund einen Monat schneller besetzt werden konnten als noch 2024, mussten ArbeitgeberInnen in der Sprachtherapie 10 Tage länger um neue MitarbeiterInnen buhlen als im Vorjahr.

Andere Berufe
Spitzenreiter sind und bleiben die zahnmedizinischen Fachangestellten. Allerdings ist die Physiotherapie durch die neue Punktebewertung nun gleichauf.
Angesichts der maroden Infrastruktur der Bahn erscheint die Bewertung der Berufe im Gleisbau (ebenfalls 2,8 Punkte) nicht verwunderlich. Und unter den sog. "ExpertInnen" (mindestens Hochschulabschluss, Meisterbrief, …) fehlt es vor allem an FachärztInnen für innere Medizin (2,6 Punkte).

Limitationen
Bei all den Zahlen ist wie jedes Jahr zu bedenken, dass nicht jede offene Stelle an die BfA gemeldet wird. Es werden zunehmend andere Portale für die Personalrekrutierung genutzt. Auf der anderen Seite werden möglicherweise nicht alle erfolgreich besetzten Stellen als solche an die Agentur zurückgemeldet. Oder Ausschreibungen bleiben bewusst dauerhaft offen, damit immer ein gewisses Kontingent an Bewerbungen eingeht. Denn PatientInnen gehen den Praxen selten aus. Eine neu geschaffene Stelle ist schnell mit Arbeit gefüllt. Diese Faktoren könnten die Arbeitssuchenden-Stellen-Relation und die Vakanzzeiten deutlich verschieben.

Alle Zahlen und Berichte finden Sie hier.

Martin Römhild M.Sc. / physio.de

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FachkräftemangelArbeitsagenturBericht2025PhysiotherapieErgotherapieLogopädie


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Unsichtbar
Vor einem Monat
Nein. Der größte Messfehler ist, dass Absolventen sich in der Regel nicht als arbeitssuchend melden, da sie ( ohne Ausbildungsvergütung ) kein Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Das sind jährlich etwa 4.000 Bewerber, die nicht in dieser Statistik gezählt werden.
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• Nickiiiii
Nein. Der größte Messfehler ist, dass Absolventen sich in der Regel nicht als arbeitssuchend melden, da sie ( ohne Ausbildungsvergütung ) kein Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Das sind jährlich etwa 4.000 Bewerber, die nicht in dieser Statistik gezählt werden.
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Inche
Vor einem Monat
Unsere haben doch eine Vergütung
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• doreens
Unsere haben doch eine Vergütung
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Inche schrieb:

Unsere haben doch eine Vergütung

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Dorsovolar
Vor einem Monat
Aus diesem Grund gehen Absolventen auch direkt aus der Ausbildung in das Berufsleben, was bei Kassenangestellten wie Dir wahrscheinlich nicht der Fall ist...
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• MikeL
• doreens
Aus diesem Grund gehen Absolventen auch direkt aus der Ausbildung in das Berufsleben, was bei Kassenangestellten wie Dir wahrscheinlich nicht der Fall ist...
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Dorsovolar schrieb:

Aus diesem Grund gehen Absolventen auch direkt aus der Ausbildung in das Berufsleben, was bei Kassenangestellten wie Dir wahrscheinlich nicht der Fall ist...

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Unsichtbar
Vor einem Monat
Dazu kommen noch geschätzt jährlich 5.000 Therapeutinnen, die vom Minijob zurück in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis wechseln, also ebenfalls nicht in der Zahl der Arbeitsagentur als arbeitssuchend erscheinen.

Die Verbandspropaganda zerplatzt wie eine Seifenblasen, wenn man mal genauer hinschaut.
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Dazu kommen noch geschätzt jährlich 5.000 Therapeutinnen, die vom Minijob zurück in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis wechseln, also ebenfalls nicht in der Zahl der Arbeitsagentur als arbeitssuchend erscheinen. Die Verbandspropaganda zerplatzt wie eine Seifenblasen, wenn man mal genauer hinschaut.
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Unsichtbar schrieb:

Dazu kommen noch geschätzt jährlich 5.000 Therapeutinnen, die vom Minijob zurück in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis wechseln, also ebenfalls nicht in der Zahl der Arbeitsagentur als arbeitssuchend erscheinen.

Die Verbandspropaganda zerplatzt wie eine Seifenblasen, wenn man mal genauer hinschaut.

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anika666
Vor einem Monat
Wie kommst du auf so was? Die Allermeisten melden sich sehr wohl arbeitslos, weil sie sich so die MLD Fortbildung finanzieren. Die haben aber alle schon einen Vertrag in der Tasche.
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• Inche
Wie kommst du auf so was? Die Allermeisten melden sich sehr wohl arbeitslos, weil sie sich so die MLD Fortbildung finanzieren. Die haben aber alle schon einen Vertrag in der Tasche.
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anika666 schrieb:

Wie kommst du auf so was? Die Allermeisten melden sich sehr wohl arbeitslos, weil sie sich so die MLD Fortbildung finanzieren. Die haben aber alle schon einen Vertrag in der Tasche.

