für unsere Physiotherapie - Praxis
suchen wir eine*n
Physiotherapeuten*in für 5h - 20
h. Auch Berufsanfänger*innen sind
willkommen.
Wir bieten:
- selbständiges Arbeiten in einer
gut etablierten Praxis mit
wertschätzendem ruhigem
Arbeitsklima
- eine überdurchschnittliche
Vergütung( 24-26 €/h )
- komfortabel ausgestattete große
und helle Behandlungsräume
- Behandlungstakt von 30 und 60min.
- Fortbildungsunterstützung (
finanziell und zusätzliche freie
Tage)
Ein fröhliches T...
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Die Petition wurde Ende 2024 gestartet, um Therapeuten, die ausschließlich Hausbesuche durchführen möchten, die finanziellen Bürden eigener Praxisräumlichkeiten zu ersparen und damit der starken Nachfrage an Hausbesuchen nachzukommen. Mobil tätige Therapeuten könnten dann gerade in ländlichen Gebieten für Entlastung sorgen.
Begründet wird die Zurückweisung des Antrags mit Paragraf 124 SGB V, der besagt, dass Heilmittelerbringer ihrer wirtschaftlichen Leistungserbringung nur durch eine eigene Praxisausstattung gerecht werden könnten. Auch solle der Hausbesuch eine Ausnahme in der Heilmittelverordnung darstellen, die nur in medizinisch begründeten Ausnahmefällen zulässig sei. Wenn es rein mobile Therapeuten ohne Praxisanbindung gäbe, sei aus Sicht der Abgeordneten kein Anreiz gegeben, die Mobilität der Patienten so zu fördern, dass sie die Behandlung in der Praxis weiterführen möchten.
Ganz "alte Hasen" werden sich an eine Ausnahmeregelung aus den 80ern erinnert fühlen. Damals wurden in manchen Bundesländern reine Hausbesuchspraxen zugelassen.
dh / physio.de
PetitionHausbesucheBundestagkurz notiert
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hgb schrieb:
... dies entspricht der Regelung für Ärzte, denen das "Ausüben der Heilkunde im Umherziehen" auch untersagt ist, das ist geschichtliche Herleitung gegen das Maketenderwesen im Mittelalter. Alle PT, die das wollen, müssen sich also an eine niedergelassene Einrichtung anbiden. Die weitere Frage ist, ob das als freie Mitarbeit erfolgen kann oder eine Anstellung erfodert. BSG und BGH grüßen schon.
Des Weiteren bieten viele Praxen, auch wenn sie vertraglich dazu verpflichtet wären keine Hausbesuche an....Ich verstehe die Entscheidung nicht. Man sollte doch froh sein, wenn einige Kollegen/innen sich auf Hausbesuche spezialisieren wollen und ihnen nicht die Last ans Bein binden, sich hierfür an Praxen angliedern zu müssen. Für einen Hausbesuch braucht man eh eine mobile Therapieliege, die kann, wie das nötige Lagerungsmaterial, Desinfektionsmittel etc. doch auch im Auto mitfahren......
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Lucky2004 schrieb:
Meines Erachtens nach eine sehr kurzsichtige Entscheidung. Viele Praxen sind total überlaufen. Patienten warten mitunter Wochen auf einen Termin.
Des Weiteren bieten viele Praxen, auch wenn sie vertraglich dazu verpflichtet wären keine Hausbesuche an....Ich verstehe die Entscheidung nicht. Man sollte doch froh sein, wenn einige Kollegen/innen sich auf Hausbesuche spezialisieren wollen und ihnen nicht die Last ans Bein binden, sich hierfür an Praxen angliedern zu müssen. Für einen Hausbesuch braucht man eh eine mobile Therapieliege, die kann, wie das nötige Lagerungsmaterial, Desinfektionsmittel etc. doch auch im Auto mitfahren......
Klingt nach GKV Spitzenverband und Richtung - Alarm - Kosten. In diesem Jahr werden die Reformvorschläge für die GKV vorgelegt. Das wird spannend. Mehr Ambulant, ohne gesicherte ambulante Versorgung?
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Unsichtbar schrieb:
"Wenn es rein mobile Therapeuten ohne Praxisanbindung gäbe, sei aus Sicht der Abgeordneten kein Anreiz gegeben, die Mobilität der Patienten so zu fördern, dass sie die Behandlung in der Praxis weiterführen möchten."
