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Pressekonferenz des VPTs
Ausbildungsreform jetzt!
Die Politik hat ein Problem und die Therapeuten die Lösung, wenn ….
14.01.2026 • 15 Kommentare
S. Gabriel | M. Pintarelli-Rauschenbach | Prof. Dr. habil. S. Saal (Professorin für Physiotherapie)
Foto: VPT • Lizenz: CC-BY •
Das Problem
Gesundheitspolitiker in der Republik sind nicht zu beneiden. Überall fehlt das Geld und man steht vor dem gesellschaftspolitischen Sprengsatz eines „doppelten Demographieproblems“.
Unter dem „doppelten Demographieproblem“ verstehen Fachleute die Tatsache, dass in Zukunft immer mehr alte (und damit kranke) Menschen auf immer weniger berufstätige Ärzte/Therapeuten treffen werden. Schon fordern die ersten Kommentatoren des Handelsblattes den Rücktritt von Gesundheitsministerin Warken.

Die Lösung
Die Lösung besteht aus Sicht des Verbandes für Physiotherapie – Vereinigung für die physiotherapeutischen Berufe (VPT) in der stärkeren Einbindung der Therapeuten in das angestrebte Primärversorgungssystem – im Idealfall in Form des Direktzuganges (DA für engl. Direct Access) bei muskuloskelletalen Erkrankungen.

Denn wie Frau Prof. Dr. Susanne Saal von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena in einem kurzen, aber eindrucksvollen Vortrag darlegte, gewährleistet der DA gleiche Versorgungsqualität bei niedrigeren Kosten – nachgewiesen alles mit Studien aus Norwegen, Großbritannien und den USA auf höchstem wissenschaftlichem Niveau.

Ärzteschaft
Oft wird in Therapeutenkreisen den Ärzten die Hauptschuld für die (bisherige) Verhinderung des DA zugeschoben. Dies mag in der Vergangenheit durchaus auch der Fall gewesen sein. Heutzutage stellen die Ärzte – lt. Steffen Gabriel, dem stellv. Geschäftsführer des VPTs – aber lediglich nur noch zwei Fragen:
  1. Können die das?
  2. Nehmen die uns was weg?
Ad 1) Laut VPT ist in der Therapeutenschaft genug Kompetenz für den Direktzugang (evtl. nach einer kleinen Nachqualifikation bzgl. Ausschlussdiagnostik für Red Flags) vorhanden;
Ad 2) Heute muss sich kein Arzt mehr sorgen, zu wenig Patienten zu haben (siehe oben unter Doppeltes Demographieproblem)

Und Prof. Dr. Saal ergänzte noch: „Je höher der Handlungsdruck, desto offener sind meiner Erfahrung nach Ärzte für wissenschaftlich gut belegte Lösungswege.“

Woran hakt’s?
Es hakt an dem politischen Rohrkrepierer „Neufassung des veralteten Berufsgesetzes für Physiotherapeuten“.

Hier ein kurzer Abriss der unsäglichen Geschichte:
  • • 1994: Verabschiedung des letzten Berufsgesetzes
    • 2019: Jens Spahn stellt auf den TherapieGipfel neues Berufsgesetz für 2021 in Aussicht
    • 2022: Karl Lauterbach verspricht in einer denkwürdigen Rede ein neues Berufsgesetz für das kommende Jahr; löst sein Versprechen aber nie ein (was er respektive die Ampel politisch "nicht überlebt" haben.)
    • 2024: Ein Vorversion eines unfertigen Referentenentwurfes wird durchgestochen
    • 2025: Ministerin Warken bekundet den Willen das Thema nun aufzugreifen und weiter zu bearbeiten
=> Seit 7 Jahren werden also die Therapeuten nun hingehalten, ohne dass an dem veralteten Berufsgesetz etwas geändert wird.

Weshalb ist die Neufassung des Berufsgesetzes so essenziel?
Ganz einfach. Um den Therapeuten-Lösungsweg zu gehen, braucht es etwas "bessere" und "etwas" mehr Therapeuten als zurzeit. Es ist also eine Frage von Quantität und Qualität.

  • Quantität

  • Physiotherapie ist spitze! Zumindest, was den Fachkräftemangel angeht. Laut jüngsten Berechnungen fehlen ca. 12.000 Therapeuten, jetzt schon. Zum Leidwesen der Patienten und verbliebenen Therapeuten, die nicht wissen wie viel sie noch arbeiten sollen.

    Um aber mehr Therapeuten zu bekommen, muss der Beruf attraktiver werden. Zugegeben in Sachen Entlohnung hat sich in den letzten Jahren schon etwas getan. Was in Sachen Attraktivität aber noch fehlt sind:

    • • Aufstiegschancen in der Profession: Daher braucht's die Möglichkeit der Akademisierung.
      • Erweiterte Kompetenzen: Die Blankoverordnung sei bereits ein Schritt in die richtige Richtung, so der VPT. Zweckmäßig wären aber noch bezahlte Konsile oder die Verordnung von bestimmten Hilfsmitteln (analog zur Pflege) oder bestimmter Untersuchungen.
      • Ausbildungsvergütung für Studenten & Berufsfachschüler: Denn bei der Frage ‚Welche Ausbildung fang ich denn an?‘ konkurrieren die Therapeuten u.a. mit der Pflege. Und dort erhalt ich während der Ausbildung schon ca. 1.500 Euro. Ne Menge „Holz“ für einen jungen Menschen.

