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ID: REF394T
Vitos Herborn bildet gemeinsam mit
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Wir bieten in unserer Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie am
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stationsbezogene
Bewegungstherapi...
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Shin-Splints oft langwierig in der Therapie
Triggerpunkt-Behandlung, Sprunggelenksstabilisation und Schonung helfen.
07.05.2015 • 0 Kommentare

Das Schienbeinkantensyndrom, auch mediales Tibiakantensyndrom genannt, zählt zu den typischen Läuferkrankheiten. Häufig geht der Sportler aber zu spät zum Orthopäden. Diffuse Beschwerden erschweren die Diagnose. Am häufigsten sind Wiedereinsteiger beim Jogging betroffen, die im untrainierten Zustand zu viel Ehrgeiz entwickeln.

Die Symptome sind Druckgefühl und Schmerzen am Unterschenkel. Oft treten diese an der Innenseite des Schienbeins auf, seltener außen. Die Behandlung ist langwierig. "Das ist keine Sache, bei der man eine Spritze gibt und alles ist wieder gut!", sagt Ingo Tusk, der Chefarzt der Abteilung Sportorthopädie und Endoprothetik an den Frankfurter Rotkreuz-Kliniken.

Zu Anfang kommen die Schmerzen zu Beginn des Laufens und verschwinden nach der Belastung wieder. Manchmal können sie aber auch Stunden und Tage andauern. Chronifiziert der Schmerz, kann nicht mehr trainiert werden. Die Behandlung dauert in der Regel sechs Wochen, erklärt Patrik Reize, Ärztlicher Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Stuttgart. Die Therapie kann sich aber auch deutlich länger hinziehen, wenn der Patient zum Beispiel zu spät kommt oder keine Laufpause einlegt.

"Der Schmerz liegt dort, wo der Muskel an der Knochenhaut ansetzt", sagt Tusk. "Bei manchen steht auch das Fußgewölbe im Zusammenhang. Dieses wird vom Musculus tibialis posterior aufgespannt. Wenn das Gewölbe zu flach ist, kann ein Ansatzschmerz am Knochen entstehen." Die schlechte Durchblutung an knochennahen Strukturen fördere das Entzündungsrisiko am Ansatz der Sehne.

Neben der Sportpause empfehlen die Orthopäden Physiotherapie, im Speziellen eine Triggerpunkt-Behandlung. "Das muss in erfahrene Hände", betont Tusk, "denn das ist nicht ganz einfach." Bei Ursachen im Fußgewölbe empfiehlt er Einlagen und die Überprüfung des Schuhwerks sowie die Anpassung des Trainings.

Grundsätzlich empfehlen alle Experten systematisch und langsam mit dem Laufen zu beginnen und ein begleitendes Kraft- und Koordinationstraining zu machen. Das erfordere die Hilfe eines Spezialisten, dann sei die Verletzungsgefahr deutlich geringer.


Ul.Ma / physio.de

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