Du liebst eigenständiges Arbeiten,
Zeit für deine Patienten und
möchtest fair bezahlt werden?
Bei uns bekommst du mind. 30
€/Std., 35 Tage Urlaub, Urlaubs-
und Weihnachtsgeld, betriebliche
Altersvorsorge sowie flexible
Modelle als Mini-, Midi-, Teil-
oder Vollzeit.
Idealerweise verfügst Du über
Weiterbildungen in MT, PNF o.Ä.
Klingt nach dir? Dann bewirb dich
jetzt: karriere@krabbenphysio.de
www.krabbenphysio.de
Zeit für deine Patienten und
möchtest fair bezahlt werden?
Bei uns bekommst du mind. 30
€/Std., 35 Tage Urlaub, Urlaubs-
und Weihnachtsgeld, betriebliche
Altersvorsorge sowie flexible
Modelle als Mini-, Midi-, Teil-
oder Vollzeit.
Idealerweise verfügst Du über
Weiterbildungen in MT, PNF o.Ä.
Klingt nach dir? Dann bewirb dich
jetzt: karriere@krabbenphysio.de
www.krabbenphysio.de
Methodik
Die rekrutierten 879 ProbandInnen mit Knieschmerzen, Meniskusrissen und Arthrose wurden in vier Gruppen randomisiert. Sie waren durchschnittlich 60 Jahre alt. Der gemessene primäre Endpunkt war der Knee injury and Osteoarthritis Outcome Score (KOOS). Dieser deckt neben Schmerzen und anderen Symptomen gleichzeitig die Möglichkeiten alltäglicher und sportlicher Aktivitäten sowie die Lebensqualität ab.
Interventionen
Alle TeilnehmerInnen erhielten ein Instruktionspapier und Übungsvideos. Darin waren einerseits die Übungen und Trainingsmodalitäten beschrieben. Aber auch gezielte Anweisungen zur kontinuierlichen Steigerung wurden dargestellt. Außerdem überreichte man ihnen Gewichtsmanschetten, um eine kontinuierliche Progression zu ermöglichen.
Allen Gruppen – außer der Kontrollgruppe (Hausübungen allein/Gruppe 1) – sendete man zusätzlich wöchentlich drei Textnachrichten und zweimal monatlich E-Mails zur Steigerung der Adhärenz. Eine Gruppe erhielt außerdem 30-minütige physiotherapeutische Scheinbehandlungen und die vierte Gruppe trainingstherapeutische Physiotherapie.
Somit ergaben sich die folgenden vier Gruppen:
- Hausübungen allein
- Hausübungen plus Textnachrichten
- Hausübungen plus Textnachrichten plus Schein-PT
- Hausübungen plus Textnachrichten plus PT
ErgebnisseNach drei Monaten verbesserten sich alle PatientInnen statistisch signifikant und klinisch relevant. Zwischen den Gruppen zeigten sich hingegen kaum bis keine Unterschiede. Die Textnachrichten und E-Mails hatten keinen Effekt. Das Hinzufügen von Physiotherapie oder Schein-Pt führte zu geringfügig besseren Werten im Vergleich zu Hausaufgabenübungen allein.
Im Laufe der weiteren Follow-ups nach einem halben und ganzen Jahr verbesserten sich die Physiotherapiegruppen weiter, während die beiden anderen Gruppen auf dem Dreimonatsniveau verblieben. Allerdings waren die Ergebnisse zwischen Schein- und Standard-PT nahezu identisch.
Fazit
Das Hinzufügen von Erinnerungsnachrichten sowie regelmäßige Physiotherapie scheint keinen klinisch relevanten Effekt im kurzfristigen Follow-up. Ihre Wirkung entfaltet sich erst im späteren Verlauf. Es reicht somit aus, den PatientInnen zu Beginn einer Therapiephase ein gezieltes Eigenübungsprogramm beizubringen und sie zu ermutigen, dieses regelmäßig zu Hause durchzuführen. Die messbaren Unterschiede durch das Hinzufügen regelmäßiger PT-Sitzungen sind eher auf die Kontextfaktoren des persönlichen Kontakts zurückzuführen.
