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Dezember 2026 für unsere privaten
Physiotherapie- und
Osteopathiepraxen (2 mal in
Schwabing in München ——>
Schwabing West und Altschwabing)
eine(n) kompetente(n) und nette(n)
Physiotherapeut*In mit IAO
Osteopathie Fortbildung (oder mind.
IAO Osteopathie begonnen oder das
vorhaben mit IAO Osteopathie zu
beginnen) oder MT Ausbildung
(abgeschlossen, begonnen oder
Vorhaben) in Anstellung mit 20 - 38
Stunden.
Wir behandeln ausschließlich im 55
- Minuten - ...
Dezember 2026 für unsere privaten
Physiotherapie- und
Osteopathiepraxen (2 mal in
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Wir behandeln ausschließlich im 55
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Der SHV im Kreise der zehn zentralen Verbände des Gesundheitswesens
Foto: BMG • Lizenz: CC-BY •Das Treffen
Daher wurden letzte Woche die zehn zentralen Verbände und Institutionen des Gesundheitswesens ins Ministerium (BMG) geladen. Wie aus dem Umfeld der Besprechung zu erfahren war, soll die Ministerin sinngemäß verlautbart haben: Mir ist bewusst, dass wir Ihnen allen viel zugemutet haben und noch werden (Bis Ende des Jahres soll die FinanzKomission ihre Vorschläge zu Strukturveränderungen im Gesundheitswesen vorlegen). Daher wolle man nun um Vorschläge bitten, die kurzfristig umzusetzen seien und auch ad hoc zu einer spürbaren Entlastung der Akteure im Gesundheitswesen führen würden. – Oder anders ausgedrückt: Nach der Peitsche nun das Zuckerbrot.
Sei es, wie es sei. Jedenfalls saß als Kleinster in dieser Runde der Großen (Ärzteschaft, Zahnärzteschaft, Krankenhaus-Funktionäre, Vertreter der Apotheken ...) der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV); was dessen Vorsitzende als Erfolg feiert und auf gute Lobbyarbeit der vergangenen Jahre zurückführt. Frau Manuela Pintarelli-Rauschenbach wörtlich: „Die nehmen uns mittlerweile ernst.“
Der Vorschlag
Und wenn man schon einmal so freundlich um Vorschläge gebeten wird, lässt man sich nicht zweimal bitten: Konkret fragten die Vertreterinnen der Heilmittelerbringer das BMG, weshalb im Apothekenbereich Totalabsetzungen (Nullretaxationen) bei bestimmten Formfehlern den Kassen vom Gesetzgeber verboten wurden, bei den Therapeuten aber nicht. Antwort des Ministeriums sinngemäß: Äh, nun ja … gibt eigentlich keinen Grund. Nehmen wir mal mit.
Grundsätzlich geht es dem SHV darum, als Therapeuten nicht mehr für Fehler in Haftung genommen zu werden, die man nicht zu verantworten hat; oder kurz gesagt: Wegen formaler Fehler auf der Rezept-Vorderseite, soll es keine Totalabsetzungen mehr geben dürfen. Dies wäre die Maximalforderung.
Als Zwischenschritt wäre aber der in Aussicht gestellte Katalog mit klar definierten Formfehlern (z.B. "Arztunterschrift fehlt" oder "Diagnosegruppe passt nicht zum ICD-10 – Code" etc.), die nicht zu Absetzungen führen dürfen, schon einmal sehr hilfreich.
Das Ergebnis
Als fassbares Korrelat des Spitzengespräches wurde eine Ergebnisliste erstellt. Unter den 21 Schwerpunktmaßnahmen findet sich auch ein Punkt „Abschaffung Nullretaxation bei reinen Formfehlern im Heilmittelbereich“. Dort heißt es u. a. wörtlich „Es wird ein klarer Rechtsrahmen geschaffen, bei welchen rein formalen Fehlern eine Rechnungskürzung (Retaxation) durch die Krankenkasse unzulässig ist.“
Die Erfolgsaussichten
Daher heißt es nun aufpassen. Und zwar auf den für Herbst avisierten Referentenentwurf zu einem sog. „Hilfsmittelmodernisierungs- und Bürokratieabbaugesetzes“. Dort soll diese Reglung nämlich verankert sein. Sollte dem nicht so sein, heißt es wieder im Ministerium vorstellig werden und weiter fleißig antichambrieren.
Und natürlich kann bis dahin Druck von unten auf die Politik nicht schaden.
Friedrich Merz / physio.de
BürokratieabbauBMGAbsetzungenGKV-SparpaketFinanzKommissionWarkenSHVGesundheitswesen
Der gesunde Menschenverstand wird nun durchgeboxt!?
Seid Rocky Teil 1 wurden wir stellenweise durch soviele Luftschläge seitens der KK verarscht!
Hoffen wir auf den K.O. dieser krankhaften Misere!