    Qualität
    Ein Unding in der Physiotherapie ist das Zertifikatsunwesen. Stand heute darf ein fertig ausgebildeter Therapeut lediglich ca. 50 Prozent der Patienten in der ambulanten Praxis behandeln; für den Rest fehlt ihm dies oder jenes Zertifikat.

Konzept einer Reform des Berufsgesetzes
Auch die nötige Vorarbeit für ein neues Berufsgesetz wurde bereits geleistet. So hat der VPT im Herbst 2023 bereits zusammen mit dem IFK ein vollständiges Konzept zur Neugestaltung der physiotherapeutischen Ausbildung vorgelegt. Herzstücke dieses Konzeptes waren u.a.:

  • • Eröffnung zwei gleichberechtigter Wege zur Erlangung der Patienten-Behandlungs-Berechtigung: fachschulisch oder hochschulisch (Stichwort: Akademisierung)
    • Ausbildungsvergütung für beide Wege
    • Modularer Aufbau mit „Durchstiegsmöglichkeiten“ von ganz unten nach ganz oben; vom Masseur/med. Bademeister über Physiotherapeut und Bachelor of Sciences bis hin zum Master.
    • Zertifikate werden teilweise in die Ausbildung integriert.
    • kompetenzorientierte Ausbildung inkl. Erlernen der Red Flags hinsichtlich des DA
=> Weitere Informationen zum Vorschlag des IFKs/VPTs finden sie hier.

Dem VPT reicht’s jetzt
So langsam schwillt dem VPT der Kamm. Daher lud er einschlägige Medienvertreter letzte Woche ins Haus der Physiotherapie nach Berlin. Er machte seinem Ärger Luft, stellte das gemeinsame Ausbildungsreformkonzept noch einmal vor und diskutierte dies anschließend ausgiebig mit allen Anwesenden.

Ferner trifft es sich gut, dass die Vorsitzende des VPTs und seit neuesten auch Vorsitzende des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände Frau Pintarelli-Rauschenbach in dieser Funktion nächste Woche einen offiziellen Termin bei Frau Becker hat, der neuen zuständigen Ministerialdirigentin im Gesundheitsministerium. Gefragt in welcher Stimmungslage sie dorthin gehe, schaut die ehem. Profi-Eiskunstläuferin der DDR dem Autor dieser Zeilen entschlossen ins Gesicht und antwortet: „Wir sind genervt, aber noch nicht müde!“

Friedrich Merz / physio.de

PS: Passend dazu lesen Sie ein Interview mit Dr. Till Werkmeister, Vorstandsvorsitzender – Verband gemeinnütziger Bildungseinrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen (GeBEGS), erscheinen bei in|pact media.

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VPTPressekonferenzAusbildungBerufsgesetzDirektzugangBMGWarken


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Stefan Arnold
Vor 2 Wochen
Wir verschieben die TI immer weiter nach hinten und fordern gleichzeitig einen Direktzugang. Das passt doch nicht zusammen. Für einen Direktzugang brauch man eine anständige Software und Vernetzung sonst wird das doch alles Murks.

Ich seh da leider keine schnelle oder unkomplizierte handlebare Lösung.
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• Olav
Wir verschieben die TI immer weiter nach hinten und fordern gleichzeitig einen Direktzugang. Das passt doch nicht zusammen. Für einen Direktzugang brauch man eine anständige Software und Vernetzung sonst wird das doch alles Murks. Ich seh da leider keine schnelle oder unkomplizierte handlebare Lösung.
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Schippi
Vor 2 Wochen
Für den Direktzugang braucht man keine Software sondern Hardware inform von Personal,was nützt es wenn der mögliche Patient vor der Tür steht und kann nicht diagnostiziert bzw behandelt werden, da nützt einem ne topdigitalisierung/KI auch nichts
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Für den Direktzugang braucht man keine Software sondern Hardware inform von Personal,was nützt es wenn der mögliche Patient vor der Tür steht und kann nicht diagnostiziert bzw behandelt werden, da nützt einem ne topdigitalisierung/KI auch nichts
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Schippi schrieb:

Für den Direktzugang braucht man keine Software sondern Hardware inform von Personal,was nützt es wenn der mögliche Patient vor der Tür steht und kann nicht diagnostiziert bzw behandelt werden, da nützt einem ne topdigitalisierung/KI auch nichts

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Stefan Arnold
Vor 2 Wochen
Bei der Abrechnung die da eher eine Herausforderung ist sehe ich da aber erhebliche Hilfe durch eine brauchbare Digitalisierung.

Den einen in der Praxis der da Diagnosen aus dem Ärmel schüttelt findet man schon. Das drum herum wäre das komplizierte in meinen Augen.
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Bei der Abrechnung die da eher eine Herausforderung ist sehe ich da aber erhebliche Hilfe durch eine brauchbare Digitalisierung. Den einen in der Praxis der da Diagnosen aus dem Ärmel schüttelt findet man schon. Das drum herum wäre das komplizierte in meinen Augen.
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Stefan Arnold schrieb:

Bei der Abrechnung die da eher eine Herausforderung ist sehe ich da aber erhebliche Hilfe durch eine brauchbare Digitalisierung.

Den einen in der Praxis der da Diagnosen aus dem Ärmel schüttelt findet man schon. Das drum herum wäre das komplizierte in meinen Augen.