Martin Römhild B.Sc. / physio.de
KnieSchmerzenMeniskusArthrosePhysiotherapieStudie
Gefällt mir
Die Scheinbehandlung wurde als Kontrollarm eingeführt, der die gleichen interpersonellen Aspekte wie normale Physiotherapie (z. B. Arzt-/Therapeut-Interaktion) bietet, aber ohne echte physiologische Wirkung (z. B. ohne therapeutisch wirksame manuelle Therapie oder aktive Übungsanleitung). So soll isoliert werden, wie viel der beobachteten Verbesserung durch nicht-spezifische Effekte (Beachtung, Erwartung, Zeit mit Therapeut) kommt, statt durch die konkreten physiotherapeutischen Maßnahmen selbst.
Mal davon abgesehen gibt es eine gewisse Wissenschaftliche Strenge und interne Validität
In funktionellen Interventionsstudien ist ein Sham-Arm ein anerkanntes Mittel, um Bias (z. B. Placeboeffekt, Erwartungseffekte) zu minimieren und die „wirkliche“ physiologische Wirkung einer Therapie von psychologischen oder sozialen Effekten zu trennen. Das entspricht der Methodik in Placebo-kontrollierten RCTs pharmakologischer Studien und erhöht die interne Validität der Resultate.
Weil sowohl die aktive Physiotherapie als auch die Scheinbehandlung zu ähnlichen Ergebnissen führten, lässt dies den Schluss zu, dass ein großer Teil der kurzfristigen Verbesserung eher durch allgemeine Faktoren (z. B. Engagement, Betreuung, Erwartungshaltung) als durch spezifische physiotherapeutische Mechanismen zustande kommt. Dies wäre ohne Sham-Arm methodisch schwer zu belegen gewesen.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
FoetorExOre schrieb:
So kontrolliert man beim wissenschaftlicjen Arbeiten Kontext- und Placeboeffekte.
Die Scheinbehandlung wurde als Kontrollarm eingeführt, der die gleichen interpersonellen Aspekte wie normale Physiotherapie (z. B. Arzt-/Therapeut-Interaktion) bietet, aber ohne echte physiologische Wirkung (z. B. ohne therapeutisch wirksame manuelle Therapie oder aktive Übungsanleitung). So soll isoliert werden, wie viel der beobachteten Verbesserung durch nicht-spezifische Effekte (Beachtung, Erwartung, Zeit mit Therapeut) kommt, statt durch die konkreten physiotherapeutischen Maßnahmen selbst.
Mal davon abgesehen gibt es eine gewisse Wissenschaftliche Strenge und interne Validität
In funktionellen Interventionsstudien ist ein Sham-Arm ein anerkanntes Mittel, um Bias (z. B. Placeboeffekt, Erwartungseffekte) zu minimieren und die „wirkliche“ physiologische Wirkung einer Therapie von psychologischen oder sozialen Effekten zu trennen. Das entspricht der Methodik in Placebo-kontrollierten RCTs pharmakologischer Studien und erhöht die interne Validität der Resultate.
Weil sowohl die aktive Physiotherapie als auch die Scheinbehandlung zu ähnlichen Ergebnissen führten, lässt dies den Schluss zu, dass ein großer Teil der kurzfristigen Verbesserung eher durch allgemeine Faktoren (z. B. Engagement, Betreuung, Erwartungshaltung) als durch spezifische physiotherapeutische Mechanismen zustande kommt. Dies wäre ohne Sham-Arm methodisch schwer zu belegen gewesen.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Stefan Preißler schrieb:
@FoetorExOre danke für soviel Info thumbsup
aber ich bin nicht fehlerfrei. sollte was nicht stimmen, dürfen sich gerne alle an der Diskussion beteiligen.
wer mit den Begriffen nicjts anfangen kann, hier gabs mal einen Beitrag dazu.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
FoetorExOre schrieb:
@Stefan Preißler gerne. Ich mache das ehrlich gesagt auch nur, weil ich immer das Gefühl habe, jeder lässt sich über Studien aus ohne wirklich zu verstehen warum weshalb wieso, oder überhaupt die Studie zu lesen. und das finde ich den Forschern gegenüber unverschämt. Das ist eine wahnsinnige Arbeit sowas auf die Beine zu stellen, Gelder, die es eh kaum gibt, Patientenrekrutierung. Datenerfassung etc. und dann les ich hier die Gruppe wäre zu klein. Das ist einfach kollossal falsch.
aber ich bin nicht fehlerfrei. sollte was nicht stimmen, dürfen sich gerne alle an der Diskussion beteiligen.
wer mit den Begriffen nicjts anfangen kann, hier gabs mal einen Beitrag dazu.
