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Bevölkerung
Zwei Drittel der Ü50 sind multimorbide
Dies sind die erschreckenden Ergebnisse einer Auswertung von Abrechnungsdaten der GKVen.
Menschen werden immer älter. Dies liegt vorrangig an der besseren (wissenschaftlich gestützten) medizinischen Versorgung. Dadurch ist es möglich, Krankheiten zu überleben und mit ihnen alt zu werden. So steigt beispielsweise die 5-Jahres-Überlebensrate nach einer Krebsdiagnose konstant an. Aber auch die Wahrscheinlichkeit, eine Herzerkrankung wie einen Infarkt oder Myokarditis zu überleben, hat sich in den letzten fünf Jahrzehnten verdoppelt (Quelle). Dies führt gleichzeitig dazu, dass die Zahl der „chronisch Kranken“ und somit der Menschen mit Multimorbidität ebenfalls steigt.
Methodik
Die Auswertung beruht auf den vertragsärztlichen Abrechnungsdaten der Jahre 2015 bis 2024. Somit beziehen sich die Ergebnisse ausschließlich auf Personen, die in diesem Zeitraum „beim Arzt“ und gesetzlich versichert waren. Privatversicherte und Menschen, die sich keiner ärztlichen Untersuchung unterzogen, aber dennoch erkrankt sind, bleiben daher als Dunkelziffer unbeleuchtet. Gleichzeitig mehren sich Berichte über falsche Diagnosen in den Abrechnungsdaten der PatientInnen. Wie groß die Effekte dieser beiden gegensätzlichen Limitationen sind, bleibt unklar.
Insgesamt wurden die Daten von über 32,5 Millionen Deutschen ausgewertet.
Ergebnisse
Die häufigste Erkrankung der Altersgruppe ab 50 Jahren ist die kardiovaskuläre Hypertonie. Mehr als die Hälfte aller Menschen hatten im Jahr 2024 – wie bereits zehn Jahre zuvor – diese Diagnose. Darauf folgen Fettstoffwechselstörungen, von denen jeder dritte Deutsche über 50 betroffen war. Hierbei zeigt sich seit 2015 ein Anstieg um rund sieben Prozent. Schilddrüsenprobleme sowie Osteoporose wurden jeweils bei etwa einem Viertel der Menschen diagnostiziert.
Krankheiten mit der stärksten Veränderung
Die massivste Zunahme verzeichneten die Krankenkassen bei Angststörungen. Die Prävalenz dieser Probleme stieg von 2015 bis 2024 um 37 Prozent. Die Häufigkeit chronischer Nierenerkrankungen wuchs im selben Zeitraum um rund ein Drittel und Vorhofflimmern mit 20 Prozent.
Bemerkenswert ist der Rückgang an Parkinson- und Demenzdiagnosen um jeweils rund ein Fünftel sowie an koronaren Herzkrankheiten (KHK) um 11 Prozent im Auswertungszeitraum.
Unterschiede nach Altersgruppen
Üblicherweise werden chronische Erkrankungen mit zunehmendem Alter wahrscheinlicher. Doch bekanntlich bestätigen Ausnahmen die Regel – so auch hier. Angststörungen, Asthma/COPD, Adipositas und Depressionen weichen deutlich von diesem Muster ab. Hier zeigt sich eher eine Glockenform mit einem Peak zwischen dem 70-79 Lebensjahr und geringerer Häufigkeit in jüngeren und älteren Gruppen.
Geschlechterunterschiede
Hypertonie ist kein geschlechterspezifisches Problem. Der Bluthochdruck stellt die häufigste Diagnose in beiden Gruppen dar. Bei Frauen folgen dann Erkrankungen der Schilddrüse, Depressionen und Fettstoffwechselstörungen. Bei Männern liegen Fettstoffwechselstörungen auf Rang zwei, gefolgt von Diabetes und Depressionen.
