Gesucht werden
Physiotherapeut*Innen in Teil- oder
Vollzeit und hiermit möchten wir
uns bei DIR bewerben.
Wir organisieren unsere
therapeutischen Leistungen so
abwechslungsreich wie möglich und
mit unseren ganz unterschiedlichen
Arbeitszeitmodellen sind wir sehr
flexibel.
Wir sind aktuell ein Team von vier
Physiotherapeut/innen und einer
Praxisorganisatorin in Voll- und
Teilzeit in einer renommierten
Praxis im Ortskern von Kriftel, 15
Autominuten westlich von Frankfurt.
Wir bauen auf ...
Physiotherapeut*Innen in Teil- oder
Vollzeit und hiermit möchten wir
uns bei DIR bewerben.
Wir organisieren unsere
therapeutischen Leistungen so
abwechslungsreich wie möglich und
mit unseren ganz unterschiedlichen
Arbeitszeitmodellen sind wir sehr
flexibel.
Wir sind aktuell ein Team von vier
Physiotherapeut/innen und einer
Praxisorganisatorin in Voll- und
Teilzeit in einer renommierten
Praxis im Ortskern von Kriftel, 15
Autominuten westlich von Frankfurt.
Wir bauen auf ...
Die Petition wurde Ende 2024 gestartet, um Therapeuten, die ausschließlich Hausbesuche durchführen möchten, die finanziellen Bürden eigener Praxisräumlichkeiten zu ersparen und damit der starken Nachfrage an Hausbesuchen nachzukommen. Mobil tätige Therapeuten könnten dann gerade in ländlichen Gebieten für Entlastung sorgen.
Begründet wird die Zurückweisung des Antrags mit Paragraf 124 SGB V, der besagt, dass Heilmittelerbringer ihrer wirtschaftlichen Leistungserbringung nur durch eine eigene Praxisausstattung gerecht werden könnten. Auch solle der Hausbesuch eine Ausnahme in der Heilmittelverordnung darstellen, die nur in medizinisch begründeten Ausnahmefällen zulässig sei. Wenn es rein mobile Therapeuten ohne Praxisanbindung gäbe, sei aus Sicht der Abgeordneten kein Anreiz gegeben, die Mobilität der Patienten so zu fördern, dass sie die Behandlung in der Praxis weiterführen möchten.
Ganz "alte Hasen" werden sich an eine Ausnahmeregelung aus den 80ern erinnert fühlen. Damals wurden in manchen Bundesländern reine Hausbesuchspraxen zugelassen.
dh / physio.de
PetitionHausbesucheBundestagkurz notiert
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
massu schrieb:
@elisabeth938 ich flüstere dir ans Ohr: es ist schon abgeschafft worden 😊
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@elisabeth938 Flüster, flüster: Nicht weiter erzählen, aber das mit dem Raum vorhalten ist zum 01.07.2021 schon abgeschafft worden. 🤫
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
hgb schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij ...ei, wie die Zeit vergeht.
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
elisabeth938 schrieb:
Tatsache ist, dass es kaum noch Praxen gibt, die überhaupt Hausbesuche anbieten, obwohl es dafür m.E. einen hohen Bedarf gibt. Ich beziehe allerdings nur auf unserer Erfahrungen im Raum Düsseldorf. Und es geht nicht nur um ältere Patienten, auch viele Jüngere nach OPs oder - noch häufiger - nach Unfällen sind davon betroffen. Wir bekommen Rückmeldungen wie "sie sind die 20. Praxis, die wir kontaktieren und wir sind froh, dass wir endlich jemanden gefunden haben." Ich finde, es ist viel wichtiger, dass endlich die Regelung abgeschafft wird, dass für Mitarbeiter, die vielleicht nur Hausbesuche machen, immer noch ein Raum vorgehalten werden muss. Das muss abgeschafft werden.