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Stefan Arnold schrieb:

Wir verschieben die TI immer weiter nach hinten und fordern gleichzeitig einen Direktzugang. Das passt doch nicht zusammen. Für einen Direktzugang brauch man eine anständige Software und Vernetzung sonst wird das doch alles Murks.

Ich seh da leider keine schnelle oder unkomplizierte handlebare Lösung.

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Lucky2004
Vor 2 Wochen
Mit dem Direktzugang wird doch alles noch unattraktiver. Wir können regresspflichtig werden und es wird noch mehr Bürokratie geben.

Unser Beruf ist doch heute schon unattraktiv wegen der Bürokratie, den Kürzungen von den Kassen und der Fließbandarbeit. Vom Gehalt wollen wir mal garnicht reden. Das rettet auch kein Direktzugang.
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Mit dem Direktzugang wird doch alles noch unattraktiver. Wir können regresspflichtig werden und es wird noch mehr Bürokratie geben. Unser Beruf ist doch heute schon unattraktiv wegen der Bürokratie, den Kürzungen von den Kassen und der Fließbandarbeit. Vom Gehalt wollen wir mal garnicht reden. Das rettet auch kein Direktzugang.
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Halbtitan
Vor 2 Wochen
Wenn ich durch den Dierktzugang über sinnvolle Therapieprogramme entscheiden kann, dann ist mir das die Extra-Bürokratie wert.
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Wenn ich durch den Dierktzugang über sinnvolle Therapieprogramme entscheiden kann, dann ist mir das die Extra-Bürokratie wert.
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Halbtitan schrieb:

Wenn ich durch den Dierktzugang über sinnvolle Therapieprogramme entscheiden kann, dann ist mir das die Extra-Bürokratie wert.

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PT-Nik
Vor 2 Wochen
Stress? Stress macht man sich nur selber oder schlechte Führung.
Fließband - Ja stimme ich zu, aber auch da gibt es mehr als nur eine Lösung, WENN man denn will.
Gehalt kenne ich von ausbeuterischen 14€ bis hin zu 35€ die Stunde. Bei Praxen mit Kassenzulassung. Denke für den Großteil sollten 20€ die Stunde bezahlbar sein.
Das ist kein Managergehalt, aber wenig ist was anderes.
Bürokratie ja, könnte weniger sein. Aber so viel ist es jetzt auch nicht, da haben andere Berufsgruppen mehr zu tun.

Alles in allem würde ich sagen es gibt noch gut was zu tun (vieles Deutschland typisch verschlafen), aber so mies ist es dann auch nicht.
Man muss nur wollen...

Der Direktzugang ist da neben einer neuen Leistungsbeschreibung/Akademisierung einer von vielen wichtigen Schritten
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Stress? Stress macht man sich nur selber oder schlechte Führung. Fließband - Ja stimme ich zu, aber auch da gibt es mehr als nur eine Lösung, WENN man denn will. Gehalt kenne ich von ausbeuterischen 14€ bis hin zu 35€ die Stunde. Bei Praxen mit Kassenzulassung. Denke für den Großteil sollten 20€ die Stunde bezahlbar sein. Das ist kein Managergehalt, aber wenig ist was anderes. Bürokratie ja, könnte weniger sein. Aber so viel ist es jetzt auch nicht, da haben andere Berufsgruppen mehr zu tun. Alles in allem würde ich sagen es gibt noch gut was zu tun (vieles Deutschland typisch verschlafen), aber so mies ist es dann auch nicht. Man muss nur wollen... Der Direktzugang ist da neben einer neuen Leistungsbeschreibung/Akademisierung einer von vielen wichtigen Schritten
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PT-Nik schrieb:

Stress? Stress macht man sich nur selber oder schlechte Führung.
Fließband - Ja stimme ich zu, aber auch da gibt es mehr als nur eine Lösung, WENN man denn will.
Gehalt kenne ich von ausbeuterischen 14€ bis hin zu 35€ die Stunde. Bei Praxen mit Kassenzulassung. Denke für den Großteil sollten 20€ die Stunde bezahlbar sein.
Das ist kein Managergehalt, aber wenig ist was anderes.
Bürokratie ja, könnte weniger sein. Aber so viel ist es jetzt auch nicht, da haben andere Berufsgruppen mehr zu tun.

Alles in allem würde ich sagen es gibt noch gut was zu tun (vieles Deutschland typisch verschlafen), aber so mies ist es dann auch nicht.
Man muss nur wollen...

Der Direktzugang ist da neben einer neuen Leistungsbeschreibung/Akademisierung einer von vielen wichtigen Schritten

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anika666
Vor 2 Wochen
Ich finde es gut, dass der VPT solche Forderungen stellt und auf den Putz haut! Mit diesem
ewigen Mimimi kommt man nicht weiter. Schon allein, dass die Blankoverordnungen nicht ausgeweitet werden bisher, ist ein Unding. Ich seh das wie PT-Nik.
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Ich finde es gut, dass der VPT solche Forderungen stellt und auf den Putz haut! Mit diesem ewigen Mimimi kommt man nicht weiter. Schon allein, dass die Blankoverordnungen nicht ausgeweitet werden bisher, ist ein Unding. Ich seh das wie PT-Nik.
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anika666 schrieb:

Ich finde es gut, dass der VPT solche Forderungen stellt und auf den Putz haut! Mit diesem
ewigen Mimimi kommt man nicht weiter. Schon allein, dass die Blankoverordnungen nicht ausgeweitet werden bisher, ist ein Unding. Ich seh das wie PT-Nik.

