Physiotherapeut / Osteopath (m/w/d)
in München-Schwabing
Schwabing-West & Altschwabing |
Teilzeit oder Vollzeit (20–38
Std.) | Ab sofort oder nach
Vereinbarung
Du möchtest endlich als
Therapeut(in) arbeiten, ohne im
20-Minuten-Takt von Raum zu Raum zu
hetzen? Du suchst eine Praxis, die
Deine Weiterbildung nicht nur
duldet, sondern finanziell &
akademisch voll unterstützt?
Willkommen in unseren privaten
Physiotherapie- & Osteopathiepraxen
in Schwabing!
----------------------------...
in München-Schwabing
Schwabing-West & Altschwabing |
Teilzeit oder Vollzeit (20–38
Std.) | Ab sofort oder nach
Vereinbarung
Du möchtest endlich als
Therapeut(in) arbeiten, ohne im
20-Minuten-Takt von Raum zu Raum zu
hetzen? Du suchst eine Praxis, die
Deine Weiterbildung nicht nur
duldet, sondern finanziell &
akademisch voll unterstützt?
Willkommen in unseren privaten
Physiotherapie- & Osteopathiepraxen
in Schwabing!
----------------------------...
- Im ihrem letzten Heilmittelreport behauptet die BARMER, die Praxisinhaber würden die Vergütungssteigerungen der letzten Jahre nicht an ihre Angestellten weitergeben (wir berichteten). Nach offizieller Beschwerde beim Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) überarbeitet die Kasse den Report und kündigt kleinlaut an, im laufenden Jahr keine Fortsetzung der Gehaltsanalyse im Heilmittelreport mehr vorzunehmen. Ferner hätte sie für mögliche zukünftige Veröffentlichungen eine Vorab-Abstimmung mit dem BAS vereinbart.
- Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes Dr. Carola Reimann bezichtigt in einer denkwürdigen Pressekonferenz einen Teil der Therapeuten, die Blankoverordnung offenbar als Instrument zur Einnahmeoptimierung misszuverstehen. Die gleiche Carola Reimann, die lt. APOTHEKE ADHOC zu ihrem Jahresgehalt von 319.400 Euro noch einmal einen Altersvorsorge-Zuschuss von sage und schreibe 121.241 Euro (und damit den höchsten Zuwachs aller AOK-Vorstände) erhält.
- Den Therapeuten wird auf Grund des Berichtes der FinanzKommission die „versorgungsbezogene Pauschale“ bei der Blankoverordnung gestrichen. Aber wie kam die FinanzKommission auf diese Idee? Laut dem BED (Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland) stützte sie sich bei ihrer Einschätzung v. a. auf Abrechnungsdaten des AOK-Bundesverbandes. Die bereits vorliegenden Daten aus der laufenden gemeinsamen Evaluierung der Blankoverordnung hat die Kasse aber der FinanzKommission nicht übermittelt, ergo fanden sie dort auch keine Berücksichtigung. (Alles schön fein hier nachzulesen).
Wie aus Berliner Kreisen zu erfahren ist, verbreiten die Kassen den alten Mythos von den gierigen Praxisinhabern immer noch und immer wieder: Selbst und ständig Arbeitende würden sich auf Kosten der Beitragszahler die Taschen füllen und ihre Angestellten mit unterdurchschnittlichen Löhnen abspeisen.Wir haben recherchiert.
Kostenentwicklung
Die Kosten einer Praxis setzen sich im Großen und Ganzen aus drei Blöcken zusammen:
- • Personalkosten: Diese sind laut Berufsgenossenschaft seit 2019 um 47 Prozent gestiegen.
Um fair zu bleiben, muss man diese Kostensteigerungen noch gemäß einem Entscheid der Schiedsstelle gewichten. Dann sehen die Werte wie folgt aus:• Sachkosten: Laut offizieller Inflationsrate sind diese seit 2019 um 23 Prozent gestiegen.
• Raumkosten: Gemäß vdp-Immobilienpreisindex für Büromieten fand hier seit 2019 eine Steigerung von 16 Prozent statt.
• + 38 Prozent Personalkosten
=> Macht in Summe eine Kostensteigerung von: 41 Prozent.• + 2 Prozent Sachkosten
• + 1 Prozent Raumkosten
Einnahmenentwicklung
Die Erhöhungen der Heilmittelpreise fand in den letzten sieben Jahren stets linear statt. Daher betrachten wir hier exemplarisch die Entwicklung der Brot-und-Butterposition „KG-Einzel“:
- • KG-Einzel Anfang 2019: 21,11 Euro
=> Entspricht einer Einnahmesteigerung von lediglich 32 Prozent!• KG-Einzel Anfang 2025: 27,80 Euro
Legt man also beide Entwicklungen nebeneinander, bleibt vom Vorwurf der Gier und der Einnahmeoptimierung nicht mehr viel übrig.
Im Gegenteil, all den foulspielenden Funktionären möchte man am liebsten die Grafik unter die Nase reiben und zuraunen: Seid doch froh über all die Leistungserbringer, die Jahr für Jahr Euren Versorgungsauftrag - zum Teil auch gegen jedwede betriebswirtschaftliche Vernunft - sicherstellen; zumal sich kaum einer dieser Praxisinhaber einen jährlichen Altersvorsorge-Zuschuss von über 100.000 Euro je leisten können dürfte.
Friedrich Merz / physio.de
GehaltVergütungVergleichAOKBarmerBEDnachgehaktFinanzKommission
Wir müssen immer wieder insbesondere auf zwei Punkte hinweisen:
1. Mehrversorgung ist nicht gleichzusetzen mit Überversorgung. Und die vermeintlichen Mehrausgaben dürfen nicht bewirken, dass die Leistung billiger wird.
2. Physiotherapie ist kein Selbstbedienungsladen. Sie wird ärztlich verordnet.
Liebe Grüße
Marc Akel
Physio Deutschland
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Marc84 schrieb:
Danke für die Recherche und den Beitrag, Friedrich.
Wir müssen immer wieder insbesondere auf zwei Punkte hinweisen:
1. Mehrversorgung ist nicht gleichzusetzen mit Überversorgung. Und die vermeintlichen Mehrausgaben dürfen nicht bewirken, dass die Leistung billiger wird.
2. Physiotherapie ist kein Selbstbedienungsladen. Sie wird ärztlich verordnet.
Liebe Grüße
Marc Akel
Physio Deutschland
Mein Profilbild bearbeiten