LG
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helmingas schrieb:
Do hatter mohl enna nausgehausweat_smile
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saarländer schrieb:
wink
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saarländer schrieb:
Das wäre ja mal etwas positives!
Der gesunde Menschenverstand wird nun durchgeboxt!?
Seid Rocky Teil 1 wurden wir stellenweise durch soviele Luftschläge seitens der KK verarscht!
Hoffen wir auf den K.O. dieser krankhaften Misere!
LG
Unterbunden wird lediglich der Betrug an denjenigen, die eine Leistung rechtmäßig erbracht und Anspruch auf eine Bezahlung haben.
Im umgekehrten Fall kommt der Staatsanwalt und den Praxisinhabenden droht ein Strafverfahren.
Und jetzt soll die Einhaltung des Rechts eine kleine Kompensation für Sparmaßnahmen sein?
Ich weigere mich, das als Fortschritt zu sehen!
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Das man uns mittlerweile ernst nimmt, ist dann der nächste Treppenwitz. Nein, das tun sie nicht, wie erst kürzlich Adis Ahmetović, immerhin seit 21.05.2025 stellv. Mitglied in der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD, deutlich zum Ausdruck gebracht hat.
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Blumenkind schrieb:
Tatsächlich gibt es bereits Vereinbarungen hinsichtlich des Umgangs mit Formfehlern, die einerseits im SGB V, andererseits im Bundesrahmenvertrag verankert sind. Dort ein oder zwei Passagen zu streichen und als großen Wurf zu verkünden, ist und bleibt einfach lächerlich. Das ist nichts, dass auch nur ansatzweise die Restriktionen, die uns auferlegt wurden, ausgleicht. Offen bleibt selbstverständlich auch, ob das überhaupt den Weg in ein Gesetz findet. Ich wage das zu bezweifeln.
Das man uns mittlerweile ernst nimmt, ist dann der nächste Treppenwitz. Nein, das tun sie nicht, wie erst kürzlich Adis Ahmetović, immerhin seit 21.05.2025 stellv. Mitglied in der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD, deutlich zum Ausdruck gebracht hat.
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Jens Uhlhorn schrieb:
Ich weigere mich, das als echten Fortschritt zu sehen.
Unterbunden wird lediglich der Betrug an denjenigen, die eine Leistung rechtmäßig erbracht und Anspruch auf eine Bezahlung haben.
Im umgekehrten Fall kommt der Staatsanwalt und den Praxisinhabenden droht ein Strafverfahren.
Und jetzt soll die Einhaltung des Rechts eine kleine Kompensation für Sparmaßnahmen sein?
Ich weigere mich, das als Fortschritt zu sehen!
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Unsichtbar schrieb:
Wenn man ständig von Bürokratieabbau als Reformwille spricht sollte auch etwas passieren. Auf der großen Bühne ist dann das Zauberwort Digitalisierung. Ja, schrittweise bis 2032 smile
Ich wollte schon immer wissen, wie so ein Elfenbeinturm aussieht. Ehrlich gesagt wirkt er gar nicht so prunkvoll. Jede Physiotherapiepraxis hat einen ähnlich tristen Gruppenraum. Ironie. Und alle tragen so schöne Anzüge. Hoffentlich hat das Hausmädchen sie auch ordentlich gebügelt.
Frau Manuela Pintarelli-Rauschenbach sagte wörtlich: „Die nehmen uns mittlerweile ernst.“
Kann ihr bitte jemand die Realität erklären?
Die Realität sieht so aus:
1)Lächerliche Zusatzzertifikate nach der Ausbildung – im Gegensatz zu Ergo- und Logopädie – die teilweise sogar zu einer schlechteren Vergütung führen.
2)Geld eintreiben müssen, wenn Patienten ihre Rechnungen nicht bezahlen – ohne dafür irgendeine Vergütung zu erhalten.
3)Vergütungskürzungen, weil ein Kürzel angeblich nicht gut lesbar ist.
4)Patienten erscheinen unangemeldet nicht zum Termin – ohne einen verbindlichen Ausgleich.
5)Die Grundlohnsummenbindung – dazu muss man eigentlich nichts mehr sagen.
6)Überweisungen mit dem Vermerk „siehe Brief“, der teilweise gar nicht ankommt.
7)Zahlungseingänge erst 21 Tage nach Eingang bei den Krankenkassen, obwohl der Gesetzgeber 14 Tage vorsieht. Da der tatsächliche Eingang für die Praxen nicht nachvollziehbar ist, wirkt dieses Verfahren willkürlich.
Ja, Frau Pintarelli-Rauschenbach hat recht: Das ist offenbar „Augenhöhe“.
