Worauf Sie sich bei Heraeus freuen
können:
- Attraktive Vergütung – starkes
Grundgehalt nach
Chemie-Tarifvertrag, jährliche
Einmalzahlungen
(Urlaubs- und Weihnachtsgeld),
Altersfreizeiten sowie
Pflegezusatzversicherung
- Finanzielle Zusatzleistungen –
Förderung der privaten
Altersversorgung,
Lebensphasenkonto,
Bezuschussung des öffentlichen
Nahverkehrs und Rabatte in vielen
Online-Shops
- Geregelte Arbeitszeiten – 37,5
Wochenstunden bei Vollzeit, 20-25
Wochenstunden bei Teilzeit,...
können:
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Grundgehalt nach
Chemie-Tarifvertrag, jährliche
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(Urlaubs- und Weihnachtsgeld),
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Zwei Systeme
Die dreijährige Berufsfachschulausbildung bleibt bestehen.
Daneben soll ein duales Studium mit mindestens sieben und höchstens acht Semestern in Vollzeit treten.
So wird es in Zukunft zwei Arten von PhysiotherapeutInnen geben.
BachelorabsolventInnen sollen bestimmte heilkundliche Maßnahmen „eigenverantwortlich“ durchführen, sofern sie während des Studiums erlernt wurden, und zwar ausdrücklich ohne ärztliche Diagnostik - das legt also schon einmal die Voraussetzungen für den Direktzugang und wäre quasi gleichbedeutend mit dem sektoralen HP für alle "studierten Physios".
Für einen „Direct Access“ auf Kassenkosten würden aber auch nach Inkrafttreten des Gesetzes noch entsprechende sozialrechtliche Regelungen fehlen.
Inwiefern die bisher schon erworbenen Bachelor-Abschlüsse für diesen Direktzugang qualifizieren, bleibt abzuwarten. Im Entwurf steht, dass bereits hochschulisch ausgebildeten Physios der Erwerb der „dafür erforderlichen heilkundlichen Kompetenzen“ ermöglicht werden soll. Ein heute vorhandener Bachelor allein würde damit nicht automatisch zum Direktzugang berechtigen. Wie vorhandene Abschlüsse berücksichtigt werden und welchen Umfang eine mögliche ergänzende Qualifizierung haben könnte, wird nicht benannt.
Auch die berufsschulische Ausbildung soll auf mehr Entscheidungsfreiheit vorbereiten. Auf Grundlage einer ärztlich festgestellten Diagnose und Indikation sollen ihre Absolventen selbst über Auswahl, Dauer und Frequenz der Therapie bestimmen können. Das könnte als Vorbereitung auf eine Ausweitung der Blankoverordnung verstanden werden.
Bezahlte Ausbildung oder erweiterte Kompetenzen?
Für BerufsanwärterInnen stellt sich in Zukunft die Frage nach Prioritäten. Wer sich für die Berufsausbildung entscheidet, erhält ein Zückerchen in Form einer Ausbildungsvergütung - Studierende erhalten dagegen mehr Kompetenzen.
Wer sich für das Studium entscheidet, geht erst einmal (wie in anderen Studiengängen auch) leer aus, denn hier wird es keine Ausbildungsvergütung geben. Werden kommende Verhandlungen die akademische Qualifikation auch finanziell so weit honorieren, dass sich der Gang an die Hochschule lohnt? Das wird sich zeigen.
Zertifikate werden perspektivisch abgeschafft
Lange wurde es gefordert, nun steht es zumindest im Gesetzentwurf: Inhalte der Zertifikatsleistungen (wie z.B. PNF, Bobath, MT, MLD, usw.) sollen bereits während der Ausbildung unterrichtet werden, was ermöglichen soll, diese „leistungsrechtlich erbringen zu können.“
Und natürlich wird auch das Ausbildungscurriculum angepasst. Wer sich aktuelles evidenzbasiertes Wissen aneignen will, muss nicht den akademischen Weg beschreiten. Die Ausbildung soll sich ausdrücklich am anerkannten Stand physiotherapiewissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse orientieren. Wissenstransfer, Selbstreflexion und Qualitätsentwicklung werden als Ausbildungsziel verankert.
Gesetz mit Perspektive?