Ein Aspekt, der glaube ich noch gar nicht thematisiert wurde:
Wie bewertet Ihr eigentlich das unterschwellig Mitklingende Anzweifeln an der Verschreibungskompetenz von ÄRZTEN - die allein sind ja diejenigen, die ALLEINE die medizinische Kompetenz mitbringen (sollten) abschätzen zu können, ob ein HB medizinisch indiziert ist oder nicht. Warum soll sich dann die Anzahl der HB´s drastisch erhöhen? Es ist ja schließlich die gleiche Patientenschaft... Mag sein, dass ich das ganze Thema zu naiv betrachte - aber für mich schwingt da jede Menge Innovationsbremse mit.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Tresenpummelfee schrieb:
"Begründet wird die Zurückweisung des Antrags mit Paragraf 124 SGB V, der besagt, dass Heilmittelerbringer ihrer wirtschaftlichen Leistungserbringung nur durch eine eigene Praxisausstattung gerecht werden könnten. Auch solle der Hausbesuch eine Ausnahme in der Heilmittelverordnung darstellen, die nur in medizinisch begründeten Ausnahmefällen zulässig sei. Wenn es rein mobile Therapeuten ohne Praxisanbindung gäbe, sei aus Sicht der Abgeordneten kein Anreiz gegeben, die Mobilität der Patienten so zu fördern, dass sie die Behandlung in der Praxis weiterführen möchten."
Ein Aspekt, der glaube ich noch gar nicht thematisiert wurde:
Wie bewertet Ihr eigentlich das unterschwellig Mitklingende Anzweifeln an der Verschreibungskompetenz von ÄRZTEN - die allein sind ja diejenigen, die ALLEINE die medizinische Kompetenz mitbringen (sollten) abschätzen zu können, ob ein HB medizinisch indiziert ist oder nicht. Warum soll sich dann die Anzahl der HB´s drastisch erhöhen? Es ist ja schließlich die gleiche Patientenschaft... Mag sein, dass ich das ganze Thema zu naiv betrachte - aber für mich schwingt da jede Menge Innovationsbremse mit.
Ich verstehe die Aufregung gar nicht...
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
hgb schrieb:
ohne diese Anbindung geht es aber gesetzlich nicht- sparsame PT's möchten auch diesen Prozentsatz sparen, er ist manchmal höher!
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Dorsovolar schrieb:
Im Grunde ist die ganze Diskussion hinfällig, FM zahlen teilweise 10% Ihrer Einnahmen an Praxen und machen nur HB.
Ich verstehe die Aufregung gar nicht...
Die meisten HBs die ich angefragt bekomme sind von Patienten mit frischen Hüftteps, Knieteps, OSG, Becken Frakturen. Die sagen: "sobald ich Auto fahren kann komme ich auch in die Praxis"
Der andere Teil sind Neuro MS Patienten., die das Haus fast gar nicht mehr verlassen können.
Es ist Schade, dass diese Patienten in der Diskussion nicht mitberücksichtigt werden.
Statt "nur mobile Physios" ganz zu verbieten, könnte es eine HB Verordnung mit Ampelsystem wie bei der BVO eine Möglichkeit sein, die Bedenken der Bürokraten entgegen zu wirken.
Ich würde jedem dieser feinen Herren wünschen, dass deren Oma stürzt, und kein Physio sich für einen HB findet!
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
massu schrieb:
Was außer Acht gelassen wird, ist der demografischer Wandel unserer Gesellschaft. Die Menschen werden älter und verletzen sich mit einer hohen Frakturen Gefahr.
Die meisten HBs die ich angefragt bekomme sind von Patienten mit frischen Hüftteps, Knieteps, OSG, Becken Frakturen. Die sagen: "sobald ich Auto fahren kann komme ich auch in die Praxis"
Der andere Teil sind Neuro MS Patienten., die das Haus fast gar nicht mehr verlassen können.
Es ist Schade, dass diese Patienten in der Diskussion nicht mitberücksichtigt werden.
Statt "nur mobile Physios" ganz zu verbieten, könnte es eine HB Verordnung mit Ampelsystem wie bei der BVO eine Möglichkeit sein, die Bedenken der Bürokraten entgegen zu wirken.
