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Methodik
Um eine möglichst vollständige Übersicht der aktuellen Evidenz zu erstellen, fokussierten sich die ForscherInnen nicht auf eine bestimmte Fragestellung (Krankheitsbilder und Endpunkte). Die Einschlusskriterien beschränkten sich daher auf die Methodik. Eingeschlossen wurden Systematik Reviews (SR), die randomisiert kontrollierte Studien (RCT) zusammenfassten und in englischer Sprache veröffentlicht wurden. Dadurch konnten 128 SRs identifiziert werden. Daraus extrahierten sie 310 RCTs mit zusammen 15.812 ProbandInnen.
Ergebnisse
Das Ergebnis ist ernüchternd. Die methodische Qualität der verfügbaren Studien ist „critical low“. Dies führt typischerweise zu einer – teils massiven – Überschätzung der Effekte. Und trotz dieser deutlichen Verzerrung zeigen sich nur bei Vergleichen gegenüber keinem Tape oder Placebo minimale – klinisch fragliche – Wirkungen auf Schmerz unmittelbar bei der Anwendung. Sobald die bunten Klebestreifen einer aktiven oder gemischten Intervention gegenübergestellt werden, ist kein (statistische signifikanter) Effekt mehr sichtbar.
Bei anderen Endpunkten wie der Funktion, Kraft, Beweglichkeit oder Lebensqualität sind sowohl unmittelbar, während als auch kurz- und langfristig nach der Intervention keine Wirkungen messbar.
Fazit
Angesichts der Fülle an Studien ist davon auszugehen, dass auch weitere Forschung keine anderen Ergebnisse liefern wird. Da methodisch qualitativ hochwertigere Arbeiten meist geringere Effekte ermitteln als die methodisch schwachen Publikationen, werden neuere Studien mit höherer Qualität zu keinem positiveren Ergebnis kommen können als die bisherige Evidenz.
Für die klinische Praxis bedeutet dies, dass von den Kinesiotapes Abstand genommen werden sollte.
Martin Römhild B.Sc. / physio.de
KinesiotapeSchmerzenStudie
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Ich bin und arbeite rein in der Kindertherapie und wende auch bei Gelegenheit K-Tapes an...
Aber zu Ihrem Post möchte ich mal anmerken, dass die kindliche Beinachse mit 2 Jahren noch voll in der Entwicklung ist. Da wäre an eine "große Umstellungsosteomie" noch gar nicht zu denken!
Je nachdem wie der "Start ins Leben" verlief, ist alles, was zwischen 18 und 24 Monaten anfängt zu laufen NORMAL!
Bitte lassen Sie mal die Kirche im Dorf!
"...Knochen sollten gebrochen werden..." was sind das denn für Schauermärchen von den heutigen OP Techniken...ich hoffe sehr, dass Sie auf dieser Schiene nicht allzu viele Eltern begleiten.
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tinki schrieb:
Also ich hab mich hier seit Monaten nicht mehr zu Wort gemeldet, aber nun überkommt es mich doch.
Ich bin und arbeite rein in der Kindertherapie und wende auch bei Gelegenheit K-Tapes an...
Aber zu Ihrem Post möchte ich mal anmerken, dass die kindliche Beinachse mit 2 Jahren noch voll in der Entwicklung ist. Da wäre an eine "große Umstellungsosteomie" noch gar nicht zu denken!
Je nachdem wie der "Start ins Leben" verlief, ist alles, was zwischen 18 und 24 Monaten anfängt zu laufen NORMAL!
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"...Knochen sollten gebrochen werden..." was sind das denn für Schauermärchen von den heutigen OP Techniken...ich hoffe sehr, dass Sie auf dieser Schiene nicht allzu viele Eltern begleiten.
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pt ani schrieb:
@Anne Vogt Was hat denn die Studienlage mit Mainstream zu tun??
Dann hast du Erfahrungen gemacht. Das ist schön. aber auch du unterliegst kognitiver Verzerrung, wenn du nicht weisst, was das ist, dann lass uns einfach beschliessen für dich ist das nix mit der Wissenschaft...aber sich hinzustellen andere an den Pranger zu stellen, weil man andere Ergebnisse hat, die sich nicht mit der Studienlage decken... puh...
gib deine Ergebnisse weiter.. ich erwarte mainstream Methodik. Valide, reliabel und objektiv... ich bin sehr gespannt auf deine Daten... ich bin mir sicher in deiner Studie bringen die Tapes den grossen Durchbruch.
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FoetorExOre schrieb:
Die Studienlage passt nicht zu Deiner Wahrnehmung?
Dann hast du Erfahrungen gemacht. Das ist schön. aber auch du unterliegst kognitiver Verzerrung, wenn du nicht weisst, was das ist, dann lass uns einfach beschliessen für dich ist das nix mit der Wissenschaft...aber sich hinzustellen andere an den Pranger zu stellen, weil man andere Ergebnisse hat, die sich nicht mit der Studienlage decken... puh...
gib deine Ergebnisse weiter.. ich erwarte mainstream Methodik. Valide, reliabel und objektiv... ich bin sehr gespannt auf deine Daten... ich bin mir sicher in deiner Studie bringen die Tapes den grossen Durchbruch.
es gibt Krankheitsbilder wie Arthrogrypose, bei der es extrem ist. Die Achsen waren so sehr aus dem was der Körper ausgleichen kann, dass die Kinderklink in Aschau so vorgehen wollte. Das ist nicht meine Meinung oder ähnliches. Ich hab nur schon vorher angefangen das Ungleichgewicht zu unterstützen. Und es hat ja funktioniert.
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Anne Vogt schrieb:
@tinki
es gibt Krankheitsbilder wie Arthrogrypose, bei der es extrem ist. Die Achsen waren so sehr aus dem was der Körper ausgleichen kann, dass die Kinderklink in Aschau so vorgehen wollte. Das ist nicht meine Meinung oder ähnliches. Ich hab nur schon vorher angefangen das Ungleichgewicht zu unterstützen. Und es hat ja funktioniert.
Liebe Tinki, es ist vermessen aus so wenigen Worten Vorwürfe zu erfinden. Wahrscheinlich habe ich ein paar Jahrzehnte mehr Erfahrung in Kindertherapie. Etwas zurückhaltender wäre angebracht, besonders ohne den Werdegang des anderen zu kennen.
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Anne Vogt schrieb:
@tinki
Liebe Tinki, es ist vermessen aus so wenigen Worten Vorwürfe zu erfinden. Wahrscheinlich habe ich ein paar Jahrzehnte mehr Erfahrung in Kindertherapie. Etwas zurückhaltender wäre angebracht, besonders ohne den Werdegang des anderen zu kennen.
wenn man individuell den Einzelnen betrachten kann, 40 Jahre Berufserfahrung hat, intensiv mit Kinderklinken immer zusammengearbeitet hat, auch selber dort behandelt hat - sind alle Studien nur ein Teil der Entscheidung und NIE die Entscheidung. Auch wenn das hier einige ungern lesen, ich habe diese Entscheidungen auch nicht getroffen, sondern beratend, begleitend und wenn das so gewollt war - ausführend. Hat für alle beteiligten wunderbar funktioniert. Tapes sind ein sehr kleiner Teil meines Angebotes. Und mir reichen meine Ergebnisse, die Zeit für Studien kann ich viel sinnvoller nutzen. Und einiges an Wissenschaft bringt alle 10 Jahre andere Ergebnisse zu Tage. Ein Klinent der dort arbeitet hat von einem alten Professor gesprochen, der wunderbare Vorlesungen gehalten hat. Ganz am Ende hat er dann gesagt: "aber vielleicht ist es ja auch ganz anders."