Klingt nach GKV Spitzenverband und Richtung - Alarm - Kosten. In diesem Jahr werden die Reformvorschläge für die GKV vorgelegt. Das wird spannend. Mehr Ambulant, ohne gesicherte ambulante Versorgung?
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logofox schrieb:
Zitat: "Auch solle der Hausbesuch eine Ausnahme in der Heilmittelverordnung darstellen, die nur in medizinisch begründeten Ausnahmefällen zulässig sei". So und nicht anders. Alles gesagt.
Interessantes Geschäftsmodell, da kannst du gute Stundenumsätze generieren und sparst dir die Fixkosten.
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wencke479 schrieb:
Ich wollte und würde es gerne machen. Wir wohnen sehr ländlich,aber mit vielen Altenheimen und Tagespflegeeinrichtingen. Ich hatte mir sogar überlegt einen alten RTW als mobile Praxis einzurichten,das wäre optimal,aber leider nicht zulässig,sehr schade
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stephan79 schrieb:
@wencke479 , was spricht denn gegen eine eigene kleine Praxis?
Wozu eine eigene kleine Praxis, wenn sie zum therapieren nicht benötigt wird?!
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Stefan Preißler schrieb:
@stephan79 das bestehende System ist einfach reformbedürftig, nicht mehr den bestehenden und kommenden Anforderungen gewappnet.
Wozu eine eigene kleine Praxis, wenn sie zum therapieren nicht benötigt wird?!
Daher wer ernsthaft Selbstständig sein möchte, muss halt eine kleine Praxis haben und nicht von eventuellen Dingen nur träumen
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stephan79 schrieb:
@Stefan Preißler , schön und gut, dass System ist jetzt aber so und wird sich so schnell auch nicht ändern.
Daher wer ernsthaft Selbstständig sein möchte, muss halt eine kleine Praxis haben und nicht von eventuellen Dingen nur träumen
Eigentlich hatte ich schon mit der Einführung des HMK missmutigen in die Zukunft geblickt…..
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Stefan Preißler schrieb:
@stephan79 da muss ich dir leider Recht geben.
Eigentlich hatte ich schon mit der Einführung des HMK missmutigen in die Zukunft geblickt…..
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massu schrieb:
@stephan79 was spricht gegen eine kleine Praxis? die Verträge mit der GKV, die 25h an 3 Tagen Präsenz in der Praxis verlangen.
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stephan79 schrieb:
@massu , lies die Verträge genau durch, alternativ frag deinen Verband oder einen Anwalt, dann wirst du die richtige Antwort bekommen.
@massu
Kann es sein, dass ihr an einander vorbei redet?
Ansonsten ist es tatsächlich so, dass der Vertrag innerhalb der 25 Stunden lediglich eine "temporäre" Abwesenheit für z. B. HB erlaubt. Somit muss die überwiegende Zeit hier für Praxispatienten aufgewendet werden. Was wiederum der Ansicht entspricht, dass das Durchführen eines HB die Ausnahme darstellen sollte (und was sie es in der Realität, in absolute Zahlen, systemweit auch ist). Und reden wir in diesem Kontext des mobilen Praxis dann wirklich noch von eine kleine Praxis?
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@stephan79
@massu
Kann es sein, dass ihr an einander vorbei redet?
Ansonsten ist es tatsächlich so, dass der Vertrag innerhalb der 25 Stunden lediglich eine "temporäre" Abwesenheit für z. B. HB erlaubt. Somit muss die überwiegende Zeit hier für Praxispatienten aufgewendet werden. Was wiederum der Ansicht entspricht, dass das Durchführen eines HB die Ausnahme darstellen sollte (und was sie es in der Realität, in absolute Zahlen, systemweit auch ist). Und reden wir in diesem Kontext des mobilen Praxis dann wirklich noch von eine kleine Praxis?
Vorallem dann wenn keine Nachfrage von Seiten Praxispatienten besteht, sonst müsste man ja die Zeit unwirtschaftlich in der Praxis rein absitzen.
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stephan79 schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij , rechtlich ist es auch ok in den 25 Stunden nur Hausbesuch Behandlungen durchzuführen.
Vorallem dann wenn keine Nachfrage von Seiten Praxispatienten besteht, sonst müsste man ja die Zeit unwirtschaftlich in der Praxis rein absitzen.
