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physio.de: Herr Brünger, wie bewerten Sie die Sparvorschlägen der FKG?
Brünger: Oh, da müsste ich jetzt einen dreistündigen Vortrag halten. Für mich war es überraschend, wie klar die Kommission den Auftrag des Gesetzgebers, den rechtlichen und ethischen Rahmen beschrieben hat, um sich dann im Heilmittel-Teil von genau diesem Rahmen hemmungslos zu verabschieden. Ein Beispiel: Im Ethik-Teil warnt die Kommission selbst davor, Zielkonflikte und Verzichtsentscheidungen auf die Ebene der Leistungserbringung zu verlagern, um im Heilmittel-Teil später genau das zu tun: Praxen sollen mehr Verantwortung übernehmen, die Vergütung soll zugleich gedeckelt oder gekürzt werden und die Folgen für die Versorgung werden kleingeredet.
Für Therapeutinnen und Therapeuten bedeutet das ganz konkret: mehr Druck in den Praxen, weniger Spielraum für Personal, weniger Spielraum für gute Versorgung und langfristig ein noch unattraktiveres Berufsfeld. Natürlich darf Politik über Preise und Verteilung entscheiden, das ist legitim. Aber solche Eingriffe dann als wissenschaftlich neutral und folgenlos für die Versorgung darzustellen, halte ich für hochproblematisch. Kurz gesagt: Ich halte die Vorschläge für den Heilmittelbereich für versorgungsgefährdend.
Können Sie unseren Lesern sagen, welcher Sparbeitrag in puncto GKV-Verwaltungskosten in den 483 Seiten des FKG-Berichtes vorgesehen ist?
Der Sparbeitrag der GKV-Verwaltung fällt tatsächlich sehr klein aus. Die einzige echte Einzelmaßnahme auf Kassenseite ist die Halbierung der Werbeausgaben-Obergrenze. Dafür veranschlagt die Kommission rund 70 Millionen Euro pro Jahr. Zu größeren Einschnitten bei der Kassenstruktur selbst macht die Kommission gerade keine Empfehlung.
Zwar sollen auch die Verwaltungsausgaben an die Grundlohnrate gekoppelt werden, doch der Eingriff ist deutlich weniger scharf als im Bereich der Leistungserbringenden. Bei Praxen wirkt eine solche Begrenzung unmittelbar auf Vergütung, Löhne, Personalplanung und damit am Ende auf die Versorgung. Bei den Kassen ist der Druck deutlich geringer, schon weil Verwaltungskosten nicht nur aus Personalkosten bestehen und es keinen vergleichbaren Mechanismus gibt, der unmittelbar den Geldfluss begrenzt. Genau darin liegt aus meiner Sicht ein zentrales Ungleichgewicht.
In dem Bericht der FKG wird von „zahlreichen eingereichten Reform- und Einsparvorschlägen“ gesprochen. Wissen Sie von wem die Vorschläge des „einjährigen Preismoratoriums“ und der „Abschaffung der Verordnungsbezogenen Pauschale“ eingereicht wurden?
Nein nicht konkret, da müsste ich spekulieren. Da die Kommission allerdings nach eigenem Bekunden die Empfehlung zu den Pauschalen in der Blankoversorgung auf Stichproben aus AOK-Abrechnungsdaten gründet, ist zumindest dort der „Kreis der Verdächtigen“ eher überschaubar.
Wie sähe Ihrer Meinung nach jetzt ein kluges weiteres Vorgehen der Berufsverbände aus?
Die Empfehlungen der Kommission sind im Einzelnen ja noch nicht in Stein gemeißelt. Die Fraktionen im Bundestag sind derzeit dabei, die Vorschläge zu bewerten. Die Kassen taumeln geradezu euphorisch durch das politische Berlin und rahmen die Empfehlungen als wissenschaftlich fundiert, daher unangreifbar und schnell umsetzbar – Genau diese politische Erzählung halte ich für brandgefährlich, weil das in der Politik verfängt. Die Ministerin hat es im Interview mit FAZ am 3.4.26 bereits deutlich gemacht: „Gut ist auch, dass man in Teilen Sparpotential heben kann, ohne die Versorgung zu verschlechtern. Dieses Signal aus der Kommission wird die politische Umsetzung erleichtern“. Die Aufgabe der Verbände muss daher primär sein, genau diese Erzählung zu entlarven und aus wissenschaftlicher Perspektive zu widerlegen.
Ist das Vorgehen der Kommission für Sie nachvollziehbar oder hätten Sie aus fachlicher Sicht etwas anders gemacht?