Ich würde jedem dieser feinen Herren wünschen, dass deren Oma stürzt, und kein Physio sich für einen HB findet!
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
FoetorExOre schrieb:
ja dann einfach nur private machen... mehr Geld weniger Ärger.
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
phyisio schrieb:
Ich werde meine Praxis zum Jahresende schließen, und meine zahlreichen Hausbesuche werden von keiner der anderen überlasteten Praxen übernommen. Schade, dass ich nicht wenigstens ein paar der Kassenpatienten weiter behandeln kann.( Es sei denn als Angestellter einer anderen Praxis.) Letztendlich ist das zum Schaden der Patienten.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Hands22 schrieb:
Ich hatte die Pedition eingereicht, mit sehr wenig Erfolg. War meinerseits schlecht organisiert. Habe aber dazu dieses Anliegen an verschiedene politische Parteien versendet. Würde mich interessieren welche Partei und wer es in den Bundestag eingereicht hat.
Und die Älteren unter euch wissen auch, dass man damit auch wesentlich weniger verdiente, als in der Praxis.
Inzwischen werden die Hausbesuche besser bezahlt und siehe da, Kollegen aus anderen Praxen, die sich strikt weigerten, fahren jetzt plötzlich Hausbesuche, v.a. auch die Praxen, die von „Heuschrecken“ -Praxisketten übernommen wurden, versuchen jetzt bei uns ( Bayern) in die Einrichtungen zu kommen , ohne Rücksichtnahme.
Andererseits stimmt es schon , dass Hausbesuchs-Patienten manchmal lange warten müssen.
Deshalb fände ich ein System mit unterschiedlicher
Vergütung richtig.
Reine Hausbesuchszulassungen sind ok., aber diejenigen, die Hausbesuche von einer Praxis aus fahren müssen dann entweder höher vergütet werden- wegen der höheren Ausgaben für die Praxis oder die Nur- Hausbesuchstherapeuten niedriger.
Alles andere ist ungerecht.
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
susanne895 schrieb:
Gut, da ist auch etwas dran.....denn Seniorenbegleiter duerfen zb auch nur max 35 Euro / Stunde nehmen und offiziell keine Fahrkosten mehr abrechnen !
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Judy 035 schrieb:
Ich habe meine Praxis zum 1.2. nach 35-jährigem Bestehen verkauft. Von Beginn an habe zunächst ich und dann auch meine Mitarbeiter:innen Hausbesuche gemacht, da ich es einfach für wichtig und richtig erachtete. Obwohl wir praxistechnisch übervoll waren , wurden auch die Hausbesuche zuhause, Heime, Lebenshilfe, Förderstätten weiterhin bedient.
Und die Älteren unter euch wissen auch, dass man damit auch wesentlich weniger verdiente, als in der Praxis.
Inzwischen werden die Hausbesuche besser bezahlt und siehe da, Kollegen aus anderen Praxen, die sich strikt weigerten, fahren jetzt plötzlich Hausbesuche, v.a. auch die Praxen, die von „Heuschrecken“ -Praxisketten übernommen wurden, versuchen jetzt bei uns ( Bayern) in die Einrichtungen zu kommen , ohne Rücksichtnahme.
Andererseits stimmt es schon , dass Hausbesuchs-Patienten manchmal lange warten müssen.
Deshalb fände ich ein System mit unterschiedlicher
Vergütung richtig.
Reine Hausbesuchszulassungen sind ok., aber diejenigen, die Hausbesuche von einer Praxis aus fahren müssen dann entweder höher vergütet werden- wegen der höheren Ausgaben für die Praxis oder die Nur- Hausbesuchstherapeuten niedriger.
Alles andere ist ungerecht.
Diese Ablehnung wieder mal mangels Sachkenntnis !
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
susanne895 schrieb:
Bin dafuer......denn Seniorenbegleiter arbeiten ebenfalls ausschliesslich mobil, benoetigen ein IK, jedoch keine Raeume !
Diese Ablehnung wieder mal mangels Sachkenntnis !