Auch der Wortlaut des betreffenden Absatz führt unweigerlich zu der juristischen Schlußfolgerung, dass die 25 Stunden prlmär für GKV-Patienten zur Behandlung in der Praxis gedacht sind. Und mal ernsthaft; keine Nachfrage? Heutzutage?
Eine mobile Praxis mit festen Praxissitz, aber ohne eigentliche Praxispatienten, ist damit rechtssicher nicht möglich.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@stephan79 Nein, ist es rechtlich nicht ganz. Das Wort "temporär" (= vorübergehend, zeitlich begrenzt, nicht dauerhaft) erlaubt es juristisch nicht, die 25 Stunden vollständig (und nur) für HB aufwenden. Ich muss suchen, aber dazu gibt es bei Ärzte (die eine ähnliche Regelung kennen) BSG-Rechtsprechung.
Auch der Wortlaut des betreffenden Absatz führt unweigerlich zu der juristischen Schlußfolgerung, dass die 25 Stunden prlmär für GKV-Patienten zur Behandlung in der Praxis gedacht sind. Und mal ernsthaft; keine Nachfrage? Heutzutage?
Eine mobile Praxis mit festen Praxissitz, aber ohne eigentliche Praxispatienten, ist damit rechtssicher nicht möglich.
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Stefan Preißler schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij muss ich auch Praxisräume vorhalten wenn ich HB nur bei Privatpatienten tätige?
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stephan79 schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij , also wäre dann eine Tätigkeit als Freier Mitarbeiter zu bevorzugen?
Aber,... in letzter mehren sich die Informationen und Rückmeldungen, dass die PKV nur noch erstattet, wenn der Therapeut über eine echte Praxis analog GKV verfügt. Wahrscheinlich vor dem Hintergrund, dass die Beihilfe bekanntlich die GKV abbildet.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Stefan Preißler Für Privatpatienten gelten kein GKV-Regelungen. Daher grundsätzlich nein.
Aber,... in letzter mehren sich die Informationen und Rückmeldungen, dass die PKV nur noch erstattet, wenn der Therapeut über eine echte Praxis analog GKV verfügt. Wahrscheinlich vor dem Hintergrund, dass die Beihilfe bekanntlich die GKV abbildet.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@stephan79 Wenn du die bekannte DRV-Problematik bei FM vom Tisch bekommst. 🙈
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stephan79 schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij , ja man benötigt eine Statusfeststellung damit es rechtssicher ist.
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Stefan Arnold schrieb:
Gibt es denn da so viele oder reden wir von 10 Leuten Deutschlandweit die gern ohne Praxis nur Hausbesuche als Soloselbstständige arbeiten wollen?
Interessantes Geschäftsmodell, da kannst du gute Stundenumsätze generieren und sparst dir die Fixkosten.
Hier sehen wir das Problem im Gesundheitswesen wieder einmal exemplarisch live und in Farbe:
Fachfremde Politiker treffen Entscheidungen, die an der Realität des demographischen Wandels vorbeigehen, dies mit unabsehbaren Folgen.
Wenn hier nicht schleunigst umgedacht wird, laufen wir in eine versorgungstechnische Katastrophe, deren Ausmaß wir jetzt noch nicht im Geringsten erahnen können!
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Sandalenmann schrieb:
dort sind wir schon fast angekommen
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wencke479 schrieb:
Die adäquate gute Versorgung der alten und pflegebedürftigen in der Peripherie ist in unserer Gesundheitspolitik leider nicht erwünscht. Böse gesagt, gerade Alte kosten einfach zuviel
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Dorsovolar schrieb:
Es war immer mein Ziel, bettlägrige 95jährige Heimpatienten, die ihren Wohnsitz aufgegeben haben, in die Praxis zu mobilisieren...
Hier sehen wir das Problem im Gesundheitswesen wieder einmal exemplarisch live und in Farbe:
Fachfremde Politiker treffen Entscheidungen, die an der Realität des demographischen Wandels vorbeigehen, dies mit unabsehbaren Folgen.
Wenn hier nicht schleunigst umgedacht wird, laufen wir in eine versorgungstechnische Katastrophe, deren Ausmaß wir jetzt noch nicht im Geringsten erahnen können!