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Horatio72
Vor 2 Wochen
@PT-Nik Ich finde es immer etwas dubios wenn ich den Beiträgen einfach nur der Stundenlohn genannt wird. Mir fehlt da immer der direkte Zusammenhang zur Taktung. Dann passiert genau das was hier seit Jahren im 2 Monatsrythmus passiert. Jemand liest die höheren Zahlen und fängt ne Diskussion an das er hier nur xy verdient. Das er dabei aber im 30 Minuten Rythmus arbeitet wird meist unterschlagen. Wenn es nach mir ginge müssten 2 Sachen geändert werden: Zuzahlung weg und eine FESTE TAKTUNG Bindend. Nicht dieser 15-25 Minuten Mist. Ich versteh einfach nicht warum das bis jetzt noch nicht geändert wurde. Das kann doch nicht zu schwer sein!!
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[mention]PT-Nik[/mention] Ich finde es immer etwas dubios wenn ich den Beiträgen einfach nur der Stundenlohn genannt wird. Mir fehlt da immer der direkte Zusammenhang zur Taktung. Dann passiert genau das was hier seit Jahren im 2 Monatsrythmus passiert. Jemand liest die höheren Zahlen und fängt ne Diskussion an das er hier nur xy verdient. Das er dabei aber im 30 Minuten Rythmus arbeitet wird meist unterschlagen. Wenn es nach mir ginge müssten 2 Sachen geändert werden: Zuzahlung weg und eine FESTE TAKTUNG Bindend. Nicht dieser 15-25 Minuten Mist. Ich versteh einfach nicht warum das bis jetzt noch nicht geändert wurde. Das kann doch nicht zu schwer sein!!
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Horatio72 schrieb:

@PT-Nik Ich finde es immer etwas dubios wenn ich den Beiträgen einfach nur der Stundenlohn genannt wird. Mir fehlt da immer der direkte Zusammenhang zur Taktung. Dann passiert genau das was hier seit Jahren im 2 Monatsrythmus passiert. Jemand liest die höheren Zahlen und fängt ne Diskussion an das er hier nur xy verdient. Das er dabei aber im 30 Minuten Rythmus arbeitet wird meist unterschlagen. Wenn es nach mir ginge müssten 2 Sachen geändert werden: Zuzahlung weg und eine FESTE TAKTUNG Bindend. Nicht dieser 15-25 Minuten Mist. Ich versteh einfach nicht warum das bis jetzt noch nicht geändert wurde. Das kann doch nicht zu schwer sein!!

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Blumenkind
Vor 2 Wochen
Weder der Direktzugang noch eine Vollakademisierung haben m.E. derzeit nicht den Hauch einer Chance, bei der Politik, zeitnah umgesetzt zu werden. Warum beharrt man weiter auf solchen Forderungen mit nahezu Null Aussicht auf Erfolg? Warum wird nicht der Ausweitung der Blankoverordnung absolut höchste Priorität eingeräumt? Warum sorgt man nicht endlich für eine evidenzbasierte Therapie, welche überhaupt die Grundvoraussetzung für eine Vollakademisierung wäre? Wieso werden seitens der Berufsverbände nicht die Voraussetzungen für eine Neuordnung der Ausbildungsinhalte geschaffen, was auch ohne eine bislang unfähige Gesundheitsministerin möglich wäre? Warum plädiert man nicht mit aller Deutlichkeit dafür, das Wirrwarr in den Bundesländern hinsichtlich einer einheitlichen Ausbildungsgebühr endlich zu beenden?
Fragen über Fragen, deren Beantwortung mich wirklich interessieren würden, sofern sich einer der Berufsverbände dazu berufen fühlen würde.
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• Kevin Rein
Weder der Direktzugang noch eine Vollakademisierung haben m.E. derzeit nicht den Hauch einer Chance, bei der Politik, zeitnah umgesetzt zu werden. Warum beharrt man weiter auf solchen Forderungen mit nahezu Null Aussicht auf Erfolg? Warum wird nicht der Ausweitung der Blankoverordnung absolut höchste Priorität eingeräumt? Warum sorgt man nicht endlich für eine evidenzbasierte Therapie, welche überhaupt die Grundvoraussetzung für eine Vollakademisierung wäre? Wieso werden seitens der Berufsverbände nicht die Voraussetzungen für eine Neuordnung der Ausbildungsinhalte geschaffen, was auch ohne eine bislang unfähige Gesundheitsministerin möglich wäre? Warum plädiert man nicht mit aller Deutlichkeit dafür, das Wirrwarr in den Bundesländern hinsichtlich einer einheitlichen Ausbildungsgebühr endlich zu beenden? Fragen über Fragen, deren Beantwortung mich wirklich interessieren würden, sofern sich einer der Berufsverbände dazu berufen fühlen würde.
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Blumenkind schrieb:

Weder der Direktzugang noch eine Vollakademisierung haben m.E. derzeit nicht den Hauch einer Chance, bei der Politik, zeitnah umgesetzt zu werden. Warum beharrt man weiter auf solchen Forderungen mit nahezu Null Aussicht auf Erfolg? Warum wird nicht der Ausweitung der Blankoverordnung absolut höchste Priorität eingeräumt? Warum sorgt man nicht endlich für eine evidenzbasierte Therapie, welche überhaupt die Grundvoraussetzung für eine Vollakademisierung wäre? Wieso werden seitens der Berufsverbände nicht die Voraussetzungen für eine Neuordnung der Ausbildungsinhalte geschaffen, was auch ohne eine bislang unfähige Gesundheitsministerin möglich wäre? Warum plädiert man nicht mit aller Deutlichkeit dafür, das Wirrwarr in den Bundesländern hinsichtlich einer einheitlichen Ausbildungsgebühr endlich zu beenden?
Fragen über Fragen, deren Beantwortung mich wirklich interessieren würden, sofern sich einer der Berufsverbände dazu berufen fühlen würde.