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
rene f schrieb:
Ja schade, das sieht man wieder das die Politik von der Praxis wenig Ahnung hat. Bei uns im Ländliche Bereich wäre so eine Regelung dringend notwendig.
Trotz dieser Problematik habe ich HEUTE sehr alte Stammpatienten über 25 Jahre betreut bis es Patientenseitig unmöglich wurde und ich mich für die 24 km auf dem Weg mache nach Berlin -Wilhelmshagen / Zeitaufwand erheblich
Mit Unterstützung des elektronischen Fahrtenbuch
gegen das Finanzamt!!!!!!!
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Norbert Meyer schrieb:
Nachdem mich die IKK kündigte ( war mir sehr sehr Recht) und ich 16 km hin fuhr und da innerhalb Berlin Ortstermin gilt, ging der Kasse das am A........ vorbei! (Wörtlich das sei mein Problem)
Trotz dieser Problematik habe ich HEUTE sehr alte Stammpatienten über 25 Jahre betreut bis es Patientenseitig unmöglich wurde und ich mich für die 24 km auf dem Weg mache nach Berlin -Wilhelmshagen / Zeitaufwand erheblich
Mit Unterstützung des elektronischen Fahrtenbuch
gegen das Finanzamt!!!!!!!
Ich arbeite im Norden von Frankfurt und habe hier mehrere Statteile (zusammen über 30.000 Einwohner) für die keine Praxis mit GKV-Zulassung neuen Patienten Hausbesuche anbietet. Selbst für Privat-Patienten und Selbstzahler gibt es nicht genügend Therapeuten um die Nachfrage zu bedienen. Ich bekomme ständig Anfragen von Menschen, die teilweise 30 km entfernt leben, die keine Praxis finden, die Hausbesuche anbietet.
Was Nutzen und Risiken des Hausbesuchs angeht sehe ich verschiedene Fälle. Auf der einen Seite habe ich Patienten mit Pflegegrad 5 die safe nicht in eine Praxis kommen könnten. Auf der anderen Seite ist es für andere Patienten attraktiv die Behandlung (z.B. ihrer Meniskus-OP) zuhause zu haben und die zahlen gerne die Anfahrt aus eigener Tasche. Inzwischen führe ich da eine Art Triage durch und nehme nur Patienten an, die ohne Hausbesuch leer ausgehen würden.
Fakt ist: Nur Privat-Patienten, Selbstzahler oder Mitglieder einer GKV mit Ausnahmeregelungen für Systemversagen werden zuhause behandelt. Alle anderen werden der Verwahrlosung überlassen.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
poidokan schrieb:
Ich selbst bin so ein mobiler Physio in Vollzeit. Mich wundert, daß hier soviel vom ländlichem Raum geschrieben wird.
Ich arbeite im Norden von Frankfurt und habe hier mehrere Statteile (zusammen über 30.000 Einwohner) für die keine Praxis mit GKV-Zulassung neuen Patienten Hausbesuche anbietet. Selbst für Privat-Patienten und Selbstzahler gibt es nicht genügend Therapeuten um die Nachfrage zu bedienen. Ich bekomme ständig Anfragen von Menschen, die teilweise 30 km entfernt leben, die keine Praxis finden, die Hausbesuche anbietet.
Was Nutzen und Risiken des Hausbesuchs angeht sehe ich verschiedene Fälle. Auf der einen Seite habe ich Patienten mit Pflegegrad 5 die safe nicht in eine Praxis kommen könnten. Auf der anderen Seite ist es für andere Patienten attraktiv die Behandlung (z.B. ihrer Meniskus-OP) zuhause zu haben und die zahlen gerne die Anfahrt aus eigener Tasche. Inzwischen führe ich da eine Art Triage durch und nehme nur Patienten an, die ohne Hausbesuch leer ausgehen würden.
Fakt ist: Nur Privat-Patienten, Selbstzahler oder Mitglieder einer GKV mit Ausnahmeregelungen für Systemversagen werden zuhause behandelt. Alle anderen werden der Verwahrlosung überlassen.
Mein Profilbild bearbeiten