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Gretchenfrage
Wer an die positiven Wirkungen von Sport glaubt, hat mehr Freude beim Training.
27.09.2016 • 0 Kommentare

Dass regelmäßige Bewegung guttut, wissen die meisten Menschen. Doch glauben sie auch an die positiven Wirkungen von Sport? Dieser Frage ging der Psychologe Hendrik Mothes vom Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Freiburg nach. Der Forscher wies mit seinem Freiburger Team nach, dass Probanden mehr von körperlicher Aktivität haben, wenn sie mit einer positiven Grundeinstellung ins Training gingen.

Für Mothes‘ Studie stellten sich 76 Männer sowie Frauen im Alter zwischen 18 und 32 Jahren als Probanden zur Verfügung. Sie mussten im Freiburger Forschungslabor 30 Minuten lang auf einem Fahrradergometer in die Pedale treten. Zuvor sahen die Teilnehmer verschiedene Kurzfilme, die Radfahren entweder als förderlich für die Gesundheit anpriesen oder Bewegung als neutral bewerteten. Ferner stellten die Forscher ihren Probanden vor dem Sport die sprichwörtliche Gretchenfrage: "Glauben Sie an die positiven Effekte durch Bewegung?" Die Antwort gaben die Teilnehmer schriftlich, indem sie vor und nach dem Training Angaben zum persönlichen Wohlbefinden und ihrer Stimmung machten. Ferner wurde die Gehirnaktivität der Probanden mit einem Enzephalogramm (EEG) aufgezeichnet.

"Die Ergebnisse zeigen im Sinne einer selbsterfüllenden Prophezeiung, dass der Glaube daran, wie gut einem Sportaktivität tut, eine beachtliche Auswirkung auf das Wohlbefinden hat", fasst Mothes zusammen. Die Studie hat laut dem Wissenschaftler einen Placebo-Effekt beim Sporttreiben nachgewiesen: Probanden, die bereits vor der Untersuchung an die positiven Wirkungen durch Bewegung glaubten, hatten größere Freude am Training. Außerdem nahm ihre gute Laune nachweislich zu, während ihre Ängstlichkeit gleichzeitig weniger wurde als bei ihren "ungläubigen" Kollegen. Mit Hilfe der EEG-Messung konnte ein weiterer neurophysiologischer Effekt im Gehirn der Teilnehmer belegt werden: Bei den Probanden mit einer positiven Einstellung hinsichtlich des Trainings sowie denjenigen, die zuvor einen Film über die gesundheitlichen Vorzüge des Radfahrens gesehen hatten, war eine deutliche Entspannung sichtbar.

Die psychologischen Erkenntnisse lassen sich höchstwahrscheinlich auf andere Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen und Langlaufen übertragen, mutmaßt Mothes und fügt hinzu: "Erwartungshaltungen und Vorstellungen haben möglicherweise langfristige Konsequenzen, zum Beispiel für die Motivation zum Sporttreiben. Sie entscheiden mitunter darüber, ob man sich das nächste Mal zum Joggen aufraffen kann oder lieber auf der Couch bleibt."

So motiviert, arbeitet der Freiburger Psychologe bereits an seinem nächsten Projekt: Mothes will weitere Wirkungen von Erwartungshaltungen, auch Mindsets genannt, erforschen. Dabei geht es ihm um die Frage, ob und inwiefern eine positive Grundeinstellung zum Sport die individuelle Wahrnehmung körperlicher Anstrengung beeinflusst.

NUR / physio.de

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