Multimorbidität nimmt zu
Das zentrale Thema der Studie war die Zahl multimorbider (zwei oder mehr Diagnosen) PatientInnen. Über alle Altersgruppen (ab 50) wiesen rund zwei Drittel aller PatientInnen mindestens zwei Erkrankungen auf. Diese Zahl stieg in den letzten zehn Jahren um zwei Prozent bei Frauen und drei Prozent bei Männern. Jede/r Zweite hat sogar bereits drei oder mehr chronische Erkrankungen. Den stärksten Anstieg verzeichnete das Institut bei mehr als vier Diagnosen. Diese lag 2024 um ein Zehntel höher als 2015.
Bereits in jungen Jahren mehrfach erkrankt
Mit zunehmendem Alter steigt die Zahl der multimorbiden Personen sukzessive an. Mit 90 Jahren hat die Hälfte der Deutschen mehr als vier chronische Krankheiten. Und neun von zehn haben mindestens zwei Diagnosen.
Doch bereits die jüngste Gruppe dieser Auswertung (50 – 59 Jahre) weist zu 44 Prozent eine Multimorbidität mit mindestens zwei Erkrankungen auf. Rund ein Viertel hat sogar drei oder mehr und ein Zehntel mehr als vier Diagnosen. Geschlechterunterschiede liegen bei dieser Auswertung im nicht-signifikanten Bereich.
Regionale Unterschiede
Die sozioökonomischen Ost-West- und Nord-Süd-Gefälle werden auch bei dieser Analyse deutlich.
Letztes Jahr feierte Deutschland das 35. Jubiläum der Wiedervereinigung. Schaut man sich die Karten der regionalen Unterschiede (Seite 14 oben) an, könnte man vermuten, dass die Mauer noch steht. Die Zahl der Menschen in den „neuen Bundesländern“ mit mindestens zwei Erkrankungen ist durchschnittlich um ein Zehntel höher als im „Westen“. Bei massiven Multimorbiditäten (mehr als vier Diagnosen) ist es sogar ein Drittel mehr.
Doch auch in „Westdeutschland“ zeichnet sich das typische Nord-Süd-Gefälle ab. In „reichen“ Regionen wie im südlichen Bayern und in Baden-Württemberg liegt die Wahrscheinlichkeit für Multimorbidität deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Wohingegen sie in Nordhessen und Südniedersachsen über diesem liegt.
Bedeutung für die Praxis
Die stetige Alterung und Zunahme der Zahl multimorbider PatientInnen erhöht die Belastung des Gesundheitswesens einerseits finanziell und andererseits personell. Jakob Holstiege – federführender Autor der Studie – und sein Team resümieren:
„Mit der Anzahl der sich im Individuum kumulierenden Erkrankungen steigt die Komplexität der medizinischen Versorgung der betroffenen Menschen auch mit der Anzahl der beteiligten medizinischen Fachgruppen, deren Handeln möglichst aufeinander abgestimmt erfolgen sollte.“
Wie ich vorkurzem schon schrieb, gesünder ernähren, regelmäßig bewegen und Stress wenn möglich reduzieren oder gelassener werden und ein Großteil dieser Erkrankungen treten nicht oder deutlich milder und später auf. Das sollte doch für die meisten machbar sein.
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• Angie D
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• Richie28
Wie ich vorkurzem schon schrieb, gesünder ernähren, regelmäßig bewegen und Stress wenn möglich reduzieren oder gelassener werden und ein Großteil dieser Erkrankungen treten nicht oder deutlich milder und später auf. Das sollte doch für die meisten machbar sein.
Entschuldige, aber das ist ein selten dämlicher Kommentar! Ein Depressiver sollte einfach mal gelassener werden und sich mehr bewegen und sich vernünftig ernähren? Eine Schilddrüsenerkrankung kommt natürlich nur vom Essen.
Angststörungen laufen wir einfach mal raus?
Interessant finde ich, dass Parkinson und Demenzerkrankungen sinken. In den letzten Jahren wurden viele Spritzmittel und Gifte verboten. Ich vermute daher den Rückgang. In Deutschland ist ja seit einiger Zeit Parkinson bei Landwirten als Berufskrankheit anerkannt. In Frankreich ist das schon sehr lange so. Da sollte man dringend weiterforschen.