Gerade in der Physiotherapie ist die Evidenz ja sehr dünn.
Bei vielen Studien kommt raus, dass es im Grunde egal ist, was man macht, Hauptsache man macht etwas.
Wenn ich das Ergebnis der Studie betrachte komme ich zu folgendem Resümee: Erinnerungen durch Textnachrichten bringen gar nichts und die persönliche Interaktion ist entscheidend, egal ob evidenzbasiert gearbeitet wird oder nicht.
Die eigentliche Ausgangsfrage, wie oft ein PT konsultiert werden muss, wird doch gar nicht wirklich beantwortet, weil es keine Kontrollgruppe gibt, die z.B. mindestens 3x wöchentlich eine PT Behandlung erhält ohne großartiges Hausaufgabenprogramm.
Die Intension der Studie liegt in meinen Augen darin, die PT als überflüssig darzustellen. Für mich hat das etwas pseudowissenschaftliches. Das ist aber nur meine Meinung.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
anika666 schrieb:
@FoetorExOre Mir ist völlig klar, was eine Scheinbehandlung ist. Aber wie wird bitte in der Physiotherapie eine Scheinbehandlung durchgeführt??? Sobald du den Patienten berührst, ist es in meinen Augen keine Scheinbehandlung mehr! Selbst passives Durchbewegen hat einen Effekt und kann doch nicht als Scheinbehandlung bezeichnet werden. Es mag zwar nicht ganz die Wirksamkeit haben, wie eine Trainingstherapie, aber es findet Interaktion statt.
Gerade in der Physiotherapie ist die Evidenz ja sehr dünn.
Bei vielen Studien kommt raus, dass es im Grunde egal ist, was man macht, Hauptsache man macht etwas.
Wenn ich das Ergebnis der Studie betrachte komme ich zu folgendem Resümee: Erinnerungen durch Textnachrichten bringen gar nichts und die persönliche Interaktion ist entscheidend, egal ob evidenzbasiert gearbeitet wird oder nicht.
Die eigentliche Ausgangsfrage, wie oft ein PT konsultiert werden muss, wird doch gar nicht wirklich beantwortet, weil es keine Kontrollgruppe gibt, die z.B. mindestens 3x wöchentlich eine PT Behandlung erhält ohne großartiges Hausaufgabenprogramm.
Die Intension der Studie liegt in meinen Augen darin, die PT als überflüssig darzustellen. Für mich hat das etwas pseudowissenschaftliches. Das ist aber nur meine Meinung.
letztendlich bedeutet EBP immer Evidenz trifft Experte trifft Patientenprävalenz.
Warum helfen manche Interventionen Leuten und anderen nicht.
Postoperative Mld am Knie nach bspws TEP. kaum Wirkung. aber Zeit für Bildung therapeutischer Allianz.
trotzdem gib mir die Zeit lieber so, dann machen wir immer individuell, was nötig bzw präferiert ist.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
FoetorExOre schrieb:
@anika666 hmm vielleicht sind einige physiotherapeutische Massnahmen auch überflüssig. Wenn wir sie weglassen, haben wir Zeit für Patienten, die von PT profitieren.
letztendlich bedeutet EBP immer Evidenz trifft Experte trifft Patientenprävalenz.
Warum helfen manche Interventionen Leuten und anderen nicht.
Postoperative Mld am Knie nach bspws TEP. kaum Wirkung. aber Zeit für Bildung therapeutischer Allianz.
trotzdem gib mir die Zeit lieber so, dann machen wir immer individuell, was nötig bzw präferiert ist.