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Anne Vogt schrieb:
@FoetorExOre
wenn man individuell den Einzelnen betrachten kann, 40 Jahre Berufserfahrung hat, intensiv mit Kinderklinken immer zusammengearbeitet hat, auch selber dort behandelt hat - sind alle Studien nur ein Teil der Entscheidung und NIE die Entscheidung. Auch wenn das hier einige ungern lesen, ich habe diese Entscheidungen auch nicht getroffen, sondern beratend, begleitend und wenn das so gewollt war - ausführend. Hat für alle beteiligten wunderbar funktioniert. Tapes sind ein sehr kleiner Teil meines Angebotes. Und mir reichen meine Ergebnisse, die Zeit für Studien kann ich viel sinnvoller nutzen. Und einiges an Wissenschaft bringt alle 10 Jahre andere Ergebnisse zu Tage. Ein Klinent der dort arbeitet hat von einem alten Professor gesprochen, der wunderbare Vorlesungen gehalten hat. Ganz am Ende hat er dann gesagt: "aber vielleicht ist es ja auch ganz anders."
Nichtsdestotrotz können/müssen doch die neuesten Annahmen als Basis dienen. Wissenschaft ist IMMER im Wandel und dass z.B. Tapes vielleicht ihre Berechtigung haben um Angst zu nehmen, Vertrauen zu schaffen, ist doch gut.
Auf messbarer Ebene tun sie das aber nicht, ebenso wenig wie Homöopathie.
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pt ani schrieb:
@Anne Vogt Du hast Recht, es ändert sich immer wieder etwas. Die Wissenschaft bestwht ja auch immer nur aus Annahmen, nicht aus festzementierten Wahrheiten. Und das sagen Wissenschaftler auch so. Nur die Deutung in der Bevölkerung ist oft anders und absolut.
Nichtsdestotrotz können/müssen doch die neuesten Annahmen als Basis dienen. Wissenschaft ist IMMER im Wandel und dass z.B. Tapes vielleicht ihre Berechtigung haben um Angst zu nehmen, Vertrauen zu schaffen, ist doch gut.
Auf messbarer Ebene tun sie das aber nicht, ebenso wenig wie Homöopathie.
ich lese aus den Beiträgen viel Kritik und Verdrossenheit. Das finde ich sehr schade. Denn die Patienten kommen zu uns, weil sie sich Hilfe von uns erhoffen. Und jeder Mensch sollte individuell von uns behandelt werden.
Und wie schon anfangs geschrieben : die veröffentlichen Studien wurden von wem in Auftrag gegeben ? Wer gibt dafür viel Geld aus ?
Heutzutage sind leider die Studien und Forschungen und auch die Wissenschaft zu 80 % mit gewissen finanziellen Interessen dahinter gemacht worden .
Mich wundert es sehr, dass so viele in diesem Forum das anscheinend nicht erkennen / oder sehen wollen.
ich dachte, dass wir als Therapeuten ein gutes Gefühl und Gespür für gewisse Dinge haben… anscheinend ist das bei vielen nicht so .
Es wird von Evidenz gesprochen: Na, wenn die meisten Physios nur an die wissenschaftlichen Auswertungen ihrer Arbeit glauben , ( und da wird es hingehen: siehe Blankoverordnung, Abschaffung von Massagen, Ersetzen der manuellen Lymphdrainage durch Geräte , Ersetzen der Krankengymnastik durch Motorschienen , Abschaffung der BGM , Abschaffung der Kinder-und Jugend-Turngruppen Abschaffung der Kneipp’schen Güsse und UWM’s, immense Einsparungen bei chron. Erkrankten Kindern und Erwachsenen , weil deren Behandlung nicht zur Gesundung und Heilung verhilft , laut der Krankenkassen die dazu die wissenschaftlichen Studien in Auftrag gegeben haben , usw. Usw. Usw.) dann ist es kein Wunder, dass der Berufsstand der Physiotherapie eventuell irgendwann nicht mehr existieren wird. Wenn die meisten Physios so an diesen Studien hängen und sich an wissenschaftliche Auswertungen orientieren, ohne Gefühl , einfach nur faktisch ; dann schafft ihr euch selber ab. Und das ist sehr schade . Dann ist die Faszination für den menschlichen Körper, was der alles machen und leisten kann und wie man ihm als Physiotherapeut von außen helfen kann; vorbei .
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schokolade schrieb:
Oh oh oh, ich bin sehr verwundert über die meisten Beiträge hier. Und ich bin enttäuscht von einigen der Kollegen/innen.
ich lese aus den Beiträgen viel Kritik und Verdrossenheit. Das finde ich sehr schade. Denn die Patienten kommen zu uns, weil sie sich Hilfe von uns erhoffen. Und jeder Mensch sollte individuell von uns behandelt werden.
Und wie schon anfangs geschrieben : die veröffentlichen Studien wurden von wem in Auftrag gegeben ? Wer gibt dafür viel Geld aus ?
Heutzutage sind leider die Studien und Forschungen und auch die Wissenschaft zu 80 % mit gewissen finanziellen Interessen dahinter gemacht worden .
Mich wundert es sehr, dass so viele in diesem Forum das anscheinend nicht erkennen / oder sehen wollen.
ich dachte, dass wir als Therapeuten ein gutes Gefühl und Gespür für gewisse Dinge haben… anscheinend ist das bei vielen nicht so .
Es wird von Evidenz gesprochen: Na, wenn die meisten Physios nur an die wissenschaftlichen Auswertungen ihrer Arbeit glauben , ( und da wird es hingehen: siehe Blankoverordnung, Abschaffung von Massagen, Ersetzen der manuellen Lymphdrainage durch Geräte , Ersetzen der Krankengymnastik durch Motorschienen , Abschaffung der BGM , Abschaffung der Kinder-und Jugend-Turngruppen Abschaffung der Kneipp’schen Güsse und UWM’s, immense Einsparungen bei chron. Erkrankten Kindern und Erwachsenen , weil deren Behandlung nicht zur Gesundung und Heilung verhilft , laut der Krankenkassen die dazu die wissenschaftlichen Studien in Auftrag gegeben haben , usw. Usw. Usw.) dann ist es kein Wunder, dass der Berufsstand der Physiotherapie eventuell irgendwann nicht mehr existieren wird. Wenn die meisten Physios so an diesen Studien hängen und sich an wissenschaftliche Auswertungen orientieren, ohne Gefühl , einfach nur faktisch ; dann schafft ihr euch selber ab. Und das ist sehr schade . Dann ist die Faszination für den menschlichen Körper, was der alles machen und leisten kann und wie man ihm als Physiotherapeut von außen helfen kann; vorbei .
ich lese aus den Beiträgen viel Kritik und Verdrossenheit. Das finde ich sehr schade.