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PT-Nik
Vor 2 Wochen
@Horatio72 Bin ich voll dabei. Aber selbst unter der Berücksichtigung sind 14-35€ zu krass wenn man auf die GKV Vergütung guckt. Höchstgebot vor meiner Selbstständigkeit im 20er waren 25€ im 30er waren es 23€. Entweder kann einer nicht rechnen oder einer verschaukelt mich.

Aber ja, für das Gehalt sind die Einnahmen und die Ausgaben relevant, weniger die Taktung.
Vor allem verstehen viele Patienten dieses Hickhack nicht - die gehen schlussendlich da hin wo sie die 5min mehr bekommen.
Ob das Sinn macht sei dahingestellt.

@Blumenkind Umgesetzt wird da aktuell wahrscheinlich nichts. Aber was willst du machen außer weiter kämpfen?
Nicken und sagen "jo ist super so"?
Weiterkämpfen bis man hat was man verdient - so entstand auch ein Großteil unserer Sozialgesetze über die wir uns so freuen dürfen.
Die hat man uns nicht geschenkt :)
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• anika666
[mention]Horatio72[/mention] Bin ich voll dabei. Aber selbst unter der Berücksichtigung sind 14-35€ zu krass wenn man auf die GKV Vergütung guckt. Höchstgebot vor meiner Selbstständigkeit im 20er waren 25€ im 30er waren es 23€. Entweder kann einer nicht rechnen oder einer verschaukelt mich. Aber ja, für das Gehalt sind die Einnahmen und die Ausgaben relevant, weniger die Taktung. Vor allem verstehen viele Patienten dieses Hickhack nicht - die gehen schlussendlich da hin wo sie die 5min mehr bekommen. Ob das Sinn macht sei dahingestellt. [mention]Blumenkind[/mention] Umgesetzt wird da aktuell wahrscheinlich nichts. Aber was willst du machen außer weiter kämpfen? Nicken und sagen "jo ist super so"? Weiterkämpfen bis man hat was man verdient - so entstand auch ein Großteil unserer Sozialgesetze über die wir uns so freuen dürfen. Die hat man uns nicht geschenkt :)
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PT-Nik schrieb:

@Horatio72 Bin ich voll dabei. Aber selbst unter der Berücksichtigung sind 14-35€ zu krass wenn man auf die GKV Vergütung guckt. Höchstgebot vor meiner Selbstständigkeit im 20er waren 25€ im 30er waren es 23€. Entweder kann einer nicht rechnen oder einer verschaukelt mich.

Aber ja, für das Gehalt sind die Einnahmen und die Ausgaben relevant, weniger die Taktung.
Vor allem verstehen viele Patienten dieses Hickhack nicht - die gehen schlussendlich da hin wo sie die 5min mehr bekommen.
Ob das Sinn macht sei dahingestellt.

@Blumenkind Umgesetzt wird da aktuell wahrscheinlich nichts. Aber was willst du machen außer weiter kämpfen?
Nicken und sagen "jo ist super so"?
Weiterkämpfen bis man hat was man verdient - so entstand auch ein Großteil unserer Sozialgesetze über die wir uns so freuen dürfen.
Die hat man uns nicht geschenkt :)

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Horatio72
Vor 2 Wochen
@PT-Nik War auch nicht gegen dich gemeint. Hat nur grad dazu gepasst. Es würde mich einfach mal interesiieren ob die Verbände mal vorhaben das zu ändern bzw wenn nicht, warum nicht.
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• PT-Nik
[mention]PT-Nik[/mention] War auch nicht gegen dich gemeint. Hat nur grad dazu gepasst. Es würde mich einfach mal interesiieren ob die Verbände mal vorhaben das zu ändern bzw wenn nicht, warum nicht.
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Horatio72 schrieb:

@PT-Nik War auch nicht gegen dich gemeint. Hat nur grad dazu gepasst. Es würde mich einfach mal interesiieren ob die Verbände mal vorhaben das zu ändern bzw wenn nicht, warum nicht.

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PT-Nik
Vor 2 Wochen
@Horatio72 Ach kein Stress, ich denke jeder der Rechnen und denken kann wird sich von so etwas wie Fakten nicht angegriffen fühlen :)

Meiner Meinung nach müsste in der Branche ein "Tariflohn" für die Praxis eingeführt werden. Einfach was mindestens bezahlt werden muss und wer kann/will kann das dann auch.
Geht ja in nahezu jeder anderen Branche auch.
Mir konnte noch keiner der ach so tollen AGs erklären warum manche nur 14-15€ zahlen können.

