Das Klinikum Landsberg am Lech
bietet ein breites medizinisches
Spektrum mit einzelnen
spezialisierten Zentren im Rahmen
der Grund- und Regelversorgung im
Landkreis. Kommunal, fest
verwurzelt und modern – mit einer
Premiumstation, individueller
Patientenbetreuung und
zukunftsträchtigen Bauvorhaben
sind wir ein Haus mit kurzen Wegen.
Kommen Sie zum 01.01.2027 in unser
Team der Physikalischen Therapie
als
Physiotherapeut (m/w/d) in Teilzeit
(80 %) für die Akutgeriatrie
Ihre Aufgaben
...
bietet ein breites medizinisches
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verwurzelt und modern – mit einer
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Physiotherapeut (m/w/d) in Teilzeit
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Inhaltlich wurden soziodemografische Daten, die bisherige Ausbildung und berufliche Situation, die aktuelle Tätigkeit, die Arbeitszufriedenheit, berufsfremde Tätigkeiten und die Gesundheitskompetenz abgefragt. Der Erhebungszeitraum der Daten für die Physiotherapie umfasste fünfeinhalb Monate von März bis September 2024. Insgesamt haben 2.294 Hebammen und Heilmittelerbringer an der Studie teilgenommen.
Nahender Ruhestand wird Fachkräftemangel verstärken
Ein erheblicher Teil der der Heilmittelerbringer (27 Prozent) plant in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand zu gehen. Besonders alarmierend sind die Ergebnisse bei den Podologen mit 40 Prozent und den Physiotherapeuten mit 30,8 Prozent. Im Kontext des demographischen Wandels mit einem steigenden Bedarf an Gesundheitsleistungen einer alternden Bevölkerung wird sich der bereits bestehende Engpass noch verschärfen. Die Autoren der Studie schlagen als Lösung überörtliche Bedarfsplanung vor wie sie bereits im Versorgungsatlas der Kassenärztlichen Vereinigung durchgeführt wird.
Hohe Arbeitsbelastung
Bei Auswertung der Fragebögen zeigt sich zudem, dass es in den letzten Jahren bei einem Großteil der Befragten zu einem Anstieg der Arbeitszeit und Arbeitsbelastung gekommen ist:
Dies weist auf eine schlechte personelle Aufstellung hin und verstärkt den Fachkräftemangel weiter. Denn Menschen, die ständig unter hoher Belastung arbeiten, sind häufiger von beruflicher Erschöpfung und Frustration betroffen. Dies verschärfe den Teufelskreis des Fachkräftemangels weiter, so die Autoren, da es zu einer Abnahme der Arbeitsqualität und einer verstärkten Fluktuation innerhalb der Berufe führe. Diese Ergebnisse legen nahe, dass eine Reduktion der Arbeitszeit für viele Fachkräfte eine Möglichkeit darstellen könnte, die Berufszufriedenheit zu steigern und so die Abwanderung aus dem Beruf zu verhindern.• Ergotherapeuten: 71 Prozent
• Podologen: 69,1 Prozent
• Ernährungsfachkräfte: 67,5 Prozent
• Logopäden: 66,8 Prozent
• Physiotherapeuten: 65,9 Prozent
• Hebammen: 59,1 Prozent
Geringes Einkommen verschärft Nachwuchsprobleme
Auch die Einkommensverteilung der Heilmittelerbringer und Hebammen zeigt die allgemeinen sozioökonomischen Probleme der Gesundheitsfachberufe auf. Fast die Hälfte befindet sich unter einer Einkommensgrenze von 30 000 Euro im Jahr:
Sie gehört damit zwar zum Mittelstand, ist allerdings weit von den hohen Einkommen anderer Berufsgruppen entfernt. Das monatliche Gehalt von Physiotherapeuten liegt damit mit mehr als 1.000 Euro deutlich unter dem deutschlandweiten Durchschnittsgehalt. Durch diese vergleichsweisen niedrigen Gehälter verlieren die Therapieberufe weiter an Attraktivität, was die Nachwuchsprobleme weiter verschärft. Insbesondere gut qualifizierten und akademisierten Fachkräften fehlt der finanzielle Anreiz und die kaum vorhandenen Karrieremöglichkeiten.• Ernährungsfachkräfte: 59,7 Prozent
• Podologen: 48,5 Prozent
• Logopäden: 44,8 Prozent
• Ergotherapeuten: 44,7 Prozent
• Hebammen: 41,1 Prozent
• Physiotherapeuten: 37,4 Prozent
Fehlende Karriereperspektiven
Die oben genannten Punkte spiegeln sich auch in den Antworten zur Akademisierung wider: Die Mehrheit der Befragten in allen Berufsgruppen zeigt kein Interesse an einem Bachelorstudiengang. Besonders ausgeprägt ist dieses Desinteresse bei den Physiotherapeuten mit 81,3 Prozent, den Logopäden mit 80,5 Prozent und den Ergotherapeuten mit 77 Prozent. Ein Bachelorstudium wird von den Befragten aktuell als nicht notwendig für die berufliche Weiterentwicklung gesehen, da Karriereperspektiven und finanzielle Entlohnung dafür fehlen.
