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Schmerzfrei gärtnern
Berufsgenossenschaften geben Tipps für gesunde Rücken.
04.06.2014 • 0 Kommentare

Zuständig ist sie für Arbeitsunfälle und berufsbedingte Krankheiten, die Deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) als Spitzenverband der Berufsgenossenschaften (BG). Doch auch die Freizeit ihrer Mitglieder liegt den öffentlichen Versicherern am Herzen. Jahreszeitlich bedingt lenken sie jetzt den Blick auf die Gartenarbeit mit ihren möglichen schmerzhaften Folgen für den Rücken.

Rückenschmerzen sind vielen Hobbygärtnern nicht unbekannt. Der Geschäftsführer des Gemeinde-Unfallversicherungsverbands Oldenburg (GUV), Michael May, rät den geplagten Gartenjüngern Geräte mit variablem Stiel für die Arbeit an der Scholle einzusetzen. "Es macht einfach mehr Spaß und ist gesünder für den Rücken, wenn ich Schaufel, Harke oder Besen in aufrechter Haltung benutzen kann und mich nicht über ihnen krümmen muss", weiß der Versicherungsfachmann.

Stabile Positionen über längere Zeiträume sind nie gut für das Kreuz. Abwechslung muss sein. Pflanzen eingraben wird vom Baumschneiden oder Rasenmähen abgelöst beispielsweise. Belastend wirken auch Hebetätigkeiten, das Tragen, Schieben oder Ziehen. Die Vermittlung der Prinzipien klassischer Rückenschulen könnte da einige präventive Wirkungen entfalten. Vielleicht im Kurs "Gartenarbeit? Mit Rückgrat!".


Peter Appuhn
physio.de

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