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Entschuldige, aber das ist ein selten dämlicher Kommentar! Ein Depressiver sollte einfach mal gelassener werden und sich mehr bewegen und sich vernünftig ernähren? Eine Schilddrüsenerkrankung kommt natürlich nur vom Essen.
Angststörungen laufen wir einfach mal raus?
Interessant finde ich, dass Parkinson und Demenzerkrankungen sinken. In den letzten Jahren wurden viele Spritzmittel und Gifte verboten. Ich vermute daher den Rückgang. In Deutschland ist ja seit einiger Zeit Parkinson bei Landwirten als Berufskrankheit anerkannt. In Frankreich ist das schon sehr lange so. Da sollte man dringend weiterforschen.
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anika666 schrieb:
Entschuldige, aber das ist ein selten dämlicher Kommentar! Ein Depressiver sollte einfach mal gelassener werden und sich mehr bewegen und sich vernünftig ernähren? Eine Schilddrüsenerkrankung kommt natürlich nur vom Essen.
Angststörungen laufen wir einfach mal raus?
Interessant finde ich, dass Parkinson und Demenzerkrankungen sinken. In den letzten Jahren wurden viele Spritzmittel und Gifte verboten. Ich vermute daher den Rückgang. In Deutschland ist ja seit einiger Zeit Parkinson bei Landwirten als Berufskrankheit anerkannt. In Frankreich ist das schon sehr lange so. Da sollte man dringend weiterforschen.
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@anika666 Bewegung wird immer und immer wieder probagiert. Der Versuch ist es allemal wert! Auch bei Angststörungen etc. Es als dämlichen Kommentar abzuschmettern ist etwas zu klein gedacht.
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• Achilles2
[mention]anika666[/mention] Bewegung wird immer und immer wieder probagiert. Der Versuch ist es allemal wert! Auch bei Angststörungen etc. Es als dämlichen Kommentar abzuschmettern ist etwas zu klein gedacht.
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Angie D schrieb:
@anika666 Bewegung wird immer und immer wieder probagiert. Der Versuch ist es allemal wert! Auch bei Angststörungen etc. Es als dämlichen Kommentar abzuschmettern ist etwas zu klein gedacht.
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@Angie D Bewegung ist vielleicht ein Teil der Therapie. Es als Vorbeugung bei Angststörungen, Depressionen, etc zu betrachten, kannst du vergessen! Bewegung ist immer wichtig und gut, aber bei bestimmten Erkrankungen als Vorbeugung nicht wirklich relevant. Bei Herzkreislauf, Diabetes, auch bei manchen Krebsarten mag Bewegung, Essen, etc. einen Effekt haben, aber bei vielen anderen Sachen, spielt es keine entscheidende Rolle.
Man sollte sich nicht dem Trugschluss hingeben, dass einen ein gesunder Lebensstil vor allem Ungemach schützen kann, schon gar nicht im psychischen Bereich.
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[mention]Angie D[/mention] Bewegung ist vielleicht ein Teil der Therapie. Es als Vorbeugung bei Angststörungen, Depressionen, etc zu betrachten, kannst du vergessen! Bewegung ist immer wichtig und gut, aber bei bestimmten Erkrankungen als Vorbeugung nicht wirklich relevant. Bei Herzkreislauf, Diabetes, auch bei manchen Krebsarten mag Bewegung, Essen, etc. einen Effekt haben, aber bei vielen anderen Sachen, spielt es keine entscheidende Rolle.
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anika666 schrieb:
@Angie D Bewegung ist vielleicht ein Teil der Therapie. Es als Vorbeugung bei Angststörungen, Depressionen, etc zu betrachten, kannst du vergessen! Bewegung ist immer wichtig und gut, aber bei bestimmten Erkrankungen als Vorbeugung nicht wirklich relevant. Bei Herzkreislauf, Diabetes, auch bei manchen Krebsarten mag Bewegung, Essen, etc. einen Effekt haben, aber bei vielen anderen Sachen, spielt es keine entscheidende Rolle.
