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Bisherige Daten
Zunächst betrachteten die AutorInnen die beiden – je eine für Sprach- und eine für Physiotherapie – aktuellsten Übersichtsarbeiten. Anschließend suchten sie nach Primärstudien, die nach diesen Reviews veröffentlicht wurden. Dadurch konnten 27 weitere Untersuchungen mit moderater bis hoher methodischer Qualität identifiziert werden. Allerdings zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den jeweiligen Gruppen zu Beginn der Intervention oder im Umfang der Maßnahmen. Deshalb musste die Gesamtaussagekraft auf (sehr) gering bis moderat korrigiert werden.
Ergebnisse
Insgesamt lässt sich aus der Datenlage ableiten, dass Gruppenanwendungen bei neurologischen PatientInnen umsetzbar und einer Einzelanwendung eher nicht unterlegen sind. Allerdings weisen die AutorInnen besonders deutlich auf die mangelhafte Datenlage hin. Es existieren zwar viele Studien zu dieser Fragestellung sowohl für Sprach- als auch Physiotherapie. Doch diese sind meist durch methodische oder inhaltliche Mängel von eingeschränkter Aussagekraft.
Die WissenschaftlerInnen appellieren in Anbetracht der drohenden Veränderungen in der Versorgungslandschaft zu mehr hoch-qualitativer Primärforschung. Denn obwohl beide Übersichtsarbeiten aus dem Jahr 2017 bereits darauf hinwiesen, sind auch jüngere Veröffentlichungen mit starken Limitationen behaftet.
Martin Römhild B.Sc. / physio.de
Demographischer WandelPhysiotherapieLogopädieStudie
Hierbei möchte ich BEDINGT betonen!
Da neurologische Pat. nicht selten eine Stand,-und Gangunsicherheit aufweisen, finden Gruppenbehandlungen, wobei der Begriff Behandlung sich für mich hierbei deutlich relativiert, im Sitzen statt.
Meinen Neuropatienten würden in einer Gruppenanwendung viele wichtige therapeutisch Reize vorenthalten werden.
Eine Kombination aus beiden ist sicherlich umsetzbar, aber man sollte nicht auf die Idee kommen, in Zukunft auf die Einzelanwendungen zu verzichten!
Und die Aussage, daß Gruppenanwendungen der Einzeltherapie eher nicht unterlegen sind, halte ich als „auch“ Neurotherapeuten, seit über 30 Jahren im Beruf, für einigermaßen undifferenziert.
Da aber anscheinend bei der Beurteilung nicht zwischen Sprach,- und Physiotherapie unterschieden wurde, ist diese Aussage sowieso für die Tonne…..
Wir werden in Zukunft einige Kompromisse eingehen müssen, um den Laden am Laufen zu halten, da bin ich Realist genug!
Bei Neuro-Gruppen könnte ich mir vergleichbares wie KGG vorstellen.
Kleine Gruppen KGNG.
Und der Therapeut, nicht der Arzt, entscheidet, ob ein Pat. für eine Gruppenanwendung bereit ist!
So könnte Zukunft
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anika666 schrieb:
Bei meinen MS Patienten würde ich eine Kleingruppe mit 3-4 Leuten wirklich gut finden. Aber es muss einfach Sinn machen!
Wenn der Patient dafür geeignet ist.
Persönlich habe ich da auch eher gute Erfahrungen gemacht.
Die meisten freuen sich sehr auf die Geräte
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PT-Nik schrieb:
Idee finde ich super. Der Outcome bei Neuro Patienten und geführtem "Kraftsport" soll auch laut Studien hervorragend sein.
Wenn der Patient dafür geeignet ist.
Persönlich habe ich da auch eher gute Erfahrungen gemacht.
Die meisten freuen sich sehr auf die Geräte
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Stefan Preißler schrieb:
Sicherlich sind Gruppen mit neurologischen Pat. bedingt möglich.
Hierbei möchte ich BEDINGT betonen!
Da neurologische Pat. nicht selten eine Stand,-und Gangunsicherheit aufweisen, finden Gruppenbehandlungen, wobei der Begriff Behandlung sich für mich hierbei deutlich relativiert, im Sitzen statt.
Meinen Neuropatienten würden in einer Gruppenanwendung viele wichtige therapeutisch Reize vorenthalten werden.
Eine Kombination aus beiden ist sicherlich umsetzbar, aber man sollte nicht auf die Idee kommen, in Zukunft auf die Einzelanwendungen zu verzichten!
Und die Aussage, daß Gruppenanwendungen der Einzeltherapie eher nicht unterlegen sind, halte ich als „auch“ Neurotherapeuten, seit über 30 Jahren im Beruf, für einigermaßen undifferenziert.
Da aber anscheinend bei der Beurteilung nicht zwischen Sprach,- und Physiotherapie unterschieden wurde, ist diese Aussage sowieso für die Tonne…..
Wir werden in Zukunft einige Kompromisse eingehen müssen, um den Laden am Laufen zu halten, da bin ich Realist genug!
Bei Neuro-Gruppen könnte ich mir vergleichbares wie KGG vorstellen.
Kleine Gruppen KGNG.
Und der Therapeut, nicht der Arzt, entscheidet, ob ein Pat. für eine Gruppenanwendung bereit ist!
So könnte Zukunft
Sicher, in der Reha gibt es eine große Auswahl an Patienten, so dass einigermaßen homogene Gruppen gebildet werden können.
Eine kleine Einzelpraxis (die Mehrzahl der Logopraxen hat 1-3 Vollzeitkräfte) hat schlicht nicht das passende Klientel. Da hat einer eine motorische Aphasie, der nächste eine sensorische und der Dritte eine Sprechapraxie. Der eine ist nur leicht betroffen und hat Restsymptome, der andere ist quasi stumm. Die jeweilige Behandlung ist völlig unterschiedlich.
