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Krankenkassen können jetzt Disease-Management-Programme für Asthma und COPD vereinbaren
Werden Physiotherapeuten beteiligt?
19.01.2005 • 0 Kommentare

Die Behandlung weit verbreiteter Krankheiten wie Diabetes Mellitus, koronare Herzkrankheit, Asthma, chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) oder Rückenschmerzen verschlingt Milliardensummen. Strukturierte Behandlungsprogramme, Disease-Management-Programme (DMP), sollen helfen die Kosten in den Griff zu bekommen. DMP für Diabetes werden von den Krankenkassen seit nunmehr zwei Jahren angeboten. 2004 folgten vorgegebene Therapieangebote für Patienten mit koronarer Herzkrankheit und Brustkrebs. Jetzt fiel der Startschuss für die Entwicklung von Programmen für Asthma und COPD. Die formalen Präliminarien sind abgeschlossen. Nachdem der Gemeinsame Bundessauschuss (G-BA) bereits im vergangenen September Empfehlungen zur Ausgestaltung der DMP entwickelt hat, trat nun am 1. Januar die notwendige Rechtsverordnung in Kraft.

Der Weg ist frei, die gesetzlichen Krankenversicherungen können konkrete DMP-Angebote schneidern. „Deutliche Verbesserungen der Versorgungsqualität“ für die betroffenen Patienten verspricht sich Gesundheitsministerin Ulla Schmidt von den neuen Möglichkeiten. Wie sie gestern mitteilte, sei mit einer Zunahme der Asthma-Häufigkeit zu rechnen. Schon heute leiden zehn Prozent aller Kinder und fünf Prozent der Erwachsenen an Asthma bronchiale. Bis zu 30 Prozent der erwachsenen Deutschen sind an einer chronischen Bronchitis erkrankt, etwa 15 bis 20 Prozent von ihnen könnten später eine obstruktive Lungenerkrankung entwickeln. „Sektorenübergreifenden Behandlungs- und Koordinationsbedarf“ sieht die Ministerin für Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen.

Der G-BA ist nur eingeschränkt von der Effektivität physiotherapeutischer Behandlungskonzepte überzeugt. „Allgemeine Krankengymnastik mit dem Schwerpunkt Atemtherapie ist ein ergänzender Teil der nicht-medikamentösen Behandlung der COPD. In geeigneten Fällen (z.B. starke Schleimretention) kann daher der Arzt die Verordnung von Krankengymnastik-Atemtherapie/Physiotherapie unter Beachtung der Heilmittelrichtlinien erwägen“, heißt es in den Empfehlungen des Ausschusses. Doch die Möglichkeiten physiotherapeutischer Interventionen sind weitaus vielfältiger als es der G-BA wahrhaben will. So profitieren COPD-Patienten von einem speziellen Kraft- und Ausdauertraining, wie jüngste Untersuchungen der Ruhr-Universität Bochum belegen (wir berichteten). Fachgesellschaften bemängeln, dass die Bedeutung regelmäßiger Bewegungsprogramme oftmals nicht beachtet wird. Jetzt haben es die Krankenkassen in der Hand wie die DMP Asthma und COPD ausgestaltet werden. Ein wenig Hilfestellung durch die berufspolitischen Vertretungen mag dabei nicht verkehrt sein.

Auch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen ist gefordert. Gestern beauftragte der G-BA die kürzlich installierte Einrichtung, „verschiedene medikamentöse Therapien im Vergleich untereinander sowie im Vergleich mit nicht medikamentösen Therapien“ bei Patienten mit Asthma bronchiale und chronischer obstruktiver Lungenerkrankung zu bewerten.

Den Beweis besonders kostengünstig zu sein haben die bisherigen DMP-Modelle noch nicht erbracht. Im Gegenteil, Kritiker beklagen eine „gigantische Bürokratie“ (TK-Vorsitzender Norbert Klusen). Allein im letzen Jahr wurden 88 Millionen Euro Euro für die Verwaltung der Programme ausgegeben und 79 Millionen Euro für die die Dokumentation der Programmabläufe. Vorteile haben die Patienten. Wer sich auf den strukturierten Behandlungspfad begibt, wird von den Praxisgebühren befreit.


Peter Appuhn
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