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zu Punkt 2) Patienten der GKV bekommen von uns keine Rechnungen, allenfalls eine Zahlungsaufforderung; und "Geld = Zuzahlung eintreiben" haben wir noch nie gemacht.
zu Punkt 4) abgesehen von dem immer wieder vorgetragenen Anspruch ein Freiberufler, ein Selbständiger zu sein, sein zu wollen; warum sollte dann die GKV für das Ausfallrisiko "ausbleibender Patient" einstehen? Von anderen Dienstleistern im Gesundheitsgewerbe ist mir dies auch nicht geläufig. Hier muß man den Patienten privat-vertragsrechtlich in die Pflicht nehmen.
zu Punkt 7) Auch nach wiederholtem Studium unserer Verträge, und die dürften doch maßgeblich sein, soweit sie zwingendem Recht nicht widersprechen, kann ich diesen nur das Zahlungsziel 21 Tage (ab Zugang aller Unterlagen) entnehmen. 14 Tage das war einmal (und auch nur bei einem Teil der Kassen).
Ansonsten d'accord
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GüSta schrieb:
zur "Realität", wenn man sie denn in Anspruch nimmt:
zu Punkt 2) Patienten der GKV bekommen von uns keine Rechnungen, allenfalls eine Zahlungsaufforderung; und "Geld = Zuzahlung eintreiben" haben wir noch nie gemacht.
zu Punkt 4) abgesehen von dem immer wieder vorgetragenen Anspruch ein Freiberufler, ein Selbständiger zu sein, sein zu wollen; warum sollte dann die GKV für das Ausfallrisiko "ausbleibender Patient" einstehen? Von anderen Dienstleistern im Gesundheitsgewerbe ist mir dies auch nicht geläufig. Hier muß man den Patienten privat-vertragsrechtlich in die Pflicht nehmen.
zu Punkt 7) Auch nach wiederholtem Studium unserer Verträge, und die dürften doch maßgeblich sein, soweit sie zwingendem Recht nicht widersprechen, kann ich diesen nur das Zahlungsziel 21 Tage (ab Zugang aller Unterlagen) entnehmen. 14 Tage das war einmal (und auch nur bei einem Teil der Kassen).
Ansonsten d'accord
Es geht nicht unbedingt um Patienten, die den Termin vergessen oder sausen lassen. Das ist eine andere Kategorie.
Ich behandle viele schwer betroffene Patienten und Menschen mit Syndromen. Die spontante Ausfallquote ist stark erhöht. Es ist einfach nicht möglich Eltern eines autistischen Kindes oder einer Trisomie - alle mit erhöhter Erkrankungsanfälligkeit - , hochbetagten oder gebrechlichen Menschen, mehrmals im Monat Ausfallgebühren in Rechnung zu stellen (durchschnittlich 50 - 70 Euro würden jeweils fällig). Nicht nur, dass ich für das gleiche Geld eine größere Arbeitsleistung erbringen muss - in der Logopädie wird nicht zwischen Schweregraden der Störung unterschieden - , sondern ich bleibe auch auf dem erhöhten Ausfallrisiko des kritischen Klientels sitzen. Gerade bei Kindern, die nicht unbegleitet kommen können, sind die Ausfälle auch dann hoch, wenn Geschwisterkinder erkrankt sind.
Diese Last wird wie selbstverständlich von den Kassen an die Leistungserbringer abgegeben und stellt sich in den Vergütungen - soviel zum Ausfallrisiko der Selbstständigen - nicht dar. In der Frühförderungsversorgung (1.1.2025) dagegen - und hier in Hessen werden diese Therapien auch von den Kassen bezahlt - heißt es: eine ausgefallene Behandlung gilt als geleistet.
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S. Vogt schrieb:
Zum Punkt ausbleibender Patient möchte ich als Logopädin etwas sagen:
Es geht nicht unbedingt um Patienten, die den Termin vergessen oder sausen lassen. Das ist eine andere Kategorie.
Ich behandle viele schwer betroffene Patienten und Menschen mit Syndromen. Die spontante Ausfallquote ist stark erhöht. Es ist einfach nicht möglich Eltern eines autistischen Kindes oder einer Trisomie - alle mit erhöhter Erkrankungsanfälligkeit - , hochbetagten oder gebrechlichen Menschen, mehrmals im Monat Ausfallgebühren in Rechnung zu stellen (durchschnittlich 50 - 70 Euro würden jeweils fällig). Nicht nur, dass ich für das gleiche Geld eine größere Arbeitsleistung erbringen muss - in der Logopädie wird nicht zwischen Schweregraden der Störung unterschieden - , sondern ich bleibe auch auf dem erhöhten Ausfallrisiko des kritischen Klientels sitzen. Gerade bei Kindern, die nicht unbegleitet kommen können, sind die Ausfälle auch dann hoch, wenn Geschwisterkinder erkrankt sind.
Diese Last wird wie selbstverständlich von den Kassen an die Leistungserbringer abgegeben und stellt sich in den Vergütungen - soviel zum Ausfallrisiko der Selbstständigen - nicht dar. In der Frühförderungsversorgung (1.1.2025) dagegen - und hier in Hessen werden diese Therapien auch von den Kassen bezahlt - heißt es: eine ausgefallene Behandlung gilt als geleistet.