Hmmm, irgendwie habe ich aus den bisherigen Beiträgen sehr wenig Verdrossenheit herauslesen können, bis ich zu Deinem Beitrag gekommen bin. Sicher, wissenschaftliche Studien werden oft von Leuten finanziert, die eine gewisse Erwartungshaltung haben, nämlich den Verkauf der von ihnen hergestellten bzw. vermarkteten Produkte anzukurbeln. Bei Wissenschaftlern, die die Unwirksamkeit z.B. von Tapeverbänden nachzuweisen versuchen, würde ich eher nicht von finanziellem Interesse ausgehen. Auch glaube ich nicht, dass 80% der Studien ein solches verfolgen.
Wir leben in einer Zeit, in der die Veröffentlichung wissenschaftlicher Studien in unserem Bereich geradezu inflationär geschieht und gefühlt in gleichem Maße steigt, wie die Qualität der Studien sinkt. Die größte Triebfeder bei solchen Studien ist in meinen Augen der Zwang, egal was für eine Studie anzufertigen, quasi als Rechtfertigung dafür, dass man immer schön an der Nabelschnur fließender Fördermittel saugen kann. Oft ist es sicher auch das Geltungsstreben derjenigen, die ihren eigenen Namen in möglichst vielen Studien publiziert sehen wollen. Schließlich ist die Zahl der Publikationen in der wissenschaftlichen Arbeitswelt noch immer der Gradmesser für die eigene wissenschaftliche Daseinsberechtigung und deren Finanzierung durch Fördermittel. Okay, so gesehen sind auch solche Studien finanziell motiviert.
Bei der Homöopathie, deren Betreiber es wirklich verstehen, leichtgläubigen Kunden (Patienten ist hier vielleicht der falsche Begriff) Geld aus der Tasche zu ziehen, ohne hierfür eine angemessene Gegenleistung zu erbringen, scheint sich niemand zu wundern, dass es hier keine unterstützenden wissenschaftlichen Wirksamkeitsbeweise gibt. Dabei wäre ein Studiendesign zu deren endgültiger Klärung denkbar einfach. Der Tatsache, dass es andererseits zahlreiche Studien gibt, die die absolute Unwirksamkeit der Homöopathie belegt haben, wird nur mit subjektiven Scheinargumenten begegnet, wie z.B. "Ich wende es erfolgreich bei meinen eigenen Kindern an" oder "Mein Hund/Pferd/Goldhamster/Kanarienvogel/Bandwurm spricht hervorragend darauf an."
Wenn wir in der medizinischen Welt ernstgenommen werden, sollten wir uns darum bemühen, wissenschaftliche Fakten mehr zur Grundlage unseres eigenen Handelns zu machen. Dies schließt in keiner Weise aus, dass man seinen Patienten empathisch und zugewandt gegenüber tritt.
Manchmal beschleicht mich der Eindruck, dass hier über die eher wissenschaftlich orientiert arbeitenden Kolleginnen und Kollegen der Eindruck verbreitet wird, sie seien gefühlskalt, emotionslos und technokratisch. Diejenigen, die diesen Eindruck zu erwecken versuchen, während sie ihren Arbeitalltag selbst zum großen Teil mit der Anwendung von gefühlvoll verabreichten Placebos bestreiten. stellen sich gern als warmherzig, menschenfreundlich und besonders erfahren dar, oder rühmen sich ihres eigenen Gefühls und Gespürs, ohne den Widerspruch zu begreifen, in den sie sich hier verstricken.
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MikeL schrieb:
@schokolade
schokolade schrieb am 28.06.2026 23:03 Uhr:Oh oh oh, ich bin sehr verwundert über die meisten Beiträge hier. Und ich bin enttäuscht von einigen der Kollegen/innen.
ich lese aus den Beiträgen viel Kritik und Verdrossenheit. Das finde ich sehr schade.
Hmmm, irgendwie habe ich aus den bisherigen Beiträgen sehr wenig Verdrossenheit herauslesen können, bis ich zu Deinem Beitrag gekommen bin. Sicher, wissenschaftliche Studien werden oft von Leuten finanziert, die eine gewisse Erwartungshaltung haben, nämlich den Verkauf der von ihnen hergestellten bzw. vermarkteten Produkte anzukurbeln. Bei Wissenschaftlern, die die Unwirksamkeit z.B. von Tapeverbänden nachzuweisen versuchen, würde ich eher nicht von finanziellem Interesse ausgehen. Auch glaube ich nicht, dass 80% der Studien ein solches verfolgen.
Wir leben in einer Zeit, in der die Veröffentlichung wissenschaftlicher Studien in unserem Bereich geradezu inflationär geschieht und gefühlt in gleichem Maße steigt, wie die Qualität der Studien sinkt. Die größte Triebfeder bei solchen Studien ist in meinen Augen der Zwang, egal was für eine Studie anzufertigen, quasi als Rechtfertigung dafür, dass man immer schön an der Nabelschnur fließender Fördermittel saugen kann. Oft ist es sicher auch das Geltungsstreben derjenigen, die ihren eigenen Namen in möglichst vielen Studien publiziert sehen wollen. Schließlich ist die Zahl der Publikationen in der wissenschaftlichen Arbeitswelt noch immer der Gradmesser für die eigene wissenschaftliche Daseinsberechtigung und deren Finanzierung durch Fördermittel. Okay, so gesehen sind auch solche Studien finanziell motiviert.
Bei der Homöopathie, deren Betreiber es wirklich verstehen, leichtgläubigen Kunden (Patienten ist hier vielleicht der falsche Begriff) Geld aus der Tasche zu ziehen, ohne hierfür eine angemessene Gegenleistung zu erbringen, scheint sich niemand zu wundern, dass es hier keine unterstützenden wissenschaftlichen Wirksamkeitsbeweise gibt. Dabei wäre ein Studiendesign zu deren endgültiger Klärung denkbar einfach. Der Tatsache, dass es andererseits zahlreiche Studien gibt, die die absolute Unwirksamkeit der Homöopathie belegt haben, wird nur mit subjektiven Scheinargumenten begegnet, wie z.B. "Ich wende es erfolgreich bei meinen eigenen Kindern an" oder "Mein Hund/Pferd/Goldhamster/Kanarienvogel/Bandwurm spricht hervorragend darauf an."
Wenn wir in der medizinischen Welt ernstgenommen werden, sollten wir uns darum bemühen, wissenschaftliche Fakten mehr zur Grundlage unseres eigenen Handelns zu machen. Dies schließt in keiner Weise aus, dass man seinen Patienten empathisch und zugewandt gegenüber tritt.