Aufbau und Rahmensetzung des Berichtes zeigen durchaus die fachliche Expertise der Beteiligten. Wenn man nach schnell wirksamen Einsparmöglichkeiten sucht, ist es zunächst auch plausibel, auf Preise zu schauen. Einsparungen lassen sich kurzfristig nun einmal eher über Preise als über Mengen erreichen. Bis dahin kann ich die Logik nachvollziehen.
Dann beschreibt die Kommission sich selbst als „Honest Broker“; den ehrlichen Makler, der Möglichkeiten aufzeigt und Konsequenzen klar benennt. Und genau an dieser Stelle passiert für mich der eklatante fachliche und wissenschaftliche Bruch, den ich nur erstaunt zur Kenntnis nehmen kann. Um es zu vereinfachen, hätte die Antwort der Kommission sein müssen: „Liebe Politik, nach den eklatanten Versäumnissen der letzten Jahrzehnte könnt ihr schnell wirksam nur an der Preisschraube drehen. Das hätte aber in den jeweiligen Leistungsbereichen erhebliche Konsequenzen auf die Versorgung.“ Genau das macht die Kommission aber nicht, sondern legitimiert diese Eingriffe lapidar mit einem „Jo, passt schon.“
Und wenn das schon bei den kurzfristigen Maßnahmen so läuft, dann muss man bei den angekündigten strukturellen Reformvorschlägen der Kommission leider sehr wachsam sein.
Zum Schluss eine persönliche Frage: Sie waren einer der führenden Köpfe bei den Therapeuten-am-Limit (TAL) und kürzlich feierten Christen das Osterfest. Für wie wahrscheinlich halten Sie eine Wiederauferstehung der Graswurzelbewegung „Therapeuten-am-Limit“?
TAL war eine außergewöhnliche Bewegung, die sich nicht einfach kopieren lässt. Wir haben damals zur richtigen Zeit die richtigen Dinge getan und uns auch gegen erheblichen Widerstand - übrigens teils auch aus den eigenen Reihen - durchgesetzt. Das gehört zur Wahrheit dazu.
Eine Wiederauferstehung der Graswurzelbewegung liegt nun in den Händen der jüngeren Generation.
Herr Brünger wir danken Ihnen für das Gespräch.
Das Gespräch mit Herrn Brünger führte Friedrich Merz von physio.de
Zur Person:
Volker Brünger
Volker Brünger war über 20 Jahre als Physiotherapeut tätig und ist seit 2016 Gesundheitsökonom (B.A.) mit den Interessenschwerpunkten: Versorgungsforschung und gesundheitsökonomische Evaluierung von Heilmittelleistungen.
Für das Aktionsbündnis „Therapeuten am Limit“ koordinierte er die politische und inhaltliche Arbeit.
Beim Bundesverband für Ergotherapeut:innen (BED) fungiert er seit 2021 als Vorstandsreferent und ist als Vertreter des BED Mitglied der Schiedsstelle nach § 125 Abs. 6 SGB V für den Bereich der Ergotherapie
FinanzKommissionInterviewAOKGKVHeilmittelGrundlohnsummeBindung
Diese war bzw. ist:
2025/2026 5,17 %
2024/2025 4,41 %
2023/2024 4,22 %
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Die letzten 3 Jahre ändern daran gar nichts.
Zins und Zinseszins werden noch Jahrzehnte die Folgen dieser Politik zeigen.
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Jens Uhlhorn schrieb:
Bitte den gesamten Zeitraum betrachten. In den Jahren 1996 bis 2018 ( 22 Jahre) hat es den Berufsstand fast ruiniert.
Die letzten 3 Jahre ändern daran gar nichts.
Zins und Zinseszins werden noch Jahrzehnte die Folgen dieser Politik zeigen.
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Jytte schrieb:
@Jens Uhlhorn Waren die Vergütungsanpassungen bis 2018 nicht jahrelang sogar unter der Grundlohnsummenbindung? Ich meine mich dunkel an diese regelmäßigen Diskussionen hier im Forum erinnern zu können.
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Problem beschreiben
Unsichtbar schrieb:
Die Grundlohnsummenbindung (oft als Grundlohnrate bezeichnet) ist ein zentraler Mechanismus im deutschen Gesundheitswesen, insbesondere im SGB V. Eine Aussetzung ist grundsätzlich als befristet zu betrachten.
Diese war bzw. ist:
2025/2026 5,17 %
2024/2025 4,41 %
2023/2024 4,22 %
Echte Strukturreformen bleiben seit Jahrzehnten aus und damit steht dann auch der eigentliche Kostentreiber fest.
