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Osteopathie: führt zu weniger Kosten bei BKK
Osteopathie-Patienten gehen weniger zum Arzt
BKK-Zahlen zeigen günstige Ausgabeneffekte bei Inanspruchnahme von Osteopathie.
19.05.2017 • 0 Kommentare

Wenn es schon schwierig ist, Wirksamkeitsbelege für Osteopathie zu erlangen, lassen sich die Kassen aber doch durch Wirtschaftlichkeit überzeugen. So hat die BKK Advita kürzlich ihre Zahlen zu Osteopathie-Leistungen ihrer Versicherten veröffentlicht. Ein Ergebnis davon war, dass die Inanspruchnahme dieser Leistung günstige Ausgabeneffekte nach sich zog.

Im Vorfeld osteopathisch behandelte Versicherte mussten, laut Angaben des Kostenträgers, nicht nur deutlich seltener auf eine klassische ärztliche Behandlung zurückgreifen, sondern auch auf weniger Heil- und Arzneimittel.

Wie viele Krankenkassen bezuschusst auch die rheinland-pfälzische BKK Advita die alternative Behandlungsmethode. Sie übernimmt 75 Prozent der Rechnung oder maximal 40 Euro je Sitzung und zwar bis zu sechs Mal jährlich. Fast drei Viertel der Versicherten, die diese Leistung in Anspruch nahmen, hatten Beschwerden aus dem orthopädischen Formenkreis. Außerdem ließen sich doppelt so viele Frauen wie Männer osteopathisch behandeln.
Zwischen 2012 und 2015 haben rund 2.000 Patienten die osteopathische Leistung erhalten. 23 Prozent davon führten die Therapie im Folgejahr fort, 14 Prozent im dritten und neun Prozent im vierten Jahr.

Diese Zahlenerhebung gibt es so bisher nur bei der BKK Advita. Der Verband der Osteopahtie (VOD) freut sich über die positive Trendmeldung und wünscht sich mehr Untersuchungen in diese Richtung.

Ul.Ma. / physio.de

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