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Inche
Vor einem Monat
Oder auch die MT und anderes was über Kurse bei der Arge machbar ist macht ja auch sinn dann muss es auch der AG net bezahlen und MLD wird von 4 auf 3 Wochen runter gehen da es ja jetzt neu Richtlinien gibt bei Neuro Fobis kommen die erst noch
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Oder auch die MT und anderes was über Kurse bei der Arge machbar ist macht ja auch sinn dann muss es auch der AG net bezahlen und MLD wird von 4 auf 3 Wochen runter gehen da es ja jetzt neu Richtlinien gibt bei Neuro Fobis kommen die erst noch
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Inche schrieb:

Oder auch die MT und anderes was über Kurse bei der Arge machbar ist macht ja auch sinn dann muss es auch der AG net bezahlen und MLD wird von 4 auf 3 Wochen runter gehen da es ja jetzt neu Richtlinien gibt bei Neuro Fobis kommen die erst noch

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Unsichtbar schrieb:

Nein. Der größte Messfehler ist, dass Absolventen sich in der Regel nicht als arbeitssuchend melden, da sie ( ohne Ausbildungsvergütung ) kein Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Das sind jährlich etwa 4.000 Bewerber, die nicht in dieser Statistik gezählt werden.

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a.nonym
Vor einem Monat
In eine unseren Schulen haben sich im letzten Semester 130 junge Menschen für einen Ausbildungsplatz beworben (mit Ausbildungsvergütung). Es können aus Kapazitätsgründen nur 30 ausgebildet werden. Finde den Fehler
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In eine unseren Schulen haben sich im letzten Semester 130 junge Menschen für einen Ausbildungsplatz beworben (mit Ausbildungsvergütung). Es können aus Kapazitätsgründen nur 30 ausgebildet werden. Finde den Fehler
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Eva
Vor einem Monat
Wo wohnst du? Bei uns versuchen die Schulen verzweifelt ihre Klassen zu füllen...
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Wo wohnst du? Bei uns versuchen die Schulen verzweifelt ihre Klassen zu füllen...
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Eva schrieb:

Wo wohnst du? Bei uns versuchen die Schulen verzweifelt ihre Klassen zu füllen...

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Sarah Gerbert
Vor einem Monat
"mit Ausbildungsvergütung" ist der springende Punkt
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"mit Ausbildungsvergütung" ist der springende Punkt
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Sarah Gerbert schrieb:

"mit Ausbildungsvergütung" ist der springende Punkt

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KingSwing
Vor einem Monat
Bei uns das gleiche. Teilweise deutlich über 200 Bewerber auf zwei Klassen mit je 25 Schülern…
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Bei uns das gleiche. Teilweise deutlich über 200 Bewerber auf zwei Klassen mit je 25 Schülern…
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KingSwing schrieb:

Bei uns das gleiche. Teilweise deutlich über 200 Bewerber auf zwei Klassen mit je 25 Schülern…

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a.nonym
Vor einem Monat
@Eva Saarland
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[mention]Eva[/mention] Saarland
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a.nonym schrieb:

@Eva Saarland

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Inche
Vor einem Monat
Hi Frau Nachbar wir sind RLP alle mit Vergütung aber die Azubis werden ganz schön ausgenutzt in den KHs incl Wochenddienste usw. Da werden dann Ausgelernte eingespart.Meine Büro Azubine hat den Physio abgebrochen.
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Hi Frau Nachbar wir sind RLP alle mit Vergütung aber die Azubis werden ganz schön ausgenutzt in den KHs incl Wochenddienste usw. Da werden dann Ausgelernte eingespart.Meine Büro Azubine hat den Physio abgebrochen.
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Inche schrieb:

Hi Frau Nachbar wir sind RLP alle mit Vergütung aber die Azubis werden ganz schön ausgenutzt in den KHs incl Wochenddienste usw. Da werden dann Ausgelernte eingespart.Meine Büro Azubine hat den Physio abgebrochen.

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helmingas
Vor einem Monat
@a.nonym shg?
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[mention]a.nonym[/mention] shg?
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helmingas schrieb:

@a.nonym shg?

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Schippi
Vor einem Monat
@helmingas soll das der hohe Norden bedeuten und warum ?
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[mention]helmingas[/mention] soll das der hohe Norden bedeuten und warum ?
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Schippi schrieb:

@helmingas soll das der hohe Norden bedeuten und warum ?

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a.nonym
Vor einem Monat
@helmingas Lebach
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[mention]helmingas[/mention] Lebach
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a.nonym schrieb:

@helmingas Lebach

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a.nonym schrieb:

In eine unseren Schulen haben sich im letzten Semester 130 junge Menschen für einen Ausbildungsplatz beworben (mit Ausbildungsvergütung). Es können aus Kapazitätsgründen nur 30 ausgebildet werden. Finde den Fehler



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