Manchmal beschleicht mich der Eindruck, dass hier über die eher wissenschaftlich orientiert arbeitenden Kolleginnen und Kollegen der Eindruck verbreitet wird, sie seien gefühlskalt, emotionslos und technokratisch. Diejenigen, die diesen Eindruck zu erwecken versuchen, während sie ihren Arbeitalltag selbst zum großen Teil mit der Anwendung von gefühlvoll verabreichten Placebos bestreiten. stellen sich gern als warmherzig, menschenfreundlich und besonders erfahren dar, oder rühmen sich ihres eigenen Gefühls und Gespürs, ohne den Widerspruch zu begreifen, in den sie sich hier verstricken.
ihr seid doch bestimmt Anhänger und Gläubiger von dieser aus Stiftungen bestehenden Großen sehr einflussreichen Instanz? Dann wisst ihr die Definition von Gesundheit !
lest es einfach nach, wenn ihr es nicht wisst. Vielleicht stolpert ihr dann dabei über den ein oder anderen Missstand.
und wenn das in einer großen Dachorganisation, die für einschneidende Entscheidungen und Veränderungen in unserem Gesundheitssystem und der gesamten Weltbevölkerung sorgt , der Fall ist: Dann könnt ihr glauben, dass es darunter in den Studien und wissenschaftlichen Auswertungen viele weitere Missstände gibt . Und an denen orientiert ihr euch ? Und lasst euch davon lenken und leiten?
das geht definitiv in die Abhängigkeit und in den Kommerz und Konsum. Die Maschinerie wird immer teurer ( siehe computergesteuerte Kraftgeräte, E-Akte, TI, krankengymnastische Anleitung per Internet; was sowieso bald von Avataren abgelöst wird, viele unnötige im Akkord erstellte und ausgewertete MRT-Aufnahmen und Röntgenbilder usw usw usw
Nun nochmal zurück zum Anfang:
Tapes wurden anfangs nicht dafür entwickelt, um damit Geld zu machen. Habt ihr Studiengläubigen Kritiker darüber mal nachgedacht? Die Entwickler der Tapes wollten aufgrund ihres Wissens über die menschliche Physiologie etwas therapieunterstützendes entwickeln. Es machte für sie Sinn dem Körper damit eine Hilfe zu geben. So wie ihr mit euren Händen beim Anfassen des Menschen meint zu helfen. Oder fasst ihr eure Patienten nicht mehr an, Weil es Studien darüber gibt , die aussagen dass das nichts hilft???
Als dann die Industrie darauf gekommen ist, dass man mit den Tapes gut Geld verdienen kann, da kippte es leider in die Kommerz Richtung ab . Und wenn dann Laien die Tapes aufkleben ( dazu zählen dann auch die Therapeuten die keine Tape-Fortbildungen mit gemacht haben) , wird es hübsch bunt und noch kommerzieller und der Konsum boomt!
es gibt übrigens auch Studien die belegen, dass Homöopathie hilft. Aber es gibt noch keine Erklärung darüber, warum diese Minimal dosierten Mittel wirken . Eine Erklärung ist, dass die Stoffe gut durch die Zellwände diffundieren können .
viele Heilpraktiker arbeiten mit Homöopathie. Wohl auch erfolgreich?! Jedenfalls die , die darüber Fortbildungen gemacht haben. Nur die bestandene Heilpraktiker-Prüfung reicht dafür überhaupt nicht aus!
sollen die nun alle einpacken und was anderes machen? Haben sie keine Daseinsberechtigung? Hat Herr Hannemann ( der Begründer der Homöopathie) alles falsch gemacht ? War er ein Scharlatan? Und Herr Bach von den Bach-Blüten auch?
Es ist gut und wünschenswert , dass wir Menschen ( und alle Therapeuten die noch echt sind und keine Avatare) zur Natur zurückkehren und an sie und ihre Kräfte glauben . Dazu zählt selbstverständlich auch die Selbstheilungskraft der Lebewesen. Und die kann durch verschiedene Dinge aktiviert , beschleunigt und unterstützt werden.
So und nun heißt es tiiief durchatmen und ab in die Natur !
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schokolade schrieb:
Weiß jemand von Euch auf Anhieb was „ Gesundheit“ faktisch für die WHO bedeutet?…… könnt ihr die Definition auswendig?
ihr seid doch bestimmt Anhänger und Gläubiger von dieser aus Stiftungen bestehenden Großen sehr einflussreichen Instanz? Dann wisst ihr die Definition von Gesundheit !
lest es einfach nach, wenn ihr es nicht wisst. Vielleicht stolpert ihr dann dabei über den ein oder anderen Missstand.
und wenn das in einer großen Dachorganisation, die für einschneidende Entscheidungen und Veränderungen in unserem Gesundheitssystem und der gesamten Weltbevölkerung sorgt , der Fall ist: Dann könnt ihr glauben, dass es darunter in den Studien und wissenschaftlichen Auswertungen viele weitere Missstände gibt . Und an denen orientiert ihr euch ? Und lasst euch davon lenken und leiten?
das geht definitiv in die Abhängigkeit und in den Kommerz und Konsum. Die Maschinerie wird immer teurer ( siehe computergesteuerte Kraftgeräte, E-Akte, TI, krankengymnastische Anleitung per Internet; was sowieso bald von Avataren abgelöst wird, viele unnötige im Akkord erstellte und ausgewertete MRT-Aufnahmen und Röntgenbilder usw usw usw
Nun nochmal zurück zum Anfang:
Tapes wurden anfangs nicht dafür entwickelt, um damit Geld zu machen. Habt ihr Studiengläubigen Kritiker darüber mal nachgedacht? Die Entwickler der Tapes wollten aufgrund ihres Wissens über die menschliche Physiologie etwas therapieunterstützendes entwickeln. Es machte für sie Sinn dem Körper damit eine Hilfe zu geben. So wie ihr mit euren Händen beim Anfassen des Menschen meint zu helfen. Oder fasst ihr eure Patienten nicht mehr an, Weil es Studien darüber gibt , die aussagen dass das nichts hilft???
Als dann die Industrie darauf gekommen ist, dass man mit den Tapes gut Geld verdienen kann, da kippte es leider in die Kommerz Richtung ab . Und wenn dann Laien die Tapes aufkleben ( dazu zählen dann auch die Therapeuten die keine Tape-Fortbildungen mit gemacht haben) , wird es hübsch bunt und noch kommerzieller und der Konsum boomt!
es gibt übrigens auch Studien die belegen, dass Homöopathie hilft. Aber es gibt noch keine Erklärung darüber, warum diese Minimal dosierten Mittel wirken . Eine Erklärung ist, dass die Stoffe gut durch die Zellwände diffundieren können .
viele Heilpraktiker arbeiten mit Homöopathie. Wohl auch erfolgreich?! Jedenfalls die , die darüber Fortbildungen gemacht haben. Nur die bestandene Heilpraktiker-Prüfung reicht dafür überhaupt nicht aus!
sollen die nun alle einpacken und was anderes machen? Haben sie keine Daseinsberechtigung? Hat Herr Hannemann ( der Begründer der Homöopathie) alles falsch gemacht ? War er ein Scharlatan? Und Herr Bach von den Bach-Blüten auch?
Es ist gut und wünschenswert , dass wir Menschen ( und alle Therapeuten die noch echt sind und keine Avatare) zur Natur zurückkehren und an sie und ihre Kräfte glauben . Dazu zählt selbstverständlich auch die Selbstheilungskraft der Lebewesen. Und die kann durch verschiedene Dinge aktiviert , beschleunigt und unterstützt werden.
So und nun heißt es tiiief durchatmen und ab in die Natur !
Jeder geht anders an ein Problem ran, und wenn es meinen Patienten / Kunden danach besser geht hab ich wohl nicht viel falsches gemacht, Studien hin oder her.
Von daher wünsche ich euch erfolgreiche Therapien und vor allem euren Patienten.
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timo665 schrieb:
am Besten sollte jeder mit dem Handwerkszeug arbeiten mit dem er Erfolge hat.
Jeder geht anders an ein Problem ran, und wenn es meinen Patienten / Kunden danach besser geht hab ich wohl nicht viel falsches gemacht, Studien hin oder her.
