Physiotherapeut*in (m/w/d) gesucht
Exklusive Privatpraxis am Ahlenberg
| Herdecke
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Der Luxus der Gelassenheit.
Für unsere exklusive Privatpraxis
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— persönlich, achtsam und mit
Zeit für Menschen. Mit Em...
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2007 wurden durch die dänische Professorin Bente Klarlund Petersen hormonähnliche, körpereigene Stoffe bekannt, die bei erhöhter Muskelaktivität ausgeschüttet werden, sogenannte Myokine. Diese Botenstoffe, die den Interleukinen zugeordnet werden, sollen einen positiven Einfluss auf den gesamten Organismus haben. Mittlerweile konnte eine Vielzahl von verschiedenen Myokinen identifiziert werden. Am besten erforscht sind derweil die Interleukine IL8, IL15 und IL6. Letzteres, so vermuten Forscher, greift sogar funktionell in den Stoffwechsel ein. Es unterstützt nachweislich den viszeralen Fettabbau und hemmt durch die Produktion von TNF-Alpha, einem Zytokin, sekundär Entzündungsreaktionen.
Dr. Michael Hollmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter der FPZ (Forschungs- und Präventionszentrum Köln), hat sich mit der Wirkungsweise der Myokine im Bereich der Trainingstherapie bei Patienten mit Rückenschmerzen befasst. Laut Hollmann ist Bewegungsmangel der Auslöser für viele, oft chronische Erkrankungen. Dieser führe, so Hollmann, vermutlich zu einer vermehrten Ansammlung von viszeralem Fett, einem idealen Nährboden für systemische Entzündungen. Die Freisetzung von Myokinen und der daraus resultierende Fettabbau machen den Zusammenhang zwischen Bewegung und Gesundheit mehr als deutlich.
Wissenschaftler diskutieren derzeit insbesondere den positiven Effekt von erhöhter Muskelaktivität und der daraus resultierenden Ausschüttung von Myokinen, auf diverse chronische Erkrankungen, wie Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen (z.B. Demenz oder Alzheimer) und Krebs.
Da die muskeleigenen Botenstoffe nur bei erhöhter Muskelaktivität ausgeschüttet werden, wird die Intensität von Sporteinheiten im Rehabilitationsprozess zunehmend neu definiert. Bei In-vitro-Experimenten konnte bereits festgestellt werden, dass Myokine an der Insulin-induzierten Glukoseaufnahme beteiligt sind. Somit scheinen unter anderem Diabetes-Patienten von einem intensiveren Training zu profitieren. Auch geschwächte Krebspatienten werden auf Grund der wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht mehr etwa geschont, sondern gezielt trainiert, um durch adäquate Trainingsreize die positiven Effekte der Myokine auszunutzen. Die neu entdeckte Stellung der Muskulatur als Sekretionsorgan dient allerdings nicht nur Medizinern, Sportwissenschaftlern und Trainingstherapeuten in der Therapieplanung, sondern kann zugleich für Patienten ein zusätzlicher Ansporn sein, der Krankheit im wahrsten Sinne des Wortes davonzurennen.
Franziska Stelljes / physio.de
MyokineMuskelTrainingGesundheit
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Wir haben den Fauxpas umgehend korrigiert.
Vielen Dank fürs aufmerksame Mitlesen.
Liebe Grüße
Friedrich Merz aus der Redaktion
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Friedrich Merz schrieb:
Lieber Leser physioKiTZ,
1:0 für Sie :relaxed:
Wir haben den Fauxpas umgehend korrigiert.
Vielen Dank fürs aufmerksame Mitlesen.
Liebe Grüße
Friedrich Merz aus der Redaktion
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physioKiTZ schrieb:
Sehr gerne!
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physioKiTZ schrieb:
Aber dann vielleicht doch Myokine...betrifft ja nur die Überschrift...
:blush:
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e.r. schrieb:
TNF Alpha ist ein Entzündungsmediator. Er hemmt keine Entzündung. Siehe TNF Alpha Inhibitoren wie Infliximab etc.
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