Hinzu kommt der beklagenswerte Mangel an Sachkompetenz bei den Krankenkassen, die über Strukturen reden aber Budgets meinen.
Aus taktischen Gründen wird sogar der Fachkräftemangel geleugnet und somit ist dem Grunde nach jede Verhandlung mit den Kassen sinnlos, weil es ohnehin nicht um die Versorgung oder gar Patienten geht.
Und was die Wiederauferstehung von TaL angeht:
Man sieht überall, dass die Vergütung und die existenziellen Sorgen nicht mehr im Vordergrund stehen, was damals ein wichtiger Impuls war.
Der Fachkräftemangel und die Bürokratie haben derart (wie prognostiziert!!) zugenommen, dass sie sogar die Vergütung dominieren.
Man ist also nicht zufriedener geworden, sondern ist sind weitere Themen hinzugekommen.
Die Folgen lassen sich in der Statistik der AA ablesen. Wir haben die Pflege als Mangelberuf Nr.1 abgelöst.
Da in vielen Praxen bedingt durch die Demographie sich der Betrieb dem Ende entgegenneigt, wird eher an der Reduzierung des Wahnsinns auf persönlicher Ebene als auf politischer gearbeitet.
Dadurch fehlt der Druck für eine neue Initiative und TaL bleibt eine Erinnerung an das, was wir als Branche erreichen könnten, wenn wir wollten.
Viele Therapierende haben die Konsequenzen gezogen und sich persönlich klar in der Auseinandersetzung mit Politik und Kassen positioniert.
Wissenschaftlich korrekt würde man es wohl "macht Euren Scheiß alleine" ausdrücken.
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Dadurch fehlt der Druck für eine neue Initiative und TaL bleibt eine Erinnerung an das, was wir als Branche erreichen könnten, wenn wir wollten."
Das hört sich wirklich trostlos und alternativlos an. Verstehe ich deine Aussage richtig, dass du keine Perspektive der Heilmittelerbringer im GKV-System mehr siehst?
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Jytte schrieb:
@Jens Uhlhorn "Da in vielen Praxen bedingt durch die Demographie sich der Betrieb dem Ende entgegenneigt, wird eher an der Reduzierung des Wahnsinns auf persönlicher Ebene als auf politischer gearbeitet.
Dadurch fehlt der Druck für eine neue Initiative und TaL bleibt eine Erinnerung an das, was wir als Branche erreichen könnten, wenn wir wollten."
Das hört sich wirklich trostlos und alternativlos an. Verstehe ich deine Aussage richtig, dass du keine Perspektive der Heilmittelerbringer im GKV-System mehr siehst?
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PT-Nik schrieb:
@Jytte Guck dir doch an was für Praxen überhaupt aufmachen. Entweder wird aufgekauft von großen Ketten, große Geldgeber machen EAP Zentren oä auf oder wenn kleine Praxis ist diese Privat. Ist zumindest das einzige was ich in meinem Umfeld sehe.
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nele69 schrieb:
Stimmt, ich steig aus! Nur noch privat ..... sunglasses
wohl der/dem,die/der sich das leisten kann. Bei uns auf dem "flachen Land", wo der Umsatzanteil mit Privaten kaum über 15% hinauskommt, mehr als schwierig.
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GüSta schrieb:
@nele69
wohl der/dem,die/der sich das leisten kann. Bei uns auf dem "flachen Land", wo der Umsatzanteil mit Privaten kaum über 15% hinauskommt, mehr als schwierig.
Für die Branche bin ich da deutlich kritischer, weil die Praxenstruktur für einen massiven Strukturwandel spricht.
Uns steht ein enormer Konzentrationsprozess ins Haus, der wie in allen anderen Branchen funktionieren wird.
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Jens Uhlhorn schrieb:
@Jytte Nein, ich sehe sogar große Perspektiven. Das hat aber eher mit meiner persönlichen Perspektive zu tun.
Für die Branche bin ich da deutlich kritischer, weil die Praxenstruktur für einen massiven Strukturwandel spricht.
Uns steht ein enormer Konzentrationsprozess ins Haus, der wie in allen anderen Branchen funktionieren wird.
Also müssten die kleinen GKV-Praxen, wenn sie weiter existieren wollen, sich zusammenschließen, vielleicht GmbH gründen, ehe sie untergehen oder "gefressen" werden? Oder sind sie schon zum Tode verurteilt?
Mir ist nicht ganz klar, was du genau meinst mit "...weil die Praxenstruktur für einen massiven Strukturwandel spricht." ???