Von daher wünsche ich euch erfolgreiche Therapien und vor allem euren Patienten.
Bei der Homöopathie finde ich es ziemlich eindeutig, denn hier gibt es die Möglichkeit für Doppelblindstudien und auch das Gedankenmodell, das dahinter steht ist ziemlich abstrus. Du solltest beachten, dass speziell in der Heilpraktiker Szene, ein massives kommerzielles Interesse besteht. So wohl von Herstellern als auch von Heilpraktikern selbst. Das steht auf der selben Stufe, wie die Pharmaindustrie. Also komm mir nicht mit zurück zur Natur und Selbstheilungskräften.
Zudem gibt es in dieser Szene unendlich viele Selbstdarsteller (Dr. Hamer, der Gründer der Neuen germanischen Medizin, als absolutes Negativbeispiel) neben sehr guten Therapeuten, die man aber erst mal finden muss.
Zur Wissenschaft gehört es auch, Studien und auch Behandlungsmethoden immer wieder kritisch zu hinterfragen, was in dieser Szene so gut wie nie vorkommt.
Die Wirksamkeit der Physiotherapie ist im übrigen belegt, im Gegensatz zur Homöopathie. Auch die Wirksamkeit von Massagen ist belegt, nur bringen sie langfristig nichts, was man auch ohne Studien wissen kann. Eine individuelle Behandlung von Patienten ist das a und o, da bin ich wieder ganz deiner Meinung.
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anika666 schrieb:
@schokolade Studien grundsätzlich kritisch gegenüber zu stehen ist absolut berechtigt, da gebe ich dir recht. Auch werden dadurch keine individuellen Einzelfälle abgebildet und es kommt immer auf das Ziel einer Studie an. Ich selber habe keine guten Erfahrungen mit Tapes oder Homöopathie gemacht, da ich bei Tapes nur eine sehr kurzfristige Wirkung bemerkt habe und bei der Homöopathie gar keine, auch nicht bei meinen Kindern. Du kannst jetzt natürlich anmerken, dass ich das nicht gelernt habe und daher keine Ahnung habe, erstaunlicherweise ist es aber so, dass die Patienten, die gerne ein Tape haben möchten und von mir eines bekommen, immer positiv darauf reagieren. Das heißt für mich, dass es ziemlich egal ist, ob man darin ausgebildet ist oder nicht. Es gibt im übrigen auch Studien, dass Akupunktur die gleiche Wirksamkeit hat ( oder nicht hat), wenn die Akupunkturpunkte nicht getroffen werden. Für mich spricht das sehr für Placebo, wenn es auch schwierig ist, hier wirklich gute Studien zu machen, da Doppelblind weder bei Akupunktur noch bei Tapes funktioniert.
Bei der Homöopathie finde ich es ziemlich eindeutig, denn hier gibt es die Möglichkeit für Doppelblindstudien und auch das Gedankenmodell, das dahinter steht ist ziemlich abstrus. Du solltest beachten, dass speziell in der Heilpraktiker Szene, ein massives kommerzielles Interesse besteht. So wohl von Herstellern als auch von Heilpraktikern selbst. Das steht auf der selben Stufe, wie die Pharmaindustrie. Also komm mir nicht mit zurück zur Natur und Selbstheilungskräften.
Zudem gibt es in dieser Szene unendlich viele Selbstdarsteller (Dr. Hamer, der Gründer der Neuen germanischen Medizin, als absolutes Negativbeispiel) neben sehr guten Therapeuten, die man aber erst mal finden muss.
Zur Wissenschaft gehört es auch, Studien und auch Behandlungsmethoden immer wieder kritisch zu hinterfragen, was in dieser Szene so gut wie nie vorkommt.
Die Wirksamkeit der Physiotherapie ist im übrigen belegt, im Gegensatz zur Homöopathie. Auch die Wirksamkeit von Massagen ist belegt, nur bringen sie langfristig nichts, was man auch ohne Studien wissen kann. Eine individuelle Behandlung von Patienten ist das a und o, da bin ich wieder ganz deiner Meinung.
Studien kritisch zu hinterfragen-da bin ich voll bei Dir. Jedoch sollten wir dies als Chance sehen und nicht gleich alles in die Tonne drücken. Habe schon 2006 gesagt eine gute Studie zum elastischen Tape wird sehr, sehr schwer möglich sein- dafür wurde ich damals belächelt. Heute 20 Jahre später hat sich an der Grundsituation nicht verändert- wir warten immer noch. Wo man ein Tape brauchen könnte ok, kann einen Versuch wert sein-d.h. jedoch nicht alles und immer zukleben. Individuelles Arbeiten- volle Unterstützung!
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Thomas M. schrieb:
@anika666
Studien kritisch zu hinterfragen-da bin ich voll bei Dir. Jedoch sollten wir dies als Chance sehen und nicht gleich alles in die Tonne drücken. Habe schon 2006 gesagt eine gute Studie zum elastischen Tape wird sehr, sehr schwer möglich sein- dafür wurde ich damals belächelt. Heute 20 Jahre später hat sich an der Grundsituation nicht verändert- wir warten immer noch. Wo man ein Tape brauchen könnte ok, kann einen Versuch wert sein-d.h. jedoch nicht alles und immer zukleben. Individuelles Arbeiten- volle Unterstützung!
so wie hier oder sonst weltweit akupunktiert wird, ist es nicht nach der traditionellen chinesischen Methode. Ein guter chinesischer Akupunkteur schlägt die Hände überm Kopf zusammen, wenn er sieht ,wie außerhalb der Tradition damit behandelt wird.
es ist für mich unverständlich, dass Physiotherapeuten die keine Tape-Fortbildung gemacht haben und auch nicht hinter der Wirksamkeit stehen, trotzdem die Tapes verkleben! Das macht keinen Sinn. Was für innere Konflikte müssen diese Menschen dabei jedes Mal Stressen wenn sie entgegen ihrer inneren Einstellung handeln ?!
Hilfsmittel wie Tapes, Homöopathie, Bach-Blüten, Cryotherapie, Laser-und Ultraschalltherapie usw usw usw müssen auf den Patienten individuell angepasst und angewendet werden. Nicht alles hilft immer überall jedem. Und viel hilft nicht viel. Die kleinen Reize machen oft viel mehr als die intensiven starken Reize.
So, jetzt wieder tiiiief durchatmen und ab in die Natur!
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schokolade schrieb:
Ich hoffe sehr, dass du mit dem Beispiel der Akupunktur nicht diese Behandlungsmethode auch noch als unwirksam bewertest. Die chinesische Lehre ist über 4000 Jahre alt und die deutsche nur ca. 400 Jahre alt. Da haben wir verdammt viel aufzuholen.
so wie hier oder sonst weltweit akupunktiert wird, ist es nicht nach der traditionellen chinesischen Methode. Ein guter chinesischer Akupunkteur schlägt die Hände überm Kopf zusammen, wenn er sieht ,wie außerhalb der Tradition damit behandelt wird.
es ist für mich unverständlich, dass Physiotherapeuten die keine Tape-Fortbildung gemacht haben und auch nicht hinter der Wirksamkeit stehen, trotzdem die Tapes verkleben! Das macht keinen Sinn. Was für innere Konflikte müssen diese Menschen dabei jedes Mal Stressen wenn sie entgegen ihrer inneren Einstellung handeln ?!
