Therapiezentrum München West
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Viele Praxen sprechen von Qualität
– arbeiten aber im
20-Minuten-System.
Bei uns bekommst du die Zeit, die
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Das erwartet dich bei uns
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Patient
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orthopädischen Arztpraxis
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Der 10-Kassen-Plan: Kahlschlag im Dienst der Volkswirtschaft
Im Kern von Linnemanns Vorstoß steht eine Zahl, die aufhorchen lässt. Während aktuell noch 93 Krankenkassen in Deutschland um die Gunst der Versicherten buhlen, sieht der CDU-Politiker die Idealbesetzung bei gerade einmal zehn Anbietern. Die Logik dahinter: Da die Kassen in der Regel ohnehin die gleichen Leistungen anbieten, produziere die aktuelle Vielfalt vor allem eines – ein „riesiges Verwaltungsvolumen“.
Linnemann, der sich selbst in der Rolle des Volksvertreters sieht, dem das Wohl der Volkswirtschaft über den Befindlichkeiten der Kassenstrukturen steht, schlägt ein hartes Selektionskriterium vor. Er regte an, eine Mindestmitgliederzahl von 200.000 bis 250.000 Versicherten einzuführen. Kleinere Kassen, die diese Schwelle nicht erreichen, müssten nach diesem Modell fusionieren oder vom Markt verschwinden. Sein Argument: Ein echter Wettbewerb finde aufgrund der Leistungsangleichung faktisch nicht statt, stattdessen würden Milliarden für Strukturen ausgegeben, die dem Patienten keinen Mehrwert böten.
„Ohne Hand und Fuß“: Die Gegenrede des GKV-Spitzenverbandes
Die Reaktion aus der Branche ließ nicht lange auf sich warten und fiel gewohnt deutlich aus. Oliver Blatt, der Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, wies die Forderungen als „Scheindebatte“ zurück, die an der Realität völlig vorbeigehe. Sein Hauptargument: Die Krankenkassen hätten ihre Hausaufgaben bereits gemacht.
Blatt verwies darauf, dass es in den 1990er-Jahren noch weit über 1.000 Krankenkassen gab. Die heutige Zahl von 93 sei bereits das Ergebnis eines massiven Konzentrationsprozesses. Zudem stützte er sich auf den Bericht der FinanzKommission Gesundheit, wonach der Anteil der Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben seit Jahren sinkt. Aus Sicht der Kassenvertreter sind die gesetzlichen Versicherungen kein Sanierungsfall, sondern ein Vorbild für schlanke Organisation und stetige Optimierung.
Fazit: Strukturreform oder Scheindebatte?
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Linnemanns „10-Kassen-Vision“ lediglich ein provokanter Weckruf war oder ob sie den Weg in echte Gesetzgebung findet. Sicher ist: Der Druck auf das System ist immens. Während die Politik nach großen und kleinen Stellschrauben sucht, um ein 15-Milliarden-Defizit bei der GKV zu stopfen, kämpfen vor allem kleine Kassen um ihre Existenzberechtigung und Vorstandspöstchen.
Katja Ibsen / physio.de
KrankenkassenGKVCDUFinanzKommission
Klar ist es schwierig, jahrzehntelange Strukturen aufzubrechen, aber das Zwei-Gleise-System in Deutschland ist definitiv Teil des Problems. Die eher Reichen sowie alle Staatsdiener beteiligen sich nicht an der Solidarität, während Verkäuferinnen, Friseure und Therapeuten die Versorgung von Bürgergeldempfängern mit übernehmen.
Eine Möglichkeit wäre: gesetzliche Basisversicherung für ALLE. Beitragssatz ca 8- 10% vom Einkommen, dafür keine Bemessungsgrenze. Wer mehr will kann Zusatzversicherungen abschließen odwr gleich selber dazuzahlen, wie es beim Zahnarzt schon ewig funktioniert.
Steigert sowohl Eigenverantwortung als auch Solidarität.
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eim schrieb:
Die GKV Vorstände werden sich mit Händen und Füßen dagegen wehren abgeschafft zu werden,denn schließlich verlieren sie ja gaaanz viel Geld für das wir als Beitragszahler ja schließlich gut und dumm genug sind um es zu zahlen.
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Teilzeit-Leser schrieb:
An Denkmodellen zu arbeiten, wie die PKV aufgelöst und zur Solidargemeinschaft hinzugewonnenn werden kann, scheint bei den vermutlich zumeist PKV -Versicherten Abgeordneten kein Interesse zu bestehen.