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Schippi schrieb:
Bin ganz deiner Meinung
1.Wir haben genug Patienten, die die entstandenen Lücken durch Wegfall der HBs schnell füllen würden
2. MA, die gerne HBs machen, würden dann auch in solchen HB Praxen arbeiten wollen
3. Durch steuerenden Elementen (Regresse z B) könnten die HBs besser nach Notwendigkeit überprüft werden.
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massu schrieb:
@Horatio72 welcher Wettbewerbsnachteil?
1.Wir haben genug Patienten, die die entstandenen Lücken durch Wegfall der HBs schnell füllen würden
2. MA, die gerne HBs machen, würden dann auch in solchen HB Praxen arbeiten wollen
3. Durch steuerenden Elementen (Regresse z B) könnten die HBs besser nach Notwendigkeit überprüft werden.
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Ladyfee schrieb:
Genau,seh ich auch so.Mann möchte damit maximal Umsatz erzielen ohne Risiko und großen Kosten.Es hat ja schon ganz schöne Blüten getrieben und sich einige bundesweit mit diesem Geschäftsmodell breit gemacht.Wenn die alle als Angestellte arbeiten würden könnten auch wieder mehr Praxen HB abdecken.
Bekomme aber natürlich auch nicht alles mit, was bundesweit so los ist.
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Stefan Preißler schrieb:
@Ladyfee welches Modell meinst du? Etwa jenes, welches abgelehnt wurde? Stehe da gerade bisschen auf dem Schlauch!
Bekomme aber natürlich auch nicht alles mit, was bundesweit so los ist.
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Ladyfee schrieb:
@Stefan Preißler Es gibt mittlerweile einige Unternehmen die einen festen Standort haben und für freie Mitarbeiter bundesweit abrechnen.Die suchen auch dafür exzessiv Physios.Die Woche erst wieder in meiner Timeline für unseren Ort aufgeploppt.Wir machen noch HB und hatten auch schon mit solch einem neuen freien Mitarbeiter zu tun der dann sich ja HBPat.suchen muss.Er hatte versucht in unsere Einrichtung reinzukommen.
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Stefan Preißler schrieb:
@Ladyfee ah, ok. Verstehe! Kannte ich nicht.
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Horatio72 schrieb:
Hmm. Irgendwie hab ich da wohl tatsächlich eine andere Meinung als die meisten hier. Ich habe die Befürchtung das bei so eine Regelung auch wieder viele Schwarze Schafe hervorkommen. Man sollte sich über eine Selbständigkeit schon viele Gedanken machen und dazu gehören halt nun mal auch die Planung von Praxisräumen etc. Es wird jetzt schon von vielen "einfach durchs AH geschossen" und dann abgerechnet. (und ja, ich spreche da aus Erfahrung, war selbst in einer Praxis wo das so gehandhabt wurde, - für mich der Grund diese zu verlassen) Dies könnte jetzt Formen annehmen das einfach eine mobile Praxis gegründet wird und dann mit zig Angestellten die HB und Heime abgegrast werden. Klar, dadurch würden mehr Versorgungen stattfinden, ob die aber auch adäquat wären? Ausserdem finde ich schon das dadurch auch ein Wettbewerbsnachteil " für die "festen Praxen" entstehen würde. wie schon gesagt, nur meine Meinung.
Ohne eine feste Praxis wäre es ein unfairer Vorteil, gegenüber den Praxen die jetzt auf dem Markt sind.
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Hier wird seit Jahren darüber gejammert, daß wir einen gravierenden Fachkräftemangel haben.
Hausbesuche sind sehr zeitaufwendig und für den überwiegenden Teil der Physios im Lande eher lästig.
Und mal gerade eben schnell mal für Umme `ne Physiopraxis mit Kassenzulassung auf zumachen, nur um dann die überwiegend verhassten Hausbesuche zu übernehmen, bremst jeden innovativen und motivierten Ansatz.
Die Sprossenleiter passt übrigens auch nicht auf mein Fahrrad. Und die Patienten Toilette, natürlich behindertengerecht, bringt mir beim HB jetzt auch nicht soviel.
Natürlich auch nur meine eigene Meinung!
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Stefan Preißler schrieb:
Da bin ich jetzt echt ein wenig verwirrt.
Hier wird seit Jahren darüber gejammert, daß wir einen gravierenden Fachkräftemangel haben.
Hausbesuche sind sehr zeitaufwendig und für den überwiegenden Teil der Physios im Lande eher lästig.