Hilfsmittel wie Tapes, Homöopathie, Bach-Blüten, Cryotherapie, Laser-und Ultraschalltherapie usw usw usw müssen auf den Patienten individuell angepasst und angewendet werden. Nicht alles hilft immer überall jedem. Und viel hilft nicht viel. Die kleinen Reize machen oft viel mehr als die intensiven starken Reize.
So, jetzt wieder tiiiief durchatmen und ab in die Natur!
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tramper schrieb:
@schokolade Du sprichst mir aus dem Herzen...wir arbeiten fleisdig Hands on und nicht off...eben weil es so wichtig ist.
und lauter Nebentherapien ist leider nur Maschinenführer. und nur Übungen ist Fitnesstrainer... wahrscheinlich bringt einen ein Hands off Fitnesstrainer aber weiter, als ein Masseur und der Anlagenführer.
und da kannst du dich drehen und wenden, eine Hands on Hüfte wird vom Kneten oder Handwiederständen nicht langfristig besser. (Auch wenn du denkst diese Erfahrung gemacht zu haben, die Patienten kommen immer wieder oder nicht mehr, aber deswgen weil es nicht geholfen hat.) Das widerspricht dem progressive overload. Das ist eine Grundlage jedes Trainings.
Mach doch den selbst Test. Einen Patienten lässt du jemand behandeln, der fast nur aktiv macht... du machst dein Hands on.. lass es ne frische Knietep sein. du erfasst erstmal über bspsw Womac und KOOS und dann macht ihr jede Woche mal eine Reevaluation... ich bin auf die Ergebnisse nicht wirklich gespannt.
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FoetorExOre schrieb:
@tramper tja und das ist leider nicht evidenzbasiert. Der richtige Einsatz an der richtigen Stelle sowohl Hands on wie off... aber hands on und kein hands off ist leider halt nur der Masseur.
und lauter Nebentherapien ist leider nur Maschinenführer. und nur Übungen ist Fitnesstrainer... wahrscheinlich bringt einen ein Hands off Fitnesstrainer aber weiter, als ein Masseur und der Anlagenführer.
und da kannst du dich drehen und wenden, eine Hands on Hüfte wird vom Kneten oder Handwiederständen nicht langfristig besser. (Auch wenn du denkst diese Erfahrung gemacht zu haben, die Patienten kommen immer wieder oder nicht mehr, aber deswgen weil es nicht geholfen hat.) Das widerspricht dem progressive overload. Das ist eine Grundlage jedes Trainings.
Mach doch den selbst Test. Einen Patienten lässt du jemand behandeln, der fast nur aktiv macht... du machst dein Hands on.. lass es ne frische Knietep sein. du erfasst erstmal über bspsw Womac und KOOS und dann macht ihr jede Woche mal eine Reevaluation... ich bin auf die Ergebnisse nicht wirklich gespannt.
Und Training ist auch nur dann gut, wenn es gemacht wird. Mich würden keine 10 Pferde dauerhaft in ein Fitnessstudio bekommen. Ich finde das unendlich langweilig und da bin ich sicherlich kein Einzelfall.
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anika666 schrieb:
@FoetorExOre Bei einer frischen Knie- Tep würde ich nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass du richtig liegst. Ich hatte dieses Jahr schon reichlich Knie - Teps, die richtig besch….. aus der Hands off Reha gekommen sind. Da ging erstmal gar nichts mehr, außer Hands on. Grundlage eines jeden Trainings ist Reizfreiheit und eine vernünftige Beweglichkeit. Scheint irgendwie aber gerade nicht so in zu sein.
Und Training ist auch nur dann gut, wenn es gemacht wird. Mich würden keine 10 Pferde dauerhaft in ein Fitnessstudio bekommen. Ich finde das unendlich langweilig und da bin ich sicherlich kein Einzelfall.
" geschrieben. Das bedeutet nicht dass hier grundsätzlich nur aktiv an dem knie gearbeitet wird, sondern auch andere Trainingsreize gesetzt werden. Bspsw Latzug. Auch Entlastungsmanagement ist dabei ein Thema, dafür brauche ich nicht zwingend die Hände... man kann sie aber einsetzen wenn man das Gefühl hat es ist nötig, oder Patienten es auch wünschen.
und wir reden nicht vom xten sonderfall. den gibts immer 5 mal im Jahr. Bei allen anderen läuft das.
wer sagt denn, dass du in ein Fitnesstudio musst... da bist du jeztzt in deiner individualtherapie herauszufinden worauf Patienten gut anspringen... der eine mag Balanceübungen der andere geht spazieren. Integrier es in den Alltag, stell Funktionsverbesserung in den Vordergrund und erklär das faktenbasiert, warum es nötig ist. Ich denke, wenn du wirklich einen Bedarf hättest, würdest du wahrsxheinlich sogar ins Fitnesstudio gehen. Du gehst ja auch einkaufen, oder wäschst Wäsche... Hab ich persönlich nicht so viel Spass dran.
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FoetorExOre schrieb:
@anika666 ich habe "fast nur aktiv
" geschrieben. Das bedeutet nicht dass hier grundsätzlich nur aktiv an dem knie gearbeitet wird, sondern auch andere Trainingsreize gesetzt werden. Bspsw Latzug. Auch Entlastungsmanagement ist dabei ein Thema, dafür brauche ich nicht zwingend die Hände... man kann sie aber einsetzen wenn man das Gefühl hat es ist nötig, oder Patienten es auch wünschen.
und wir reden nicht vom xten sonderfall. den gibts immer 5 mal im Jahr. Bei allen anderen läuft das.
wer sagt denn, dass du in ein Fitnesstudio musst... da bist du jeztzt in deiner individualtherapie herauszufinden worauf Patienten gut anspringen... der eine mag Balanceübungen der andere geht spazieren. Integrier es in den Alltag, stell Funktionsverbesserung in den Vordergrund und erklär das faktenbasiert, warum es nötig ist. Ich denke, wenn du wirklich einen Bedarf hättest, würdest du wahrsxheinlich sogar ins Fitnesstudio gehen. Du gehst ja auch einkaufen, oder wäschst Wäsche... Hab ich persönlich nicht so viel Spass dran.
Sind aber alle auch echte Bewegungslegastheniker und übergewichtig.
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Stefan Preißler schrieb:
@anika666 vor allem deine Aussage zu den KnieTep‘s frisch aus der Reha kann ich bestätigen. Da sind einige kurz vor ner Arthrofibrose!
Sind aber alle auch echte Bewegungslegastheniker und übergewichtig.
Sind alle übergewichtig, kommen alle vom gleichen Operateur. Wieso sammeln die sich so stark bei dir?
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FoetorExOre schrieb:
@Stefan Preißler das würde mich interessieren, ob die PatientInnen dabei immer aus der selben Rehaeinrichtung kommen und ob hier ein stiff knee oder mehr vorliegt und wie hoch der prozentuale Anteil an allen deinen knieteps aus dieser reha ist.
Sind alle übergewichtig, kommen alle vom gleichen Operateur. Wieso sammeln die sich so stark bei dir?
