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Sprachauffälligkeiten bei Kindern
Sprachauffälligkeiten bei Jungen deutlich häufiger
Immer mehr ältere Kinder erhalten Sprachtherapie.
19.01.2019 • 3 Kommentare

In einer Logopädie-Praxis trifft man sie an, die sprachauffälligen Kinder, die meist vom Kinderarzt überwiesen werden. Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) hat in einer Auswertung festgestellt, dass im Jahr 2018 rund 30.000 Kinder zum Sprachtherapeuten geschickt wurden, und zwar Jungen fast doppelt so häufig wie Mädchen. Im Alter zwischen vier und sieben Jahren besucht dabei jeder sechste Junge eine Logopädie-Praxis, bei Mädchen ist es nur jedes zehnte.

Allerdings weist Heiderose Potstada vom Serviceteam der KKH in Magdeburg darauf hin: „Nicht jede Auffälligkeit im Sprachverhalten eines Kleinkindes bedeutet gleich, dass eine Therapie notwendig ist.“ Meistens bemerkt der Kinderarzt bei den U-Untersuchungen eine Auffälligkeit. Frühes Handeln sei wichtig, so Potstada. Bei Unsicherheiten sollen sich die Eltern an die Kinderärzte wenden.

Die Versichertendaten der letzten zehn Jahre ergaben noch eine andere Tendenz: Bei immer mehr älteren Kindern in der Altersgruppe von acht bis 15 stieg die Zahl der Betroffenen um gut 30 Prozent an. Dabei gab es bei den Mädchen eine Steigerung um 35 Prozent, bei den Jungs von 30 Prozent. Bei den jüngeren Kindern blieben die Zahlen dagegen gleich.

Schon 2016 wertete die Barmer Ersatzkrankenkasse ihre Zahlen mit ähnlichem Ergebnis aus. „Wir beobachten seit Jahren, dass Sprachstörungen bei Kinder zunehmen“, sagte damals Hermann Josef Kahl vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Er sieht die Ursache in der mangelnden Förderung durch Eltern, die ihren Kindern schon als Säuglingen das Handy als Ruhigstellung in die Hand gäben. Auffällig war auch 2016 schon, dass immer mehr Schulkinder schlechte Sprechkompetenzen mitbrächten.

Zur Früherkennung geben die Kassenexperten der Barmer die Information, dass ein zweijähriges Kind, das weder 50 Wörter beherrscht, noch Zwei-Wort-Kombinationen bilden kann, zu den „Late Talkern“ gehört. Eine Abklärung kann hier nicht schaden, da 16 Prozent die Probleme auch noch im Einschulungsalter haben.

Ul.Ma / physio.de

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LogopädieSpracheKinder


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Susulo
19.01.2019 09:11
Phhhh...könnt ich jetzt nen Roman dazu schreiben.
- was für eine Erkenntnis... Jungs häufiger betroffen als Mädels! Das war auch vor 50 Jahren schon so und eird so bleiben, da können sich die "genders" aufm Kopf stellen. Ist übrigens kulturübergreifend so.

- "bei Unsicherheiten sollen sich die Eltern an den Kinderarzt wenden" Da krieg ich das K**** Vermutlich ist genau das der Grund, weshalb immer mehr ältere Kinder sprachauffällig sind, weil Kinderärzte gefühlt zu 90 % davon ausgehen "das verwächst sich, die Logopädin würde Ihnen nur ne Diagnose aufdrücken, damit sie Geld verdient". Wenn ich nur an die vielen Fälle von Ignoranz denke, denen uch in meiner kleinen Praxis begegnet bin, dann wundert mich gar nichts mehr.

- die Generation smartphone hat sicher ein Kommunikationsproblem, trotzdem hasse ich solche Sätze wie oben "die kids sollen bloß nicht ruhiggestellt werden, dann lernen die auch sprechen". Das gleiche Mantra gabs jahrzehntelang mit dem Fernseher. Das ist doch bullshit: Kinder, die ganz normale sprachliche Voraussetzungen haben, haben immer schon sprechrn gelernt, mit und ohne Kiste. Kinder, die an irgendeiner Stelle ein Problem haben, für die ist dann Fernsehen und ähnliche Medien kontraproduktiv. Das muss man aber rausfinden und da hilft vorlesen allein auch nix. Auch so ein Mantra, das mich verrückt macht.

Nehmen Sprachstörungen zu? Ich denke mal so:
- in manchen Punkten werden Kinder zu viel "genormt" - da fällt auch Sprache und Sprechen mehr ins Gewicht.
- die allgemeine wachsende Unfähigkeit, sich gutauszudrücken, Wortschatz zu erweitern, komplexe Sätze zu bilden ist viiiiiel umfassender als nur der smartphone ko sum. Das beginnt mit unserer unruhigen, mobilen Gesellschaft: ein Baby vor 50 Jahren und all die Jahrhunderte davor ist in einen "Raum" hineingeboren worden mit immer gleichen Strukturen und Bezugspersonen. Die Welt war eng und klein und so konnten sich Wahrnehmungsprozesse/Focussierung optimal entwuckeln. Heute, kaum geboren, sitz du im maxicosi, fluegst nach Mallorca, hörst Radio, gehst in die KiTa usw. Die Welt ist unruhig und komplett reizüberflutet. Die Eltwrn haben darauf wenig Einfluss, sondern wir sind alle Teil der Gesellschaft. Deshalb machen mich so platte Schuldzuweisungen an Eltern maßlos wütend. Eltern brauchen Hilfe, aber keine Moral.