Im Gegensatz dazu zeigt sich beim Interesse an einem Masterstudiengang ein anderes Bild: Hier bestätigt mehr als die Hälfte der Befragten mit einem Bachelorabschluss in allen Berufsgruppen das Interesse an einem Masterstudium. Die Autoren interpretieren diese hohe Bereitschaft für ein weiteres Studium mit der wachsenden Anerkennung und Notwendigkeit von akademischen Abschlüssen im Gesundheitssektor, insbesondere im Hinblick auf die steigende Komplexität der Versorgung und die zunehmenden Anforderungen an die Fachkräfte. Häufig sei die Motivation akademisierter Therapeuten aber auch, durch das Studium Berufe fern der direkten Patientenversorgung zu erlangen, um bessere Karriereperspektiven realisieren zu können.
Mehrheit befürwortet Direktzugang
Die Mehrheit der Befragten spricht sich für die Einführung eines Direktzugangs aus (Logopädie: 88,3 Prozent, Physiotherapie: 81 Prozent, Ergotherapie: 79,2 Prozent). Dies zeigt die Bereitschaft der Heilmittelerbringer, ihre berufliche Tätigkeit eigenständig gestalten und mehr Verantwortung bei der Patientenversorgung übernehmen zu wollen. Eine Einführung des Direktzugangs könnte die Zufriedenheit steigern und so einem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenwirken.
Fazit
Die Studienergebnisse aus Bayern zeigen, dass sich der aktuelle Fachkräftemangel in den nächsten Jahren noch weiter zuspitzen wird. Durch das Aufdecken der einzelnen Schwachstellen werden allerdings auch Handlungsspielräume deutlich, die einem weiteren Voranschreiten der drohenden Situation entgegenwirken könnten, wenn sie jetzt angegangen werden. Mehr Eigenverantwortung und Anerkennung, bessere Karriereperspektiven und eine angepasste Vergütung könnten geeignete Maßnahmen sein.
dh / physio.de
*„HELPER“ steht für die Gesundheitsfachberufe der Hebammen, der Logopädie, der Physiotherapie und Podologie sowie der Ergotherapie und Fachkräfte der Ernährungstherapie. Das ER steht für das Universitätsklinikum Erlangen und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) als ausführende Institutionen.
FachkräftemangelGesundheitsberufePhysiotherapieHebammenErgotherapieErnährungLogopädieGehaltBayernStudie
Was ich allerdings völlig irreal finde, ist die angebliche Zunahme der Arbeitsbelastung. Meine Mitarbeiterinnen, die alle bereits seit 2009 bei mir beschäftigt sind, haben mit 38 wöchentlichen Arbeitsstunden bei mir angefangen. Würde die Zahl oben im Text stimmen, müssten sie jetzt 60,458 Stunden pro Woche Arbeiten. Ich frage mich daher ernsthaft, wie solche Zahlen zustande gekommen sind. Eine Erklärung könnte sein, dass der größte Teil der ausgefüllten Fragebögen von Tom stammt. Dies wäre auf jeden Fall eine genaue Untersuchung wert!
