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Ruhig Blut!
Körperliche Aktivität von Kindern reguliert Höhe des Blutdrucks.
12.03.2015 • 0 Kommentare

Kinder, die körperlich aktiv sind, beeinflussen positiv ihren Blutdruck. Das zeigt eine neue Studie, die untersucht hat, wie sich körperliche Aktivität und sitzendes Verhalten auf den Blutdruck bei Kindern auswirken. Sie basiert auf Daten von Kindern aus acht europäischen Ländern, die am EU-Projekt IDEFICS teilgenommen hatten. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) sind Mitautoren der Studie, die jetzt im International Journal of Cardiology erschienen ist. Mehr als 18.000 Kinder aus acht europäischen Ländern - darunter Belgien, Deutschland, Estland, Italien, Schweden, Spanien, Ungarn und Zypern - nahmen an der IDEFICS-Studie teil. Von diesen wurden über 5.000 im Alter zwischen zwei und neun Jahren mit einem Accelerometer, also einem Beschleunigungssensor, ausgestattet, der ihre Bewegungsaktivität aufzeichnete.

Die Ergebnisse dieser Studie untermauern bisherige Untersuchungen, die eine günstige Wirkung von körperlicher Aktivität auf den Blutdruck zeigen. Es werden verschiedene Mechanismen diskutiert, durch die sich Bewegung regulierend auf den Blutdruck auswirkt. So gibt es Nachweise dafür, dass die körperliche Anstrengung die innere Zellschicht der Blutgefäße stimuliert, so dass die Gefäße erweitert werden und der Blutdruck sinkt. Das BIPS und die Universität Bremen koordinierten gemeinsam die IDEFICS-Studie. Die Untersuchung zu Bluthochdruck bei Kindern im Zusammenhang mit körperlicher Aktivität wurde von der sogenannten GENUD-Forschungsgruppe, die für "Growth, Exercise, Nutrition and Development Research Group" steht, der Universität von Saragossa in Spanien unter der Leitung von Prof. Dr. Luis Moreno durchgeführt. Das erfolgte in Zusammenarbeit mit Dr. Augusto F. de Moraes von der Youth/Child and Cardiovascular Risk and Environmental Research Group (YCARE) der medizinischen Universität von Sao Paulo in Brasilien.

De Moraes erklärt: "Chronische Erkrankungen machen den Hauptanteil der globalen Krankheitslast aus und stellen somit ein zentrales öffentliches Gesundheitsproblem dar. Unter den chronischen Erkrankungen bei Erwachsenen kommt Bluthochdruck am häufigsten vor." Studien hätten gezeigt, dass die Höhe des Blutdrucks in Kindheit und Jugend die Entwicklung von Bluthochdruck im Erwachsenenalter maßgeblich beeinflusst. "Für eine langfristige Gesundheit ist es daher wichtig, frühzeitig ein gesundes Verhalten zu entwickeln", betont De Moraes, "hierzu gehört es zum Beispiel, bereits bei Kindern und Jugendlichen eine regelmäßige körperliche Aktivität zu fördern".

Die Untersuchungen der IDEFICS-Studie werden in der EU-finanzierten I.Family-Studie weitergeführt, die das BIPS gemeinsam mit der Universität Bremen leitet. Die IDEFICS-Kinder sind mittlerweile ins Teenager-Alter gekommen. Bei der I.Family-Studie sind sie als Probanden wieder mit dabei, außerdem sind ihre Geschwister und Eltern zur Teilnahme eingeladen. Das Forschungsprojekt will herausfinden, welche Motive zu einem gesunden Ernährungs- und Lebensstil führen und welche Hemmnisse dies verhindern können. Dabei soll auch erforscht werden, ob diese Einflussfaktoren das Risiko für Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

"Ich kann aus meiner Erfahrung bestätigen, dass die Fälle von Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen zunehmen", berichtet Dr. Johann Böhmann, Chefarzt der Kinderklinik in Delmenhorst und Mitglied des Beirates der I.Family-Studie, "umso erfreulicher ist es, dass einfache Maßnahmen helfen, den Blutdruck nachweisbar zu senken. Hierzu zählt, dass wir die Kinder unterstützen, mit Freude körperlich aktiv zu sein".

NUR / physio.de

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