Arthrofibrose (strengere Definition): ca. 2 %
Unter Einbezug von Stiffness-Syndromen insgesamt: ca. 6 %
Bei weiter gefasster Definition inkl. kombinierter Kriterien aus Schmerz, Funktionseinschränkung und eingeschränkter Beweglichkeit: insgesamt unter 10 %
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die verwendeten Kriterien für die Fallklassifikation teilweise optimierungsfähig sind und eine gewisse methodische Heterogenität besteht. Insbesondere die Definition der Endpunkte (Arthrofibrose vs. Stiffness vs. funktionelle Einschränkung) sowie die Schwellenwerte für Bewegungsumfang, Schmerz und Funktion können die Inzidenz deutlich beeinflussen.
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FoetorExOre schrieb:
Aus den vorläufigen internen Daten einer über 3 Jahre laufenden klinischen Kohortenanalyse (3 OperateurInnen) kann ich nur das hier sagen...
Arthrofibrose (strengere Definition): ca. 2 %
Unter Einbezug von Stiffness-Syndromen insgesamt: ca. 6 %
Bei weiter gefasster Definition inkl. kombinierter Kriterien aus Schmerz, Funktionseinschränkung und eingeschränkter Beweglichkeit: insgesamt unter 10 %
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die verwendeten Kriterien für die Fallklassifikation teilweise optimierungsfähig sind und eine gewisse methodische Heterogenität besteht. Insbesondere die Definition der Endpunkte (Arthrofibrose vs. Stiffness vs. funktionelle Einschränkung) sowie die Schwellenwerte für Bewegungsumfang, Schmerz und Funktion können die Inzidenz deutlich beeinflussen.
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anika666 schrieb:
@FoetorExOre Bei mir sind die alle aus verschiedenen Rehas und nur wenige waren/sind übergewichtig. Eine Arthrofibrose ist dabei. Hoch motivierte Patientin, die unter massivem Schmerzmitteleinsatz in die Bewegung gebracht wurde. Momentan läuft die Kortisonbehandlung. Die Diagnose wurde nur auf Eigeninitiative der Patientin gestellt. Ein andere Fall war ein top fitter Karatemeister. Beugung bei 70 Grad nach der Reha. 3 Monate nur Mobilisationen bis zum abwinken. Der hat alles andere natürlich selber gemacht. Wäre aber mit einem anderen Vorgehen in der Reha schneller gegangen, würde ich behaupten. Ich bezog mich übrigens auch nur auf frische Knieteps. Natürlich ist die Aktivität das Ziel, aber zum Teil wird einfach zu früh zu viel belastet und mehr hands on in der Anfangszeit ist definitiv angebracht. Latzug und anderes Oberkörpertraining ist nice to have, bei 20 Minuten KG aber nicht meine Priorität.
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FoetorExOre schrieb:
@anika666 also einzelfälle mit fahrradkette...
Ich arbeite an zwei Standorten in zwei verschiedenen Städten.
Die Situation ist nicht an beiden Standorten die Gleiche. Das Klientel in den Standorten ist grundsätzlich recht unterschiedlich.
Kann was mit den Städten zu tun haben! Die eine Stadt ist groß, laut und hektisch, die andere kleiner und gemütlicher.
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Stefan Preißler schrieb:
@FoetorExOre Warum sammeln die sich bei mir….gute Frage!
Ich arbeite an zwei Standorten in zwei verschiedenen Städten.
Die Situation ist nicht an beiden Standorten die Gleiche. Das Klientel in den Standorten ist grundsätzlich recht unterschiedlich.
Kann was mit den Städten zu tun haben! Die eine Stadt ist groß, laut und hektisch, die andere kleiner und gemütlicher.
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massu schrieb:
@Stefan Preißler und die gemütlichen sammeln sich bei dir zur Arthrofibrose Physio? joy
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Stefan Preißler schrieb:
@massu Nö, sind eher die gestressten in der Großstadt 😬
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Maik1906 schrieb:
Dieser Hand of Quatsch wird nur so gehyped, weil man genau weiß, dass man sowieso zu wenig Therapeuten hat. Und Geld hat man sowieso keins. Kann man bisschen Gruppen,gymnastik und Rehabilitation Sport machen Halleluja
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FoetorExOre schrieb:
@Maik1906 und hands on ist halt für die weniger ausgebildeten bzw alten? ja ne du bist auf dem holzweg.
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Anne Vogt schrieb:
ich wende Tapes auch bei Kindern an. Eine kleine 2 jährige Patientin die eine große Umstellungsostiotomie bekommen sollte, da die Rotation der Beinachsen verdreht waren, habe ich vor der OP 6 Monate vom Fuß bis zur Hüfte "beklebt" . Knochen sollten gebrochen werden usw. Es wurden dann nur noch "kleiner" Korrekturen gemacht. Wow..... und wenn nun der Frieder Bothner ganz brav mainstreemmäßig immer das was in diesen Medien geschrieben wird unterstützt, sehe ich auch das kritisch.
Zielsetzung: Untersuchung der Wirksamkeit und klinischen Relevanz von Kinesio-Taping (KT) bei Erkrankungen des Bewegungsapparates (MSDs) im Verlauf verschiedener Nachuntersuchungen.
Ergebnisse: Insgesamt u. A. Ergebnisse neuer Metaanalysen deuten darauf hin, dass Kinesio-Taping (KT) die Schmerzintensität unmittelbar (Hedges’ g -0,69, 95 %-KI -0,81 bis -0,57) und kurzfristig (Hedges’ g -0,57, 95 %-KI -0,77 bis -0,37) reduzieren und die Funktionsfähigkeit/Beeinträchtigung unmittelbar verbessern kann (Hedges’ g -0,54, 95 %-KI -0,69 bis -0,40).
Diese Effektstärkeschätzungen erreichen möglicherweise die vordefinierte minimal klinisch relevante Differenz von 0,5 SD (mittlere Effektstärke). Kinesio-Taping (KT) zeigt mittelfristig möglicherweise keine oder nur geringe Auswirkungen auf die Schmerzintensität, kurz- und mittelfristig auf Funktion/Beeinträchtigung, Muskelkraft, Bewegungsumfang und krankheitsspezifische Symptome bei allen Nachuntersuchungen.
Bezug auf: 128 systematische Reviews (SRs) (73 veröffentlichte und 55 registrierte, aber noch unveröffentlichte SRs) mit 15.812 Teilnehmenden aus 310 verschiedenen randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) eingeschlossen.
Fakt: nahezu alle mit Tapes in Verbindung gebrachten Bereiche (Sprunggelenk, Knie, Schulter,…) können bei Problemen Veränderungen im sensomotorischen Bereich aufweisen.
Allgemein bekannt ist, dass ein Stimulus der Haut (Input) zu Veränderungen führen kann (Output).
Werden die Aspekte (z.B. Stimulation der Haut, Schmerzreduktion,…) der Neurophysiologie (bestätigt durch zig Studien) berücksichtigt- NEIN
Beispiel: Schmerzen linke Schulter – das Bekleben erfolgt in diesem Bereich- verarbeitet wird dieser Input in der rechten Hemisphäre – Schmerzreduktion links wäre nicht schlecht- nur wie und nu?
Wie aussagekräftig sind dann diese Arbeiten zur klinischen Relevanz ???? Muss man sich schon fragen.