ZU Punkt 2)
Ich stelle eine Zuzahlungsrechnung, wie du sie betitelst, dass kannst nur du entscheiden. Somit ist mein Einwand schon berechtigt.
zu Punkt 4) das mit den Ausfallgebühren ist so eine Sache. Hier kann man beide Dinge beobachten. Ich würde gerne mal ein Prozess sehen, bei dem ich eine Ausfallgebühr bezahlen müsste.
Mein bestes Argument wäre, ich habe gar keinen 2. Termin erhalten. Die Termine die ich ausgemacht habe, gehen auf die Grundlage des Rezeptes, welches mit der KK abzurechnen ist. Ich als Privatperson, habe keine Termine zugewiesen bekommen, welche eine Ausfallgebühr beinhaltet.
Und sofern sowas gefordert werden würde, würde ich in die Praxis zum nächsten Termin gehen und den Doppeltermin der mir freigehalten wurde in Anspruch nehmen.
zu Punkt 7) du hast vollkommen Recht. Die 21 Tage sind verankert. In Deutschland sind aber 14 TAge gesetzlich. Wenn nun die Regierung in den Rahmenvertrag eingreifen kann, warum das Gesetz nicht? Dies war die These und nicht was im Rahmenvertrag steht.
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Andreas Bock schrieb:
@GüSta
ZU Punkt 2)
Ich stelle eine Zuzahlungsrechnung, wie du sie betitelst, dass kannst nur du entscheiden. Somit ist mein Einwand schon berechtigt.
zu Punkt 4) das mit den Ausfallgebühren ist so eine Sache. Hier kann man beide Dinge beobachten. Ich würde gerne mal ein Prozess sehen, bei dem ich eine Ausfallgebühr bezahlen müsste.
Mein bestes Argument wäre, ich habe gar keinen 2. Termin erhalten. Die Termine die ich ausgemacht habe, gehen auf die Grundlage des Rezeptes, welches mit der KK abzurechnen ist. Ich als Privatperson, habe keine Termine zugewiesen bekommen, welche eine Ausfallgebühr beinhaltet.
Und sofern sowas gefordert werden würde, würde ich in die Praxis zum nächsten Termin gehen und den Doppeltermin der mir freigehalten wurde in Anspruch nehmen.
zu Punkt 7) du hast vollkommen Recht. Die 21 Tage sind verankert. In Deutschland sind aber 14 TAge gesetzlich. Wenn nun die Regierung in den Rahmenvertrag eingreifen kann, warum das Gesetz nicht? Dies war die These und nicht was im Rahmenvertrag steht.
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doreens schrieb:
@S. Vogt Kannst du mir die genaue Quelle geben? Bei uns in Hessen ist das nicht so..🧐
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Andreas Bock schrieb:
Zunächst einmal: Danke für das Bild.
Ich wollte schon immer wissen, wie so ein Elfenbeinturm aussieht. Ehrlich gesagt wirkt er gar nicht so prunkvoll. Jede Physiotherapiepraxis hat einen ähnlich tristen Gruppenraum. Ironie. Und alle tragen so schöne Anzüge. Hoffentlich hat das Hausmädchen sie auch ordentlich gebügelt.
Frau Manuela Pintarelli-Rauschenbach sagte wörtlich: „Die nehmen uns mittlerweile ernst.“
Kann ihr bitte jemand die Realität erklären?
Die Realität sieht so aus:
1)Lächerliche Zusatzzertifikate nach der Ausbildung – im Gegensatz zu Ergo- und Logopädie – die teilweise sogar zu einer schlechteren Vergütung führen.
2)Geld eintreiben müssen, wenn Patienten ihre Rechnungen nicht bezahlen – ohne dafür irgendeine Vergütung zu erhalten.
3)Vergütungskürzungen, weil ein Kürzel angeblich nicht gut lesbar ist.
4)Patienten erscheinen unangemeldet nicht zum Termin – ohne einen verbindlichen Ausgleich.
5)Die Grundlohnsummenbindung – dazu muss man eigentlich nichts mehr sagen.
6)Überweisungen mit dem Vermerk „siehe Brief“, der teilweise gar nicht ankommt.
7)Zahlungseingänge erst 21 Tage nach Eingang bei den Krankenkassen, obwohl der Gesetzgeber 14 Tage vorsieht. Da der tatsächliche Eingang für die Praxen nicht nachvollziehbar ist, wirkt dieses Verfahren willkürlich.
Ja, Frau Pintarelli-Rauschenbach hat recht: Das ist offenbar „Augenhöhe“.