Kurzum: theoretisch prima, in der Praxis selten anwendbar.
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Teilzeit-Leser schrieb:
Es ist auch in der Sprachtherapie nicht so einfach.
Sicher, in der Reha gibt es eine große Auswahl an Patienten, so dass einigermaßen homogene Gruppen gebildet werden können.
Eine kleine Einzelpraxis (die Mehrzahl der Logopraxen hat 1-3 Vollzeitkräfte) hat schlicht nicht das passende Klientel. Da hat einer eine motorische Aphasie, der nächste eine sensorische und der Dritte eine Sprechapraxie. Der eine ist nur leicht betroffen und hat Restsymptome, der andere ist quasi stumm. Die jeweilige Behandlung ist völlig unterschiedlich.
Kurzum: theoretisch prima, in der Praxis selten anwendbar.
Da die meisten Patienten viele Termine haben, von den nicht passenden Störungsbildern mal abgesehen, lassen sich schon allein deshalb in den kleineren Praxen tatsächlich schlecht Gruppen organisieren. Vom erheblichen Vorbereitungsaufwand in der Logopädie mal ganz abgesehen. Die Materialien müssen in der Regel selbst erstellt werden. Un die Patienten benötigen ein angemessenes Sozialverhalten in der Zusammenstellung und müssen sich - sagte der Kollege oben schon - vom Störungsbild her ergänzen. Es ist etwas anderes, ob man gezwungenermaßen den Muffel drei Wochen in der Reha erträgt oder ob man mit ihm eine erfolgreiche ambulante Therapie absolvieren soll.
Zugegebenermaßen könnte ich mir für etliche meiner älteren Patienten mit den üblichen Alterseinschränkungen eine gute Sitzgymnastik mit 60 Minuten als effektiver für ihren Alltag vorstellen als 15 Minuten Einzeltherapie. Aber davon es gibt viel zuwenig gute Angebote. Und die Hürden sind zu hoch, die Kommunikationskanäle nicht angepasst. Therapie vom Doktor verordnet ist einfach klarer strukturiert.
Statt Gruppentherapie halte ich intensivere Intervalleinzelbehandlungen für geschickter. Wobei es auch Patienten und Erkrankungen gibt, für die solchen Behandlungen nicht geeignet sind.
Ich erinnere mit Grausen "Gruppenbehandlungen" aus meiner Reha. "Atemtherapie" für 20 - 100jährige in einem überfüllten Raum. Ob mein hochbetagter japsender Nachbar überlebt hat, weiß ich nicht. Die Hälfte konnte die hastig hingeworfenen Anweisungen ohnehin nicht verstehen, von Umsetzen garnicht zu reden. Rollifahrende standen sich die Räder in den Bauch. Gruppentherapie birgt auch die Gefahr von Missbrauch und Geldverschwendung.
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S. Vogt schrieb:
Mit einer logopädischen Gruppentherapie lassen sich bestimmte leichtere Störungsgebiete nett bearbeiten, z. B. Gedächtnis- und Wortabruftraining oder bestimmte Kommunikationsübungen, die zu mehreren einfach mehr Sinn ergeben und besser motivieren. Ansonsten sind solche Maßnahmen zu oberflächlich und erreichen nicht die gewünschten Effekte. Sie sehen nur auf dem Papier gut aus. Das ist rausgeschmissenes Geld. Man kann das nicht ohne die Eingrenzung auf bestimmte Themen denken. Das gilt sicher für die Physiotherapie genauso.
Da die meisten Patienten viele Termine haben, von den nicht passenden Störungsbildern mal abgesehen, lassen sich schon allein deshalb in den kleineren Praxen tatsächlich schlecht Gruppen organisieren. Vom erheblichen Vorbereitungsaufwand in der Logopädie mal ganz abgesehen. Die Materialien müssen in der Regel selbst erstellt werden. Un die Patienten benötigen ein angemessenes Sozialverhalten in der Zusammenstellung und müssen sich - sagte der Kollege oben schon - vom Störungsbild her ergänzen. Es ist etwas anderes, ob man gezwungenermaßen den Muffel drei Wochen in der Reha erträgt oder ob man mit ihm eine erfolgreiche ambulante Therapie absolvieren soll.
Zugegebenermaßen könnte ich mir für etliche meiner älteren Patienten mit den üblichen Alterseinschränkungen eine gute Sitzgymnastik mit 60 Minuten als effektiver für ihren Alltag vorstellen als 15 Minuten Einzeltherapie. Aber davon es gibt viel zuwenig gute Angebote. Und die Hürden sind zu hoch, die Kommunikationskanäle nicht angepasst. Therapie vom Doktor verordnet ist einfach klarer strukturiert.
Statt Gruppentherapie halte ich intensivere Intervalleinzelbehandlungen für geschickter. Wobei es auch Patienten und Erkrankungen gibt, für die solchen Behandlungen nicht geeignet sind.
Ich erinnere mit Grausen "Gruppenbehandlungen" aus meiner Reha. "Atemtherapie" für 20 - 100jährige in einem überfüllten Raum. Ob mein hochbetagter japsender Nachbar überlebt hat, weiß ich nicht. Die Hälfte konnte die hastig hingeworfenen Anweisungen ohnehin nicht verstehen, von Umsetzen garnicht zu reden. Rollifahrende standen sich die Räder in den Bauch. Gruppentherapie birgt auch die Gefahr von Missbrauch und Geldverschwendung.
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