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Überblick GKV-Sparpaket
Wem wird wie viel abverlangt?
Während die Leistungserbringer bluten, scheint der Kelch am Verwaltungsapparat der Krankenkassen fast spurlos vorbeizugehen.
22.04.2026 • 11 Kommentare

Wer schon länger im Gesundheitswesen arbeitet, leidet unter einem berufsspezifischen Déjà-vu. Die Erinnerungen an die Gesundheitsreform 2004 sitzen tief – ein rabiater Rundumschlag, der viele Leistungserbringer an den Rand der Existenz drängte. Die aktuelle Skepsis ist also kein Pessimismus, sondern Erfahrungswert.

Die Prognosen sind düster: Ohne massive Eingriffe ist die Finanzierung des Systems nicht mehr zu halten; Milliardenlöcher klaffen in den Haushalten. Die FinanzKommission Gesundheit (FKG) hat das Problem mit 66 Lösungsansätzen seziert. Doch der nun vorliegende Referentenentwurf zum Beitragsstabilisierungsgesetz (BStabG) sorgt für hitzige Debatten. Der Grund: Die Lastenverteilung wirkt wie eine Schieflage mit System. Wieder einmal sollen die „Kleinsten“ die größten Opfer bringen.

Die Anatomie der Ausgaben
Ein Blick auf die Ausgabenseite der GKV zeigt die üblichen Verdächtigen: Ein Drittel der Gelder fließt in Krankenhausbehandlungen. Das zweite Drittel teilen sich Arzneimittel und ärztliche Leistungen. Der gesamte Rest – von der Physio bis zum Rollstuhl – muss sich in das verbleibende Drittel quetschen.

Wer aber zahlt die Zeche für die Stabilisierung? Der Referentenentwurf spricht eine klare Sprache:
  • • 60 Prozent der Einsparungen sollen die Leistungserbringer schultern.
    • 25 Prozent entfallen auf die Versicherten (Nicht eingepreist sind hier die Ausgaben für die Gesundheitsversorgung von Bürgergeldbeziehern in Höhe von 12 Mrd. Euro).
    • 14 Prozent tragen die Arbeitgeber.
Die Großen und das „Kleinvieh“
Bei den Kliniken sollen 3,4 Milliarden Euro gespart werden. Dies entspricht bei einem Volumen von 111 Milliarden Euro 3,1 Prozent der bisherigen Jahresausgaben. Eher glimpflich kommen die Pharmahersteller davon: Die angepeilten 1,1 Milliarden Euro durch den dynamischen Herstellerabschlag machen weniger als 1,9 Prozent ihrer Jahresausgaben aus. Zum Vergleich: Die vertragsärztliche Versorgung wird mit 5 Prozent ihres Budgets zur Kasse gebeten.

Richtig ungemütlich wird es auch für die Heilmittelerbringer. Hier regiert ein (Un-)Wort, das für Gänsehaut sorgt: Grundlohnsummenbindung. Der Entwurf geht davon aus, dass künftige Vergütungsverhandlungen deutlich „schlanker“ ausfallen werden als seit 2019. Zusammen mit dem Wegfall der Pauschalen für Blankoverordnungen (150 Mio. Euro) ergibt das ein prognostiziertes Sparvolumen von 350 Millionen Euro – eine Minderung von satten 2,4 Prozent für Therapeuten.

Die Unberührbaren: Die Krankenkassen
Fast schon satirische Züge nimmt das Sparziel bei den Krankenkassen selbst an. Gerade einmal 30 Millionen Euro sollen durch die Reduktion von Verwaltung und Werbung eingespart werden. Diese homöopathische Dosis von 0,23 Prozent wirkt wie ein schlechter Scherz, wenn man bedenkt, dass allein die Chefetagen der 93 Kassen jährlich rund 16 Millionen Euro an Gehältern verschlingen.