Wenn man "mehr" Leute versorgen will machen vor allem KGG und Gruppen Sinn, da müsste man aber entsprechend wieder die Leute schulen (auch schon in der Ausbildung).
Auch weg von den widerlich und unsinnig überteuerten KGG Geräten, viele gute Fitness Geräte machen oft das Gleiche und besser für den halben Preis.
Warum kosten drei Teile 20.000€ und mehr.
Und dann hast du einen Latzug der bei 40-50kg aufhört oder eine Beinpresse die mit einer 1:4 Übersetzung nur bis 120kg geht -.-

Es gibt so viele Stellen die ausgebessert werden müssen, aber ist ja alles nichts neues joy
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• Horatio72
[mention]Horatio72[/mention] Ach kein Stress, ich denke jeder der Rechnen und denken kann wird sich von so etwas wie Fakten nicht angegriffen fühlen :) Meiner Meinung nach müsste in der Branche ein "Tariflohn" für die Praxis eingeführt werden. Einfach was mindestens bezahlt werden muss und wer kann/will kann das dann auch. Geht ja in nahezu jeder anderen Branche auch. Mir konnte noch keiner der ach so tollen AGs erklären warum manche nur 14-15€ zahlen können. Wenn man "mehr" Leute versorgen will machen vor allem KGG und Gruppen Sinn, da müsste man aber entsprechend wieder die Leute schulen (auch schon in der Ausbildung). Auch weg von den widerlich und unsinnig überteuerten KGG Geräten, viele gute Fitness Geräte machen oft das Gleiche und besser für den halben Preis. Warum kosten drei Teile 20.000€ und mehr. Und dann hast du einen Latzug der bei 40-50kg aufhört oder eine Beinpresse die mit einer 1:4 Übersetzung nur bis 120kg geht -.- Es gibt so viele Stellen die ausgebessert werden müssen, aber ist ja alles nichts neues [emoji]joy[/emoji]
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PT-Nik schrieb:

@Horatio72 Ach kein Stress, ich denke jeder der Rechnen und denken kann wird sich von so etwas wie Fakten nicht angegriffen fühlen :)

Meiner Meinung nach müsste in der Branche ein "Tariflohn" für die Praxis eingeführt werden. Einfach was mindestens bezahlt werden muss und wer kann/will kann das dann auch.
Geht ja in nahezu jeder anderen Branche auch.
Mir konnte noch keiner der ach so tollen AGs erklären warum manche nur 14-15€ zahlen können.

Wenn man "mehr" Leute versorgen will machen vor allem KGG und Gruppen Sinn, da müsste man aber entsprechend wieder die Leute schulen (auch schon in der Ausbildung).
Auch weg von den widerlich und unsinnig überteuerten KGG Geräten, viele gute Fitness Geräte machen oft das Gleiche und besser für den halben Preis.
Warum kosten drei Teile 20.000€ und mehr.
Und dann hast du einen Latzug der bei 40-50kg aufhört oder eine Beinpresse die mit einer 1:4 Übersetzung nur bis 120kg geht -.-

Es gibt so viele Stellen die ausgebessert werden müssen, aber ist ja alles nichts neues joy

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Horatio72
Vor 2 Wochen
@PT-Nik der Tariflohn muss dann aber zwingend an eine feste Therapiedauer ( 20 min) gekoppelt sein.
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• Unsichtbar
[mention]PT-Nik[/mention] der Tariflohn muss dann aber zwingend an eine feste Therapiedauer ( 20 min) gekoppelt sein.
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Horatio72 schrieb:

@PT-Nik der Tariflohn muss dann aber zwingend an eine feste Therapiedauer ( 20 min) gekoppelt sein.

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PT-Nik
Vor einer Woche
@Horatio72 Ja na sichi. Geld kann ich nicht zaubern - also schon, aber das gibt Stress wenn ich den Drucker so nutze.
Buchgeld uä darf ja nur die kompetente und seriöse Bank * hust hust*
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[mention]Horatio72[/mention] Ja na sichi. Geld kann ich nicht zaubern - also schon, aber das gibt Stress wenn ich den Drucker so nutze. Buchgeld uä darf ja nur die kompetente und seriöse Bank * hust hust*
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PT-Nik schrieb:

@Horatio72 Ja na sichi. Geld kann ich nicht zaubern - also schon, aber das gibt Stress wenn ich den Drucker so nutze.
Buchgeld uä darf ja nur die kompetente und seriöse Bank * hust hust*

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Lucky2004 schrieb:

Mit dem Direktzugang wird doch alles noch unattraktiver. Wir können regresspflichtig werden und es wird noch mehr Bürokratie geben.

Unser Beruf ist doch heute schon unattraktiv wegen der Bürokratie, den Kürzungen von den Kassen und der Fließbandarbeit. Vom Gehalt wollen wir mal garnicht reden. Das rettet auch kein Direktzugang.

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Lucky2004
Vor einer Woche
Ich finde es total unglaublich. Es gibt einige Vorreiter im Bezug auf Direktzugang, die sich augenscheinlich noch überhaupt keinen Kopf gemacht haben, was das für den Berufsstand bedeuten könnte.

Heute schließt der Arzt Kontraindikationen aus. Mit Direktzugang müssen wir das selbst tun, was wir anhand der Red- und Yellow Flags nur begrenzt können, auch wenn das einige Kollegen in ihrer Selbstwahrnehmung gerne anders sehen wollen.
Was wird passieren? Die Berufshaftpflicht wird deutlich anziehen, da das Risiko damit signifikant steigt. Deutlich teurere Berufshaftpflicht bei gleichbleibender Entlohnung durch die KK, ist echt ein erstrebenswertes Ziel.
Des Weiteren wird der Patient sehr unzufrieden sein, wenn wir ihn wegen einer erkannten Red- und/oder Yellow Flag doch zum Arzt schicken, ohne was "getan" zu haben als uns mit ihm zu unterhalten.