Fazit: Deine Kritik ist korrekt, dass keine klassische Kontrolle mit hoher PT-Frequenz ohne Home Exercise vorhanden war. Sie vergleicht relevante klinische Versorgungsarme mit und ohne PT-Kontext.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
FoetorExOre schrieb:
@anika666 Die Studie verfolgt nicht primär die Frage „PT-Freqenz vs. keine PT“, sondern „Zusatznutzen von PT über ein strukturiertes Heimprogramm“.
Fazit: Deine Kritik ist korrekt, dass keine klassische Kontrolle mit hoher PT-Frequenz ohne Home Exercise vorhanden war. Sie vergleicht relevante klinische Versorgungsarme mit und ohne PT-Kontext.
Letztendlich muss man sich der Begrenztheit dieser Art von Studien bewusst sein. Es geht in erster Linie um eine Rechtfertigung der Kostenübernahme, bzw. der Nicht- Übernahme. Aber dafür sind diese Arbeiten natürlich wichtig, nur sollte man aufpassen wer welche Studie mit welcher Intension durchführt.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
anika666 schrieb:
@FoetorExOre Die Frage ist immer, was wird denn überhaupt gefragt. Eine MLD postoperativ hat sicher wenig Wirkung auf das Ödem, aber es bringt kurzfristig was und wirkt auch schmerzlindernd auf vegetativer Ebene. Und warum manche Interventionen bei manchen Leuten helfen und bei anderen nicht, ist doch recht einfach zu beantworten: jeder Patient und jeder Therapeut sind Individuen und bringen andere Vorraussetzungen mit. Die PT ist halt keine Pille mit dem immer gleichen Wirkstoff ( und selbst da passt es oft nicht!). Die psychosoziale Ebene ist ja meist kein Bestandteil der Studien.
Letztendlich muss man sich der Begrenztheit dieser Art von Studien bewusst sein. Es geht in erster Linie um eine Rechtfertigung der Kostenübernahme, bzw. der Nicht- Übernahme. Aber dafür sind diese Arbeiten natürlich wichtig, nur sollte man aufpassen wer welche Studie mit welcher Intension durchführt.
trotzdem muss dann ein hoch ausgebildeter therapeut jemandem das Bein streicheln, oder kann das eventuell auch der Partner machen? kann man nicht was sinnvolleres mit Benefits nebenher machen die gleiche Effekte haben ohne so eine teure sinnarme Therapie zu haben...
Und Therapien die teuer aber wirkungsarm sind naja die kann man ja selbst bezahlen, das muss nicht die allgemeinheit machen.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
FoetorExOre schrieb:
@anika666 kurz ja studien sind limitiert in ihrer aussagekraft. trotzdem diese studie zeigt doch genau dass die beziehungsebene wichtig.
trotzdem muss dann ein hoch ausgebildeter therapeut jemandem das Bein streicheln, oder kann das eventuell auch der Partner machen? kann man nicht was sinnvolleres mit Benefits nebenher machen die gleiche Effekte haben ohne so eine teure sinnarme Therapie zu haben...
Und Therapien die teuer aber wirkungsarm sind naja die kann man ja selbst bezahlen, das muss nicht die allgemeinheit machen.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
anika666 schrieb:
@FoetorExOre Die Frage ist halt, welche Therapien sind wirklich wirkungsvoller als andere. Lymphdrainage ist eben nicht nur Bein streicheln und welcher Partner macht das schon eine halbe Stunde, wenn man überhaupt einen hat. Ich finde Forschung gut, wenn sie aber nur im Sinne der Kostenoptimierung stattfindet, dann bringt uns das nicht weiter.
Die Lymphdrainage ist meinetwegen kein Bein streicheln, wenn sie im Kontext nach Lymphadenektomie stattfindet, bei BCRLs, - jedefalls kenne ich nur da begrenzte Evidenz.
Du kannst ja den Patienten mal sagen sie sollen das selbst mit nem grossen Pinsel mit weichen Borsten machen/machen lassen und danach bewegen und schon hast du ähnliche Effekte bei einem operierten Knie. Du kannst es auch mal selber so bei Patienten machen. Aber du sagst doch selbst es geht um Berührung, egal welcher Herkunft.
