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- 4 Tag...
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Der Sitz des mächtigen G-BA in der Gutenbergstraße 13 zu Berlin
Foto: Svea Pietschmann/G-BA • Lizenz: CC-BY •Doch nun könnte sich etwas drehen. Das sagenumwobene Gremium in der Gutenbergstraße 13 zu Berlin öffnete letzten Mittwoch seine Pforten und lud zu einem „Fachtag Heilmittel-Richtlinie“ ein. Anlass war die Neufassung der Heilmittel-Richtlinie (HMR) im Jahre 2019. Der G-BA – durch Verfahrensordnung und Rechtsprechung des Bundessozialgerichts verpflichtet, seine Entscheidungen zu überprüfen – startete im Sommer 2024 die Evaluierung der damaligen Neuregelung.
Eine Evaluation, die nach Aussagen von Beteiligten in dieser Form erstmalig war und ein derartiges Ausmaß annahm, dass man entschied: Dies ist zu besonders und bedeutend … das muss man „nach Außen tragen“. Das kann man nicht „nur als PDF rumschicken" – daher also ein Fachtag mit der Vorstellung der Evaluationsergebnisse und Gelegenheit für die ca. 170 Teilnehmer zu Gespräch und Diskussion.
Ergebnisse der Evaluation
Die Änderungen im Jahr 2019 sollten ja drei Dinge erreichen:
- Bessere Praktikabilität
- Weniger Fehler
- Höhere Klarheit
=> Dazu hat man u. a. die Richtlinie stark vereinfacht, die Prüfpflicht der Therapeuten mittels Anlage 3 präzisiert und die Vorgaben zur Blankoverordnungen (BVO) miteingearbeitet.Frage: Wurden diese drei Ziele erreicht?
Um dies zu beantworten, wurden Krankenkassen, Ärzte und Patienten befragt. Heilmittelerbinger wurden nicht direkt befragt; stattdessen wurden den Berufsverbänden im letzten Sommer die vorläufigen Ergebnisse der Befragungen präsentiert und dann um ihre Stellungnahme gebeten.
Auf die Frage, weshalb nicht auch die Therapeuten direkt befragt wurden, gestand man in der Mittagspause, dass hierfür im streng reglementierten G-BA kein Verfahren zu Verfügung stand; daher der „Umweg“ mit den Stellungnahmen. Ein Verfahren, das sich zumindest den Vorwurf gefallen lassen muss: Die Befragung von Kassen, Ärzten und Patienten zahlt der Beitragszahler, die Befragung der Therapeuten müssen diese finanziell selbst schultern!
Herausgekommen ist ein Kompendium von 166 Seiten – pro Teilnehmer des Fachtages eine Seite könnte man leicht spöttisch sagen..
Ergebnisse aus Sicht der Krankenkassen
Im Großen und Ganzen sind die Kassen zufrieden. Die Änderungen (nachzulesen in unserem Bericht „Neue Heilmittel-Richtlinie ab 2021 – im Volltext“) hätten sich bewährt. Luft nach oben sieht man allerdings noch bei folgenden Aspekten:
Ergebnisse aus Sicht der Ärzteschaft• Orientierende Behandlungsmenge (OBM) wird oft als starre Grenze interpretiert.
• Individualanträge auf Langfristigen Heilmittelbedarf (LHMB) sind oft qualitativ zu schlecht.
• LHMB- und BVB-Patienten stellen mittlerweile über 50 Prozent der Patienten in der Physiotherapie. Tendenz steigend. Hier befürchten die Kassen, dass irgendwann die „normalen“ Patienten keine Termine mehr bekommen könnten.
• Es werden zu wenige Gruppentherapien durchgeführt. Hier sähen die Kassen Potential, mehr Patienten mit der kostbaren Ware ‚Therapeutenzeit‘ zu versorgen.
• Auch die Tatsache, dass Praxen sich „weigern“ würden, Hausbesuche „zu fahren“, stößt bei den Kassen auf Unmut.
• Die ersten Ergebnisse der Blankoverordnung (BVO) sorgen für Irritationen. Hier käme es zwar nicht zu Mengen-, sehr wohl aber zu deutlichen Kostenausweitungen. Unserer Einschätzung nach wird das noch für größere Diskussionen in naher Gegenwart sorgen.