Überblick über die Lastenverteilung auf Seiten der Leistungserbringer:

Versicherte: Teurer krank werden
Die Patienten werden gleich an mehreren Fronten zur Kasse gebeten:
  • • Zuzahlungen: Die pauschale Gebühr für Heilmittelrezepte steigt von 10 auf 15 Euro. Bei Medikamenten werden die Mindest- und Höchstbeträge um 50 Prozent angehoben.
    • Krankengeld: Wer länger als sechs Wochen ausfällt, bekommt künftig weniger. Der Satz sinkt von 70 auf 65 Prozent (beim Kinderkrankengeld von 90 auf 85 Prozent).
    • Arbeitslosigkeit: Wer im Krankengeldbezug seinen Job verliert, fällt sofort auf das Niveau des Arbeitslosengeldes zurück (60 bis 67 Prozent).
    • Stoppschild: Die maximale Bezugsdauer von 78 Wochen innerhalb von drei Jahren gilt künftig diagnoseunabhängig. Wer also nacheinander verschiedene schwere Krankheiten erleidet, wird schneller „ausgesteuert“.
Der Arbeitnehmer-Geldbeutel
Um die Beitragssätze optisch stabil zu halten, wird an anderen Schrauben gedreht. Die Beitragsbemessungsgrenze steigt für Arbeitnehmer und Arbeitgeber um 300 Euro. Zudem gerät die beitragsfreie Familienversicherung unter Beschuss: Lebenspartner ohne sozialversicherungspflichtiges Einkommen sollen künftig einen Beitragszuschlag von 3,5 Prozent auf das Einkommen des Partners zahlen (ausgenommen sind Eltern mit Kindern unter 8 Jahren oder Pflegende).

Und wer ein strahlendes Lächeln behalten will, braucht ein dickes Bankkonto. Während bei den Zahnärzten kaum gekürzt wird, schrumpfen die Zuschüsse für den Zahnersatz um 0,6 Milliarden Euro. Das entspricht einer faktischen Kürzung von 14,6 Prozent. Zahnersatz wird damit endgültig zum Luxusgut.

Ein vorsichtiger Lichtblick
Trotz der massiven Kritik blitzt ein wenig wissenschaftliche Vernunft durch: Pseudomedizinische Angebote wie Homöopathie sollen endlich nicht mehr durch die GKV subventioniert werden.

Man stelle sich vor, der Rotstift würde nun konsequent weitergeführt: Weg von evidenzbefreiten chirurgischen Eingriffen, hin zur Stärkung konservativer Therapien, Prähabilitation und Prävention. Das wäre ein echtes Reformwerk. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. Immerhin: Die Einführung der weltweit bewährten Teilzeitkrankschreibung ist ein echter Schritt in die Moderne.

Martin Römhild B.Sc. & Friedrich Merz / physio.de

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Halbtitan
Vor 6 Tagen
Wie schon bei der Gesetzlichen Rente so soll auch die GKV nur noch eine Basisabsicherung darstellen.
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Wie schon bei der Gesetzlichen Rente so soll auch die GKV nur noch eine Basisabsicherung darstellen.
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Halbtitan schrieb:

Wie schon bei der Gesetzlichen Rente so soll auch die GKV nur noch eine Basisabsicherung darstellen.

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Dorsovolar
Vor 6 Tagen
Vielen Dank für die detaillierte Aufstellung, es fehlt mir allerdings der Hinweis darauf, dass die Bürgergeldempfänger von den gesetzlich Versicherten weiterhin mitfinanziert werden sollen, was insgesamt als fraglich erscheint.
Dieser Posten allein belastet die GKV mit 12 Milliarden Euro per anno, was im Vergleich zu den hier benannten Maßnahmen ein wirklich großer Wurf wäre.

Dass es leider wieder darauf hinausläuft, dass diejenigen die am lautesten schreien und parallel die beste Lobby haben, hier wieder verschont werden, versteht sich von selbst.