Und mal gerade eben schnell mal für Umme `ne Physiopraxis mit Kassenzulassung auf zumachen, nur um dann die überwiegend verhassten Hausbesuche zu übernehmen, bremst jeden innovativen und motivierten Ansatz.
Die Sprossenleiter passt übrigens auch nicht auf mein Fahrrad. Und die Patienten Toilette, natürlich behindertengerecht, bringt mir beim HB jetzt auch nicht soviel.
Natürlich auch nur meine eigene Meinung!
Die Anforderungen an eine zugelassene Praxis sind ja auch nicht so hoch.
Die Ausstattung ist auch nicht so kostspielig wenn man nach Angeboten oder sich auf dem Gebrauchtmarkt umsieht.
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stephan79 schrieb:
@Stefan Preißler , ich finde die jetzige Regelung fair und gerecht.
Die Anforderungen an eine zugelassene Praxis sind ja auch nicht so hoch.
Die Ausstattung ist auch nicht so kostspielig wenn man nach Angeboten oder sich auf dem Gebrauchtmarkt umsieht.
Schwarze Schafe wird es immer geben.
Warum nicht eine Sonderform der Kassenzulassung.
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Stefan Preißler schrieb:
@stephan79 und ich bin der Meinung, daß wir mehr Innovation und Umdenken benötigen, um die Zukunft besser meistern zu können.
Schwarze Schafe wird es immer geben.
Warum nicht eine Sonderform der Kassenzulassung.
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Horatio72 schrieb:
@Stefan Preißler Ganz einfach: Ich habe in meiner Praxis seit jeher Hausbesuche gefahren. Erst allein, jetzt meine Angestellten. Das waren Patienten die ich seit Jahren kannte und nicht mehr in die Praxis konnten, das waren Patienten wo ich die Kinder kannte und das waren Patienten wo jemand nebendran wohnte etc.. Ich habe teilweise Wegzeiten von 15-20 Minuten pro Strecke und hochgerechnet war das eigentlich (und ist es auch) einfach ein Minusgeschäft(wenn man davon ausgeht das man in derselben Zeit in der Praxis arbeiten würde) Meine Mitarbeiter und ich machen das aber gerne weil unheimlich viel zurückkommt. Wir sind z.b. bei jeder Beerdigung eingeladen. bei Familienfeiern etc. Das ist etwas was Geld dir allein nicht geben kann. und wenn jetzt bei uns auf dem Land 1-2 Mobilpraxen aufmachen wird auch hier nur noch ans Geldverdienen und die Taktung etc gedacht. Evtl bin ich ja tatsächlich rückständig! Evtl verschenke ich ja wirklich viel Geld weil ich keine Fliessbandarbeit mache sondern wirklich jeden Patienten noch anfasse und auch Video Therapie einfach furchtbar finde. Ich bin auch der Meinung das jeder das Recht hat das anders zu sehen. Aber dann darf man mir auch zugestehen das ich mich freue das dieses Geschäftsmodell gescheitert ist.
Warum denkst du so?Natürlich ist die mob.physio ein wirtschaftliches Unternehmen, aber deine Praxis doch auch.und sicher denkst auch du an die Taktung.schon alleine der Verantwortung deiner Angestellten gegenüber, weil du sie ja am Ende bezahlen musst.
Die mobile Physio arbeitet vielleicht wie du-dass sie auch die tolle Beziehungen zu den Hausbesuchen hat,auch zu Beerdigungen eingeladen wird,etc.
Warum sollte das anders sein?
Die mob.physios aus vor den 80igern haben im Vergleich zu PI weniger pro Behandlung verdient, eben weil sie keine eigene Praxis unterhalten müssen. Das war nur gerecht.
Wir haben den großen Vorteil des Fachkräftemangels- kein physio muss hungern. Warum nicht verschiedene Modelle parallel laufen lassen?
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katharina44 schrieb:
@Horatio72 "und wenn jetzt bei uns auf dem Land 1-2 Mobilpraxen aufmachen wird auch hier nur noch ans Geldverdienen und die Taktung etc gedacht wird"-
Warum denkst du so?Natürlich ist die mob.physio ein wirtschaftliches Unternehmen, aber deine Praxis doch auch.und sicher denkst auch du an die Taktung.schon alleine der Verantwortung deiner Angestellten gegenüber, weil du sie ja am Ende bezahlen musst.