Klar ist es schwierig, jahrzehntelange Strukturen aufzubrechen, aber das Zwei-Gleise-System in Deutschland ist definitiv Teil des Problems. Die eher Reichen sowie alle Staatsdiener beteiligen sich nicht an der Solidarität, während Verkäuferinnen, Friseure und Therapeuten die Versorgung von Bürgergeldempfängern mit übernehmen.
Eine Möglichkeit wäre: gesetzliche Basisversicherung für ALLE. Beitragssatz ca 8- 10% vom Einkommen, dafür keine Bemessungsgrenze. Wer mehr will kann Zusatzversicherungen abschließen odwr gleich selber dazuzahlen, wie es beim Zahnarzt schon ewig funktioniert.
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MikeL schrieb:
Gerade die AOKen sind ja dafür bekannt, dass sie in ihren Chefetagen gutbezahlte Posten für ehemalige Kommunal- und Regional-Politiker bereithalten, die in keiner Weise für ihre Direktorenposten qualifiziert sein müssen. Auch ansonsten habe ich den Eindruck, dass bei den AOKen gern Geld für Dinge verschwendet wird, die den Versicherten nicht zugute kommen. Allein schon der Werbeetat der AOK verschlingt Unsummen an Versichertengeldern, die dann auch noch über den Risikostrukturausgleich von den Versicherten anderer Kassen mitbezahlt werden müssen. Würde man alle AOKen auf einen schlag abschaffen, wäre der Allgemeinheit schon sehr geholfen. Für die ausrangierten Politiker findet sich dann immer noch ein Job. Viele Quereinsteiger werden z.B. in der Altenpflege gesucht.
In digitalen Zeiten kann eine staatliche KK alles bewerkstelligen und verwalten. Es gibt kein Argument dagegen.
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mbone schrieb:
Nur das es mit dem digitalen Verwalten in Deutschland irgendwie nicht so richtig funktionieren will....siehe ePa, TI, Ärztesoftware die jahrelang falsche HM ausstellte usw....
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JoKo28 schrieb:
Eine einzige KK reicht doch völlig. Norwegen machts vor. Das Land hat zwar deutlich weniger Einwohner ist aber flächentechnisch 10% größer als Deutschland. Norweger könnten also mit den fehlenden Anlaufstellen argumentieren.
In digitalen Zeiten kann eine staatliche KK alles bewerkstelligen und verwalten. Es gibt kein Argument dagegen.
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ali schrieb:
@logofox Naja, die Kommission hat ja festgestellt, dass das Einsparungsporential der Kassenkonzentrstion überschaubar ist. Weniger Kassen ja, aber nur regionale Eonheitd AOKs wirds nicht wirklich richten. Bei Versichicherungsfremden Leistungen bin ich bei Dir. Zur Osteobezuschussung schreib ick lieber nix...
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logofox schrieb:
Würde der Staat seiner Aufgabe nachkommen und die versicherungsfremden Leistungen bezahlen (so wie es der Gesetzgeber auch vorsieht), bräuchte es solch ein Sparpaket inklusive der Diskussionen gar nicht. Was Herrn Linnemann betrifft: irgendwie nehme ich ihm das nicht ab. Aber ich hätte im Zuge dessen da eine prima Idee: Reduktion auf 16 KK. Jedem Bundesland wird in dem Fall eine KK zugeordnet. Beispiel: KK Nordrhein-Westfalen, KK Sachsen, etc. Zusätzlich eine Koordinationsstelle in Berlin und fertig.
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TZMahlow schrieb:
Ein Problem bleibt ausgeblendet: Der Arzt muss seine Quartalszahlen mit den entsprechenden Richtwerten bringen. Heißt jeder Arzt wird seine "Strategie" darauf ausrichten, dass der Patient im Idealfall viermal pro Jahr zu ihm kommt, ob das notwendig ist oder nicht. Jeder Termin mehr "bringt nichts" und weniger ist auch unwirtschaftlich. Und es wird dann auch viermal eine Verordnung geben, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass er erst wieder im nächsten Quartal in der Praxis vorstellig wird. Zudem ist das Tabu-Thema "Eigenleistung" für Gesundheit wieder nicht in der Diskussion. Damit ist nicht die Praxisgebühr gemeint, sondern eine angemessene eigene Beteiligung an den Kosten. Mit dem Schlucken der IGEL-Leitungen in den gesetzlichen Bereich, werden zudem sinnvolle und nutzbringende Therapien vom Arzt nicht mehr angeboten, um das Budget nicht zu überlasten.
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