Demütig und wohltuend selbstreflektiert trat der Vertreter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) auf. Und das hatte auch seine Gründe. Denn die Antworten der Ärzte hatten es in sich:
Wörtlich schrieb ein niedergelassener Arzt dem G-BA ins Stammbuch: "Es ist kaum denkbar, dass ein Vorgang noch bürokratischer gestaltet werden könnte.“ Das hat gesessen.• 37 Prozent der Ärzte fühlen sich immer noch nicht ausreichend und sicher informiert.
• 60 Prozent verneinen die Aussage „Ich bin schneller bei der Bearbeitung und Ausstellung“.
• Nur 33 Prozent berichten von weniger Anfragen hinsichtlich Rezeptänderungen.
Und so bezeichnete Herr Prechel-Radon, seines Zeichens Senior-Referent für Veranlasste Leistungen – Schwerpunkt Heilmittel-Versorgung und Projektleiter eVerordnung Heilmittel bei der KBV, die Ergebnisse auch als ein „Wachrütteln“. Er versicherte, dass im Zuge der derzeitigen Konzeption der eVerordnung (eVO) weitere Vereinfachungen der Heilmittel-Richtlinie angestrebt würden.
Dies war mancher Teilnehmerin noch zu wage und auf Nachfrage einer Verbandsvorsitzenden sicherte er „kleinere Lieferungen“ noch in diesem Jahr zu, denn auch er "kenne den Zeitplan der eVerordnung." Heißt auf Deutsch: Wenn man im Zuge der eVerordnung (Start 2027/2028) weitere Vereinfachungen einführen will, müssen diese vorher mittels einer neuen Heilmittel-Richtlinie so vom G-BA beschlossen werden – am besten noch in diesem Jahr.
Ergebnisse aus Sicht der Patienten
Ähnlich viel Wasser goss der Patientenvertreter in den Wein. Auch nach der „großen Vereinfachung der HMR“ berichten fast 40 Prozent der Patienten davon, dass ihr jeweiliges Rezept auf Grund von Fehlern oder Unvollständigkeit noch einmal geändert werden musste.
Ergebnisse aus den Stellungnahmen der Berufsverbände
Eine Mitarbeiterin der G-BA Geschäftsstelle fasste die Stellungnahmen ca. wie folgt zusammen:
Die Vertreterin der Therapeuten kommt zu Wort• Abschaffung der Regelfallsystematik hat sich bewährt. OBM wird allerdings oft als Höchstmenge ärztlicherseits missinterpretiert.
• Neufassung der LHMB-Regeln kommen gut an.
• Gruppentherapien finden kaum statt, da die Regelungen einfach unpraktisch sind.
• Die Fristen im Entlassmanagement sind unpraktikabel. Hier wird angeregt zu den Regelungen aus der Coronazeit zurückzukehren.
• Die Ausweitung der Frist, in der ein Rezept begonnen werden muss, begrüßen die Verbände ebenfalls; obgleich auch manchmal selbst die 28 Tage nur schwer einzuhalten sind.
• Des Weiteren wird auch angeregt, auf die Angaben zur Frequenz und Leitsymptomatik auf der Vorderseite des Rezeptes gänzlich zu verzichten. Jede Angabe auf dem Rezept sei schließlich eine potentielle Fehlerquelle.
• Auch wurde eine Ausweitung der Höchstmenge pro Rezept vorgeschlagen.
Zwischen Mittagessen und nachmittäglicher Kaffeepause durfte dann auch Frau Pintarelli-Rauschenbach, Vorsitzende des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV), offiziell sprechen. Sie betonte zunächst einmal sehr klar ihre Freude und ihren Dank darüber, dass hier und heute nicht nur über, sondern auch mit den Therapeuten gesprochen würde. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit könnte man meinen – war es in der Vergangenheit des G-BAs bisher aber nicht.
Dann verwies Sie auf die eklatanten und immer weiter steigenden Vakanzzeiten in der Physiotherapie (wir berichteten). Dem müsse mit einer höheren Attraktivität des Berufsbildes begegnet werden. Dafür benötige es faire Bezahlung, größere Autonomie und Berufsgesetze auf Höhe der Zeit.
Highlight ihres Vortrages war einen Katalog von Anregungen:
=> Sie schloss mit dem dringenden Wunsch, dass dieser Evaluation auch Taten folgen werden – wie schon z. B. die im Rahmen der eVO in Aussicht gestellten Vereinfachungen!• Die Unterfinanzierung der Hausbesuche beenden.
• Die Auswahl des Heilmittels den Therapeuten übertragen.
