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Training auf einer großzügigen
Trainingsfläche. Denn wir sind
überzeugt: Nachhaltige Ergebnisse
entstehen durch Bewegung.
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Nach 15 Wochen Training verbesserte sich bei den Patienten die maximale Sauerstoffaufnahme unter Belastung - ein Zeichen dafür, dass die Körpermuskulatur effektiver arbeitet. Ebenso stieg die Pumpleistung der rechten Herzhälfte unter Belastung um 20 Prozent. Das entspricht ungefähr einem Liter Blut pro Minute, das die Lunge mehr passiert.
An der Studie nahmen 95 medikamentös eingestellte Patienten teil. Zu Beginn sowie nach 15 Wochen maßen die Mediziner bei den Teilnehmern sowohl der Trainings- als auch der Kontrollgruppe die Sauerstoffaufnahme und führten eine Rechtsherz-Katheter-Untersuchung in Ruhe und unter Belastung durch. Dazu wurde eine Messsonde über einen Katheter in der Halsvene bis in die rechte Herzkammer eingeführt, um dort den Druck und damit auch die Pumpleistung zu erfassen. Für die Messungen unter Belastung traten die Patienten auf einem Ergometer in die Pedale.
"Das ist die erste Studie, die den Effekt eines speziellen Lungenhochdruck-Trainings auf das Herz-Kreislaufsystem mittels invasiver Messungen erfasst", erklärt Erstautorin Nicola Benjamin, Studienkoordinatorin des Lungenhochdruckzentrums an der Thoraxklinik, "und der erste Nachweis dafür, dass ein Bewegungsprogramm die Herzleistung der schwer kranken Patienten verbessern kann".
Um die Auswirkung des Trainings und die zugrunde liegenden Mechanismen genau zu erfassen, sind noch weitere Studien erforderlich. Die Ergebnisse sind wichtig, um den Stellenwert und die Bedeutung eines spezifischen Trainings bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie zu erfassen. Benjamin: "Noch vor wenigen Jahren gab es für Patienten mit Lungenhochdruck keine Möglichkeit einem angeleiteten körperlichen Training nachzugehen, da die Gefahr besteht, dass durch Überforderung die Krankheit schlechter wird."
NUR / physio.de
LungeTrainingsprogramm
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