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Jytte schrieb:
@Jens Uhlhorn
Also müssten die kleinen GKV-Praxen, wenn sie weiter existieren wollen, sich zusammenschließen, vielleicht GmbH gründen, ehe sie untergehen oder "gefressen" werden? Oder sind sie schon zum Tode verurteilt?
Mir ist nicht ganz klar, was du genau meinst mit "...weil die Praxenstruktur für einen massiven Strukturwandel spricht." ???
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Jytte schrieb:
@PT-Nik Ich gucke lieber, was noch existiert und auch noch vlt. 20 Jahre weiter existieren muss und will und keine Privatpraxis ist. Aufgemacht hat in meiner Gegend jedenfalls nicht mal eine Kette, bzw. die sind schon wieder zu.
Das führt bereits jetzt zu einem schleichenden Verlust von Rendite, was sich dann in den Gehaltszahlungen ausdrückt.
Am Ende beschleunigt sich der Prozess.
Am besten lässt sich das am Verkaufswert von Praxen ablesen. Es werden zunehmend mehr Praxen nicht mehr verkauft, sondern einfach geschlossen.
Das fing bei den Ärzten genau so an.
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Jens Uhlhorn schrieb:
@Jytte Kleinere Praxen werden noch weniger Personal bekommen und sind oft nicht in der Lage, Gruppenangebote zu erarbeiten.
Das führt bereits jetzt zu einem schleichenden Verlust von Rendite, was sich dann in den Gehaltszahlungen ausdrückt.
Am Ende beschleunigt sich der Prozess.
Am besten lässt sich das am Verkaufswert von Praxen ablesen. Es werden zunehmend mehr Praxen nicht mehr verkauft, sondern einfach geschlossen.
Das fing bei den Ärzten genau so an.
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Inche schrieb:
@Jens Uhlhorn Kleinere können aber auch ohne Personal und evtl mit mehr Spezialisierrung beweglicher agieren alls große Tanker.Zumal es eh noch einige Jahre dauern wird bis die Schneke ins Ziel kommt.Sind einige Inhaber eh in Rente.Nachfolge brauch ich keine,da wird einfach eine Behindertengerechte Wohnung draus.
Es ist doch klar zu erkennen, was gerade in Sachen BV passiert. Natürlich werden jetzt die großen Praxen als Schwerverbrecher definiert, drücken sie doch den Kostenschnitt leicht nach oben. Logischerweise, kleine Praxen haben oft keine KGG, was in größeren selbstverständlich ist.
Also mal so eine affige 8.000€-BV auf den Tisch geknallt, rausgebrüllt, dass alle leiden werden wegen dieser Betrüger, noch ne Runde verallgemeinert das Thema und Zack -die Zerfleischerei beginnt hier schon gepflegt- zusätzlich hat man Argumente geschaffen, die Preise zu drücken.
Freunde, was gäbe ich jetzt für ne starke Lobby...
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Dorsovolar schrieb:
Läuft doch alles nach Plan: es sollte klar sein, dass die meisten kleinen Praxen dem wirtschaftlichen Druck nicht werden standhalten können und somit eine Konsolidierung des Marktes unausweichlich sein wird. Dies heißt nicht, dass einzelne gallische Dörfer noch weiterkämpfen werden, der Markt an sich wird sich aber an den großen Praxen und Zentren orientieren. Die (Reha-)Kliniken machen ca. 33% der Gesamtkosten aus, die Marschrute wird sein Ambulant vor Stationär, somit Ausweitung der BV eine logische Konsequenz, gleichzeitig wirtschaftlich und qualitativ zweifelsfrei eine WIN-WIN-WIN-Situation (GKV-Pat-Physio). Dazu Ärzte ohne Budget-Druck.
Es ist doch klar zu erkennen, was gerade in Sachen BV passiert. Natürlich werden jetzt die großen Praxen als Schwerverbrecher definiert, drücken sie doch den Kostenschnitt leicht nach oben. Logischerweise, kleine Praxen haben oft keine KGG, was in größeren selbstverständlich ist.
Also mal so eine affige 8.000€-BV auf den Tisch geknallt, rausgebrüllt, dass alle leiden werden wegen dieser Betrüger, noch ne Runde verallgemeinert das Thema und Zack -die Zerfleischerei beginnt hier schon gepflegt- zusätzlich hat man Argumente geschaffen, die Preise zu drücken.
Freunde, was gäbe ich jetzt für ne starke Lobby...