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@anika666 Nun, mir ging es um die Volkskrankheiten wie Adipositas, Diabetes, Rückenleiden und Bluthochdruck. Das man nicht jedes Leiden mit spazieren gehen, Obst und netter Gesellschaft heilen kann ist mir schon klar, aber schon diese lapidare Verhaltensänderung würde die Statistik der Multimorbidität in dem Artikel deutlich zum Besseren wenden. So dämlich finde ich das nicht.
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• ali
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[mention]anika666[/mention] Nun, mir ging es um die Volkskrankheiten wie Adipositas, Diabetes, Rückenleiden und Bluthochdruck. Das man nicht jedes Leiden mit spazieren gehen, Obst und netter Gesellschaft heilen kann ist mir schon klar, aber schon diese lapidare Verhaltensänderung würde die Statistik der Multimorbidität in dem Artikel deutlich zum Besseren wenden. So dämlich finde ich das nicht.
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Stefan Arnold schrieb:
@anika666 Nun, mir ging es um die Volkskrankheiten wie Adipositas, Diabetes, Rückenleiden und Bluthochdruck. Das man nicht jedes Leiden mit spazieren gehen, Obst und netter Gesellschaft heilen kann ist mir schon klar, aber schon diese lapidare Verhaltensänderung würde die Statistik der Multimorbidität in dem Artikel deutlich zum Besseren wenden. So dämlich finde ich das nicht.
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@Stefan Arnold Das passt natürlich! Aber in dem Artikel ging es ja um ein paar mehr Erkrankungen. Und die hast du mit deinem Kommentar einfach bagatellisiert.
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[mention]Stefan Arnold[/mention] Das passt natürlich! Aber in dem Artikel ging es ja um ein paar mehr Erkrankungen. Und die hast du mit deinem Kommentar einfach bagatellisiert.
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anika666 schrieb:
@Stefan Arnold Das passt natürlich! Aber in dem Artikel ging es ja um ein paar mehr Erkrankungen. Und die hast du mit deinem Kommentar einfach bagatellisiert.
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@anika666 Jetzt könnten wir darüber diskutieren, was Stefan mit "ein Grossteil der Erkrankungen" meinte. Er hat des Gesagt. Damit hat er aber eben nicht die anderen, von Dir erwähnten bagatellisiert...
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[mention]anika666[/mention] Jetzt könnten wir darüber diskutieren, was Stefan mit "ein Grossteil der Erkrankungen" meinte. Er hat des Gesagt. Damit hat er aber eben nicht die anderen, von Dir erwähnten bagatellisiert...
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ali schrieb:
@anika666 Jetzt könnten wir darüber diskutieren, was Stefan mit "ein Grossteil der Erkrankungen" meinte. Er hat des Gesagt. Damit hat er aber eben nicht die anderen, von Dir erwähnten bagatellisiert...
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@Schippi ?? Ich hab mich ausschließlich auf den obigen Artikel bezogen. Ich wusste nicht, dass du groß angelegte Studien auswertest oder selbst Studien erstellst. Sorry, aber manchmal hilft lesen wirklich weiter. Und ob du diesen Rückgang bestätigtest oder nicht, ist doch gar nicht das Thema!
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[mention]Schippi[/mention] ?? Ich hab mich ausschließlich auf den obigen Artikel bezogen. Ich wusste nicht, dass du groß angelegte Studien auswertest oder selbst Studien erstellst. Sorry, aber manchmal hilft lesen wirklich weiter. Und ob du diesen Rückgang bestätigtest oder nicht, ist doch gar nicht das Thema!
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anika666 schrieb:
@Schippi ?? Ich hab mich ausschließlich auf den obigen Artikel bezogen. Ich wusste nicht, dass du groß angelegte Studien auswertest oder selbst Studien erstellst. Sorry, aber manchmal hilft lesen wirklich weiter. Und ob du diesen Rückgang bestätigtest oder nicht, ist doch gar nicht das Thema!