Die mobile Physio arbeitet vielleicht wie du-dass sie auch die tolle Beziehungen zu den Hausbesuchen hat,auch zu Beerdigungen eingeladen wird,etc.
Warum sollte das anders sein?
Die mob.physios aus vor den 80igern haben im Vergleich zu PI weniger pro Behandlung verdient, eben weil sie keine eigene Praxis unterhalten müssen. Das war nur gerecht.
Wir haben den großen Vorteil des Fachkräftemangels- kein physio muss hungern. Warum nicht verschiedene Modelle parallel laufen lassen?
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Schippi schrieb:
@Horatio72 bin ganz deiner Meinung 👍👍
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Horatio72 schrieb:
@katharina44 wie gesagt.. nur meine Meinung.. Der Standard wird definitiv fallen in dem Moment wo die Ansprüche zur Selbständigkeit fallen. Und ich lade dich gern mal ein meine Zahlen in der Praxis zu sehen.. Ich werde nicht in Rente gehen können. Ich habe zu Corona niemanden entlassen und ich werde auch niemals länger als 3 Wochen am Stück in Urlaub gehen (mein letztes mal länger als 7 Tage ist 14 Jahre her! ) Das ist allerdings auch meine Entscheidung und wie oben beschrieben, keine Geldmachmaschiene. Jeder wie er will. Ich freue mich einfach das es nicht geht!
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Seelchen schrieb:
@Horatio72 Ich empfinde deine Einstellung als ehrenhaft.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Seelchen
Seelchen schrieb am 27.01.2026 18:00 Uhr:@Horatio72 Ich empfinde deine Einstellung als ehrenhaft. ... aber leider eigentlich Selbstausbeutung.
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Seelchen schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Ohne großes nachdenken, berührten mich spontan die Worte von Horatio 72. Und zum Thema der Selbstausbeutung.... ist das nicht die Voraussetzung überhaupt in den Beruf reinzugehen? grinning
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Seelchen Nö, Helfersyndrom vielleicht, aber Selbstausbeutung niemals!
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Horatio72 schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Nö. Mir geht es gut. Ich hab jeden Tag was zu essen und kann auch immer mal wieder nach Schottland übers WE wenn ich es mögen sollte. ;) Ich hatte ne Ausbildung und danach 4 Jahr in denen ich es mitbekommen habe wie es ist meine Arbeit zu Hassen. Nur von WE zu WE gehangelt. Und immer im Hintergrund die Frage ob ich das bis an mein Lebensende machen will,,, Jetzt kann ich sagen.. jawoll das ist es. Ich werde keine Millionen verdienen und auch keine Millionen vererben;) Insofern...alles gut. Aber trotzdem ärger ich mich wenn die Kassen uns ärgern und keiner was dagegen macht. By the way: Ich laden jeden ein meine kleine Prais zu begutachten und zu schauen ob es wirklich so ist. Die letzte die es gemacht hat ist jetz meine neueste Vollzeitkraft!
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Seelchen schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij habs eigentlich auch eher augenzwinkernd gemeint, mein holländischer `Freibeuter`stuck_out_tongue_closed_eyes
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Schippi schrieb:
@Horatio72 ich habe eine EinMannpraxis und habe die ersten Jahre locker 60 std/woche gewuppt und schlechtes Gewissen beim urlaubmachen gehabt,irgendwann hat das klick gemacht und ich habe mir gedacht wer dankt mir das irgendwann??Urlaub muss sein (2-3mal im Jahr),mindestens 7-10 Tage durchgehend👍👍🤩,muss sein und ich nage nicht am Hungertuch 👍
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FoetorExOre schrieb:
schön wie easy man neidgesellschaftwn prägt. ich fasse zusammen also der eine Vollausgelastete regt sich auf dass der andere neu aufmacht und mehr verdient -will aber lieber dass man den Markt einbremst. Ich verrate euch was ich mach nur private Patienten. ich arbeite lieber mit 8 Patienten statt 30 am Tag... ups.