Wenn wir so weitermachen wollen und dann noch einen Blick auf die Pläne für die Pflegeversicherung werfen, die einer zunehmenden Enteignung von Lebenswerken der zu pflegenden Generation gleichkommt, sollten wir uns nicht wundern, wenn es zu weiteren Abwanderungen qualifizierter Kräfte kommt. Die Perspektiven jedenfalls sind nicht rosig...
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Vielen Dank für die detaillierte Aufstellung, es fehlt mir allerdings der Hinweis darauf, dass die Bürgergeldempfänger von den gesetzlich Versicherten weiterhin mitfinanziert werden sollen, was insgesamt als fraglich erscheint. Dieser Posten allein belastet die GKV mit 12 Milliarden Euro per anno, was im Vergleich zu den hier benannten Maßnahmen ein wirklich großer Wurf wäre. Dass es leider wieder darauf hinausläuft, dass diejenigen die am lautesten schreien und parallel die beste Lobby haben, hier wieder verschont werden, versteht sich von selbst. Wenn wir so weitermachen wollen und dann noch einen Blick auf die Pläne für die Pflegeversicherung werfen, die einer zunehmenden Enteignung von Lebenswerken der zu pflegenden Generation gleichkommt, sollten wir uns nicht wundern, wenn es zu weiteren Abwanderungen qualifizierter Kräfte kommt. Die Perspektiven jedenfalls sind nicht rosig...
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Friedrich Merz
Vor 5 Tagen
Seh rgeehrter Herr/Frau @Dorsovolar ,

Ihr Einwand ist bereichtigt; wir haben im Bericht eine entsprechende Bemerkung eingefügt.

Herzliche Grüße aus der Redaktion
Ihr Friedrich Merz
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Seh rgeehrter Herr/Frau [mention]Dorsovolar[/mention] , Ihr Einwand ist bereichtigt; wir haben im Bericht eine entsprechende Bemerkung eingefügt. Herzliche Grüße aus der Redaktion Ihr Friedrich Merz
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Friedrich Merz schrieb:

Seh rgeehrter Herr/Frau @Dorsovolar ,

Ihr Einwand ist bereichtigt; wir haben im Bericht eine entsprechende Bemerkung eingefügt.

Herzliche Grüße aus der Redaktion
Ihr Friedrich Merz

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Dorsovolar
Vor 5 Tagen
@Friedrich Merz Sehr geehrter Herr Merz,

vielen Dank für die Berücksichtigung meines Einwandes. Ansonsten nochmals Anerkennung für die detaillierte Zusammenfassung.

Beste Grüße
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• Friedrich Merz
• Tresenpummelfee
[mention]Friedrich Merz[/mention] Sehr geehrter Herr Merz, vielen Dank für die Berücksichtigung meines Einwandes. Ansonsten nochmals Anerkennung für die detaillierte Zusammenfassung. Beste Grüße
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Dorsovolar schrieb:

@Friedrich Merz Sehr geehrter Herr Merz,

vielen Dank für die Berücksichtigung meines Einwandes. Ansonsten nochmals Anerkennung für die detaillierte Zusammenfassung.

Beste Grüße

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Dorsovolar schrieb:

Vielen Dank für die detaillierte Aufstellung, es fehlt mir allerdings der Hinweis darauf, dass die Bürgergeldempfänger von den gesetzlich Versicherten weiterhin mitfinanziert werden sollen, was insgesamt als fraglich erscheint.
Dieser Posten allein belastet die GKV mit 12 Milliarden Euro per anno, was im Vergleich zu den hier benannten Maßnahmen ein wirklich großer Wurf wäre.

Dass es leider wieder darauf hinausläuft, dass diejenigen die am lautesten schreien und parallel die beste Lobby haben, hier wieder verschont werden, versteht sich von selbst.

Wenn wir so weitermachen wollen und dann noch einen Blick auf die Pläne für die Pflegeversicherung werfen, die einer zunehmenden Enteignung von Lebenswerken der zu pflegenden Generation gleichkommt, sollten wir uns nicht wundern, wenn es zu weiteren Abwanderungen qualifizierter Kräfte kommt. Die Perspektiven jedenfalls sind nicht rosig...

