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Schwankschwindelfrei
Behandlung des Mal de Débarquement-Syndrom erfolgreich.
22.09.2014 • 0 Kommentare

Den Matrosengang kann man bei vielen Menschen nach einer stürmischen Seereise beobachten: breitbeiniges schwankendes Gehen. Nach wenigen Minuten normalisiert sich bei den meisten das Gangbild wieder. Bleibt es bei diesem Schwankschwindel, spricht man von einem Mal de Débarquement-Syndrom.

Ursache für diese Symptome sehen die Neurologen in einer Störung des vestibulookulären Reflexes (VOR). Bei einer plötzlichen Seitneigung des Kopfes löst er eine Gegenrotation der beiden Augen aus. Sinn dieses Reflexes ist es, das Bild auf der Netzhaut stabil zu halten. Nach längeren Schifffahrten verselbstständigt sich diese Reaktion, bei manchen langfristig und damit pathologisch.

Der Neurologe Bernhard Cohen und Mitarbeiter von der Mount Sinai School of Medicine in New York City haben erstmals eine effektive Therapie vorgestellt. Der Patient wird dabei in eine große Trommel gesetzt, auf deren Wand vertikale Schwarz-Weiß-Streifen gezeichnet sind. Setzt sich nun die Trommel langsam in Bewegung, wird das Gefühl vermittelt, sich in die Gegenrichtung zu bewegen. Während der Behandlung neigte der Proband den Kopf immer wieder zur Seite und zwar im gleichen Rhythmus wie die Bewegung der Trommel, um das erlernte Verhalten neu zu programmieren. Diese Prozedur dauerte drei bis fünf Minuten, drei bis achtmal täglich eine Woche lang.

17 von 24 Patienten hatten nach dieser Zeit keine oder fast keine Symptome mehr. Sechs weitere gaben eine Verbesserung an, die aber nicht anhielt. Ein Patient erlebte keinerlei Veränderung. Im Schnitt leiden Patienten 19 Monate unter Schwindel und seinen Begleiterscheinungen. Bei 70 Prozent Erfolgsquote, meint Cohen, sei ein Behandlungsversuch sinnvoll.

Ul.Ma / physio.de

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