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Geil, ich hab herzlich gelacht. Danke
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Andreas Bock schrieb:
60,458 Stundenjoy
Geil, ich hab herzlich gelacht. Danke
Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit der Befragten ist mit 35 Stunden angegeben. Bei den angegebenen Einkommen handelt es sich um das Nettoeinkommen. Dies allerdings in Bayern. Genauere Aufteilung der Befragungsergebnisse finden sich im Link oben.
Die Befragung ist aus folgendem Grund nicht besonders repräsentativ:
„Physiotherapeuten im ambulanten Setting sind überwiegend selbständig als Praxisinhaber mit Angestellten (63,4 %). Ein Drittel der Befragten (29,1 %) ist angestellt."
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Unsichtbar schrieb:
Weitere Hinweise.
Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit der Befragten ist mit 35 Stunden angegeben. Bei den angegebenen Einkommen handelt es sich um das Nettoeinkommen. Dies allerdings in Bayern. Genauere Aufteilung der Befragungsergebnisse finden sich im Link oben.
Die Befragung ist aus folgendem Grund nicht besonders repräsentativ:
„Physiotherapeuten im ambulanten Setting sind überwiegend selbständig als Praxisinhaber mit Angestellten (63,4 %). Ein Drittel der Befragten (29,1 %) ist angestellt."
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Dorsovolar schrieb:
Großartig, bester Kommentar seit Langem!
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pt ani schrieb:
@MikeL joy
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Problem beschreiben
MikeL schrieb:
Zum einen schäme ich mich für alle Arbeitgeber, die Ihren vollzeitbeschäftigten Physios tatsächlich weniger als 30.000 € pro Jahr bezahlen. Zum anderen kann ich mir aber beim besten WIllen nicht vorstellen, dass tatsächlich 37,4 % der Physios so bescheuert sein können, sich derartig ausbeuten zu lassen. Viel eher vermute ich, dass dieses geringe Jahreseinkommen - sollte es denn tatsächlich stimmen - durch den hohen Anteil von Teilzeitbeschäftigten in den Therapieberufen zu erklären ist.
Was ich allerdings völlig irreal finde, ist die angebliche Zunahme der Arbeitsbelastung. Meine Mitarbeiterinnen, die alle bereits seit 2009 bei mir beschäftigt sind, haben mit 38 wöchentlichen Arbeitsstunden bei mir angefangen. Würde die Zahl oben im Text stimmen, müssten sie jetzt 60,458 Stunden pro Woche Arbeiten. Ich frage mich daher ernsthaft, wie solche Zahlen zustande gekommen sind. Eine Erklärung könnte sein, dass der größte Teil der ausgefüllten Fragebögen von Tom stammt. Dies wäre auf jeden Fall eine genaue Untersuchung wert!
Alles sehr schwammig und ungenau geschrieben…..beste Vorraussetzungen zum Mißverstehen
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Unsichtbar schrieb:
Was man aber sehr gut verstehen kann ist, dass bei dieser Umfrage die Praxisinhaber mal richtig gejammert haben. Dennoch eins stimmt, jeder zweite PI geht sehr bald in den Ruhestand, mit oder ohne Nachfolger...
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Horatio72 schrieb:
@Unsichtbar Tom: Neuer Name Bitte...
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mbone schrieb:
Das mit der Arbeitsbelastung verstehe ich so, dass sich eben die entsprechende Prozentzahl Therapeuten einer höheren Arbeitsbelastung ausgesetzt sieht bzw. die Arbeitszeit sich erhöht hat, die Prozentzahl aber nicht deren genauen Wert angeben soll
Alles sehr schwammig und ungenau geschrieben…..beste Vorraussetzungen zum Mißverstehen
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Physio.Helmut schrieb:
Der Fachkräfte Mangel wird noch größer wenn die Verbände die Akademisierung durchsetzen wollen.Den was ist mit den Schulabgänger der Mittelschule( einsteigen dann über den Masseur ) und den Realschulabgänger? Ja man kann auf den zweiten Bildungsweg das Abitur nach machen ,aber wer macht das .Noch mehr Fachkräftemangel .
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