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@Schippi Ich fühl mich nicht angegriffen, aber wenn ein Artikel eingestellt wird und man darauf Bezug nimmt und irgendwelche Kommentare abgegeben werden, ohne dass der Artikel überhaupt richtig gelesen wurde, dann ist das schon etwas nervig. Meine persönliche Wahrnehmung ist auch eine andere, by the way. Aber die ist nunmal sehr subjektiv. Und ich fand es eben sehr interessant, dass laut dieser Studie, die Diagnosen Parkinson und Demenz abnehmen.
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• Abrie
[mention]Schippi[/mention] Ich fühl mich nicht angegriffen, aber wenn ein Artikel eingestellt wird und man darauf Bezug nimmt und irgendwelche Kommentare abgegeben werden, ohne dass der Artikel überhaupt richtig gelesen wurde, dann ist das schon etwas nervig. Meine persönliche Wahrnehmung ist auch eine andere, by the way. Aber die ist nunmal sehr subjektiv. Und ich fand es eben sehr interessant, dass laut dieser Studie, die Diagnosen Parkinson und Demenz abnehmen.
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anika666 schrieb:
@Schippi Ich fühl mich nicht angegriffen, aber wenn ein Artikel eingestellt wird und man darauf Bezug nimmt und irgendwelche Kommentare abgegeben werden, ohne dass der Artikel überhaupt richtig gelesen wurde, dann ist das schon etwas nervig. Meine persönliche Wahrnehmung ist auch eine andere, by the way. Aber die ist nunmal sehr subjektiv. Und ich fand es eben sehr interessant, dass laut dieser Studie, die Diagnosen Parkinson und Demenz abnehmen.
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Problem beschreiben
Stefan Arnold schrieb:
Wie ich vorkurzem schon schrieb, gesünder ernähren, regelmäßig bewegen und Stress wenn möglich reduzieren oder gelassener werden und ein Großteil dieser Erkrankungen treten nicht oder deutlich milder und später auf. Das sollte doch für die meisten machbar sein.
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Was ein erschreckene Erkenntniss, dass schon 90 jährige 4 chronische Erkrankungen haben. Wie kann man bei einer statistischen Lebenserwartung von 80,5 Jahre schon mit 90 so schwer krank sein. Und was noch viel schlimmer ist: wenn das ganze System nicht funktionert, dann soagr merh als nur ein Symptom aufkommt. Meine Güte, als nächstes kommt, wer nicht atmet lebt kürzer oder wer weniger ißt als er verbraucht nimmt ab.
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• anika666
• Sarah Gerbert
Was ein erschreckene Erkenntniss, dass schon 90 jährige 4 chronische Erkrankungen haben. Wie kann man bei einer statistischen Lebenserwartung von 80,5 Jahre schon mit 90 so schwer krank sein. Und was noch viel schlimmer ist: wenn das ganze System nicht funktionert, dann soagr merh als nur ein Symptom aufkommt. Meine Güte, als nächstes kommt, wer nicht atmet lebt kürzer oder wer weniger ißt als er verbraucht nimmt ab.
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Was ein erschreckene Erkenntniss, dass schon 90 jährige 4 chronische Erkrankungen haben. Wie kann man bei einer statistischen Lebenserwartung von 80,5 Jahre schon mit 90 so schwer krank sein. Und was noch viel schlimmer ist: wenn das ganze System nicht funktionert, dann soagr merh als nur ein Symptom aufkommt. Meine Güte, als nächstes kommt, wer nicht atmet lebt kürzer oder wer weniger ißt als er verbraucht nimmt ab.
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Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) veröffentlicht regelmäßig Gesundheitsdaten der deutschen Bevölkerung im Versorgungsatlas. Die aktuelle Studie befasste sich explizit mit der „Multimorbidität bei Menschen ab 50 Jahren – zeitliche Trends und regionale Variation“.