Das Gesetz soll 2028 in Kraft treten, die Regelungen zur Ausbildungsvergütung 2029. Danach wird sich zeigen, inwiefern die Regelungen tatsächliche Änderungen bewirken werden. Wird es Physios mit Direktzugang geben oder werden Verhandlungen aufgrund der (bisher) geringen Anzahl an Bachelor-AbsolventInnen auf die lange Bank geschoben? Was passiert mit den bisher erworbenen Zertifikaten? Sind frisch ausgebildete Physios bald besser qualifizierte „Allrounder“ als die alten Hasen, die nicht alle Zertifikate abrechnen dürfen? Inwiefern werden große Praxen von den neuen Ausbildungsrichtlinien profitieren und werden kleine Praxen hierdurch noch einmal mehr benachteiligt?
Noch ist nicht einmal ein Termin zur Abstimmung bekannt, es ist also durchaus möglich, dass sich das ein oder andere Detail im Gesetz noch ändern könnte.
Daniel Bombien / physio.de
PS: Lesen Sie hier die Meinung des vdeks zur geplanten Reformen des Berufsgesetzes.
BerufsgesetzDirektzugangSektoraler HeilpraktikerAkademisierungAusbildung
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MikeL schrieb:
Wenn es jetzt noch gelänge, dass Niveau des Studiums derart anzuheben, dass die studierten Physios mit den an Berufsschulen ausgebildeten Physios auch hinsichtlich der praktischen Skills am Patienten mithalten können, wäre dies sicher ein Anreiz für junge Leute, dieses Studium zu beginnen und anschließend in diesem Beruf ihre Erfüllung zu finden. Wenn es beim derzeitigen Niveau bleibt, werden sicher auch künftig viele der akademisch ausgebildeten Physios dem Beruf frustriert den Rücken kehren und sich in eine andere Richtung orientieren.
Immerhin hat man schonmal die Presse einen Blick drauf werfen lassen.
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Halbtitan schrieb:
Viele Fragen sind noch offen.
Immerhin hat man schonmal die Presse einen Blick drauf werfen lassen.
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,,Das verstehen wir nicht. Mit den Berufsschulphysios und den Uniphysios gibt es 2 Berufe. Warum dann eine Abrechnungsposition für beide Berufe?"
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Halbtitan schrieb:
Da werden die Kassen sagen:
,,Das verstehen wir nicht. Mit den Berufsschulphysios und den Uniphysios gibt es 2 Berufe. Warum dann eine Abrechnungsposition für beide Berufe?"
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massu schrieb:
Und was machen die KK wenn es keine Anrechnungspositionen mehr gibt? Wie wollen sie dann das Geld wieder einholen? Und die neuen Zentren zur Ermittlung von Heilmittletbetrüger was passiert damit?
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anika666 schrieb:
@massu Tja, und plötzlich gibt es keinen Betrug mehr. Ich frag mich eher, was die ganzen Weiterbildungsinstitute dann machen.
Im Übrigen: das irgendwann studierte Physiotherapeuten eine höhere Vergütung erhalten als fachschulisch ausgebildete Physiotherapeuten halte ich aus verschiedenen Gründen für eher unwahrscheinlich. Würde so ein Vorhaben die Logopädie betreffen: ich wäre der erste fachschulisch ausgebildete Logopäde, der Klage erheben würde. Stichwort: Gleichheitsgrundsatz. Gleiches gilt im Übrigen für den Direktzugang.
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logofox schrieb:
@Halbtitan Auch in der Logopädie gibt es bereits neben der klassischen Fachschulausbildung die Möglichkeit des Studiums und trotzdem gibt es eine einzige Abrechnungsposition "Logopädie" und das seit Jahrzehnten. Klappt also.
Im Übrigen: das irgendwann studierte Physiotherapeuten eine höhere Vergütung erhalten als fachschulisch ausgebildete Physiotherapeuten halte ich aus verschiedenen Gründen für eher unwahrscheinlich. Würde so ein Vorhaben die Logopädie betreffen: ich wäre der erste fachschulisch ausgebildete Logopäde, der Klage erheben würde. Stichwort: Gleichheitsgrundsatz. Gleiches gilt im Übrigen für den Direktzugang.
