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Insolvenz der P.E.P. Marketing GmbH wird für die ZVK-Mitglieder teuer
Reaktion des ZVK: Das ist gar nichts...
17.07.2002 • 0 Kommentare

Stellen Sie sich vor, ein Eigentümer teilt mit, dass sein Betrieb insolvent ist mit dem Kommentar: "hurra, endlich ist es soweit, gut, dass es soweit gekommen ist. Das beweist doch nur die Kraft unserer Marke xy und jetzt geht es erst so richtig voran. Kompletter Blödsinn sagen Sie? Richtig, wenn Sie an Babcock, Holzmann oder andere Firmen denken sollten, die in letzter Zeit insolvent wurden.

Der ZVK allerdings hat mit seiner insolventen GmbH P.E.P. Marketing genau dieses Argumentationsmodell zum Mittel der Wahl erklärt.
"Die Insolvenz der P.E.P. Marketing hat eine Reihe von Ursachen" teilt der ZVK mit. Welche möchte er lieber nicht nennen. Ist ja auch nicht so wichtig: PhysioFit, ein wichtiges Betätigungsfeld der GmbH, schaut in die eine strahlende Zukunft, die Interessenten erhalten eine neue Perspektive und die "Markenrechte" sollen beim ZVK liegen. Wenn das kein Qualitätssiegel ist!

Soweit könnte man das Ganze ja getrost als Komik abbuchen, wenn man nicht gleichzeitig mitbedenkt, was die Insolvenz für die Mitglieder dieses Berufsverbandes bedeutet. Mindestens 25.000 Euro kostet sie das Abenteuer ihres Verbandes; sie, die mit ihren Beiträgen das Desaster finanzieren. So hoch ist der Betrag, den der Verband in die Gesellschaft ursprünglich eingezahlt hat. Dieses Geld ist auf jeden Fall perdu. Sollte der ZVK noch Forderungen an die P.E.P. Marketing haben oder Haftungsansprüche bestehen, könnte sich der Betrag entsprechend erhöhen. Gerüchte wollen wissen, dass der Betrag, den der ZVK mit der P.E.P verloren hat weit im 6-stelligen Bereich liegt!

Ob die Mitglieder für diese "Leistung" ihre Beiträge bezahlen wollten, darf bezweifelt werden.


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