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Under my Umbrella - Review
Arthrose durch Kreuzbandriss?
Renommierte Physiotherapeuten trugen alle bisherige Erkenntnisse einmal zusammen.
18.11.2021 • 1 Kommentar

In einer besonderen Form der Systematischen Übersichtsarbeit fassen die deutschen Kollegen Frank Diemer, Jochen Zebisch und Tobias Saueressig die Auswirkungen einer vorderen Kreuzbandruptur auf die Arthroserate zusammen. Dabei bringen sie alle bisherigen Erkenntnisse unter einen Schirm.

Methodik
Ein Umbrella-Review ist die systematische Zusammenfassung von bereits bestehenden Übersichtsarbeiten und Metaanalysen. Meist werden dabei gleichzeitig mehrere Fragen zu einem übergeordneten Thema aufgearbeitet. Das Hauptthema dieser Arbeit war, wie stark eine Kreuzbandruptur das Arthroserisiko erhöht. Gleichzeitig betrachteten die Autoren, welchen Faktor die operative oder konservative Versorgung hierbei darstellt.

Hintergrund
In Deutschland reißt, statistisch betrachtet, alle 6,5 Minuten ein Kreuzband. Die Diskussion, "Konservativ oder Operativ?", wird auch heute noch kontrovers geführt. Andere Arbeiten zeigen beispielsweise, dass die funktionellen Ergebnisse und die Rückkehr in Arbeit und Sport bei beiden Versorgungsformen in etwa identisch sind. Vor allem beim Zeitpunkt der Rückkehr in den Sport zeigen sich konservativ Versorgte deutlich früher wieder fit. Somit bleibt die Frage des Nutzens einer Operation, aus funktioneller Sicht unklar. Insbesondere die oft prophezeite Arthrose bei konservativer Versorgung ist eines der Hauptargumente für eine Rekonstruktion.

Ergebnis
PatientInnen haben nach einer vorderen Kreuzbandruptur ein deutlich erhöhtes Risiko auf eine frühzeitige Ausprägung einer Arthrose im betroffenen Kniegelenk. Doch hatten operativ versorgte Personen, entgegen der üblichen Meinung, keine besseren Ergebnisse. Daher sollten andere Faktoren stärker in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden.

Limitation
Aus den 14 identifizierten Reviews konnten letztlich nur zwei in die Arbeit eingeschlossen werden. Dies lag vor allem an der mittelmäßigen Qualität der ausgeschlossenen Publikationen. Bei Betrachtung aller Übersichtsarbeiten ergäbe das Fazit potentiell ein Prä für eine konservative Versorgung. Schließt man nur die Reviews mit höchster Qualität ein, bleibt eine Ausgewogenheit der Resultate zwischen konservativer und operativer Behandlung.

Fazit
Viele PatientInnen haben nach einer Kreuzbandruptur ein erhöhtes Risiko für die vorzeitige Ausprägung einer Arthrose. Diese Problematik lässt sich durch eine Operation nicht beheben. Groß angelegte Arbeiten zur therapeutischen Versorgung zeigen, dass eine „Alarmierende Unterforderung der AthletInnen“, das größte Problem darstelle.

Martin Römhild / physio.de

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hgb
18.11.2021 10:31
Die multifaktorielle Genese von Arthrose macht eine solche Untersuchung und eine daraus folgende Aussage von vornherein unsicher. Denn alle Menschen - eben nicht Patienten - , die nach einem VKR keine oder nur geringe Beschwerden ohne Kontakt ins Heilwesen haben, sind nicht erfasst.
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Die multifaktorielle Genese von Arthrose macht eine solche Untersuchung und eine daraus folgende Aussage von vornherein unsicher. Denn alle Menschen - eben nicht Patienten - , die nach einem VKR keine oder nur geringe Beschwerden ohne Kontakt ins Heilwesen haben, sind nicht erfasst.
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hgb schrieb:

Die multifaktorielle Genese von Arthrose macht eine solche Untersuchung und eine daraus folgende Aussage von vornherein unsicher. Denn alle Menschen - eben nicht Patienten - , die nach einem VKR keine oder nur geringe Beschwerden ohne Kontakt ins Heilwesen haben, sind nicht erfasst.



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