Ambulante Rehabilitation mit 5
Indikationen in Bonn- Alfter
zentral gelegen.
Indikationen Orthopädie,
Neurologie, Kardiologie,
Psychosomatik, Pneumologie
Physiotherapie in Einzel- und auch
Gruppentherapie .
Abwechslungsreicher Arbeitsalltag.
Outdoortherapie, Bewegungsbad,
Aquajogging
Ambulante Rehabilitation und
Heilmittelkunden.
Für jeden Standort gilt:
-Möglichkeit der 4 Tage Woche
- Option des Jobtickets oder
Jobfahrrad
-interne Fortbildungen,
Teammeetings, bezahlte
Dokumentation...
Indikationen in Bonn- Alfter
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Kritikpunkte
Sparlogik ohne Strukturreform
Die Kritik richtet sich nicht nur gegen einzelne Maßnahmen, sondern gegen die Grundlogik der Reform. Es fehlt eine echte Strukturreform. Ohne neue Versorgungsmodelle, mehr Kompetenzen und bessere Steuerung wird das System nicht stabilisiert, sondern nur kurzfristig entlastet. Die Folge könnten längere Wartezeiten und eine schwächere Versorgung sein.
Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die aktuelle Gesetzgebung auf dem ersten Bericht der FinanzKommission Gesundheit fußt. Dieser hatte zur Aufgabe kurz- und mittelfristige Einsparpotentiale zu identifizieren. Gegen Jahresende soll die FinanzKommission einen zweiten Bericht zu strukturellen Veränderungen vorlegen, dem dann strukturverändernde Gesetze folgen sollen. Ein Umstand, der in der allgemeinen Empörung oft ein wenig untergeht.
Der Bund hält sich zurück
Ein zentraler Konflikt ist die Finanzierung der Beiträge für Bürgergeldempfänger. Rund zwölf Milliarden Euro jährlich tragen aktuell die Beitragszahler der GKV. Der Bund beteiligt sich nicht vollständig aus Steuermitteln. Das sorgt für Kritik – auch politisch. Der Vorwurf: Der Bund entzieht sich seiner Verantwortung.
Ein Kompromissvorschlag von Ärztekammer-Präsident Reinhardt sieht eine stufenweise Übernahme vor. Konkret werden zunächst rund drei Milliarden Euro für 2027 diskutiert, mit anschließendem Ausbau. Das könnte den Druck auf Beitragszahler reduzieren, ohne den Bundeshaushalt kurzfristig zu überfordern.
Krankenkassen: Sparen fordern – aber mit Ausnahmen
Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen die meisten Sparvorschläge ausdrücklich und fordern von der Politik, vehement dem Lobbydruck standzuhalten. Ihr Tenor: Alle Akteure müssen ihren Beitrag leisten. In eigener Sache ziehen sie jedoch eine klare Grenze. Die geplante Deckelung von Vorstandsgehältern lehnen sie in ihrer Stellungnahme auf Seite 127 ab. Begründung: Eingriff in die Selbstverwaltung und Nachteile im Wettbewerb um Führungspersonal.
Das wirkt widersprüchlich. Einerseits wird konsequente Ausgabendisziplin gefordert. Andererseits sollen eigene Strukturen und Pfründe ausgenommen bleiben. Gleichzeitig wird die Rückkehr zur Grundlohnsummenbindung für andere Bereiche unterstützt. Manche würden so etwas wohl Doppelmoral nennen.
Die Berufsverbände
Das Lager der Berufsverbände ist „gespalten“: hier der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV), dort die nicht im SHV organisierten Verbände. Letztere nennen sich im Gespräch gerne auch mal die „Freien Verbände“.
Die Stellungnahme des SHVs hat ihre Stärken in der politischen Verdichtung. Die gemeinsame Stellungnahme der sog. „Freien Verbände“ glänzt mehr durch die fachliche und rechtspolitische Durchdringung. Beide Texte widersprechen sich nicht, sondern ergänzen sich funktional. Der SHV liefert die zugängliche Außenbotschaft, die „Freien Verbände“ liefern die belastbarere Tiefenbegründung.
