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Lebensführung
Nichtstun ist nicht Nichtstun
Die AOK hat den Wert der Pausen entdeckt.
17.07.2017 • 0 Kommentare

"Ohne Fleiß, keine Preis" und "Müßiggang ist aller Laster Anfang", Leitsätze wie diese haben sich in unser Bewusstsein gesetzt und machen es vielen Leuten schwer, frei von schlechtem Gewissen zu entspannen. Dabei ist schon lange bekannt, dass Kreativität und innovative Gedanken vor allem beim süßen Nichtstun gedeihen. Für die wohltuenden Pausen plädiert jetzt auch Dr. Dieter Bonitz, Diplom-Psychologe im AOK-Bundesverband.

"Die Seele braucht Auszeiten, um gesund zu bleiben", erläutert er. "Und das Gehirn braucht Ruhepausen, um gut funktionieren zu können." Keine ganz neue Erkenntnis, wie es scheint, denn schon Georg Christoph Lichtenberg hat im 18. Jahrhundert festgestellt: "Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat." Das digitale Zeitalter hat die Situation aber verschärft.

Die ständige Erreichbarkeit, auch in Freizeit und Urlaub, der permanente Informationsstrom, Arbeiten auch von zu Hause und Überall führen dazu, dass immer mehr Menschen sich gestresst fühlen. Eine Umfrage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ergab, dass etwa jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland unter Symptomen einer emotionalen Erschöpfung leidet. Stress und seelische Probleme liegen mit knapp 30 Prozent an erster Stelle der Ursachen für Erwerbs- und Berufsunfähigkeit.

Trotzdem oder gerade deshalb ist das Liegenlassen von Arbeit und Smartphone für viele schlecht auszuhalten. "Im Nichtstun bleibt nichts ungetan", so Laotse, um einen weiteren Philosophen zu zitieren. Nur wer mal einfach nur sitzt oder liegt und auf Smartphone, Gespräche und sonstige Ablenkungen verzichtet, kommt in Kontakt mit sich selbst. "Erst dann haben wir die Zeit, die vielen Eindrücke zu verarbeiten!", so Bonitz. "Und nur in der Stille können wir reflektieren und uns grundsätzliche Fragen stellen." Und auch die moderne Neurowissenschaft hat festgestellt, dass das Gehirn beim Nichtstun hochaktiv ist.

"Entspannung ist auch eine Voraussetzung für schöpferische Prozesse", erklärt der Psychologe. Und scheinbar hat sich jetzt die AOK seine Worte zu Herzen genommen, entspannt und reflektiert und einen Fünf-Punkte-Plan erstellt, bei dem Bewegung wohl auch unter das Nichtstun fällt.

Die fünf Regeln der AOK zum "Faulenzen"
  • • Regelmäßige Pausen einlegen: Es muss nicht alles sofort erledigt werden.
    • Bei Fahr- und Wartezeiten gibt es nichts zu tun! Statt sich zu ärgern, heißt es: tief ein- und ausatmen.
    • Feste Zeiten definieren, in denen keine E-Mails oder Nachrichten gecheckt werden.
    • Körperliche Bewegung kann helfen, Stresshormone abzubauen. Das schafft eine gute Voraussetzung, um sich entspannen zu können.
    • Warum nicht mal einen Tag nichts planen und nur seinem eigenen Rhythmus folgen.
Ob das jetzt wirklich alles unter Faulenzen läuft, sei mal dahingestellt. Aber wer als Physiotherapeut mal wieder in der Dauer-Warteschleife der AOK hängt, weil ein Rezept wegen dubioser Regeländerungen nicht bezahlt wird: Tief ein- und ausatmen. Wahrscheinlich folgt gerade ein Mitarbeiter seinem eigenen Rhythmus.

Ul.Ma. / physio.de

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