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Schippi schrieb:
@anika666 die Pflicht zur Weiterbildung wird mit Sicherheit dennoch bestehen bleiben
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anika666 schrieb:
@Schippi Die hat doch nur ein PI ernsthaft. Die ganzen Weiterbildungen sind voll mit Berufsanfängern, die schauen, dass sie die Zertifikate bekommen. Klar, wird man sich trotzdem weiterbilden, aber mit Sicherheit in geringerem Ausmaß.
Deswegen sind ja die Verbände kaum aktiv ,weil es ja ihre eigenen Fortbildungsinstitute betreffen würde.
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eim schrieb:
@anika666
Deswegen sind ja die Verbände kaum aktiv ,weil es ja ihre eigenen Fortbildungsinstitute betreffen würde.
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massu schrieb:
@anika666 stell dir vor es gibt weiterhin Fobis und keiner geht hin😂😂😂
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massu schrieb:
@anika666 wenn die MT, und die MLD und Bobath Teil der Ausbildung sind (wie bereits) wer will dann noch eine Fobi machen, für was? Und die Schulabgänger machen die Fobis (wenn überhaupt) weil sie meinen, dass sie bessere Chancen im Arbeitsmarkt haben, und weil mittlerweile die PIs diese bezahlen.
Schade, dann wüsstest Du, dass mit den Fachfortbildungen überhaupt keine nennenswerten Gewinne erzielt werden.
Substanzielle Beträge wurden damit vor 25 Jahren umgesetzt.
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Jens Uhlhorn schrieb:
@eim Vermutlich kennst Du Dich besonders gut aus und hast schon mal die Gewinne aus den Fortbildungen in einer Verbandsbilanz gesehen? Nein?
Schade, dann wüsstest Du, dass mit den Fachfortbildungen überhaupt keine nennenswerten Gewinne erzielt werden.
Substanzielle Beträge wurden damit vor 25 Jahren umgesetzt.
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Unsichtbar schrieb:
@Jens Uhlhorn Dann können sie sich auf die 200 Stunden pädagogische Fobi freuen.
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PT-Nik schrieb:
@Jens Uhlhorn Echt? Hätte gedacht da kann man gut dran verdienen, bei der Menge an Fobi-Instituten wie aus dem Boden sprießen in letzter Zeit. Oder liegt das daran das es sich dabei sehr oft um Privatleute handelt und die geringere Abgaben haben?
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Inche schrieb:
@PT-Nik Nee da werden nicht wirklich Gewinne erzielt ich gehör zum Fobi Betreuer Team meines Berufsverbandes.Wir machen das Ehernamtlich.Da gibt es dann Jährlich infos rund um alles was Fobis betrieft.
die gleiche Frage habe ich mal beim IFK gestellt.
Hier wurde mir das gleiche erklärt, wir machen plus minus null. Ich war auch geschockt. Weil andere Fortbildungsinstitute sehr viel Geld verdienen.
Dann kam die Folie mit den Mieterträgen. Der IFK hat so tolle Mieterträge zu dem Zeitpunkt gehabt, dass ich mir dachte: "wow die haben ja ein Schloss Neuschwanstein."
Die Mieterträge aus der Fobi deckeln das ganze Haus.
Wenn ich das Haus meines NAchbarn mitfinanzieren müsste, hätte ich auch weniger im Portemonaie.
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Andreas Bock schrieb:
@Jens Uhlhorn
die gleiche Frage habe ich mal beim IFK gestellt.
Hier wurde mir das gleiche erklärt, wir machen plus minus null. Ich war auch geschockt. Weil andere Fortbildungsinstitute sehr viel Geld verdienen.
Dann kam die Folie mit den Mieterträgen. Der IFK hat so tolle Mieterträge zu dem Zeitpunkt gehabt, dass ich mir dachte: "wow die haben ja ein Schloss Neuschwanstein."
Die Mieterträge aus der Fobi deckeln das ganze Haus.
Wenn ich das Haus meines NAchbarn mitfinanzieren müsste, hätte ich auch weniger im Portemonaie.
Man darf nicht vergessen, dass die Verbände in ihrer Gesamtheit lediglich 25% der Therapierenden als zahlende Mitglieder haben und das einfach zu wenig ist, um die Schlagkraft aufrecht zu erhalten.