Fazit: Reformdruck hoch, Glaubwürdigkeit unter Druck
Alle Akteure erkennen den finanziellen Druck. Doch die Bewertungen gehen auseinander. Heilmittelerbringer warnen vor Versorgungsrisiken. Die Politik ringt um Zuständigkeiten. Die Krankenkassen fordern Einsparungen – mit Ausnahmen für ihre Vorstandsetagen.
O.G. und Friedrich Merz / physio.de
GKV-SparpaketBerufsverbändeGKV-SpitzenverbandFinanzKommission
Die Dreiteilung aus Inhalten, politischen Aussagen und demnächst Aktionen halte ich für vielversprechend.
Die Branche zieht zunehmend an ein einem Strang und das ist seit 1991 (das erste Jahr meiner Ausbildung) das erste Mal!
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Olaf Seifert schrieb:
Du hast Recht, allerdings haben die Verbände aller Heilmittelerbringer 1996 auch an einem Strang gezogen, übrigens mit großem Erfolg.
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Jens Uhlhorn schrieb:
@Olaf Seifert Das stimmt allerdings, 1996 hatte ich gerade nicht auf dem Schirm.
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ali schrieb:
@Jens Uhlhorn Klär uns nochmal auf, was war 91 & 96?
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Jens Uhlhorn schrieb:
Ergänzen möchte ich noch, dass sich auch außerhalb der Verbände erneut der Widerstand formiert, der dieses Mal nicht bekämpft, sondern unterstützt wird.
Die Dreiteilung aus Inhalten, politischen Aussagen und demnächst Aktionen halte ich für vielversprechend.
Die Branche zieht zunehmend an ein einem Strang und das ist seit 1991 (das erste Jahr meiner Ausbildung) das erste Mal!
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Horatio72 schrieb:
Zum Thema Logik möchte ich gern noch mal das Thema Zuzahlungen einwerfen. Wenn schon alles reformiert wird dann sollen die Kassen gefälligst auch IHRE Arbeit machen. Wenn die ZZ auf 15 Euro steigt stehen mir hier wieder hunderte Debatten ins Haus. Das ist doch eine tolle Möglichkeit endlich mal die Aufgabenbereiche zu definieren! Ich geh sogar so weit, (nur meine Meinung) wenn dieses Eintreiben von Kassengeldern für uns endlich entfällt kann ich auch mit einer Nullnummer bei den Erhöungen leben.
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Unsichtbar schrieb:
Auch unsere eingefahrenen Strukturen werden sich wandeln müssen. Zeitgleich soll bis Sommer die sogenannte Neue Selbstständigkeit* umgesetzt werden. Die dann rechtlich sichere Freie Mitarbeitertätigkeit ist mit dem Wandel der Versorgung ( Einnahmeorientierte Ausgabenpolitik ) eine echte Perspektive.
* Link
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Unsichtbar schrieb:
Ich tippe, dass bei der Familienversicherung das Alter des zu betreuenden Kindes von 7 auf 12 Jahre angehoben wird, wenn der Sparvorschlag nicht sogar ganz wegfällt.
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Unsichtbar schrieb:
Es gibt schon erste Bewegung vor dem Kabinettsbeschluss. Ein neuer Entwurf sähe 16 Mrd. € Einsparungen anstelle 19 Mrd. € vor. Die fehlenden 3 Mrd. € könnte durch den Bund zusätzlich kommen.
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Seelchen schrieb:
Jetzt muss ich mal für die gute alte klassische Massage in die Bresche springen... Massage ist eine tolle Therapie
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Dorsovolar schrieb:
@Seelchen Sehe ich auch so, genauso wie ich Kassenpropaganda hier ungern lese...
Ich denke wir alle sind uns einig dass so ziemlich jeder Patient (und überhaupt alle anderen auch) mehr selbst tun müssen, sei es mehr Bewegung, bessere Ernährung und auch nervliche Stressvermeidung.
