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Neurourbanistik
Die gesunde Stadt
Neurourbanistik sucht präventive Maßnahmen für "Public Health".
28.06.2018 • 1 Kommentar

Städte machen krank. Dieser Eindruck entsteht zumindest, wenn man die Zahlen betrachtet. Die Schädigung der Lunge durch Feinstaub, die Zunahme von Allergien, Depressionen, Ängsten und Psychosen im urbanen Umfeld sind im Gesundheitsbericht des Robert-Koch-Institutes von 2015 protokolliert. Hintergründe, die auch dem arbeitenden Therapeuten bewusst sein müssen. Gleichzeitig birgt die Stadt aber auch viele Vorteile, "urban advantage". Für die Gesundheit gibt es zum Beispiel eine bessere Versorgung durch Ärzte, Therapeuten, Krankenhäuser und Apotheken.

Neurourbanistik ist ein neues akademisches Forschungsfeld, um auf die zunehmende "Verstädterung" zu reagieren. Dabei lenkt sie den Blick vor allem auf die Erforschung der Volksgesundheit (Public Health), der Stresseindämmung und der Prävention. "Es ist höchste Zeit zu verstehen, wo genau das Risiko im Stadtleben steckt", erklärt Dr. Mzda Adli, Psychiater und Leiter des Forschungsbereichs Affektive Störungen an der Berliner Charité und Chefarzt der Berliner Fliedner-Klinik.

Adli weist auf eine spezielle Form von sozialem Stress hin: "Er entsteht aus der Gleichzeitigkeit von sozialer Dichte und sozialer Isolation." Sei dieser Zustand chronisch und unveränderbar, wirke sich das Stadtleben negativ aus. Vor allem Senioren seien betroffen, die nicht mehr mobil sind, oder Migranten mit Integrationsproblemen. Doch nicht nur die spezifischen Gesundheitsprobleme sind besorgniserregend, sondern auch die erhöhte urbane Kriminalitätsrate.

Städteplaner und Architekten arbeiten innerhalb der Neurourbanistik an einem gesundheitsfördernden Konzept. Dabei achten sie auch auf Fehler der Vergangenheit, was die Sozialstrukturen betrifft. Die Akkumulation vieler Menschen mit finanziellen Schwierigkeiten, kaum lärmgedämmten engen Wohnungen mit dadurch fehlender Privatsphäre erhöht den Stresspegel und damit die Aggression.

"Eine gute soziale Mischung der Bevölkerung ist von fundamentaler Bedeutung", erklärt Dr. Johannes Luff, Leiter der Kriminologischen Forschungsgruppe im Bayerischen Landeskriminalamt München. Bei Bauprojekten sollten seiner Meinung nach auch Polizei und Präventionsfachleute hinzugezogen werden.

"Der Antidot gegen Stadtstress liegt in der Stadtplanung", betont der Psychiater Adli. Die zunehmende Verdichtung mit neuen Wohnvierteln, die erneut zur Ghettoisierung führen, sind kein Vorbild für zukünftige Projekte. Adli fordert mehr Bewegungsräume draußen, Anreize, sich im öffentlichen Raum zu bewegen, und er warnt vor billigen Bauten mit lärmdurchlässigen Wänden. Noch werde zu wenig verstanden, dass der Aspekt "Public Health" von großer Bedeutung sei.

Eine "Charta der Neurolinguistik" ist nun in Arbeit und wird noch dieses Jahr veröffentlicht. Inhalte sind dabei unter anderem Maßnahmen gegen Feinstaub, grüne Lungen wie Parks und Schutz vor krankmachendem Lärm.

Ul.Ma. / physio.de

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GesundheitArchitekturPrävention


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webpt
28.06.2018 01:56
Die Forscher werden das neue tolle und wichtige Wissenschaftsfeld selbstverständlich mit Inhalt füllen, das alle hin und weg sein werden.

Angemessene Löhne für Arbeit würden vor lauter Schreck fast rückwirkend wirken und die Probleme der Vergangenheit auflösen- sozusagen: einfach so.

....Vor allem Senioren seien betroffen, die nicht mehr mobil sind, oder Migranten mit Integrationsproblemen. ....
Eine wissenschaftliche Alberei um Hunger und Armut gesellschaftlich akzeptabel um zu formulieren.
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Die Forscher werden das neue tolle und wichtige Wissenschaftsfeld selbstverständlich mit Inhalt füllen, das alle hin und weg sein werden.
Angemessene Löhne für Arbeit würden vor lauter Schreck fast rückwirkend wirken und die Probleme der Vergangenheit auflösen- sozusagen: einfach so. ....Vor allem Senioren seien betroffen, die nicht mehr mobil sind, oder Migranten mit Integrationsproblemen. .... Eine wissenschaftliche Alberei um Hunger und Armut gesellschaftlich akzeptabel um zu formulieren.
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webpt schrieb:

Die Forscher werden das neue tolle und wichtige Wissenschaftsfeld selbstverständlich mit Inhalt füllen, das alle hin und weg sein werden.

Angemessene Löhne für Arbeit würden vor lauter Schreck fast rückwirkend wirken und die Probleme der Vergangenheit auflösen- sozusagen: einfach so.

....Vor allem Senioren seien betroffen, die nicht mehr mobil sind, oder Migranten mit Integrationsproblemen. ....
Eine wissenschaftliche Alberei um Hunger und Armut gesellschaftlich akzeptabel um zu formulieren.



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