• Die Beginn-Frist eines Rezeptes erweitern.
• Die Frequenzangaben auf dem Rezept streichen.
• Gleiche Heilmittel-Richtlinie für Ärzte und Zahnärzte festlegen.
• Aufnahme gängiger Abkürzungen wie „HB“ oder „ET“ in das offizielle Abkürzungsverzeichnis des Heilmittelkataloges. (In der Praxis führte die Verwendung des Kürzels „ET“ für „Elektrotherapie“ tatsächlich zu Absetzungen).
• Arztunterschrift „i.V.“ ist absetzungssicher „i.A.“ aber nicht. Das muss vereinheitlicht werden.
• Ändert der Arzt das Ausstellungsdatum, muss er neben dem neuen Ausstellungsdatum auch das Datum der Korrektur schreiben. Am Schluss stehen da also drei Daten auf dem Rezept. Ein Irrsinn, der des Öfteren nicht gemacht wird und dann aber zu Absetzungen führt.
Das Schlusspanel
Beeindruckend und interessant war die letzte Stunde in der sich die Vertreter des G-BAs, des Gesundheitsministeriums und des SHVs nach einem jeweiligen kurzen Eingangsstatement den Fragen aus dem Auditorium stellten.
Hochkarätig besetztes Abschlusspanel v.l.n.r.: B.v.Treeck (G-BA), M.Danner (G-BA), C.Quellmalz (GKV-SV), M.Pintarelli-Rauschenbach (SHV), S.Iwansky (BMG), S.Prechel-Radon (KBV)
Nun kam es, wie es oft halt kommt. Zweidrittel der Wortmeldungen waren keine konkreten Fragen, sondern eher Koreferate bzw. Statements. Aber auch dies zeigt, dass es dem Anschein nach Redebedarf gibt. Und die Männer und Frauen auf dem Podium zeigten sich durchaus nahbar.Der zu hohe Elfenbeinturm
Dem neutralen Beobachter drängte sich zudem eine interessante Beobachtung auf: Menschen an der Spitze einer „Juristischen Person des öffentlichen Rechts sui generis“ entscheiden Dinge, die an der Basis nicht funktionieren (siehe Gruppentherapie). Und dies alles nicht aus Unfähigkeit oder Böswilligkeit, sondern einfach, weil die Entscheider zu weit weg von der alltäglichen Praxis sind. Es liegt in der Natur des Menschen, dass, wenn ich täglich mit Paragraphen, Richtlinien und Verfahrensordnungen umgehe, dies für mich zur leichten Fingerübung wird. Man verliebt sich in eigene Ideen und verliert schnell das Gespür dafür, wie kompliziert so ein Regelwerk auf jemanden wirkt, der keine Affinität zur Juristerei und Kleingedrucktem besitzt.
Gleichzeitig hat die Basis Schwierigkeiten, der Spitze im Elfenbeinturm adäquat die Probleme zu schildern. Pars pro toto seien hier einige Wortmeldungen am besagten Fachtag angeführt: Therapeuten monieren, dass viele Rezepte immer noch falsch ausgestellt würden. Auf konkrete Nachfrage des Verantwortlichen ‚Was denn genau falsch sei' kam leider keine präzise Antwort.
Ein Umstand des zu hohen Elfenbeinturmes, dem der G-BA Rechnung tragen will. Er fordert jeden auf, Beobachtungen „Wo Versorgung nicht gut funktioniert“ dem G-BA online zu melden. Das Kontaktformular finden Sie hier.
Was bleibt?
Dies ist nach solchen Veranstaltungen immer die wichtigste Frage. Nach eigenen Angaben der Vertreter des G-BA sind die Ergebnisse der Evaluation „handlungsleitend“ und man wünsche sich eine erneute Veranstaltung dieser Art in Bälde.
Auch viele Besucher aus Nah und Fern fanden die Veranstaltung sehr gelungen, da die Verantwortlichen während der gesamten Veranstaltung ansprech- und nahbar waren. Manche fanden den Fachtag sogar so sehr gelungen, dass er fast dem alljährlichen stattfindenden TherapieGipfel des SHVs Konkurrenz mache.