Methodik
Die Auswertung beruht auf den vertragsärztlichen Abrechnungsdaten der Jahre 2015 bis 2024. Somit beziehen sich die Ergebnisse ausschließlich auf Personen, die in diesem Zeitraum „beim Arzt“ und gesetzlich versichert waren. Privatversicherte und Menschen, die sich keiner ärztlichen Untersuchung unterzogen, aber dennoch erkrankt sind, bleiben daher als Dunkelziffer unbeleuchtet. Gleichzeitig mehren sich Berichte über falsche Diagnosen in den Abrechnungsdaten der PatientInnen. Wie groß die Effekte dieser beiden gegensätzlichen Limitationen sind, bleibt unklar.
Insgesamt wurden die Daten von über 32,5 Millionen Deutschen ausgewertet.
Ergebnisse
Die häufigste Erkrankung der Altersgruppe ab 50 Jahren ist die kardiovaskuläre Hypertonie. Mehr als die Hälfte aller Menschen hatten im Jahr 2024 – wie bereits zehn Jahre zuvor – diese Diagnose. Darauf folgen Fettstoffwechselstörungen, von denen jeder dritte Deutsche über 50 betroffen war. Hierbei zeigt sich seit 2015 ein Anstieg um rund sieben Prozent. Schilddrüsenprobleme sowie Osteoporose wurden jeweils bei etwa einem Viertel der Menschen diagnostiziert.
Krankheiten mit der stärksten Veränderung
Die massivste Zunahme verzeichneten die Krankenkassen bei Angststörungen. Die Prävalenz dieser Probleme stieg von 2015 bis 2024 um 37 Prozent. Die Häufigkeit chronischer Nierenerkrankungen wuchs im selben Zeitraum um rund ein Drittel und Vorhofflimmern mit 20 Prozent.
Bemerkenswert ist der Rückgang an Parkinson- und Demenzdiagnosen um jeweils rund ein Fünftel sowie an koronaren Herzkrankheiten (KHK) um 11 Prozent im Auswertungszeitraum.
Unterschiede nach Altersgruppen
Üblicherweise werden chronische Erkrankungen mit zunehmendem Alter wahrscheinlicher. Doch bekanntlich bestätigen Ausnahmen die Regel – so auch hier. Angststörungen, Asthma/COPD, Adipositas und Depressionen weichen deutlich von diesem Muster ab. Hier zeigt sich eher eine Glockenform mit einem Peak zwischen dem 70-79 Lebensjahr und geringerer Häufigkeit in jüngeren und älteren Gruppen.
Geschlechterunterschiede
Hypertonie ist kein geschlechterspezifisches Problem. Der Bluthochdruck stellt die häufigste Diagnose in beiden Gruppen dar. Bei Frauen folgen dann Erkrankungen der Schilddrüse, Depressionen und Fettstoffwechselstörungen. Bei Männern liegen Fettstoffwechselstörungen auf Rang zwei, gefolgt von Diabetes und Depressionen.
Multimorbidität nimmt zu
Das zentrale Thema der Studie war die Zahl multimorbider (zwei oder mehr Diagnosen) PatientInnen. Über alle Altersgruppen (ab 50) wiesen rund zwei Drittel aller PatientInnen mindestens zwei Erkrankungen auf. Diese Zahl stieg in den letzten zehn Jahren um zwei Prozent bei Frauen und drei Prozent bei Männern. Jede/r Zweite hat sogar bereits drei oder mehr chronische Erkrankungen. Den stärksten Anstieg verzeichnete das Institut bei mehr als vier Diagnosen. Diese lag 2024 um ein Zehntel höher als 2015.
Bereits in jungen Jahren mehrfach erkrankt
Mit zunehmendem Alter steigt die Zahl der multimorbiden Personen sukzessive an. Mit 90 Jahren hat die Hälfte der Deutschen mehr als vier chronische Krankheiten. Und neun von zehn haben mindestens zwei Diagnosen.
Doch bereits die jüngste Gruppe dieser Auswertung (50 – 59 Jahre) weist zu 44 Prozent eine Multimorbidität mit mindestens zwei Erkrankungen auf. Rund ein Viertel hat sogar drei oder mehr und ein Zehntel mehr als vier Diagnosen. Geschlechterunterschiede liegen bei dieser Auswertung im nicht-signifikanten Bereich.