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JoKo28
Vor 6 Tagen
Für mich persönlich ist momentan unklar wohin das Geld der Versicherten in der GKV eigentlich geht?
Durch Lohnsteigerungen, etc. Sollte eigentlich genug Geld für die Versicherten da sein. Aber irgendwo wird doch gewaltig abgezogen. Gibt's dazu eine offizielle Statistik bzgl. Ausgaben? Migranten, die nie eingezahlt haben?
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Für mich persönlich ist momentan unklar wohin das Geld der Versicherten in der GKV eigentlich geht? Durch Lohnsteigerungen, etc. Sollte eigentlich genug Geld für die Versicherten da sein. Aber irgendwo wird doch gewaltig abgezogen. Gibt's dazu eine offizielle Statistik bzgl. Ausgaben? Migranten, die nie eingezahlt haben?
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pt ani
Vor 6 Tagen
Die Migranten sind nicht das Problem.
Eher die Bürgergeldempfänger, da müssen 8 - 12 Milliarden aus dem GKV Topf finanziert werden.
Und für die Familienversicherung 45 - 60 Milliarden. Davon ca. 4 - 8 Milliarden für Personen, die eigentlich arbeitsfähig wären (Modellrechnung).
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Die Migranten sind nicht das Problem. Eher die Bürgergeldempfänger, da müssen 8 - 12 Milliarden aus dem GKV Topf finanziert werden. Und für die Familienversicherung 45 - 60 Milliarden. Davon ca. 4 - 8 Milliarden für Personen, die eigentlich arbeitsfähig wären (Modellrechnung).
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pt ani schrieb:

Die Migranten sind nicht das Problem.
Eher die Bürgergeldempfänger, da müssen 8 - 12 Milliarden aus dem GKV Topf finanziert werden.
Und für die Familienversicherung 45 - 60 Milliarden. Davon ca. 4 - 8 Milliarden für Personen, die eigentlich arbeitsfähig wären (Modellrechnung).

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Dorsovolar
Vor 6 Tagen
Die Migranten sind ein erhebliches Problem (ohne hier wieder der AFD-Nähe beschuldigt zu werden).
Rund 48% der Bürgergeldempfänger sind Migranten, bei den 52% deutschen BG-Empfängern hält man sich bezüglich des Migrationshintergrundes bedeckt.
Wer also die BG-Empfänger als Problem ausmacht, sollte hier die Migranten durchaus mit benennen.
Es sei gesagt, dass die Kollegen, die wir aus Drittländern holen fantastische Mitarbeiter sind und sich hier wirklich etwas aufbauen wollen, wobei wir helfen, wo es nur geht.
Die Herrschaften allerdings, die hier auf unsere Kosten leben aber halb Berlin besetzen, wenn die neue "Eure Exzellenz" aus Syrien anreist und aus dem Feiern nicht mehr rauskommen, sollten uns nachdenklich machen.
Wie gesagt, keine Ausländerfeindlichkeit -ganz im Gegenteil, wegen meiner sollten wir hier eine produktive Mulit-Kulti-Gesellschaft haben-, leider aber haben wir zu einem großen Teil die falschen Gäste zur Party geladen...
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Die Migranten sind ein erhebliches Problem (ohne hier wieder der AFD-Nähe beschuldigt zu werden). Rund 48% der Bürgergeldempfänger sind Migranten, bei den 52% deutschen BG-Empfängern hält man sich bezüglich des Migrationshintergrundes bedeckt. Wer also die BG-Empfänger als Problem ausmacht, sollte hier die Migranten durchaus mit benennen. Es sei gesagt, dass die Kollegen, die wir aus Drittländern holen fantastische Mitarbeiter sind und sich hier wirklich etwas aufbauen wollen, wobei wir helfen, wo es nur geht. Die Herrschaften allerdings, die hier auf unsere Kosten leben aber halb Berlin besetzen, wenn die neue "Eure Exzellenz" aus Syrien anreist und aus dem Feiern nicht mehr rauskommen, sollten uns nachdenklich machen. Wie gesagt, keine Ausländerfeindlichkeit -ganz im Gegenteil, wegen meiner sollten wir hier eine produktive Mulit-Kulti-Gesellschaft haben-, leider aber haben wir zu einem großen Teil die falschen Gäste zur Party geladen...
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Dorsovolar schrieb:

Die Migranten sind ein erhebliches Problem (ohne hier wieder der AFD-Nähe beschuldigt zu werden).
Rund 48% der Bürgergeldempfänger sind Migranten, bei den 52% deutschen BG-Empfängern hält man sich bezüglich des Migrationshintergrundes bedeckt.
Wer also die BG-Empfänger als Problem ausmacht, sollte hier die Migranten durchaus mit benennen.
Es sei gesagt, dass die Kollegen, die wir aus Drittländern holen fantastische Mitarbeiter sind und sich hier wirklich etwas aufbauen wollen, wobei wir helfen, wo es nur geht.
Die Herrschaften allerdings, die hier auf unsere Kosten leben aber halb Berlin besetzen, wenn die neue "Eure Exzellenz" aus Syrien anreist und aus dem Feiern nicht mehr rauskommen, sollten uns nachdenklich machen.
Wie gesagt, keine Ausländerfeindlichkeit -ganz im Gegenteil, wegen meiner sollten wir hier eine produktive Mulit-Kulti-Gesellschaft haben-, leider aber haben wir zu einem großen Teil die falschen Gäste zur Party geladen...

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pt ani
Vor 5 Tagen
@Dorsovolar Ja, mag sein. Ich hatte die Zahl nicht und das ist natürlich schwierig.
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[mention]Dorsovolar[/mention] Ja, mag sein. Ich hatte die Zahl nicht und das ist natürlich schwierig.
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pt ani schrieb:

@Dorsovolar Ja, mag sein. Ich hatte die Zahl nicht und das ist natürlich schwierig.

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logofox
Vor 5 Tagen
Ich hatte es an anderer Stelle schon einmal geschrieben:

Würde der Staat (hier: Bund) seiner Aufgabe nachkommen und die versicherungsfremden Leistungen bezahlen (so wie es der Gesetzgeber auch vorsieht), bräuchte es solch ein Sparpaket inklusive der Diskussionen gar nicht.
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Ich hatte es an anderer Stelle schon einmal geschrieben: Würde der Staat (hier: Bund) seiner Aufgabe nachkommen und die versicherungsfremden Leistungen bezahlen (so wie es der Gesetzgeber auch vorsieht), bräuchte es solch ein Sparpaket inklusive der Diskussionen gar nicht.
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logofox schrieb:

Ich hatte es an anderer Stelle schon einmal geschrieben:

Würde der Staat (hier: Bund) seiner Aufgabe nachkommen und die versicherungsfremden Leistungen bezahlen (so wie es der Gesetzgeber auch vorsieht), bräuchte es solch ein Sparpaket inklusive der Diskussionen gar nicht.

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Dorsovolar
Vor 5 Tagen
@logofox Hier gebe ich zum Teil Recht, die versicherungsfremden Leistungen, die mich zweifelsfrei stören, reichen allerdings nicht aus, um das defizitäre Gesundheitssystem zukunftsfähig zu machen.
Tatsache ist, dass das Gesundheitswesen an vielen Stellen Baustellen aufweist, Beleg dafür ist, dass wir überdurchschnittlich viele Krankenhausbetten im europäischen Vergleich haben, das durchschnittliche Lebensalter dennoch im unteren Drittel zu finden ist.
Hier gehört einiges WIRKLICH reformiert, dafür gibt es seit langem Konzepte, die schlicht nicht Gehör finden, wahrscheinlich (Mutmaßung meinerseits) weil der Lobbyismus die Politik nach wie vor gehörig mitbestimmt.
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[mention]logofox[/mention] Hier gebe ich zum Teil Recht, die versicherungsfremden Leistungen, die mich zweifelsfrei stören, reichen allerdings nicht aus, um das defizitäre Gesundheitssystem zukunftsfähig zu machen. Tatsache ist, dass das Gesundheitswesen an vielen Stellen Baustellen aufweist, Beleg dafür ist, dass wir überdurchschnittlich viele Krankenhausbetten im europäischen Vergleich haben, das durchschnittliche Lebensalter dennoch im unteren Drittel zu finden ist. Hier gehört einiges WIRKLICH reformiert, dafür gibt es seit langem Konzepte, die schlicht nicht Gehör finden, wahrscheinlich (Mutmaßung meinerseits) weil der Lobbyismus die Politik nach wie vor gehörig mitbestimmt.
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Dorsovolar schrieb:

@logofox Hier gebe ich zum Teil Recht, die versicherungsfremden Leistungen, die mich zweifelsfrei stören, reichen allerdings nicht aus, um das defizitäre Gesundheitssystem zukunftsfähig zu machen.
Tatsache ist, dass das Gesundheitswesen an vielen Stellen Baustellen aufweist, Beleg dafür ist, dass wir überdurchschnittlich viele Krankenhausbetten im europäischen Vergleich haben, das durchschnittliche Lebensalter dennoch im unteren Drittel zu finden ist.
Hier gehört einiges WIRKLICH reformiert, dafür gibt es seit langem Konzepte, die schlicht nicht Gehör finden, wahrscheinlich (Mutmaßung meinerseits) weil der Lobbyismus die Politik nach wie vor gehörig mitbestimmt.

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Dorsovolar
Vor 5 Tagen
@pt ani Verstehe es bitte nicht falsch, aber genau das ist die Grundlage unserer Debattenkultur in beide Richtungen. Es werden Behauptungen aufgeführt, die nicht mit Fakten bzw. Zahlen unterfüttert sind.
Entgegnest Du diesen mit genau diesen Fakten, wirst Du zumeist (nicht von Dir...) mit irgendwelchen Narrativen belegt und in Schubladen gesteckt. Ich bin der festen Überzeugung, man sollte Probleme benennen, um ihnen konstruktiv entgegentreten zu können.
Solange man allerdings durch das Benennen von Fakten, die für die der eigenen Meinung entgegengesetzten Thesen stützend sind, wird zumeist die ein oder andere Keule ausgepackt. Dies empfinde ich als anstrengend und unnötig...
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[mention]pt ani[/mention] Verstehe es bitte nicht falsch, aber genau das ist die Grundlage unserer Debattenkultur in beide Richtungen. Es werden Behauptungen aufgeführt, die nicht mit Fakten bzw. Zahlen unterfüttert sind. Entgegnest Du diesen mit genau diesen Fakten, wirst Du zumeist (nicht von Dir...) mit irgendwelchen Narrativen belegt und in Schubladen gesteckt. Ich bin der festen Überzeugung, man sollte Probleme benennen, um ihnen konstruktiv entgegentreten zu können. Solange man allerdings durch das Benennen von Fakten, die für die der eigenen Meinung entgegengesetzten Thesen stützend sind, wird zumeist die ein oder andere Keule ausgepackt. Dies empfinde ich als anstrengend und unnötig...
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Dorsovolar schrieb:

@pt ani Verstehe es bitte nicht falsch, aber genau das ist die Grundlage unserer Debattenkultur in beide Richtungen. Es werden Behauptungen aufgeführt, die nicht mit Fakten bzw. Zahlen unterfüttert sind.
Entgegnest Du diesen mit genau diesen Fakten, wirst Du zumeist (nicht von Dir...) mit irgendwelchen Narrativen belegt und in Schubladen gesteckt. Ich bin der festen Überzeugung, man sollte Probleme benennen, um ihnen konstruktiv entgegentreten zu können.
Solange man allerdings durch das Benennen von Fakten, die für die der eigenen Meinung entgegengesetzten Thesen stützend sind, wird zumeist die ein oder andere Keule ausgepackt. Dies empfinde ich als anstrengend und unnötig...

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JoKo28 schrieb:

Für mich persönlich ist momentan unklar wohin das Geld der Versicherten in der GKV eigentlich geht?
Durch Lohnsteigerungen, etc. Sollte eigentlich genug Geld für die Versicherten da sein. Aber irgendwo wird doch gewaltig abgezogen. Gibt's dazu eine offizielle Statistik bzgl. Ausgaben? Migranten, die nie eingezahlt haben?



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