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Läufer leben gesünder
Verletzte Fußballspieler haben ein erhöhtes Risiko, an Arthrose zu erkranken.
18.10.2016 • 0 Kommentare

Was ist der Unterschied zwischen Fußballspielern und Leichtathleten? Ganz einfach: Die Kicker haben nach einer Verletzung wahrscheinlich ein höheres Arthroserisiko als ihre Kollegen. Forscher von der Universität Leeds wollten herausfinden, ob es generell einen Zusammenhang zwischen Arthrose und bestimmten Sportarten gibt. Gui Tran und sein Team führten ihre Metaanalyse auf Basis von 46 Studien zu 32 Sportarten durch, kamen jedoch zu keinen befriedigenden Ergebnissen.

Die Wissenschaftler legten sieben Kriterien fest, um eine hohe Qualität der beteiligten Studien zu gewährleisten. Dabei berücksichtigten sie nur solche prospektiven Untersuchungen, die eine Kontrollgruppe sowie über 100 Teilnehmer einschlossen. Trotzdem ließ sich kein eindeutiges Ergebnis feststellen, lediglich eine Richtung erkennen: Das Arthroserisiko ist bei Spitzensportlern höher als bei Freizeitathleten. Besonders betroffen sind Fußballspieler - Leichtathleten sind dagegen weniger gefährdet. Bei Hobbysportlern vermuteten die Forscher, dass frühere sportartspezifische Verletzungen wie Kreuzband- und Meniskusläsionen das Risiko einer Erkrankung erhöhen können.

Einige Details der Metaanalyse:
König Fußball war Gegenstand von 15 der insgesamt 46 Studien: Mit einer gepoolten Prävalenz von 0,35 war Arthrose Spitzenreiter unter den Kickern. Das relative Risiko einer derartigen Erkrankung lag bei 42 Prozent und war damit erheblich.
Unter den Langstreckenläufern deuteten lediglich zwei von insgesamt zwölf Studien auf eine Hüft- und Kniearthrose hin - die übrigen Untersuchten wiesen keinen Zusammenhang nach.
Anders verhielt sich die Analyse unter den Leichtathleten: In drei von vier Studien wurde den Sportlern ein erhöhtes Risiko für Arthrose in Ellenbogen und Hüfte bescheinigt. Ein Gelenkverschleiß im oberen Sprunggelenk konnte in der vierten Untersuchung indes ausgeschlossen werden. Die gepoolte Prävalenz ergab 0,16 und somit den zweithöchsten Wert hinter den Fußballspielern.
Kein erhöhtes Risiko einer Erkrankung bestand dagegen unter den Spitzenathleten im Mittel- und Langstreckenlauf.
Die Bewegungsintensität war Bestandteil von insgesamt zehn Studien. Bis auf eine stellten alle Untersuchungen eine Verbindung zum Arthroserisiko her.
Unter den Spitzenläufern spielte die Anzahl der absolvierten Kilometer sowie die Geschwindigkeit eine Rolle hinsichtlich Gelenkverschleißes in Hüfte und Knie. Dieser Zusammenhang galt jedoch nicht für Freizeitjogger. Einem höheren Risiko ausgesetzt waren ebenfalls die Läufer, die insgesamt mehr als 800 Stunden oder über einen langen Zeitraum hart trainiert hatten.
Die Nachwirkungen von früheren Sportverletzungen wurden in fünf wissenschaftlichen Artikeln untersucht. In einem wurde ein 64 Prozent höheres Risiko bei Fußballerspielern festgestellt, nach einer Meniskektomie an Arthrose zu erkranken. Im zweiten fanden die Forscher heraus, dass jeder zweite Kicker nach einer Kreuzbandverletzung eine Kniearthrose entwickelt hatte. Dabei machte es keinen Unterschied, ob sich die Spieler einer Kreuzbandoperation unterzogen hatten oder die Verletzung konservativ behandelt wurde.

Nach der Metaanalyse von Tran und seinen Kollegen ist klar: In 31 von insgesamt 46 Studien besteht ein erhöhtes Arthroserisiko - nämlich zu 37 Prozent - für alle untersuchten Sportarten. Während unter Fußballspielern ein Zusammenhang zwischen dem Ballsport und der Gelenkerkrankung gegeben scheint, konnte ein solcher für Läufer nicht nachgewiesen werden. Eine große Rolle spiele bei allen Sportarten die Intensität der Bewegung, betonten die britischen Forscher. Besonders deutlich wird das in einem Fußballspiel über 90 Minuten: Bei Zweikämpfen auf dem Platz komme es zu den typischen intraartikulären Verletzungen wie Meniskus- und Kreuzbandläsionen, die das Arthroserisiko langfristig erhöhen, gab Tran zu bedenken.

Gleichwohl war es den britischen Forschern wichtig zu betonen, dass die Qualität der Evidenz der Ergebnisse durchweg gering bis sehr gering sei; hierzu seien einfach qualitativ höherwertige prospektive Studien nötig. Des Weiteren plädieren sie explizit dafür, den möglichen Schaden durch sportliche Aktivität dem gesicherten substanziellen Nutzen gegenüberzustellen.

NUR / physio.do



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