Dazu ein Zitat aus einer Kassenverhandlung in Bayern, das nach Wiedereinführung der Grundlohnsummenbindung aktueller denn je wird:
Kassenvertreter: " Es gibt nicht mehr Geld. Sie können froh sein, dass dies keine Minusrunde ist. Aber wenn sie rausgehen- nehmen sie sich bitte eine Brezel mit..."
Ist kein Witz- tatsächlich so abgelaufen!
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Kassenvertreter: " Es gibt nicht mehr Geld. Sie können froh sein, dass dies keine Minusrunde ist. Aber wenn sie rausgehen- nehmen sie sich bitte eine Brezel mit..."
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mogli123 schrieb:
Martin Weyer schrieb am 16.07.2026 10:33 Uhr:<span class="zitat-text" style="color:#000;">
----------------Ich plädiere dafür, dass die nächsten Kassenverhandlungen live im Internet übertragen werden (ähnlich wie Stuttgart 21)
Kassenvertreter: " Es gibt nicht mehr Geld. Sie können froh sein, dass dies keine Minusrunde ist. Aber wenn sie rausgehen- nehmen sie sich bitte eine Brezel mit..."
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neuer verSUSUch schrieb:
@ mogli123: fänd ich gut, hat aber bezüglich S 21 auch nix genützt. Heute weiß jeder, dass die Kritiker damals Recht hatten. Juckt es jemanden? Neee, da werden erst mal ein paar Tausend Kilometer Kabel falsch verlegt. Manche Sachen kann man sich gar nicht ausdenken.
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Martin Weyer schrieb:
"Die nehmen uns mittlerweile ernst..."
Dazu ein Zitat aus einer Kassenverhandlung in Bayern, das nach Wiedereinführung der Grundlohnsummenbindung aktueller denn je wird:
Kassenvertreter: " Es gibt nicht mehr Geld. Sie können froh sein, dass dies keine Minusrunde ist. Aber wenn sie rausgehen- nehmen sie sich bitte eine Brezel mit..."
Ist kein Witz- tatsächlich so abgelaufen!
Ihr könnt Euch inhaltlich auslassen wie Ihr wollt, die Nummer an sich hat schlicht die Überschrift: Lächerlich
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helmingas schrieb:
Eben wird laut, das einige Kassen mindestens.170 Mio Euro versichertengelder an der Immobilienbörse verzockt haben. Wo sind denn da die kontrollmechanismen? Alles nur noch zum erbrechen. Aber jeden dritten Euro in die Rüstung verblasen. Deutschland ade
Der Staat hat z. B. für 2026 mehr als 108 Milliarden Euro übrig für Rüstungsausgaben. worried
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mogli123 schrieb:
Die Bezeichnung Lachnummer beschreibt das Ganze nicht mal annähernd.
Der Staat hat z. B. für 2026 mehr als 108 Milliarden Euro übrig für Rüstungsausgaben. worried
was auch mehr als Notwendig istwink
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therapeutin schrieb:
@mogli123
was auch mehr als Notwendig istwink
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Dorsovolar schrieb:
Ich sehe im Grunde die ganze Diskussion als Lachnummer hier: die Reform kloppt wegen rund 900 Millionen Euro den Berufsstand mit dem größten Fachpersonalmangel bundesweit mal eben mit ner genagelten Keule auf den nackten Schädel, während 12 Milliarden Euro Beitrage für Bürgergeldempfänger unangetastet den GKV-Versicherten auferlegt werden, um den Finanzhaushalt und die Sozialkasse nicht zu belasten.
Ihr könnt Euch inhaltlich auslassen wie Ihr wollt, die Nummer an sich hat schlicht die Überschrift: Lächerlich
Bin gespannt wie die Zusammenarbeit mit der Digitalisierung klappt, oder ob dann auch kleinste digitale Probleme zur Absetzung führen. Verwaltungen müssen lernen, dass wir nicht in der Verwaltung ausgebildet wurden und hauptsächlich Behandlungen durchführen.
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Gelabinchen schrieb:
Es wäre zur Abwechslung mal ein Schritt in die richtige Richtung. Bei dieser Schwüle zu arbeiten führt auch bei uns zu Konzentrationsschwierigkeiten und bedingt dadurch das wir alles noch per Hand schreiben müssen und nicht mit PC können wir etwas Falschgeschriebenes nicht einfach so rückgängig machen. Das ein Patient bei mehreren Korrekturen auf einer Verordnung gegenzeichnen soll kann ich noch verstehen, aber jetzt wegen kleinsten Schreibfehlern unterschreiben zu lassen ist unter jeder Würde des Menschen.
Bin gespannt wie die Zusammenarbeit mit der Digitalisierung klappt, oder ob dann auch kleinste digitale Probleme zur Absetzung führen. Verwaltungen müssen lernen, dass wir nicht in der Verwaltung ausgebildet wurden und hauptsächlich Behandlungen durchführen.
