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Innere Medizin / Rheumatologie
Neue S2k-Leitlinie zur systemischen Sklerose
Welche neuen Empfehlungen gibt es und was ist wichtig für die Physiotherapie?
11.10.2025 • 0 Kommentare

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V. (DGRh) hat eine neue S2k-Leitlinie zur „Diagnostik und Therapie der systemischen Sklerose“ (SSc) veröffentlicht. Sie ist in interdisziplinärer Zusammenarbeit entstanden und erweitert die bisherigen europäischen Empfehlungen in etlichen Punkten.

Fibrosierung von Gewebe
Die systemische Sklerose (SSc) ist eine Systemerkrankung aus der Gruppe der Kollagenosen. Sie kommt relativ selten vor; in Deutschland sind aktuell etwa 20.000 Menschen davon betroffen. Dabei sind Frauen fünfmal häufiger betroffen als Männer (Quelle).

Die Entstehung der Erkrankung ist komplex und größtenteils unbekannt. Pathophysiologisch führen zelluläre und humorale Prozesse zu einer übermäßigen Fibrosierung von Haut und Organen. In der Frühphase der Erkrankung treten vermehrt Entzündungen und Vaskulopathien auf. Als erstes klinisches Symptom zeigt sich häufig ein Raynaud-Phänomen. Bei einem Dreiviertel der Patienten treten in den folgenden fünf Jahren danach die ersten Organmanifestationen (an Lunge/ Herz/ Gastrointestinaltrakt) auf. Auch eine Beteiligung des Zahn-Mund-Kiefer-Bereichs, Arthritis und Tendosynovitis gehören zum Erscheinungsbild der SSc.

Frühzeitige Diagnose entscheidend
Da die Gesamtsterblichkeit der Betroffenen im Vergleich zur Normalbevölkerung um das Drei- bis Vierfache erhöht ist, steht eine möglichst frühe Diagnose und Therapie im Vordergrund. Die neue Leitlinie legt darauf besonders großen Wert. Dadurch sollen irreversible Organschäden vermieden und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig verbessert werden. Die Autoren der Leitlinie betonen zudem die Bedeutung einer strukturierten und regelmäßigen Kontrolle der Krankheitsaktivität. Eine weitere zentrale Empfehlung ist die Behandlung in spezialisierten Versorgungszentren durch ein interdisziplinäres Team. Dies umfasst neben Rheumatologen auch Experten für Lunge, Herz, Niere und Haut. Zudem seien Patientenschulungen unverzichtbare Bestandteile der Versorgung, um die Eigenverantwortung zu stärken.

Gelenkbeteiligung erfordert Physiotherapie
Krankheitsverlauf und Lebensqualität können neben der medikamentösen Behandlung maßgeblich auch durch physiotherapeutische Behandlungen verbessert werden. Die Empfehlung in der neuen Leitlinie spricht sich mit einem 100-prozentigen Konsens für eine regelmäßige und über lange Zeit durchgeführte Physiotherapie bei der chronisch verlaufenden SSc aus.

Da bei 46 bis 95 Prozent der Betroffenen eine Gelenkbeteiligung in Form von Arthralgien und Steifigkeit auftritt, empfiehlt die neue Leitlinie Manuelle Therapie ebenso wie Bewegungstherapie und Manuelle Lymphdrainage. Häufig ist das Kiefergelenk von Bewegungseinschränkungen betroffen, daher wird auch diese Behandlung in der Leitlinie empfohlen. Ziele der Physiotherapie bei SSc sind der Erhalt der Beweglichkeit und Muskelkraft sowie die Schmerzreduktion und die Prävention von Kontrakturen. Die Manuelle Lymphdrainage soll dazu beitragen, Spannungsschmerzen sowie Ödeme und Bewegungseinschränkungen (zum Beispiel der Hände) zu reduzieren.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass eine frühzeitige Diagnostik und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Therapie essentiell für Patienten mit systemischer Sklerose sind.

dh / physio.de

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