Regionale Unterschiede
Die sozioökonomischen Ost-West- und Nord-Süd-Gefälle werden auch bei dieser Analyse deutlich.
Letztes Jahr feierte Deutschland das 35. Jubiläum der Wiedervereinigung. Schaut man sich die Karten der regionalen Unterschiede (Seite 14 oben) an, könnte man vermuten, dass die Mauer noch steht. Die Zahl der Menschen in den „neuen Bundesländern“ mit mindestens zwei Erkrankungen ist durchschnittlich um ein Zehntel höher als im „Westen“. Bei massiven Multimorbiditäten (mehr als vier Diagnosen) ist es sogar ein Drittel mehr.
Doch auch in „Westdeutschland“ zeichnet sich das typische Nord-Süd-Gefälle ab. In „reichen“ Regionen wie im südlichen Bayern und in Baden-Württemberg liegt die Wahrscheinlichkeit für Multimorbidität deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Wohingegen sie in Nordhessen und Südniedersachsen über diesem liegt.
Bedeutung für die Praxis
Die stetige Alterung und Zunahme der Zahl multimorbider PatientInnen erhöht die Belastung des Gesundheitswesens einerseits finanziell und andererseits personell. Jakob Holstiege – federführender Autor der Studie – und sein Team resümieren:
„Mit der Anzahl der sich im Individuum kumulierenden Erkrankungen steigt die Komplexität der medizinischen Versorgung der betroffenen Menschen auch mit der Anzahl der beteiligten medizinischen Fachgruppen, deren Handeln möglichst aufeinander abgestimmt erfolgen sollte.“
Martin Römhild B.Sc. / physio.de
GesundheitKrankenstandAlter
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Angststörungen laufen wir einfach mal raus?
Interessant finde ich, dass Parkinson und Demenzerkrankungen sinken. In den letzten Jahren wurden viele Spritzmittel und Gifte verboten. Ich vermute daher den Rückgang. In Deutschland ist ja seit einiger Zeit Parkinson bei Landwirten als Berufskrankheit anerkannt. In Frankreich ist das schon sehr lange so. Da sollte man dringend weiterforschen.
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anika666 schrieb:
Entschuldige, aber das ist ein selten dämlicher Kommentar! Ein Depressiver sollte einfach mal gelassener werden und sich mehr bewegen und sich vernünftig ernähren? Eine Schilddrüsenerkrankung kommt natürlich nur vom Essen.
Angststörungen laufen wir einfach mal raus?
Interessant finde ich, dass Parkinson und Demenzerkrankungen sinken. In den letzten Jahren wurden viele Spritzmittel und Gifte verboten. Ich vermute daher den Rückgang. In Deutschland ist ja seit einiger Zeit Parkinson bei Landwirten als Berufskrankheit anerkannt. In Frankreich ist das schon sehr lange so. Da sollte man dringend weiterforschen.
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Seelchen schrieb:
@anika666 kannst du mir deine Quelle bzgl. sinkender Demenzkranker zeigen? In meiner Wahrnehmung steigt das eher.
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anika666 schrieb:
@Seelchen Steht oben im Artikel. Parkinson und Demenzdiagnosen sind um ein Fünftel gesunken, laut dem Artikel.
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Angie D schrieb:
@anika666 Bewegung wird immer und immer wieder probagiert. Der Versuch ist es allemal wert! Auch bei Angststörungen etc. Es als dämlichen Kommentar abzuschmettern ist etwas zu klein gedacht.
Man sollte sich nicht dem Trugschluss hingeben, dass einen ein gesunder Lebensstil vor allem Ungemach schützen kann, schon gar nicht im psychischen Bereich.
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anika666 schrieb:
@Angie D Bewegung ist vielleicht ein Teil der Therapie. Es als Vorbeugung bei Angststörungen, Depressionen, etc zu betrachten, kannst du vergessen! Bewegung ist immer wichtig und gut, aber bei bestimmten Erkrankungen als Vorbeugung nicht wirklich relevant. Bei Herzkreislauf, Diabetes, auch bei manchen Krebsarten mag Bewegung, Essen, etc. einen Effekt haben, aber bei vielen anderen Sachen, spielt es keine entscheidende Rolle.