Die reine Entstauung funktioniert bei einem Bein zum Beispiel meistens viel schöner über Quadrizeps und Hintern anspannen (auch hier gibt es durch taktile Reize Berührung). Ich sage den Pat oft 100-Mal das wirkt abstrus hoch. Und bei 30 oder 40 mal breche ich oft schon ab wenn ich sehe, dass die Rekrutierung besser wird.
Ich lasse sie vorher und nachher Bewegen manchmal assistiv. Und dann wiederholen wir das ein paar mal. Wenn das gut sitzt stoppen wir und sie dürfen exakt das als Eigenprogramm weiter machen. inklusive parallelem Erklärungsmodell.
Und dann zeige ich ihnen Lymphdrainage. Klarer Hinweis; das ist eine zusätzliche Möglichkeit. Aber nur wenn die Basis ist, das Belastbarkeit nur durch progressive Belastung kommt und nicht vom Streicheln.
Ich kenne wenige die die Lymphdrainage vorziehen, weil sie schnell merken, dass man mit Variante A einfach auf einmal besser laufen kann usw. zusätzliche Zeitersparnis durch weniger benötigte PT.
Gut auch einfach bei VKBs mit AMI.
Aber das ist alles nur eine Anekdote auch wenn sie im Wesentlichen auf leitliniengerechter PT basiert.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
FoetorExOre schrieb:
@anika666 aber ist ein Hausaufgabenprogramm nicht auch Zeitoptimierung für PatientInnen?
Die Lymphdrainage ist meinetwegen kein Bein streicheln, wenn sie im Kontext nach Lymphadenektomie stattfindet, bei BCRLs, - jedefalls kenne ich nur da begrenzte Evidenz.
Du kannst ja den Patienten mal sagen sie sollen das selbst mit nem grossen Pinsel mit weichen Borsten machen/machen lassen und danach bewegen und schon hast du ähnliche Effekte bei einem operierten Knie. Du kannst es auch mal selber so bei Patienten machen. Aber du sagst doch selbst es geht um Berührung, egal welcher Herkunft.
Die reine Entstauung funktioniert bei einem Bein zum Beispiel meistens viel schöner über Quadrizeps und Hintern anspannen (auch hier gibt es durch taktile Reize Berührung). Ich sage den Pat oft 100-Mal das wirkt abstrus hoch. Und bei 30 oder 40 mal breche ich oft schon ab wenn ich sehe, dass die Rekrutierung besser wird.
Ich lasse sie vorher und nachher Bewegen manchmal assistiv. Und dann wiederholen wir das ein paar mal. Wenn das gut sitzt stoppen wir und sie dürfen exakt das als Eigenprogramm weiter machen. inklusive parallelem Erklärungsmodell.
Und dann zeige ich ihnen Lymphdrainage. Klarer Hinweis; das ist eine zusätzliche Möglichkeit. Aber nur wenn die Basis ist, das Belastbarkeit nur durch progressive Belastung kommt und nicht vom Streicheln.
Ich kenne wenige die die Lymphdrainage vorziehen, weil sie schnell merken, dass man mit Variante A einfach auf einmal besser laufen kann usw. zusätzliche Zeitersparnis durch weniger benötigte PT.
Gut auch einfach bei VKBs mit AMI.
Aber das ist alles nur eine Anekdote auch wenn sie im Wesentlichen auf leitliniengerechter PT basiert.
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
anika666 schrieb:
Was ist bitte eine Schein- PT? Und warum wurde keine engmaschige PT mit ganz normalem Hausübungsprogramn gegenübergestellt? Um rauszukriegen, dass Erinnerungen per Mail oder Textnachricht nix bringen, ein bemerkenswerter Aufwand.
Das es nach drei Monaten zu vergleichbaren Ergebnissen gekommen ist, könnte auch was mit der Wundheilung zu tun haben.
Letzt Endlich bestimmt das VNS was mit dem geschädigten Knie passiert. Kommt es hierbei nicht zu einer unphysiologischen Wundheilung bei dem ein oder anderen Teilnehmer, dann sollte nach drei Monaten kein signifikanter Unterschied zwischen den unterschiedlichen Gruppen bestehen.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Stefan Preißler schrieb:
Wüste auf gerne wie eine Schein-PT am Knie sich gestaltet…
Das es nach drei Monaten zu vergleichbaren Ergebnissen gekommen ist, könnte auch was mit der Wundheilung zu tun haben.
