Wir suchen für unser (natürlich
etwas positiv verrücktes) Team
eine Verstärkung zum
nächstmöglichen Zeitpunkt.
Die Praxis liegt im Norden von Kiel
im Stadteil Friedrichsort, unweit
des beliebten Falkensteiner
Strandes.In der Umgebung der Praxis
gibt es auch noch bezahlbaren
Wohnraum.
Unsere Patienten kommen aus allen
sozialen Schichten und es sind auch
alle Schwerpunkte der
Physiotherapie vorhanden. An
Hausbesuche brauchst Du bei uns
nicht denken (es sei denn, Du
möchtest unbedingt). Da...
etwas positiv verrücktes) Team
eine Verstärkung zum
nächstmöglichen Zeitpunkt.
Die Praxis liegt im Norden von Kiel
im Stadteil Friedrichsort, unweit
des beliebten Falkensteiner
Strandes.In der Umgebung der Praxis
gibt es auch noch bezahlbaren
Wohnraum.
Unsere Patienten kommen aus allen
sozialen Schichten und es sind auch
alle Schwerpunkte der
Physiotherapie vorhanden. An
Hausbesuche brauchst Du bei uns
nicht denken (es sei denn, Du
möchtest unbedingt). Da...
Durchführung
Hierfür wird lediglich ein Stuhl mit Armlehnen, eine Bodenmarkierung sowie eine Stoppuhr benötigt. Der Patient sitzt zunächst auf dem Stuhl. Sobald er sich erhebt und sich zügig in Bewegung setzt, wird die Stoppuhr gestartet. Er überquert die drei Meter vom Stuhl entfernte Bodenmarkierung, dreht sich um und kehrt zum Stuhl zurück. Sobald der Patient wieder sitzt, wird die Zeit gestoppt. Falls nötig darf der Patient Gehhilfen nutzen.
Auswertung
Benötigt der Patient:
• 10 bis 19 Sek.: leichte Mobilitätseinschränkung/Sturzneigung, i.d.R. aber ohne Relevanz
• 20 bis 30 Sek.: relevante, abklärungsbedürftige Mobilitätseinschränkung/Sturzneigung
• > 30 Sekunden: starke Mobilitätseinschränkung/Sturzneigung
Der Timed-Up-and-Go-Test in englischer Sprache im Video:
O.G. / physio.de
Nachtrag
Nach der Anregung unseres Lesers Halbtitan hat sich Kollege Römhild erlaubt, die angefragten Parameter zu recherchieren.
Um genau zu sein, sind die aufgeführten Sekundenwerte eher so etwas wie ein grobes Raster. Will man die Sensivität und die Spezifität des Timed up and go Testes exakt darstellen, muss man folgendes beachten:
Statt einer einheitlichen Sekunden-Skalierung (wie im Artikel) beschrieben, gibt es vielmehr sogenannte Cutoff-Points. Also Grenzwerte ab wann jemand ein erhöhtes Sturzrisiko hat. Diese sind je nach Patientenklientel unterschiedlich. Hier einmal eine Übersicht in Sekunden:
• Senioren im häuslichen Umfeld >13,5 Sek.
• Ältere Personen mit Schlaganfall >14 Sek.
• Ältere Personen die bereits Gestürzt sind >15 Sek.
• Gebrechliche Senioren >32,6 Sek.
• Beinamutierte Personen >19 Sek.
• Parkinson Erkrankte >11,5 Sek.
• Hüftarthrose >10 Sek.
• Personen mit (vestibulären) Gleichgewichts-Einschränkungen >11,1 Sek.
Allerdings gibt es nicht für all diese Cutoff-Points entsprechende Werte in puncto Sensivität und Spezifität. Folgende Angaben lassen sich aber in der Literatur finden:
• Ältere Personen: Sensivität 56 Prozent | Spezifität 60 Prozent
• Parkinson Erkrankte: Sensivität 69 Prozent | Spezifität62 Prozent
• Personen mit (vestibulären) Gleichgewichts Einschränkungen: Sensivität 80 Prozent | Spezifität 56 Prozent
Friedrich Merz / physio.de
Tests Scores IndizesSturzprophylaxe
Schöner Artikel.
Anmerkung:
Verlinkt doch nicht nur, was Spezifität und Sensitivität ist sondern auch was über die genauen Werte vom TuaG.
Gefällt mir
haben Sie vielen dank für Ihre Anregung. Kollege Römhild nahm diese zum Anlass, noch ein wenig weiter zu recherchieren. Das Ergebnis können Sie oben als Nachtrag lesen.
Liebe Grüße aus der Redaktion
Ihr Friedrich Merz
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Friedrich Merz schrieb:
Sehr geehrte(r) Frau/Herr Halbtitan,
haben Sie vielen dank für Ihre Anregung. Kollege Römhild nahm diese zum Anlass, noch ein wenig weiter zu recherchieren. Das Ergebnis können Sie oben als Nachtrag lesen.
Liebe Grüße aus der Redaktion
Ihr Friedrich Merz
Danke für eure Arbeit!
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Halbtitan schrieb:
Ganz toll!
Danke für eure Arbeit!
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Problem beschreiben
Halbtitan schrieb:
Erstmal:
Schöner Artikel.
Anmerkung:
Verlinkt doch nicht nur, was Spezifität und Sensitivität ist sondern auch was über die genauen Werte vom TuaG.
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