Man sollte sich nicht dem Trugschluss hingeben, dass einen ein gesunder Lebensstil vor allem Ungemach schützen kann, schon gar nicht im psychischen Bereich.
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Stefan Arnold schrieb:
@anika666 Nun, mir ging es um die Volkskrankheiten wie Adipositas, Diabetes, Rückenleiden und Bluthochdruck. Das man nicht jedes Leiden mit spazieren gehen, Obst und netter Gesellschaft heilen kann ist mir schon klar, aber schon diese lapidare Verhaltensänderung würde die Statistik der Multimorbidität in dem Artikel deutlich zum Besseren wenden. So dämlich finde ich das nicht.
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anika666 schrieb:
@Stefan Arnold Das passt natürlich! Aber in dem Artikel ging es ja um ein paar mehr Erkrankungen. Und die hast du mit deinem Kommentar einfach bagatellisiert.
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ali schrieb:
@anika666 Jetzt könnten wir darüber diskutieren, was Stefan mit "ein Grossteil der Erkrankungen" meinte. Er hat des Gesagt. Damit hat er aber eben nicht die anderen, von Dir erwähnten bagatellisiert...
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Schippi schrieb:
@anika666 also diesen „angeblichen“Rückgang kann ich nicht bestätigen!Da sieht man mal wieder die unterschiedlichen Auswertungen!
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anika666 schrieb:
@Schippi ?? Ich hab mich ausschließlich auf den obigen Artikel bezogen. Ich wusste nicht, dass du groß angelegte Studien auswertest oder selbst Studien erstellst. Sorry, aber manchmal hilft lesen wirklich weiter. Und ob du diesen Rückgang bestätigtest oder nicht, ist doch gar nicht das Thema!
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Seelchen schrieb:
@anika666 Oha, hab ich wieder nicht gscheid gelesen.
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Schippi schrieb:
@anika666 weder noch,eigene Erfahrungswerte!Und bitte nicht immer gleich angegriffen fühlen,da wird hier leider im Forum immer mehr!
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anika666 schrieb:
@Schippi Ich fühl mich nicht angegriffen, aber wenn ein Artikel eingestellt wird und man darauf Bezug nimmt und irgendwelche Kommentare abgegeben werden, ohne dass der Artikel überhaupt richtig gelesen wurde, dann ist das schon etwas nervig. Meine persönliche Wahrnehmung ist auch eine andere, by the way. Aber die ist nunmal sehr subjektiv. Und ich fand es eben sehr interessant, dass laut dieser Studie, die Diagnosen Parkinson und Demenz abnehmen.
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Stefan Arnold schrieb:
Wie ich vorkurzem schon schrieb, gesünder ernähren, regelmäßig bewegen und Stress wenn möglich reduzieren oder gelassener werden und ein Großteil dieser Erkrankungen treten nicht oder deutlich milder und später auf. Das sollte doch für die meisten machbar sein.
Aber Fehlsichtigkeit nicht.
Aha...
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Schippi schrieb:
Warum auch ,jedes zweite Kind läuft fehlsichtig durch die Gegend
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Halbtitan schrieb:
Hörverlust ist in der Diagnoseliste vertreten.
Aber Fehlsichtigkeit nicht.
Aha...
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Sarah Gerbert schrieb:
Ironie at it's best! Made my day.
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Problem beschreiben
Andreas Bock schrieb:
Was ein erschreckene Erkenntniss, dass schon 90 jährige 4 chronische Erkrankungen haben. Wie kann man bei einer statistischen Lebenserwartung von 80,5 Jahre schon mit 90 so schwer krank sein. Und was noch viel schlimmer ist: wenn das ganze System nicht funktionert, dann soagr merh als nur ein Symptom aufkommt. Meine Güte, als nächstes kommt, wer nicht atmet lebt kürzer oder wer weniger ißt als er verbraucht nimmt ab.
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