Leider war dieser Beitrag wenig bis gar nicht hilfreich
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mbone schrieb:
@FoetorExOre
Leider war dieser Beitrag wenig bis gar nicht hilfreich
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Horatio72 schrieb:
@FoetorExOre Mein kleiner Padawan, Wenn ich mich aufrege sieht das ganz anders aus. Ich habe lediglich kundgetan das ich diese Entscheidung begrüße und das auch ganz nüchtern erklärt, mit der abschliessenden Bemerkung das es jeder gern anders sehen darf. Schön wie easy man einfach Sachen verdrehen kann wenn man es entweder will oder geistig nicht in der Lage ist Texte zu verstehen. Ich freue mich für die 22 Patienten am Tag die du nicht machst. ..ups..
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stephan79 schrieb:
Letztlich kann man ja jetzt schon schwerpunktmäßig Hausbesuch Patienten versorgen, als Bedingung ist natürlich eine eigene zugelassene Praxis zu betreiben, so teuer ist dies ja auch nicht.
Ohne eine feste Praxis wäre es ein unfairer Vorteil, gegenüber den Praxen die jetzt auf dem Markt sind.
Zumal die Kollegen dann ohne eigene Praxis den großen Vorteil hätten, kaum ein unternehmerisches Risiko zu tragen.
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Krank,Auto kaputt, Wetterkapriolen u.ä.sind kein unternehmerisches Risiko?
Warum diese Missgunst?
Und wie erwähnt, bekäme der mob.physio weniger Vergütung seitens der KK.Eben so,wie es damals in den vor 80iger immer klappte.
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katharina44 schrieb:
Häh??
Krank,Auto kaputt, Wetterkapriolen u.ä.sind kein unternehmerisches Risiko?
Warum diese Missgunst?
Und wie erwähnt, bekäme der mob.physio weniger Vergütung seitens der KK.Eben so,wie es damals in den vor 80iger immer klappte.
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Horatio72 schrieb:
@katharina44 na die hab ich doch auch bei fester Praxis mit HB
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hgb schrieb:
....Auto kaputt unternehmrisches Risiko?? Wetter auch noch????? Krank versichert selbstst allein selber, ist aber kein Risiko, das typisch für Selbständigkeit wäre.
Die niedergelassenen Physios sollen dann für den Hausbesuch mehr bekommen als die mobilen Praxen?
Frage, wo wäre der Sinn dadrin wenn die Hausbesuch Möglichkeit jetzt schon besteht, halt z.b. mit einer günstigen Praxis.
So klingt es für mich nach Selbstständigkeit mit möglichst keinem Risiko eingehen zu wollen
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stephan79 schrieb:
Ich schrieb ja kaum unternehmerisches Risiko.
Die niedergelassenen Physios sollen dann für den Hausbesuch mehr bekommen als die mobilen Praxen?
Frage, wo wäre der Sinn dadrin wenn die Hausbesuch Möglichkeit jetzt schon besteht, halt z.b. mit einer günstigen Praxis.
So klingt es für mich nach Selbstständigkeit mit möglichst keinem Risiko eingehen zu wollen
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Kevin Rein schrieb:
@stephan79 Und was wäre denn so verwerflich daran ein geringes Risiko haben zu wollen?
Daher ist es nur Träumerei
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stephan79 schrieb:
@Kevin Rein , letztendlich nichts, aber es entspricht nicht der Realität.
Daher ist es nur Träumerei
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Kevin Rein schrieb:
@stephan79 Was meinst du mit es entspricht nicht der Realität? Aktuell ist es nicht möglich ja, aber darum sollte ja darüber diskutiert werden, dass es Realität wird. Ich sehe hier den Nachteil nicht, v.a. im Hinblick auf geringes Risiko. Das ist für mich jetzt nichts Negatives.
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stephan79 schrieb:
Ich sehe das auch so.
Zumal die Kollegen dann ohne eigene Praxis den großen Vorteil hätten, kaum ein unternehmerisches Risiko zu tragen.
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hgb schrieb:
... wenn das Ausmaß der Tätigkeit kein Fahrzeug finanziert, macht das FA das nicht lange mit. Nur HB in Vollzeit ist dann die Frage, nicht allein nur HB.
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Ladyfee schrieb:
Das haben Praxen auch aber zusätzlich eben noch viel mehr.
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Unsichtbar schrieb:
Eine reine HB-IK bedeutet ein Betriebsfahrzeug, Abrechnungsleistungen, Fahrzeiten, die eingeplant werden müssen, Ausfälle von Patienten und Therapeut und Fortbildungsverpflichtung. Wäre schon unternehmerisches Risiko.
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