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Horatio72 schrieb:
Oder halt andere Sachen die es etwas erleichtern würden. Zuzahlung nicht mehr einziehen. Wäre das keine Möglichkeit bei der nächsten Verhandlungsrunde oder besteht da keine Chance? Ich kann mir einfach nicht vorstellen das dies rechtens ist
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pt ani schrieb:
@Horatio72 Das steht aber wohl im SGB und ist nicht so leicht zu ändern
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Schippi schrieb:
@Horatio72 also ich muss auch mal eine Lanze in die andere Richtung brechen!Da ich meistens selbst noch ein Barzahler bin,bin ich froh über meine Zuzahlungen,da ich ich somit zumindest die Geldautomaten in Ruhe lassen kann 🤩👍!Und ich habe auch keine Probleme bisher in der Praxis gehabt,keine Unwilligen !
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Martin Weyer schrieb:
Es ist ja okay, dass wir das Inkasso für die kranken Kassen machen. Aber nur Idioten machen diese Dienstleistung kostenlos!
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Schippi schrieb:
@Martin Weyer wen bezeichnest du denn als Idioten??Ich hoffe keinen von uns Kollegen!
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Horatio72 schrieb:
@Schippi Sry. Da heb ich mir lieber Montags 300 Euro ab und leg die mir in die Praxis, liegt auf dem Weg, dauert 5 Minuten und ich muss weder die Arbeit von anderen machen (unentgeltlich) ,mich mit Patienten rumärgern( kommt dauernd vor, kann mir nicht vorstellen das es nur bei mir so ist) und muss nicht auch noch draufzahlen (angefangen von Quitungen die ich kaufen muss, Geld was ich vergesse einzutreiben, und als Hauptgrund: die Zeit.) Und komm mir bitte keiner mit: die paar Minuten.. Pro Patient dauert das locker 3-5 Minuten, Wenn ich das mal hochrechne sind das 3 Stunden die Woche die ich behandeln könnte. Da kommt schon einiges an Geld zusammen. Also ich finde wirklich GAR NICHTS positives daran !!
Und wieso geht es bei uns? Tja, weil wir uns nicht beschweren, weil wir keine Lobby haben und weil wir uns bedanken Bargeld in der Praxis zu haben. Ich glaube wir leiden hier im übertragenem Sinne unter dem Stockholm Syndrom!
Ich finde man könnte trotzdem die 10€ pro Patient pro Quartal wieder einführen. Ich denke 20€pro Patient wäre auch noch machbar... Da hätte die Kasse sehr schnelles Geld um vielleicht die Heilmittelbranche zu unterstützen 😊 Aber lieber sparen sie an den Heilmittelerbringer, als die unantastbaren Ärzte zur Kasse mit einer Praxisgebühr zu bitten
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massu schrieb:
Als die Ärzte die Praxisgebühr eintreiben sollten hat das wie lange gedauert? Ich glaube nach 3 x war es wieder abgeschafft worden. Und warum? Weil die Ärzte sich beschwert haben und geweigert haben, dass Geld für die Kasse einzukassieren. Und es waren nur 10€ pro Patient! Nicht so wie bei uns krumme Cent Beträge.
Und wieso geht es bei uns? Tja, weil wir uns nicht beschweren, weil wir keine Lobby haben und weil wir uns bedanken Bargeld in der Praxis zu haben. Ich glaube wir leiden hier im übertragenem Sinne unter dem Stockholm Syndrom!
Ich finde man könnte trotzdem die 10€ pro Patient pro Quartal wieder einführen. Ich denke 20€pro Patient wäre auch noch machbar... Da hätte die Kasse sehr schnelles Geld um vielleicht die Heilmittelbranche zu unterstützen 😊 Aber lieber sparen sie an den Heilmittelerbringer, als die unantastbaren Ärzte zur Kasse mit einer Praxisgebühr zu bitten
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Schippi schrieb:
@massu naja so schnell ist es bei den Ärzten damals auch nicht gegangen,das hat schon ein paar Monate gedauert (meine Frau arbeitet beim Arzt,daher weiß ich es)!
-Wiedereinführung der GLS minus 1 %
-kein Mitspracherecht im GBA, geschweigedenn Sitz
-Prüfpflicht der Verordnungen
-Hinnehmen von unberechtigten Absetzungen für geleistete Arbeit
-Keine berufsständische Vertretung und schon gar kein Versorgungswerk
-Abhängigkeit vom wohlwollenden Verordnungsverhalten der Ärzte
-immenser Kosten- und Arbeitsaufwand durch die bevorstehende Digitalisierung
Diese Liste lässt sich beliebig weiterführen. Meinst Du andere Berufsgruppen, wie z.B. Steuerberater, Rechtsanwälte oder Architekten würden sich diese Zumutungen gefallen lassen?
