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Fibromyalgie: Tai Chi ist besser als Ausdauertraining
Fibromyalgie verbessert sich durch Tai Chi
Asiatische Bewegungskunst ist in einer Studie aus den USA dem moderaten Ausdauertraining leicht überlegen.
Das Fibromyalgiesyndrom ist eine chronische Erkrankung bei der es zu Schmerzen im muskuloskelettalen System, psychischen Auffälligkeiten, Schlafstörungen und verstärkter Müdigkeit kommen kann. Die Krankheitsursache ist weitgehend unbekannt und eine Therapie nur symptomatisch möglich. Meistens werden Medikamente und Physiotherapie eingesetzt, um die Beschwerden zu lindern.
In der aktuellen S3-Leitlinie werden aktivierende Behandlungsverfahren (z.B. Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitstraining) sowie "meditative Bewegungstherapien" zwar empfohlen, der Evidenzgrad der Therapien wird allerdings als sehr gering angesehen.
Eine kürzlich im British Medical Journal veröffentlichte Studie vergleicht nun erstmals die Effekte eines klassischen aeroben Ausdauertrainings mit unterschiedlichen Dosierungen einer Tai Chi-Intervention.
An der Untersuchung nahmen 226 Probanden teil (Durchschnittsalter: 52 Jahre, 92 Prozent weiblich, 61 Prozent weiß). Die Teilnehmer litten seit mindestens drei Monaten an einer gemäß den Diagnosekriterien des American College of Rheumatology bestehenden Fibromyalgie. Es erfolgte eine Einteilung in fünf unterschiedliche Interventionsgruppen.
Gruppe 1: Tai Chi (Yang-Stil), einmal wöchentlich, zwölf Wochen
Gruppe 2: Tai Chi (Yang-Stil), zweimal wöchentlich, zwölf Wochen
Gruppe 3: Tai Chi (Yang-Stil), einmal wöchentlich, 24 Wochen
Gruppe 4: Tai Chi (Yang-Stil), zweimal wöchentlich, 24 Wochen
Gruppe 5: aerobes Ausdauertraining, zweimal wöchentlich, 24 Wochen
Als Messinstrument nutzten die Wissenschaftler den modifizierten Fibromyalgie-Impact-Fragebogen (FIQR).
Insgesamt kam es bei allen Teilnehmern zu einer Verbesserung der Fibromyalgiesymptome. Allerdings konnte gezeigt werden, dass die Probanden aus Gruppe vier (zweimal wöchentlich durchgeführte Tai Chi-Intervention über 24 Wochen) am meisten von der Intervention profitierten. Sie verbesserten sich nicht nur in den Werten des FIQR, sondern hatten auch weniger Angstzustände, bessere Coping-Strategien und litten weniger unter muskuloskelettalen Beschwerden. Die Probanden der Gruppe vier waren außerdem zufriedener mit ihrer Behandlung und weniger depressiv als die Teilnehmer der Vergleichsgruppen. Nach der Einschätzung der federführenden Autorin Chenchen Wang ist eine Tai Chi-Intervention damit dem klassischen Ausdauertraining überlegen.
In der aktuellen S3-Leitlinie werden aktivierende Behandlungsverfahren (z.B. Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitstraining) sowie "meditative Bewegungstherapien" zwar empfohlen, der Evidenzgrad der Therapien wird allerdings als sehr gering angesehen.
Eine kürzlich im British Medical Journal veröffentlichte Studie vergleicht nun erstmals die Effekte eines klassischen aeroben Ausdauertrainings mit unterschiedlichen Dosierungen einer Tai Chi-Intervention.
An der Untersuchung nahmen 226 Probanden teil (Durchschnittsalter: 52 Jahre, 92 Prozent weiblich, 61 Prozent weiß). Die Teilnehmer litten seit mindestens drei Monaten an einer gemäß den Diagnosekriterien des American College of Rheumatology bestehenden Fibromyalgie. Es erfolgte eine Einteilung in fünf unterschiedliche Interventionsgruppen.
Gruppe 1: Tai Chi (Yang-Stil), einmal wöchentlich, zwölf Wochen
Gruppe 2: Tai Chi (Yang-Stil), zweimal wöchentlich, zwölf Wochen
Gruppe 3: Tai Chi (Yang-Stil), einmal wöchentlich, 24 Wochen
Gruppe 4: Tai Chi (Yang-Stil), zweimal wöchentlich, 24 Wochen
Gruppe 5: aerobes Ausdauertraining, zweimal wöchentlich, 24 Wochen
Als Messinstrument nutzten die Wissenschaftler den modifizierten Fibromyalgie-Impact-Fragebogen (FIQR).
Insgesamt kam es bei allen Teilnehmern zu einer Verbesserung der Fibromyalgiesymptome. Allerdings konnte gezeigt werden, dass die Probanden aus Gruppe vier (zweimal wöchentlich durchgeführte Tai Chi-Intervention über 24 Wochen) am meisten von der Intervention profitierten. Sie verbesserten sich nicht nur in den Werten des FIQR, sondern hatten auch weniger Angstzustände, bessere Coping-Strategien und litten weniger unter muskuloskelettalen Beschwerden. Die Probanden der Gruppe vier waren außerdem zufriedener mit ihrer Behandlung und weniger depressiv als die Teilnehmer der Vergleichsgruppen. Nach der Einschätzung der federführenden Autorin Chenchen Wang ist eine Tai Chi-Intervention damit dem klassischen Ausdauertraining überlegen.
Die vollständige Studie finden Sie hier.
Ca.Hei. / physio.de
Tai ChiFibromyalgieAusdauerStudie
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ali schrieb:
@Rotwild: allet nur gekauft incl. Medical Journal...
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Füsi schrieb:
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Norbert Meyer schrieb:
sehe ich auch so , erweitert wird nur die Selbstzahler Bereitschaft
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