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Zum Tag der Rückengesundheit
Nationale Versorgungsleitlinie : Was hilft bei unspezifischen Rückenschmerzen?
Die aktualisierte Nationale Versorgungsleitlinie zum unspezifischen Rückenschmerz gibt Orientierungshilfen.
15.03.2017 • 0 Kommentare

Rückenschmerzen sind der häufigste Grund für Krankschreibungen. Rund 85 Prozent der Bevölkerung klagen einmal in ihrem Leben über Kreuzschmerzen. Doch nicht immer ist ein aufwendiges diagnostisches, bildgebendes Verfahren sinnvoll. Ein Expertengremium aus 28 Fachgesellschaften und Organisationen veröffentlichte nun die neuesten Erkenntnisse für die Behandlung nicht-spezifischer Kreuzschmerzen. Was wirklich hilft ist in der aktualisierten Nationalen VersorgungsLeitlinie zum unspezifischen Rückenschmerz zusammengefasst.

Insgesamt handelt es sich um 90 Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Prävention. Hier ein Überblick über die wichtigsten Punkte:

Bildgebende Diagnostik erst nach vier bis sechs Wochen
Die Anamnese und körperliche Untersuchung soll gefährliche Ursachen ausschließen. Erst wenn nach vier bis sechs Wochen keine Besserung eintritt, ist der Einsatz von bildgebender Diagnostik zu prüfen.

Die Psyche und das soziale Umfeld des Patienten in der Erstanamnese aufnehmen
Belastungen im persönlichen Umfeld des Patienten, Schwierigkeiten mit der Familie oder dem Arbeitsplatz sind in die Behandlung mit einzubeziehen, um eine Chronifizierung der Schmerzsymptomatik zu vermeiden.

Bewegung
Bettruhe ist zu vermeiden-besser den Patienten zu körperlicher Aktivität ermutigen.

Schmerzmittel
Schmerzmittel unterstützen die Genesung. Wichtig: Geringe Dosis und kurzer Zeitraum. Empfohlen sind Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR). Die Anwendung von Paracetamol, zentralen Muskelrelaxanzien sowie Antidepressiva wird eingeschränkt.

Therapien
Grob vereinfacht: Alles was die Passivität fördert, ist nicht geeignet, alles was die Aktivität unterstützt, ist förderlich. Bei erhöhtem Chronifizierungsrisiko kann das Entspannungsverfahren "Progressive Muskelrelaxation" angewendet werden. Auch Manuelle Therapie kann hilfreich sein. Massage soll nicht bei akuten nicht-spezifischen Kreuzschmerzen durchgeführt werden. Bei subakuten und chronischen Schmerzen schon, jedoch in Kombination mit aktivierenden Maßnahmen. Abgeraten wird von Kinesio-Taping, Interferenzstrom, Kurzwellendiathermie, Magnetfeldtherapie, TENS, Ultraschall und Kälteanwendungen. Wärme hilft in Kombination mit Bewegung.

Chronische Schmerzen
Wenn Kreuzschmerzen drohen chronisch zu werden, empfiehlt die Leitlinie ein frühzeitiges multidisziplinäres Assessment. Halten die Schmerzen länger als sechs Wochen an, wird eine multimodale Therapie angestrebt, die Schmerz, Psycho-und Bewegungstherapien verbindet.

Entlassbericht
Nach dem multimodalen Programm soll ein Entlassbericht konkrete Nachsorgeempfehlungen geben.

Die Entwicklung der Leitlinie steht unter der Trägerschaft der Bundesärztekammer(BÄK), Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Die Durchführung und Koordination erfolgte durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ).

Die komplette nationale Leitlinie diesbezüglich finden Sie hier.

Daniela Driefert / physio.de

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