Die Geschäftsstelle des G-BAs bezeichnet sich selbst als „lernendes System“ und räumt ein, dass in der Einladung zwei Dinge deutlicher herausgestellt hätten werden können:
- die Möglichkeit der Teilnahme für „normale Therapeuten“ und
- der Raum für Diskussion mit den Verantwortlichen
Dies wolle man beim nächsten Mal besser machen.Graben des Misstrauens
Nicht verschweigen wollen wir aber auch den tiefen Graben an Misstrauen dem G-BA gegenüber, den wir bei einigen Teilnehmern vernommen haben. So sprach mancher von einer gelungenen Marketing- bzw. Showveranstaltung. Frei nach dem Motto: Seht her! Wir im G-BA sind doch die Guten. Therapeuten kommen doch zu Wort. Sie brauchen also gar keinen festen Sitz im G-BA! Diese Kritiker nennen als konkretes Beispiel für ihren Argwohn: Man erfährt hier, dass eine Arbeitsgruppe bereits an einer Neuregelung der Heilmittel-Richtlinie im Zuge der eVO arbeite – mit den Berufsverbänden hätte man aber bis dato darüber noch nicht gesprochen.
Konfrontiert mit dem Vorwurf einer Showveranstaltung schworen dem Autor dieser Zeilen Vertreter des G-BAs Stein und Bein, dass sie an diesem Fachtag „nicht nur Mund, sondern auch Ohr“ seien und dass Anregungen und Impulse der heutigen Veranstaltung in die nächste Reform einfließen würden.
Wohin sich das Pendel der Wahrheit zukünftig neigen wird, lässt sich heute noch nicht sagen. Daher wird es wohl (wie schon seit Jahrtausenden) das Klügste sein, darauf mit Matthäus 7, Vers 16 zu reagieren.
Friedrich Merz / physio.de
PS: Wenn man mit dem G-BA zu tun hat, ist es hilfreich, streng auf dessen Zweiteilung zu achten. Diese Zweiteilung kann man sich vorstellen wie im Bundestag: hier die Abgeordneten, die etwas beschließen – dort die Mitarbeiter des Bundestages oder die Mitarbeiter der Abgeordneten, die quasi für die Infrastruktur des Betriebes sorgen oder den Abgeordneten zuarbeiten. Beim G-BA heißen die Abgeordneten „Vertreter der Bänke“ (Krankenkassen, Krankenhäuser, Ärzte und Zahnärzte) und die „Infrastruktur-Mitarbeiter“ Geschäftsstelle.
HeilmittelrichtlinieG-BAKBVGKV-SpitzenverbandSHVBMGeVOBlankoverordnung
-Bessere Praktikabilität
für Ärzte, Therapeuten und Patienten
-Weniger Fehler
-Höhere Klarheit
Im Übrigen: Die PKV macht es, was die Formalie einer Verordnung betrifft, grandios vor. Reduziert auf das Wesentliche. Fertig. Absetzungen? Fehlanzeige.
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logofox schrieb:
Ich hätte da so eine Idee, was sofort sowohl zur Vereinfachung der Heilmittelverordnung und der dazugehörigen Heilmittelrichtlinien führen würde und den Heilmittelkatalog auf einen Schlag obsolet machen würde: Diagnose, Heilmittel (Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie, Podologie, Diätassistenz), Anzahl der Therapieeinheiten, Zeitangabe pro Therapie (Bsp. Logopädie: 30/45/60 Minuten) + Hausbesuch Ja/Nein.
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für Ärzte, Therapeuten und Patienten
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Im Übrigen: Die PKV macht es, was die Formalie einer Verordnung betrifft, grandios vor. Reduziert auf das Wesentliche. Fertig. Absetzungen? Fehlanzeige.
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Bei Privatpatienten ist der einzelnen Patient unser Vertragspartner, nicht seine Versicherung. Dies im Gegensatz zum Kassenpatienten, wo nicht der Patient unser Vertragspartner ist, sondern dort sehr wohl seine GKV-Kasse.
Und, dass der P-Patient bei seine PKV Absetzungen und/oder Kürzungen erlebt, ist alltägliche Realität.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@logofox
Im Übrigen: Die PKV macht es, was die Formalie einer Verordnung betrifft, grandios vor. Reduziert auf das Wesentliche. Fertig. Absetzungen? Fehlanzeige. Das ist Äpfel mit Birnen vergleichen.
Bei Privatpatienten ist der einzelnen Patient unser Vertragspartner, nicht seine Versicherung. Dies im Gegensatz zum Kassenpatienten, wo nicht der Patient unser Vertragspartner ist, sondern dort sehr wohl seine GKV-Kasse.