Heute ist der Arzt budgetiert, in dem, was er verordnet. Mit dem Direktzugang dürfen wir dann selbst mit den Patienten diskutieren, weshalb wir nicht mehr als x Behandlungen pro Diagnose abgeben können/ dürfen - siehe Holland, dort werden die Kollegen, die für eine Hüft TEP Nachbehandlung aus welchen Gründen auch immer mehr RX Einheiten brauchen als der Durchschnitt auch gefragt, warum. (Und kommt jetzt nicht mit der Plattitüde schlechte oder ungeplante/ ineffiziente RX, es kann auch andere Gründe geben, warum es sich im Einzelfall mal hin zieht.)

Dokumentation: heute muß man dokumentieren, was gemacht wurde. Beim Direktzugang muß man sich wahrscheinlich häufiger und genauer rechtfertigen, warum man was angesetzt und getan hat. - s.o. Regress, wenn man über dem Durchschnitt liegen sollte für die ein oder andere Behandlungsserie.

Heute darf man im Rahmen einer KG Behandlung alle Techniken anwenden, die zur Verbesserung des Problems beitragen. Hier können wir doch sehr frei entscheiden, was wir für indiziert halten.

Ich verstehe den ganzen Heibei um den Direktzugang nicht. Ich sehe nach 22 jähriger Berufserfahrung den Vorteil, den sich einige Heissporne davon versprechen echt nicht.

In den 22 Jahren kam immer mehr Bürokratie und immer mehr Regelwerk dazu. Es wurde immer mehr gekürzt, wenn ein kleines x fehlte, das man vielleicht im Eifer des Gefechtes übersehen hat, oder der Arzt nach x ausgestellten Verordnungen plötzlich nen Zahlendreher fabriziert, den man übersieht......

Ich wäre nach 22 Jahren wieder für die Rückkehr zur Einfachheit, um unseren Berufsstand wieder attraktiver zu gestalten.

Und jetzt bitte keine Plattitüden über Organisation und Management. Ich bin durchaus sehr gut organisiert und habe alles so weit umgestellt, daß der ganze Orga Kram leicht, schnell und nebenher läuft. Ich sehe nur, was in den letzten 22 Jahren so alles an Regeln und Bürokratie dazu kam und frage mich, was mit dem Dirketzugang ansatzweise besser werden soll, geschweige denn attraktiver.

Mit dem Direktzugang schwebt nicht nur das Damoklesschwert der Kürzung bei einem übersehenen Fehler auf der VO über uns, sondern auch noch ein möglicher Regress, sollte sich die ein oder andere RX Serie hin ziehen.

Macht doch erst mal ne Umfrage, ehe ihr immer den Direktzugang fordert, wie viele Physios den Dirtektzugang überhaupt wollen und wie viele sagen, daß damit nur noch mehr die Büchse der Pandora, was höhere Versicherungskosten, mehr bürokratischen Aufwand etc. an geht, geöffnet wird.
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Ich finde es total unglaublich. Es gibt einige Vorreiter im Bezug auf Direktzugang, die sich augenscheinlich noch überhaupt keinen Kopf gemacht haben, was das für den Berufsstand bedeuten könnte. Heute schließt der Arzt Kontraindikationen aus. Mit Direktzugang müssen wir das selbst tun, was wir anhand der Red- und Yellow Flags nur begrenzt können, auch wenn das einige Kollegen in ihrer Selbstwahrnehmung gerne anders sehen wollen. Was wird passieren? Die Berufshaftpflicht wird deutlich anziehen, da das Risiko damit signifikant steigt. Deutlich teurere Berufshaftpflicht bei gleichbleibender Entlohnung durch die KK, ist echt ein erstrebenswertes Ziel. Des Weiteren wird der Patient sehr unzufrieden sein, wenn wir ihn wegen einer erkannten Red- und/oder Yellow Flag doch zum Arzt schicken, ohne was "getan" zu haben als uns mit ihm zu unterhalten. Heute ist der Arzt budgetiert, in dem, was er verordnet. Mit dem Direktzugang dürfen wir dann selbst mit den Patienten diskutieren, weshalb wir nicht mehr als x Behandlungen pro Diagnose abgeben können/ dürfen - siehe Holland, dort werden die Kollegen, die für eine Hüft TEP Nachbehandlung aus welchen Gründen auch immer mehr RX Einheiten brauchen als der Durchschnitt auch gefragt, warum. (Und kommt jetzt nicht mit der Plattitüde schlechte oder ungeplante/ ineffiziente RX, es kann auch andere Gründe geben, warum es sich im Einzelfall mal hin zieht.) Dokumentation: heute muß man dokumentieren, was gemacht wurde. Beim Direktzugang muß man sich wahrscheinlich häufiger und genauer rechtfertigen, warum man was angesetzt und getan hat. - s.o. Regress, wenn man über dem Durchschnitt liegen sollte für die ein oder andere Behandlungsserie. Heute darf man im Rahmen einer KG Behandlung alle Techniken anwenden, die zur Verbesserung des Problems beitragen. Hier können wir doch sehr frei entscheiden, was wir für indiziert halten. Ich verstehe den ganzen Heibei um den Direktzugang nicht. Ich sehe nach 22 jähriger Berufserfahrung den Vorteil, den sich einige Heissporne davon versprechen echt nicht. In den 22 Jahren kam immer mehr Bürokratie und immer mehr Regelwerk dazu. Es wurde immer mehr gekürzt, wenn ein kleines x fehlte, das man vielleicht im Eifer des Gefechtes übersehen hat, oder der Arzt nach x ausgestellten Verordnungen plötzlich nen Zahlendreher fabriziert, den man übersieht...... Ich wäre nach 22 Jahren wieder für die Rückkehr zur Einfachheit, um unseren Berufsstand wieder attraktiver zu gestalten. Und jetzt bitte keine Plattitüden über Organisation und Management. Ich bin durchaus sehr gut organisiert und habe alles so weit umgestellt, daß der ganze Orga Kram leicht, schnell und nebenher läuft. Ich sehe nur, was in den letzten 22 Jahren so alles an Regeln und Bürokratie dazu kam und frage mich, was mit dem Dirketzugang ansatzweise besser werden soll, geschweige denn attraktiver. Mit dem Direktzugang schwebt nicht nur das Damoklesschwert der Kürzung bei einem übersehenen Fehler auf der VO über uns, sondern auch noch ein möglicher Regress, sollte sich die ein oder andere RX Serie hin ziehen. Macht doch erst mal ne Umfrage, ehe ihr immer den Direktzugang fordert, wie viele Physios den Dirtektzugang überhaupt wollen und wie viele sagen, daß damit nur noch mehr die Büchse der Pandora, was höhere Versicherungskosten, mehr bürokratischen Aufwand etc. an geht, geöffnet wird.
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Lucky2004 schrieb:

Ich finde es total unglaublich. Es gibt einige Vorreiter im Bezug auf Direktzugang, die sich augenscheinlich noch überhaupt keinen Kopf gemacht haben, was das für den Berufsstand bedeuten könnte.

Heute schließt der Arzt Kontraindikationen aus. Mit Direktzugang müssen wir das selbst tun, was wir anhand der Red- und Yellow Flags nur begrenzt können, auch wenn das einige Kollegen in ihrer Selbstwahrnehmung gerne anders sehen wollen.
Was wird passieren? Die Berufshaftpflicht wird deutlich anziehen, da das Risiko damit signifikant steigt. Deutlich teurere Berufshaftpflicht bei gleichbleibender Entlohnung durch die KK, ist echt ein erstrebenswertes Ziel.
Des Weiteren wird der Patient sehr unzufrieden sein, wenn wir ihn wegen einer erkannten Red- und/oder Yellow Flag doch zum Arzt schicken, ohne was "getan" zu haben als uns mit ihm zu unterhalten.

Heute ist der Arzt budgetiert, in dem, was er verordnet. Mit dem Direktzugang dürfen wir dann selbst mit den Patienten diskutieren, weshalb wir nicht mehr als x Behandlungen pro Diagnose abgeben können/ dürfen - siehe Holland, dort werden die Kollegen, die für eine Hüft TEP Nachbehandlung aus welchen Gründen auch immer mehr RX Einheiten brauchen als der Durchschnitt auch gefragt, warum. (Und kommt jetzt nicht mit der Plattitüde schlechte oder ungeplante/ ineffiziente RX, es kann auch andere Gründe geben, warum es sich im Einzelfall mal hin zieht.)

Dokumentation: heute muß man dokumentieren, was gemacht wurde. Beim Direktzugang muß man sich wahrscheinlich häufiger und genauer rechtfertigen, warum man was angesetzt und getan hat. - s.o. Regress, wenn man über dem Durchschnitt liegen sollte für die ein oder andere Behandlungsserie.

Heute darf man im Rahmen einer KG Behandlung alle Techniken anwenden, die zur Verbesserung des Problems beitragen. Hier können wir doch sehr frei entscheiden, was wir für indiziert halten.

Ich verstehe den ganzen Heibei um den Direktzugang nicht. Ich sehe nach 22 jähriger Berufserfahrung den Vorteil, den sich einige Heissporne davon versprechen echt nicht.

In den 22 Jahren kam immer mehr Bürokratie und immer mehr Regelwerk dazu. Es wurde immer mehr gekürzt, wenn ein kleines x fehlte, das man vielleicht im Eifer des Gefechtes übersehen hat, oder der Arzt nach x ausgestellten Verordnungen plötzlich nen Zahlendreher fabriziert, den man übersieht......

Ich wäre nach 22 Jahren wieder für die Rückkehr zur Einfachheit, um unseren Berufsstand wieder attraktiver zu gestalten.

Und jetzt bitte keine Plattitüden über Organisation und Management. Ich bin durchaus sehr gut organisiert und habe alles so weit umgestellt, daß der ganze Orga Kram leicht, schnell und nebenher läuft. Ich sehe nur, was in den letzten 22 Jahren so alles an Regeln und Bürokratie dazu kam und frage mich, was mit dem Dirketzugang ansatzweise besser werden soll, geschweige denn attraktiver.

Mit dem Direktzugang schwebt nicht nur das Damoklesschwert der Kürzung bei einem übersehenen Fehler auf der VO über uns, sondern auch noch ein möglicher Regress, sollte sich die ein oder andere RX Serie hin ziehen.

Macht doch erst mal ne Umfrage, ehe ihr immer den Direktzugang fordert, wie viele Physios den Dirtektzugang überhaupt wollen und wie viele sagen, daß damit nur noch mehr die Büchse der Pandora, was höhere Versicherungskosten, mehr bürokratischen Aufwand etc. an geht, geöffnet wird.



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