Jetzt hör ich auf. Könnte endlos.... Mein Herz schlägt doch noch fürn Beruf. Verzichte hier mal auf smileys und vertraue meinen sprachluchen Fähigkeiten....
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Phhhh...könnt ich jetzt nen Roman dazu schreiben. - was für eine Erkenntnis... Jungs häufiger betroffen als Mädels! Das war auch vor 50 Jahren schon so und eird so bleiben, da können sich die "genders" aufm Kopf stellen. Ist übrigens kulturübergreifend so. - "bei Unsicherheiten sollen sich die Eltern an den Kinderarzt wenden" Da krieg ich das K**** Vermutlich ist genau [b] das [/b] der Grund, weshalb immer mehr ältere Kinder sprachauffällig sind, weil Kinderärzte gefühlt zu 90 % davon ausgehen "das verwächst sich, die Logopädin würde Ihnen nur ne Diagnose aufdrücken, damit sie Geld verdient". Wenn ich nur an die vielen Fälle von Ignoranz denke, denen uch in meiner kleinen Praxis begegnet bin, dann wundert mich gar nichts mehr. - die Generation smartphone hat sicher ein Kommunikationsproblem, trotzdem [b] hasse [/b] ich solche Sätze wie oben "die kids sollen bloß nicht ruhiggestellt werden, dann lernen die auch sprechen". Das gleiche Mantra gabs jahrzehntelang mit dem Fernseher. Das ist doch bullshit: Kinder, die ganz normale sprachliche Voraussetzungen haben, haben immer schon sprechrn gelernt, mit und ohne Kiste. Kinder, die an irgendeiner Stelle ein Problem haben, für die ist dann Fernsehen und ähnliche Medien kontraproduktiv. Das muss man aber rausfinden und da hilft vorlesen allein auch nix. Auch so ein Mantra, das mich verrückt macht. Nehmen Sprachstörungen zu? Ich denke mal so: - in manchen Punkten werden Kinder zu viel "genormt" - da fällt auch Sprache und Sprechen mehr ins Gewicht. - die allgemeine wachsende Unfähigkeit, sich gutauszudrücken, Wortschatz zu erweitern, komplexe Sätze zu bilden ist viiiiiel umfassender als nur der smartphone ko sum. Das beginnt mit unserer unruhigen, mobilen Gesellschaft: ein Baby vor 50 Jahren und all die Jahrhunderte davor ist in einen "Raum" hineingeboren worden mit immer gleichen Strukturen und Bezugspersonen. Die Welt war eng und klein und so konnten sich Wahrnehmungsprozesse/Focussierung optimal entwuckeln. Heute, kaum geboren, sitz du im maxicosi, fluegst nach Mallorca, hörst Radio, gehst in die KiTa usw. Die Welt ist unruhig und komplett reizüberflutet. Die Eltwrn haben darauf wenig Einfluss, sondern wir sind alle Teil der Gesellschaft. Deshalb machen mich so platte Schuldzuweisungen an Eltern maßlos wütend. Eltern brauchen Hilfe, aber keine Moral. Jetzt hör ich auf. Könnte endlos.... Mein Herz schlägt doch noch fürn Beruf. Verzichte hier mal auf smileys und vertraue meinen sprachluchen Fähigkeiten....
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Susulo schrieb:

Phhhh...könnt ich jetzt nen Roman dazu schreiben.
- was für eine Erkenntnis... Jungs häufiger betroffen als Mädels! Das war auch vor 50 Jahren schon so und eird so bleiben, da können sich die "genders" aufm Kopf stellen. Ist übrigens kulturübergreifend so.

- "bei Unsicherheiten sollen sich die Eltern an den Kinderarzt wenden" Da krieg ich das K**** Vermutlich ist genau das der Grund, weshalb immer mehr ältere Kinder sprachauffällig sind, weil Kinderärzte gefühlt zu 90 % davon ausgehen "das verwächst sich, die Logopädin würde Ihnen nur ne Diagnose aufdrücken, damit sie Geld verdient". Wenn ich nur an die vielen Fälle von Ignoranz denke, denen uch in meiner kleinen Praxis begegnet bin, dann wundert mich gar nichts mehr.

- die Generation smartphone hat sicher ein Kommunikationsproblem, trotzdem hasse ich solche Sätze wie oben "die kids sollen bloß nicht ruhiggestellt werden, dann lernen die auch sprechen". Das gleiche Mantra gabs jahrzehntelang mit dem Fernseher. Das ist doch bullshit: Kinder, die ganz normale sprachliche Voraussetzungen haben, haben immer schon sprechrn gelernt, mit und ohne Kiste. Kinder, die an irgendeiner Stelle ein Problem haben, für die ist dann Fernsehen und ähnliche Medien kontraproduktiv. Das muss man aber rausfinden und da hilft vorlesen allein auch nix. Auch so ein Mantra, das mich verrückt macht.