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Unsichtbar schrieb:
Da ist der Wunsch der Vater des Gedanken. In Wahrheit steigt die Anzahl der IK's kontinuierlich über die Jahre in allen Leistungsbereichen. In den Großpraxen bleiben vermehrt Räumlichkeiten über den Tag verweist. Die Rendite ist nur noch über die Vergütungserhöhungen gestiegen. Das hat nun ein Ende und die Investoren schreien nach Arbeitsverdichtung.
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Dorsovolar schrieb:
@Unsichtbar Woher nimmst Du solche Weisheiten, die übrigens nicht den Tatsachen entsprechen...?
Das ist der Kommentar des Tages. Das ist nicht mal Halbwissen, das ist maximal Viertelwissen bis Nullwissen.
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Andreas Bock schrieb:
@Unsichtbar
Das ist der Kommentar des Tages. Das ist nicht mal Halbwissen, das ist maximal Viertelwissen bis Nullwissen.
Rehasport, TRena und Therapie können über unterschiedliche IK betrieben werden.
Eine Praxisgemeinschaft aus 2 Personen kann 2 IK haben.
Wieso schreibst Du eigentlich so ein Zeug, wenn jeder das im Forum besser weiß?
Muss sich die Kassenpropaganda hier gerade wieder selbst überzeugen, Tom...?
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Jens Uhlhorn schrieb:
@Unsichtbar IK-Nummer ist ungleich Praxis.
Rehasport, TRena und Therapie können über unterschiedliche IK betrieben werden.
Eine Praxisgemeinschaft aus 2 Personen kann 2 IK haben.
Wieso schreibst Du eigentlich so ein Zeug, wenn jeder das im Forum besser weiß?
Muss sich die Kassenpropaganda hier gerade wieder selbst überzeugen, Tom...?
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Horatio72 schrieb:
@Jens Uhlhorn Du kannst Tom doch nicht mit Fakten kommen. Das hat noch unter keinem Namen geklappt.!
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Jens Uhlhorn schrieb:
Der Kollege Brünger hat vollkommen recht. Verkürzt beschrieben ist man mit dem Rasenmäher über die Versorgung drübergefahren und hat dem Ganzen dann das Siegel "wissenschaftlich geprüft" verpasst.
Echte Strukturreformen bleiben seit Jahrzehnten aus und damit steht dann auch der eigentliche Kostentreiber fest.
Hinzu kommt der beklagenswerte Mangel an Sachkompetenz bei den Krankenkassen, die über Strukturen reden aber Budgets meinen.
Aus taktischen Gründen wird sogar der Fachkräftemangel geleugnet und somit ist dem Grunde nach jede Verhandlung mit den Kassen sinnlos, weil es ohnehin nicht um die Versorgung oder gar Patienten geht.
Und was die Wiederauferstehung von TaL angeht:
Man sieht überall, dass die Vergütung und die existenziellen Sorgen nicht mehr im Vordergrund stehen, was damals ein wichtiger Impuls war.
Der Fachkräftemangel und die Bürokratie haben derart (wie prognostiziert!!) zugenommen, dass sie sogar die Vergütung dominieren.
Man ist also nicht zufriedener geworden, sondern ist sind weitere Themen hinzugekommen.
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Da in vielen Praxen bedingt durch die Demographie sich der Betrieb dem Ende entgegenneigt, wird eher an der Reduzierung des Wahnsinns auf persönlicher Ebene als auf politischer gearbeitet.
Dadurch fehlt der Druck für eine neue Initiative und TaL bleibt eine Erinnerung an das, was wir als Branche erreichen könnten, wenn wir wollten.
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Wir sind eine Bewegung aus der Praxis und organisieren uns in "Aktionsgruppen, in denen du mit deinem Wissen, deiner Zeit, deiner Kraft Teil von etwas Größerem wirst. Ob laut auf der Straße, kreativ im Netz, sachlich in der Fachkommunikation oder unterstützend im Hintergrund – es gibt viele Wege, aktiv zu werden. Und jeder Beitrag zählt."
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Thomas Kanitz schrieb:
@alle Die Fragen nach einer Lobby, bzw Wiederaufleben der TAL ist eine Steilvorlage auf das neue Bündnis Zukunft Therapieberufe hinzuweisen.
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Wir sind eine Bewegung aus der Praxis und organisieren uns in "Aktionsgruppen, in denen du mit deinem Wissen, deiner Zeit, deiner Kraft Teil von etwas Größerem wirst. Ob laut auf der Straße, kreativ im Netz, sachlich in der Fachkommunikation oder unterstützend im Hintergrund – es gibt viele Wege, aktiv zu werden. Und jeder Beitrag zählt."
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