Und, dass der P-Patient bei seine PKV Absetzungen und/oder Kürzungen erlebt, ist alltägliche Realität.
Und was Äpfel und Birnen betrifft: sie zählen beide zu Obst. 😉
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logofox schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Es ging mir in erster Linie um die Formalie der Verordnung. Und was die Absetzungen betrifft: hier ging es mir ausschließlich um Absetzungen die uns betreffen.
Und was Äpfel und Birnen betrifft: sie zählen beide zu Obst. 😉
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Evemarie Kaiser schrieb:
Vielen Dank für Deinen interessanten und aussagekräftigen Artikel! Ich werde mir den Artikel speichern und ausdrucken, damit ich diesen gründlich und in aller Ruhe lesen kann. Ausserdem werde ich auch Kollegen, die weder in einem Verband, noch im Internet vertreten sind, informieren!
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logofox schrieb:
Fast vergessen: Vielen Dank für die Zusammenfassung, lieber Friedrich!
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edgar lerch schrieb:
Vielen Dank für diese sachliche und vollständige Zusammenfassung des Tages.-Vor Allem auch der negativen Bewertungen aus der Befragung der Ärzteschaft, nur wie lange dauert nun eine Änderung negativ beurteilter Ergebnisse der Heilmittelrichtlinie die uns Leistungserbringer bürokratisch belastet und uns mit Haftung für Fehler Dritter belegt, beschäftigt und belastet.- Hoffe auf zeitnahe Bearbeitung!
Ich bin Optimist aber habe trotzdem so meine Zweifel...
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Stefan Arnold schrieb:
Nun, warten wir mal ab ob dieses Jahr irgend eine Verbesserung beschlossen wird die auch tatsächlich im Praxisalltag zu bemerken ist.
Ich bin Optimist aber habe trotzdem so meine Zweifel...
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MikeL schrieb:
Jedes Mal, wenn auf der Übersichtsseite der Autorenname "Friedrich Merz" angezeigt wird, weiß ich, dass es sich wirklich lohnt, den Beitrag anzuklicken! Vielen Dank Friedrich für den informativen Bericht!
der Artikel hat in mir aber ein paar Fragen aufgeworfen.
1. Welche Therapeuten haben hierdrauf keine Antwort:
"Therapeuten monieren, dass viele Rezepte immer noch falsch ausgestellt würden. Auf konkrete Nachfrage des Verantwortlichen ‚Was denn genau falsch sei' kam leider keine präzise Antwort."
Ich glaube, wenn ich Mittwoch gefragt worden wäre, würde ich am Samstag erst aufhören, alle Fehler genau und detailiert zu erklären.
2. Eine Vereinfachung ist so klar wie einfach, Einheitliche Minutenpreise für alle Leistungen, egal ob du Physio/Ergo/Logo oder ein anderer Heilmittelerbringer bist. Jeder erhält das gleiche pro Minute.
Keine Zertifikate mehr um eine Position abrechnen zu können.
Jede Leistung erhält einen Minutenschlüssel 5 min Takt. (ähnlich wie BG, hier heißt es Zietintervall)
Jede Diagnose (wichtig nur ICD Code, nicht ausgeschrieben) erhält ein Schlüssel. Kein Heilmittel, Keine Frequenz, Kein Heilmittel. Leistungserbringer bekommt Frist zur Ableistung ein Quartal ab Ausstellungsdatum. Danach 1 Monat Zeit zur Abrechnung. Somit würden nur noch Patientendaten/Arztdaten stimmten bisher bei mir immer und eine Zahl stehen. Das dürfte jedes Programm schaffen.
Jeder Leistungserbringer muss nicht mehr rechnen. 3 MOnate und 1 MOnat. Wäre auch eine tolle Zwischenlösung, Mehr Freiheit für den Therapeut, allerdings mit Budgethoheit beim Arzt.
3. Spannend auch die Antwort zur Blanko von der KK. Also eine Mengeausweitung ist es nicht. War nicht erst vor kurzem diese Debatte? Alle würden 5x die Woche die ganzen 16 Wochen machen. Nun rudert man offenkundig zurück. Und was denkt man denn, wenn man für die Befundung nun Geld ausgibt und dazu noch Geld pro Rezept erhält, dass es zu keinen Mehrausgaben kommt.
Aber die Formulierung Elfenbeinturm ist eine Schöne Metapher.
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Andreas Bock schrieb:
Danke Herr Merz,
der Artikel hat in mir aber ein paar Fragen aufgeworfen.