Aber deshalb alle hands-on Techniken für Humbug zu halten, halte ich für falsch. Ich bin jetzt seit 17 Jahren fertig mit der PT Ausbildung und mache sehr viel MT Behandlungen und habe in all den Jahren sehr gute Ergebnisse erzielt und vielen Patienten geholfen.
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Stefan Arnold schrieb:
Zu glauben alles nur mit Übungen und Kräftigung und Dehnung hinzubekommen ist meines Erachtens ein Irrglaube.
Ich denke wir alle sind uns einig dass so ziemlich jeder Patient (und überhaupt alle anderen auch) mehr selbst tun müssen, sei es mehr Bewegung, bessere Ernährung und auch nervliche Stressvermeidung.
Aber deshalb alle hands-on Techniken für Humbug zu halten, halte ich für falsch. Ich bin jetzt seit 17 Jahren fertig mit der PT Ausbildung und mache sehr viel MT Behandlungen und habe in all den Jahren sehr gute Ergebnisse erzielt und vielen Patienten geholfen.
Aber körperlich arbeiten ist halt anstrengend. Anleiten sehr viel weniger.
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Sarah Gerbert schrieb:
@Stefan Arnold das sehe ich aus meinem Erfahrungshintergrund heraus ganz genau so.
Aber körperlich arbeiten ist halt anstrengend. Anleiten sehr viel weniger.
Physiotherapeut, der sich
ausschließlich auf aktive
Therapie festlegt, seinem
Auftrag gerecht werden kann,
gute Ergebnisse zu erzielen?
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Physiobalance schrieb:
Ich möchte fragen ob ein
Physiotherapeut, der sich
ausschließlich auf aktive
Therapie festlegt, seinem
Auftrag gerecht werden kann,
gute Ergebnisse zu erzielen?
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Stefan Arnold schrieb:
@Sarah Gerbert ja das ist so, ich bin 40 und meine Hände und Ellbogen haben jetzt schon Verschleißanzeichen. Und doch bin ich gern hands-on ;)
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Judy 035 schrieb:
Leider ist die Tendenz in den Schulen anscheinend hauptsächlich hands-off.
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484 schrieb:
Es sollten endlich sinnlose Therapie aus dem Katalog genommen werden, dass wäre sinnvoll . Alles was passiv ist muss weg, ist doch wissenschaftlich belegt das es nichts bringt . Massagen sind nur für den erst Moment wirksam . Patienten müssen lernen endlich mehr für sich zu tun. Und machmal ist es auch besser etwas früh zur op zu gehen , wenn das Knie eh schon kaputt ist. Das ist meine Meinung.
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JanKar schrieb:
Die Irrenanstalt wandelt gerade in Ihrer Höchstform. 🤡
Bitte wehrt euch!
Sind unsere Interessen vielfach weniger wichtig als die der Psychotherapeuten und der Wal?
Wo bleibt unser Aufschrei??
Wenn ihr keine erneute Anbindung an die Grundlohnsumme wollt, unterstützt die Petition mit eurer Unterschrift:
Link: Link
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asima schrieb:
Und nochmal der Link gegen dieses schreckliche neue Gesetz ab morgen, mit dem die Heilmittelerbringer wieder eine Vergütungsdeckelung durch die Grundlohnsumme minus 1 Prozent minus Kassenverhandlung erhalten sollen! (Zu deutsch:Steigerung knapp über 0 in den nächsten xxx Jahren!)
Bitte wehrt euch!
Sind unsere Interessen vielfach weniger wichtig als die der Psychotherapeuten und der Wal?
Wo bleibt unser Aufschrei??
Wenn ihr keine erneute Anbindung an die Grundlohnsumme wollt, unterstützt die Petition mit eurer Unterschrift:
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GüSta schrieb:
Da es aktuell 93 gesetzliche KVen in Deutschland gibt, würden mit deren Wegfall sicherlich über 13 Milliarden an Verwaltungskosten eingespart werden können; die Abrechnungsstellen sollten in unserem Interesse dabei aber schon erhalten bleiben. wink
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Ponymaus schrieb:
Gibt es eigentlich Rechnungen dazu, wieviel Geld eingespart würde, wenn es 95 Krankenkassen weniger gäbe?
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