Für die „ja–aber“ Fraktion:
Nicht jede Person braucht einen Stimulus z.B. der Haut
Nicht jede Person braucht ein Tape (egal welches)
Nicht jede Person reagiert gleich auf einen Stimulus
Nicht jede Person reagiert auf eine Tapeanlage
Von einer Person die hinter dem Namen ein B.S.c hat sollte(darf) man doch erwarten, dass solche nicht von der Hand zuweisenden Aspekte herangezogen werden. Würde für mich mehr Sinn machen wie die Behauptung: „…Für die klinische Praxis bedeutet dies, dass von den Kinesiotapes Abstand genommen werden sollte…“. Die lässt sich leicht mit Fakten widerlegen.
So und jetzt Feuer frei!
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„Beispiel: Schmerzen linke Schulter – das Bekleben erfolgt in diesem Bereich- verarbeitet wird dieser Input in der rechten Hemisphäre – Schmerzreduktion links wäre nicht schlecht- nur wie und nu?
Wie aussagekräftig sind dann diese Arbeiten zur klinischen Relevanz ???? Muss man sich schon fragen.“
Zur adäquaten Reizsetzung über die Haut zur Schmerzhemmung, oder Überlagerung, kann ein Klebestreifen auf der Haut wohl kaum ausreichen.
Es bedarf schon eines deutlichen nozizeptiven Reizes, um eine zentrale Hemmung zu provozieren.
Um eine Körperregion im Homunculus des Thalamus aufblincken zu lassen, könnte es ausreichend sein.
Macht aber eingentlich wenn, dann nur bei einem chronischen Schmerzgeschehen Sinn, um das Immunsystem auf diese Region aufmerksam zu machen. Nach dem Motto, du hast da noch was abzuarbeiten!
Ich habe K-Tapen nicht gelernt und wende es auch nicht an.
Ich versuche mir solche Themen über Schmerzphysiologie zu erklären.
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Stefan Preißler schrieb:
Hallo Thomas, ich kann deinem Text sehr gut folgen, nur bei einer Sache stehe ich etwas auf dem Schlauch!
„Beispiel: Schmerzen linke Schulter – das Bekleben erfolgt in diesem Bereich- verarbeitet wird dieser Input in der rechten Hemisphäre – Schmerzreduktion links wäre nicht schlecht- nur wie und nu?
Wie aussagekräftig sind dann diese Arbeiten zur klinischen Relevanz ???? Muss man sich schon fragen.“
Zur adäquaten Reizsetzung über die Haut zur Schmerzhemmung, oder Überlagerung, kann ein Klebestreifen auf der Haut wohl kaum ausreichen.
Es bedarf schon eines deutlichen nozizeptiven Reizes, um eine zentrale Hemmung zu provozieren.
Um eine Körperregion im Homunculus des Thalamus aufblincken zu lassen, könnte es ausreichend sein.
Macht aber eingentlich wenn, dann nur bei einem chronischen Schmerzgeschehen Sinn, um das Immunsystem auf diese Region aufmerksam zu machen. Nach dem Motto, du hast da noch was abzuarbeiten!
Ich habe K-Tapen nicht gelernt und wende es auch nicht an.
Ich versuche mir solche Themen über Schmerzphysiologie zu erklären.
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Thomas M. schrieb:
Herangezogen wurde eine Arbeit von Mo et al. 2024 Link
Zielsetzung: Untersuchung der Wirksamkeit und klinischen Relevanz von Kinesio-Taping (KT) bei Erkrankungen des Bewegungsapparates (MSDs) im Verlauf verschiedener Nachuntersuchungen.
Ergebnisse: Insgesamt u. A. Ergebnisse neuer Metaanalysen deuten darauf hin, dass Kinesio-Taping (KT) die Schmerzintensität unmittelbar (Hedges’ g -0,69, 95 %-KI -0,81 bis -0,57) und kurzfristig (Hedges’ g -0,57, 95 %-KI -0,77 bis -0,37) reduzieren und die Funktionsfähigkeit/Beeinträchtigung unmittelbar verbessern kann (Hedges’ g -0,54, 95 %-KI -0,69 bis -0,40).
Diese Effektstärkeschätzungen erreichen möglicherweise die vordefinierte minimal klinisch relevante Differenz von 0,5 SD (mittlere Effektstärke). Kinesio-Taping (KT) zeigt mittelfristig möglicherweise keine oder nur geringe Auswirkungen auf die Schmerzintensität, kurz- und mittelfristig auf Funktion/Beeinträchtigung, Muskelkraft, Bewegungsumfang und krankheitsspezifische Symptome bei allen Nachuntersuchungen.
Bezug auf: 128 systematische Reviews (SRs) (73 veröffentlichte und 55 registrierte, aber noch unveröffentlichte SRs) mit 15.812 Teilnehmenden aus 310 verschiedenen randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) eingeschlossen.
Fakt: nahezu alle mit Tapes in Verbindung gebrachten Bereiche (Sprunggelenk, Knie, Schulter,…) können bei Problemen Veränderungen im sensomotorischen Bereich aufweisen.
Allgemein bekannt ist, dass ein Stimulus der Haut (Input) zu Veränderungen führen kann (Output).
Werden die Aspekte (z.B. Stimulation der Haut, Schmerzreduktion,…) der Neurophysiologie (bestätigt durch zig Studien) berücksichtigt- NEIN
Beispiel: Schmerzen linke Schulter – das Bekleben erfolgt in diesem Bereich- verarbeitet wird dieser Input in der rechten Hemisphäre – Schmerzreduktion links wäre nicht schlecht- nur wie und nu?
Wie aussagekräftig sind dann diese Arbeiten zur klinischen Relevanz ???? Muss man sich schon fragen.
Für die „ja–aber“ Fraktion:
Nicht jede Person braucht einen Stimulus z.B. der Haut
Nicht jede Person braucht ein Tape (egal welches)
Nicht jede Person reagiert gleich auf einen Stimulus
Nicht jede Person reagiert auf eine Tapeanlage
Von einer Person die hinter dem Namen ein B.S.c hat sollte(darf) man doch erwarten, dass solche nicht von der Hand zuweisenden Aspekte herangezogen werden. Würde für mich mehr Sinn machen wie die Behauptung: „…Für die klinische Praxis bedeutet dies, dass von den Kinesiotapes Abstand genommen werden sollte…“. Die lässt sich leicht mit Fakten widerlegen.
So und jetzt Feuer frei!
Da habe ich so meine Zweifel, wenn ich lese, dass die Tape Anlage "mind. eine Woche" hält.
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anika666 schrieb:
Kommt auf den Kleber des Tapes an! Natürlich kann so was auch duschen überstehen. Diabetiker haben Sensoren und Pumpen, die geklebt werden. Die halten in der Regel auch und die Sensoren locker 14 Tage.
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MikeL schrieb:
@Eva Mit einem richtig geklebten und qualitativ hochwertigen Tape kannst Du auch mehrmals nacheinander ins Schwimmbad gehen, ohne dass es sich ablöst. Nur sollte man es nach dem Duschen oder Baden nicht mit dem Fön trocknen, sondern die Feuchtigkeit mit einem Küchenhandtuch rausziehen und den Rest an der Luft trocknen lassen.
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Eva schrieb:
..und nicht vergessen, den Pat. zu erklären, dass sie mit der Tape Anlage auch duschen dürfenwink
Da habe ich so meine Zweifel, wenn ich lese, dass die Tape Anlage "mind. eine Woche" hält.
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