1. Welche Therapeuten haben hierdrauf keine Antwort:
"Therapeuten monieren, dass viele Rezepte immer noch falsch ausgestellt würden. Auf konkrete Nachfrage des Verantwortlichen ‚Was denn genau falsch sei' kam leider keine präzise Antwort."
Ich glaube, wenn ich Mittwoch gefragt worden wäre, würde ich am Samstag erst aufhören, alle Fehler genau und detailiert zu erklären.
2. Eine Vereinfachung ist so klar wie einfach, Einheitliche Minutenpreise für alle Leistungen, egal ob du Physio/Ergo/Logo oder ein anderer Heilmittelerbringer bist. Jeder erhält das gleiche pro Minute.
Keine Zertifikate mehr um eine Position abrechnen zu können.
Jede Leistung erhält einen Minutenschlüssel 5 min Takt. (ähnlich wie BG, hier heißt es Zietintervall)
Jede Diagnose (wichtig nur ICD Code, nicht ausgeschrieben) erhält ein Schlüssel. Kein Heilmittel, Keine Frequenz, Kein Heilmittel. Leistungserbringer bekommt Frist zur Ableistung ein Quartal ab Ausstellungsdatum. Danach 1 Monat Zeit zur Abrechnung. Somit würden nur noch Patientendaten/Arztdaten stimmten bisher bei mir immer und eine Zahl stehen. Das dürfte jedes Programm schaffen.
Jeder Leistungserbringer muss nicht mehr rechnen. 3 MOnate und 1 MOnat. Wäre auch eine tolle Zwischenlösung, Mehr Freiheit für den Therapeut, allerdings mit Budgethoheit beim Arzt.
3. Spannend auch die Antwort zur Blanko von der KK. Also eine Mengeausweitung ist es nicht. War nicht erst vor kurzem diese Debatte? Alle würden 5x die Woche die ganzen 16 Wochen machen. Nun rudert man offenkundig zurück. Und was denkt man denn, wenn man für die Befundung nun Geld ausgibt und dazu noch Geld pro Rezept erhält, dass es zu keinen Mehrausgaben kommt.
Aber die Formulierung Elfenbeinturm ist eine Schöne Metapher.
Das ist die billigste Ausrede, die ich seit langem gehört habe.
Das wäre ja als würde man eine Reportage über z.B. Apnoe-Taucher erstellen. Es werden dann Lungenfachärzte, Meeresbiologen und Hersteller von Taucherflossen interviewt. Der tolle Film wird dann in einer großen Gala im Lichtspielhaus präsentiert. Die direkt Betroffenen, die Taucher, würden dann sogar zu diesem Event eingeladen. Nur um dann bei Crevetten-Schwänzchen und Schampus zu merken, dass sich kein Schwein für sie interessiert.
Nein, man hat die Heilmittelerbringer nicht vergessen. Es standen auch keine administrativen Hürden im Weg. Dieser Affront zeigt vielmehr, welches Renommee unser Berufstand genießt! Er zeigt aber auch, wie devot unsere Vetreter in den letzten Jahrzehnten aufgetreten sind...Dieses Standing kommt ja nicht von ungefähr.
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Martin Weyer schrieb:
"Auf die Frage, weshalb nicht auch die Therapeuten direkt befragt wurden, gestand man in der Mittagspause, dass hierfür im streng reglementierten G-BA kein Verfahren zu Verfügung stand; daher der „Umweg“ mit den Stellungnahmen."
Das ist die billigste Ausrede, die ich seit langem gehört habe.
Das wäre ja als würde man eine Reportage über z.B. Apnoe-Taucher erstellen. Es werden dann Lungenfachärzte, Meeresbiologen und Hersteller von Taucherflossen interviewt. Der tolle Film wird dann in einer großen Gala im Lichtspielhaus präsentiert. Die direkt Betroffenen, die Taucher, würden dann sogar zu diesem Event eingeladen. Nur um dann bei Crevetten-Schwänzchen und Schampus zu merken, dass sich kein Schwein für sie interessiert.
Nein, man hat die Heilmittelerbringer nicht vergessen. Es standen auch keine administrativen Hürden im Weg. Dieser Affront zeigt vielmehr, welches Renommee unser Berufstand genießt! Er zeigt aber auch, wie devot unsere Vetreter in den letzten Jahrzehnten aufgetreten sind...Dieses Standing kommt ja nicht von ungefähr.
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