Letzt Endlich bestimmt das VNS was mit dem geschädigten Knie passiert. Kommt es hierbei nicht zu einer unphysiologischen Wundheilung bei dem ein oder anderen Teilnehmer, dann sollte nach drei Monaten kein signifikanter Unterschied zwischen den unterschiedlichen Gruppen bestehen.
So wird m.E.Wissenschaft in der PT desavouiert. mfg hgbthinking_face
Gefällt mir
Bei geschätzter 10 % Drop-out-Rate betrug das Ziel ~220 pro Arm.
Es wurden 879 Personen randomisiert:
Home Exercise: 218
• Home + Texts: 222
• Sham PT: 220
• Standard PT: 219
Also lagen finalen Armgrößen sehr nahe an der geplanten Zielgröße, was statistisch korrekt ist für den primären Endpunkt.
Zielgröße/Berechnung: Studienplanung zielte darauf ab, einen Unterschied von 0,33 Standardabweichungen im KOOS-Pain-Score zu erkennen (ca. 5,3 Punkte) bei 80 % Power und konservativem Alpha. Bonferri Korrektur.
Die erwarteten Gruppengrößen spiegeln diese Berechnung wider.
Stratifizierung nach Klinik und Radiografie-Grad sowie Blockrandomisierung verbessern efizienz und Kontrolle von Störvariablen.
Folglich war die Gruppe vollkommen ausreichend um die Unte4schiede zu testen.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
FoetorExOre schrieb:
Die Studie war zu Beginn auf ~214 Teilnehmende pro Arm angelegt, um eine Statistische Power von 80 % zu erreichen bei einem Effekt von 0,33 SD im KOOS Pain Score (~5,3 Punkte Unterschied).
Bei geschätzter 10 % Drop-out-Rate betrug das Ziel ~220 pro Arm.
Es wurden 879 Personen randomisiert:
Home Exercise: 218
• Home + Texts: 222
• Sham PT: 220
• Standard PT: 219
Also lagen finalen Armgrößen sehr nahe an der geplanten Zielgröße, was statistisch korrekt ist für den primären Endpunkt.
Zielgröße/Berechnung: Studienplanung zielte darauf ab, einen Unterschied von 0,33 Standardabweichungen im KOOS-Pain-Score zu erkennen (ca. 5,3 Punkte) bei 80 % Power und konservativem Alpha. Bonferri Korrektur.
Die erwarteten Gruppengrößen spiegeln diese Berechnung wider.
Stratifizierung nach Klinik und Radiografie-Grad sowie Blockrandomisierung verbessern efizienz und Kontrolle von Störvariablen.
Folglich war die Gruppe vollkommen ausreichend um die Unte4schiede zu testen.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
FoetorExOre schrieb:
Desweiteren hast du einfach nur das oben gelesen und nicht die Studie. Das ist nur oben irreführend. alle hatten klinische Bewertung und im Mrt mit Meniskusläsionsnachweis. Ein Alter von 45 - 85 und radiologische Zeichen von Osteoarthritis mit Knorpel und oder Oseteophytenbefunden.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
FoetorExOre schrieb:
Du schreibst hier ja oft von Empathie und ihrer Bedeutsamkeit für die Therapie. Diese Studie bestätigt, wie viele andere, die Wichtigkeit von Kontextfaktoren. In dieser Einschätzung liegst du also wahrscheinlich richtig.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Klonkrieger schrieb:
@FoetorExOre gut auf den Punkt getroffenthumbsup
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
hgb schrieb:
Keine Therapie ohne Diagnose! Und was ist hier? Ein Sammelsurium verschiedener Diagnosen in verschiedenen Stadien und unterschiedlichen Pat. Die Gruppe ist für die Mischung m. E. zu klein.
So wird m.E.Wissenschaft in der PT desavouiert. mfg hgbthinking_face
Mein Profilbild bearbeiten