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Martin Weyer schrieb:
@Schippi Doch, und mich eingeschlossen, weil wir neben dem kostenlosen Inkasso auch folgendes anstandslos akzeptieren:
-Wiedereinführung der GLS minus 1 %
-kein Mitspracherecht im GBA, geschweigedenn Sitz
-Prüfpflicht der Verordnungen
-Hinnehmen von unberechtigten Absetzungen für geleistete Arbeit
-Keine berufsständische Vertretung und schon gar kein Versorgungswerk
-Abhängigkeit vom wohlwollenden Verordnungsverhalten der Ärzte
-immenser Kosten- und Arbeitsaufwand durch die bevorstehende Digitalisierung
Diese Liste lässt sich beliebig weiterführen. Meinst Du andere Berufsgruppen, wie z.B. Steuerberater, Rechtsanwälte oder Architekten würden sich diese Zumutungen gefallen lassen?
... die anderen Berufsgruppen werden durch die Bürokratie auch belastet, können aber diese Tätigkeiten den Kunden in Rechnung stellen - das ist der Unterschied triumph wir müssen das alles unentgeldlich leisten! rage
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Evemarie Kaiser schrieb:
@Martin Weyer
... die anderen Berufsgruppen werden durch die Bürokratie auch belastet, können aber diese Tätigkeiten den Kunden in Rechnung stellen - das ist der Unterschied triumph wir müssen das alles unentgeldlich leisten! rage
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Martin Weyer schrieb:
@Evemarie Kaiser ...weil wir scheinselbständig das Feld für die Gesetzlichen Krankenkassen beackern!
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Schippi schrieb:
@Martin Weyer dann frage ich mich wofür Berufsverbände da sind??Meinst du deine Beispielpersonen sind einzeln unterwegs?
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Horatio72 schrieb:
@Schippi Dann sollen sie auch mal was tun. Und ja, ich bin seit 15 Jahren im Verband. Aber grade jetzt ist doch die Möglichkeit an den "Rahmenbedingungen" was zu ändern! Den Kassen und Politik geht es nur ums Geld, Das Ding ist durch! jetzt erwarte ich von den Verbänden das sie an die Zuzahlungen gehen, Bürokratie abbauen, Zertifikate abschaffen.. etc!!! Ich verstehe einfach nicht warum das nicht passiert!!!
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Martin Weyer schrieb:
@Schippi Unsere Verhandler sind in den vergangenen Jahrzehnten viel zu devot aufgetreten und haben viel zuviele Kröten geschluckt. Den Mitgliedern der Verbände schien auch Harmonie wichtiger als eine berufliche Zukunft zu sein.
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massu schrieb:
@Schippi die Praxisgebühr wurde nur 1x im Quartal erhoben. Da hast du deine Monate. Beim 2. Mal kassieren waren schon 3-6,Monate rum.
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Schippi schrieb:
@massu trotzdem wurde einkassiert und es kam zu erhöhter Kriminaltät!
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massu schrieb:
@Schippi darum geht es gar nicht! Es geht darum, dass heute keine Praxisgebühr mehr verlangt wird. Warum denn bloß? Wegen der erhöhten Kriminalität wohl kaum. Eher darum, weil die Ärzte sich geschlossen dagegen gestellt haben. Und wie ist es bei uns?
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anika666 schrieb:
@massu Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum man sich so sehr über die Praxisgebühr aufregt. Der größte Vorteil ist, dass man sofort 10% des Honorars bekommt. Im dümmsten Fall wartet man nämlich 6-7 Monate bis man sein Geld bekommt. Es gibt so viele andere zeitraubende Dinge, die abgeschafft gehören. Von den Rezeptgebühren hat man wenigstens noch was.
Dies alles ist unnötig und bedeutet für Kollegen, die über Abrechnungszentren gehen, dass eine bürokratische Leistung prozentual bezahlt werden muss, die man selbst erbracht hat. Gleichwohl verbringst Du entweder als kleine Praxis ohne Praxismanagement wertvolle Therapiezeit mit diesem unnötigen Zirkus, wir als große Praxis haben Mehrkosten, weil u.a. dafür eine Personalstelle besetzt werden muss.
Ich sehe da schon ein abzuschaffendes System.
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Dorsovolar schrieb:
@anika666 Zum Einen ist es eine unentgeltliche Verwaltungsarbeit, die wir für die KK übernehmen. Wenn Du Einzelkämpferin bist, mag dies nett sein, aber in Großpraxen ist das eine überaus lästige Arbeit, die Zeit verschlingt und Dir Bargeld, das Du nicht haben willst einbringt, ständiges Quittung schreiben, Diskussionen mit Patienten und im Zweifel eben das Mahnverfahren.
Dies alles ist unnötig und bedeutet für Kollegen, die über Abrechnungszentren gehen, dass eine bürokratische Leistung prozentual bezahlt werden muss, die man selbst erbracht hat. Gleichwohl verbringst Du entweder als kleine Praxis ohne Praxismanagement wertvolle Therapiezeit mit diesem unnötigen Zirkus, wir als große Praxis haben Mehrkosten, weil u.a. dafür eine Personalstelle besetzt werden muss.