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Jens Uhlhorn schrieb:
@Andreas Bock Das mag sein, aber der IFK ist ein kleiner Verband mit nur einem Standort und einem sehr guten Untermieter. Deren Vermietungskonzept ist mit einer vermutlich mittlerweile abbezahlten Immobilie sehr gut und finanziert die Verbandsarbeit mit.
Man darf nicht vergessen, dass die Verbände in ihrer Gesamtheit lediglich 25% der Therapierenden als zahlende Mitglieder haben und das einfach zu wenig ist, um die Schlagkraft aufrecht zu erhalten.
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logofox schrieb:
Wenn es jetzt noch den Verbänden gelänge (sofern es von den Verbänden überhaupt gewünscht ist), eine einheitliche Abrechnungsposition "Physiotherapie" zu installieren (Gruß aus der Logopädie: läuft hier seit Jahrzehnten super) die alle anderen bisherigen Abrechnungspositionen obsolet machen würde: die Physiotherapie wäre ein ganz großes Stück weiter. Das Tolle daran: es wäre bereits jetzt schon möglich. Denn: in der Logopädie gibt es eine Abrechnungsposition "Logopädie". Nach Erhalt der Diagnose durch den Arzt entscheidet einzig und allein der Therapeut darüber, welche Behandlungsmethode er wählt. Klare Taktungen 30/45/60 Minuten + Erstdiagnostik durch den Therapeuten. Hausbesuch Ja/Nein sowie kurzer Zwischenbericht sind hier gleich Ergotherapie, Physiotherapie und Podologie.
Weder bei der Vergütung noch bei irgendetwas.
Was‘n Kack. Nach 22 Jahren Selbständigkeit gebe ich 2027 auf. Seit dieser Nachricht noch sicherer mit der Entscheidung.
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logofox schrieb:
Nicht aufgeben. Wir alle haben einen tollen Beruf. Und wenn ich eines über die Jahre hinweg gelernt habe: es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.slightly_smiling_face
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stephan79 schrieb:
Warum gibst du die Selbstständigkeit nach 22 Jahren auf?
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Dennis Kraus schrieb:
@stephan79 Weil ich die Verantwortung für das Team um mich herum und für mich selbst unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr tragen will und kann. Das zu erkennen hat ne Weile gedauert.
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Dennis Kraus schrieb:
Wer den Beruf zukünftig derart zerklüftet bzgl. Kompetenzen wird garantiert eines nicht schaffen: Vereinfachung.
Weder bei der Vergütung noch bei irgendetwas.
Was‘n Kack. Nach 22 Jahren Selbständigkeit gebe ich 2027 auf. Seit dieser Nachricht noch sicherer mit der Entscheidung.
Vlt gibt es Übergangsregeln für Bestandsphysios oder ähnliches.
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Bevor das eine echte Wirkung vor Ort entfaltet, vergehen locker 15-20 Jahre.
Meine Prognose geht sogar in die andere Richtung: der Direktzugang und die Vollakademisierung ist mit diesem Entwurf erledigt oder wird nur so eine untergeordnete Rolle spielen, dass es kaum wahrnehmbar ist.
Derzeit haben wir ca. 1,5-2% vollakademisierte Therapeuten . Das wird sich weiterhin nicht ändern oder sogar abfallen.
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Jens Uhlhorn schrieb:
Cool bleiben. Bevor da überhaupt irgendetwas Belastbares geregelt ist, werden Jahre vergehen.
Bevor das eine echte Wirkung vor Ort entfaltet, vergehen locker 15-20 Jahre.
Meine Prognose geht sogar in die andere Richtung: der Direktzugang und die Vollakademisierung ist mit diesem Entwurf erledigt oder wird nur so eine untergeordnete Rolle spielen, dass es kaum wahrnehmbar ist.
Derzeit haben wir ca. 1,5-2% vollakademisierte Therapeuten . Das wird sich weiterhin nicht ändern oder sogar abfallen.
eigentlich schlimm und traurig zugleich, dass in DE es immer so elendig lange dauert. Ist ja mit den Lehrplänen das selbe. Braucht oft ein Vierteljahrhundert bis vermeintlich Neuerungen aufgenommen werden, die schon seit 20 Jahre bekannt sind
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Busquete schrieb:
@Jens Uhlhorn
eigentlich schlimm und traurig zugleich, dass in DE es immer so elendig lange dauert. Ist ja mit den Lehrplänen das selbe. Braucht oft ein Vierteljahrhundert bis vermeintlich Neuerungen aufgenommen werden, die schon seit 20 Jahre bekannt sind
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anika666 schrieb:
@Busquete Das stimmt. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es die Akademisierungsdebatte schon seit den 70igern. Ich meine mich an eine alte Kollegin zu erinnern, die das erzählt hat. Ich wär schon froh, wenn die Blanko ausgeweitet wird.