Nehmen Sprachstörungen zu? Ich denke mal so:
- in manchen Punkten werden Kinder zu viel "genormt" - da fällt auch Sprache und Sprechen mehr ins Gewicht.
- die allgemeine wachsende Unfähigkeit, sich gutauszudrücken, Wortschatz zu erweitern, komplexe Sätze zu bilden ist viiiiiel umfassender als nur der smartphone ko sum. Das beginnt mit unserer unruhigen, mobilen Gesellschaft: ein Baby vor 50 Jahren und all die Jahrhunderte davor ist in einen "Raum" hineingeboren worden mit immer gleichen Strukturen und Bezugspersonen. Die Welt war eng und klein und so konnten sich Wahrnehmungsprozesse/Focussierung optimal entwuckeln. Heute, kaum geboren, sitz du im maxicosi, fluegst nach Mallorca, hörst Radio, gehst in die KiTa usw. Die Welt ist unruhig und komplett reizüberflutet. Die Eltwrn haben darauf wenig Einfluss, sondern wir sind alle Teil der Gesellschaft. Deshalb machen mich so platte Schuldzuweisungen an Eltern maßlos wütend. Eltern brauchen Hilfe, aber keine Moral.

Jetzt hör ich auf. Könnte endlos.... Mein Herz schlägt doch noch fürn Beruf. Verzichte hier mal auf smileys und vertraue meinen sprachluchen Fähigkeiten....

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Susulo
19.01.2019 09:14
Nachtrag: jede Menge Tippfehler...tut mir leid, komme mit diesen Wisch-Teilen nach wie vor nicht gut zurecht. Bearbeiten gelingt mir auf der news-Seite auch nicht, so hoffe ich auf eure sprachluche Kreativität im Korrekturlesen
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Susulo schrieb:

Nachtrag: jede Menge Tippfehler...tut mir leid, komme mit diesen Wisch-Teilen nach wie vor nicht gut zurecht. Bearbeiten gelingt mir auf der news-Seite auch nicht, so hoffe ich auf eure sprachluche Kreativität im Korrekturlesen

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regiologo
19.01.2019 12:08
@Susulo *[like]*



Als männliche "Logopädin" möchte ich neidlos noch dazu anknüpfen, dass die Trägerinnen des 2fach X-Chromosoms da einfach einen Wettbewerbsvorteil (neben dem Lebensalter) haben. So bleibt es auch bei einem Männeranteil von unter 10% in unserem Beruf.



Außerdem ist die Sprechgeschwindigkeit analog zur Industrialisierung so hochgeschraubt worden, dass die Spracherwerbler-Kids ziemlich überfordert sind. Physiologische Schwellwerte sind und bleiben Schwellwerte; werden sie konstant überschritten, dann beginnt das Desaster.

Als Sammler alter Vinyl- und Schellacktondokumenten hört man das und lässt sich somit ganz einfach verifiziert.

Wenn irgendwelche "Experten" immer wieder veröffentlichen, sie könnten sich die Zunahme der Spracherwerbsstörungen nicht erklären, dann den Schein abgeben und sofort das Metiere wechseln!



Schönes Wochenende
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@Susulo *[like]*

Als männliche "Logopädin" möchte ich neidlos noch dazu anknüpfen, dass die Trägerinnen des 2fach X-Chromosoms da einfach einen Wettbewerbsvorteil (neben dem Lebensalter) haben. So bleibt es auch bei einem Männeranteil von unter 10% in unserem Beruf.

Außerdem ist die Sprechgeschwindigkeit analog zur Industrialisierung so hochgeschraubt worden, dass die Spracherwerbler-Kids ziemlich überfordert sind. Physiologische Schwellwerte sind und bleiben Schwellwerte; werden sie konstant überschritten, dann beginnt das Desaster.
Als Sammler alter Vinyl- und Schellacktondokumenten hört man das und lässt sich somit ganz einfach verifiziert.
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Als männliche "Logopädin" möchte ich neidlos noch dazu anknüpfen, dass die Trägerinnen des 2fach X-Chromosoms da einfach einen Wettbewerbsvorteil (neben dem Lebensalter) haben. So bleibt es auch bei einem Männeranteil von unter 10% in unserem Beruf.



Außerdem ist die Sprechgeschwindigkeit analog zur Industrialisierung so hochgeschraubt worden, dass die Spracherwerbler-Kids ziemlich überfordert sind. Physiologische Schwellwerte sind und bleiben Schwellwerte; werden sie konstant überschritten, dann beginnt das Desaster.

Als Sammler alter Vinyl- und Schellacktondokumenten hört man das und lässt sich somit ganz einfach verifiziert.

Wenn irgendwelche "Experten" immer wieder veröffentlichen, sie könnten sich die Zunahme der Spracherwerbsstörungen nicht erklären, dann den Schein abgeben und sofort das Metiere wechseln!



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