Ich sehe da schon ein abzuschaffendes System.
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Horatio72 schrieb:
@anika666 Also allein die Zeit die meine Bürokraft braucht um das Geld einzuziehen ist Nervfaktor 100. ! Da steht dann Oma Getrud und kramt nach dem Kleingeld und erzählt dabei dann die komplette Krankheitsgeschichte ihrer Familie. Es hält auf! Es nervt! und es ist NICHT unsre Aufgabe weil wir Nullkommanull Cent dafür bekommen!
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anika666 schrieb:
@Horatio72 Wir machen das selber und es funktioniert schnell und problemlos. Es wird gesagt, was mitgebracht werden muss und dann wird eine Quittung ausgedruckt, während dessen unterschreibt der Patient. In der Regel wird aufgerundet. Und dann wird eben mal nur 15 Minuten behandelt. Mich nerven andere Sachen viel mehr. Aber so ist es halt unterschiedlich.
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Horatio72 schrieb:
@anika666 Aber das macht es doch nicht besser das andere Sachen noch schlimmer sind???
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anika666 schrieb:
@Horatio72 Nö, aber das wird immer als erstes genannt. Mich nervt es viel mehr, dass der Patient jedes Mal unterschreiben muss, anstatt einmal zum Schluss ( ist natürlich auch doof, wenn jemand verstirbt oder nicht mehr kommt, aber das könnte man ja vermerken), jedes Mal eine Abkürzung oder ein Wort geschrieben werden muss, obwohl das vorne auf dem Rezept drauf steht. Das kostet auch viel Zeit. Warum muss man das beim Arzt nicht? Sollte man sich auch mal fragen.
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Horatio72 schrieb:
@anika666 Es sind viele Sachen die nerven und die man jetzt mal angehen könnte. Das mit der Vergütung ist durch. Jetzt müssen halt mal die Rahmenbedingungen geändert werden. Das kostet die Kassen nichts und da würde mich wirklich mal interessieren was die dazu sagen wenn das gefordert wird. Sollte ja wohl möglich sein.
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Inche schrieb:
@Horatio72 Und die Nebenkosten des Zahlungsverkehrs müssten wir gar nicht haben eine Bargeldkasse bräuchte ich net.Speicherplatz für die ganzen Rechnungen oder Befreiungskarten kopieren mit Schicken bräuchten wir a net.
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Casus schrieb:
Wenn man die Verantwortlichen schon zusammen hat…. warum geht man dann nicht auf die Sparmaßnahmen in unserem Bereich ein?
Ich denke, die Bareinziehung stammt noch aus der Zeit, in der ein Teil der Gesellschaft kein Konto hatte. Das ist inzwischen obsolet. Und der Aufwandv(Kassenbuch, Wechselgeld, Buchführung) für nichts gerechtfertigt. Wenn der Pat. die Bezahlung verweigert, kann es die Krankenkasse ja auch in Nullkommanix regeln. Dann kann dieser Vorgang auch grundsätzlich zwischen Kunde und Versicherer abgewickelt werden.
Was die Geschwindigkeit der Vergütungssauszahlung angeht: ich habe ja doch noch die Hoffnung, dass sich mit der Digitalisierung eine schnellere Begleichung der Leistung nicht mehr abwenden lässt. Im Augenblick geben wir den Kassen ein Darlehen mit unserer Leistung.
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S. Vogt schrieb:
Der Eigenanteil - übrigens keine Praxisgebühr, die gab es ja auch mal - könnte problemlos von den Kassen mit einem automatisierten Brief oder Mail nach Abrechnungseingang eingezogen werden. Es über die ambulante Praxen mit Vorauszahlung - die an sich schon eine Frechheit ist aus Kundensicht - und ggf. Nachberechnungen, Rückzahlungen, Barkasse etc laufen zu lassen, ist vorsintflutlich. Und hat hat mit uns auch nichts zu tun, sondern grundsätzlich mit einer gesetzlich festgelegten Eigenbeteiligung an Krankenkassenkosten.
Ich denke, die Bareinziehung stammt noch aus der Zeit, in der ein Teil der Gesellschaft kein Konto hatte. Das ist inzwischen obsolet. Und der Aufwandv(Kassenbuch, Wechselgeld, Buchführung) für nichts gerechtfertigt. Wenn der Pat. die Bezahlung verweigert, kann es die Krankenkasse ja auch in Nullkommanix regeln. Dann kann dieser Vorgang auch grundsätzlich zwischen Kunde und Versicherer abgewickelt werden.
Was die Geschwindigkeit der Vergütungssauszahlung angeht: ich habe ja doch noch die Hoffnung, dass sich mit der Digitalisierung eine schnellere Begleichung der Leistung nicht mehr abwenden lässt. Im Augenblick geben wir den Kassen ein Darlehen mit unserer Leistung.
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