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Die Ärzte, die Patienten und der kleine Prinz
KV Nordrhein untersucht das Schein und Sein des Arzt-Patienten-Vertrauenverhältnisses.
20.07.2016 • 0 Kommentare

Mittels sogenannter Focus-Gruppen - bestehend aus 13 Vertretern der Patientenselbsthilfe und 46 Ärzten - geht die KV Nordrhein seit vier Jahren der Frage nach: Warum nehmen ein Drittel aller Patienten Ihre Medikamente nicht, oder zumindest nicht wie von ihrem Arzt verordnet? Und, schlimmer noch: Warum verschweigen sie dies ihrem Arzt gegenüber?

Der Vorsitzende der KV Nordrhein Dr. Potthoff findet dies "erschütternd" und verlangt nach einer öffentlichen Diskussion darüber, am besten auf einem Ärztetag.

Als Antworten auf die eingangs gestellten Fragen kristallisierten sich in der Untersuchung der KV Nordrhein folgende Punkte heraus:

  • • Grundproblem Nummer eins, darin sind sich Selbsthilfevertreter und Ärzte einig, sei zu wenig Zeit für ausführliche Gespräche, da technische Leistungen höher bewertet würden als die "sprechende Medizin".
    • In dieses Informations- und Beziehungsdefizit stoßen dann "Dr. Google" und der Beipackzettel vor, was bei etlichen Patienten zu einer weiteren Verunsicherung führen könne.
    • " ... grundsätzlich möchten Patienten der Expertise ihres Arztes [ja] vertrauen", stellt Dirk Meyer, Patientenbeauftragter der Landesregierung, fest. Aber aus Sorge vor einer weiteren Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses verschweigen viele Patienten ihrem Arzt die Abweichung vom Therapieplan.

Als Lösung dieses Dilemmas sehen die beteiligten Ärzte folgende Punkte:

  • • eine "gezielte Gestaltung" des Arzt-Patienten-Gespräches
    Heißt konkret: Das Mitbringen von Angehörigen bei der Übermittlung von schwerwiegenden Diagnosen oder das Aufzeigen von Konsequenzen bei der Abweichung vom Therapieplan, z.B. bei Antibiotika
    • eine "enge Patientenführung"
    Sie besteht aus eher kurzen Gesprächen in kürzeren Abständen und kontrolliert, ob der Patient seine Medikamente auch einnimmt.
    • "mehr Therapiefreiheit"
    Es sei wenig sinnvoll einem eher spontanen Patiententyp ein Präparat dreimal täglich zu verordnen. "Die Medikation muss zu seinem Lebensumfeld passen", so ein beteiligter Hausarzt.

Vielleicht liegt die Lösung des Dilemmas aber auch im Kapitel 21 des kleinen Prinzen. Denn im Wort "Vertrauensverhältnis" steckt das Wort "Vertrauen" - und dieses wiederum kommt von "sich vertraut machen". Und wie eben jenes geht, ist in dem Kapitel mit dem Fuchs sehr einprägsam und weise beschrieben.

Friedrich Merz / physio.de

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