Damit, da hast Du Recht, gibt es keine Approbation.
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Christoph CO schrieb:
@Jens Uhlhorn das stimmt leider so nicht ganz. Die Prozentzahl der Bachelor entspricht Deinen Angaben. Davon haben ca1% einen Master. Die sind vollakademisiert und im Entwurf nicht vorgesehen. Bei dem Referentenentwurf handelt es sich folglich um die doppelte Teilakademisierung. Ein Teil wird teilweise akademisiert…
Damit, da hast Du Recht, gibt es keine Approbation.
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Stefan Arnold schrieb:
Zumindest passiert mal etwas! Aber was ich von den Zweiklassen Physiotherapeuten halten soll weiß ich noch nicht so richtig. Ich bin jetzt 40, seit 11 Jahren selbstständig, habe auch Abi, aber ein Studium werde ich nicht noch ran hängen... Aber dann muss mit ansehen wie frische Bachelor Absolventen mit null Erfahrung eigenverantwortlich Verordnungen ausstellen und man selbst es nicht darf. Da ist doch der Aufschrei aufgrund der Ungerechtigkeit vorprogrammiert.
Vlt gibt es Übergangsregeln für Bestandsphysios oder ähnliches.
Grundsätzlich halte ich die bisherigen geplanten Reformen für bahnbrechend und hätte das ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten. Da ich immer wieder den Eindruck gewinne,dass ein Groß(er)teil der Kolleg*innen sich gar nicht für ihren Beruf interessiert und über viele Dinge schlechter bescheid wissen als über die neueste Trash TV Serie oder ähnlich weltbewegendes...
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Inche schrieb:
In der Schweiz wurden die einfach annerkannt.Vieleicht könnte man statt Fobi Points Credit Point vergeben u zb Pro Jahr Berufserfahrung auch welche und das auch in einem vorhanden 2 Beruf usw.So das man zb nur Ergänzungs Fobis macht zb Studien lesen usw.Das wäre einfacher um die alten Hasen mit zu nehmen.Die werden ja noch gebraucht. Diese Fobis sollten dann aber kostenfrei u Wohnort nah oder online sein.Denn wir haben unsere Ausbildung selbst bezahlt.Dafür sollten wir extra Rentenpunkte bekommen.Das wäre eh für alle Sozialberufe eine würdigung
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pt ani schrieb:
@Inche Ich träume mit Dir.. Immerhin habe ich den sekt. HP schon und wenn ich mich motivieren kann, mache ich im Frühjahr die HP Prüfung.
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helmingas schrieb:
@pt ani möge die Motivation in den hellsten Strahlen scheinen
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pt ani schrieb:
@helmingas Danke, die brauche ich. Ich arbeite an Lernstrategien face_with_rolling_eyes
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Inche schrieb:
@pt ani den sek Hp habe ich seit 2015 u den Voll Hp nö danke.
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Sebastian Segatz schrieb:
Soweit ich weiß gab es beispielsweise in den Niederlanden seinerzeit die Möglichkeit, dass sich Bestandstherapeuten nach qualifizieren konnten bzw mussten für einen Direktzugang. Wäre ja auch ein sinnvolles Modell für Deutschland. So hätte man die Wahl, ob man diese Verantwortung tragen möchte oder nicht, denn nicht alle Kolleg*innen werden diese Verantwortung überhaupt haben wollen und die die es wollen könnten somit einen Zugang erhalten ohne ein ganzes Studium nachholen zu müssen.
Grundsätzlich halte ich die bisherigen geplanten Reformen für bahnbrechend und hätte das ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten. Da ich immer wieder den Eindruck gewinne,dass ein Groß(er)teil der Kolleg*innen sich gar nicht für ihren Beruf interessiert und über viele Dinge schlechter bescheid wissen als über die neueste Trash TV Serie oder ähnlich weltbewegendes...
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