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Bandscheibe: Befund und Therapie
Diagnostik und Therapie bei Bandscheibenschäden
Das Fachbuch "Diagnostik und Therapie bei Bandscheibenschäden" gibt evidenzbasierte Informationen zur Herangehensweise an Rückenschmerzen.
02.12.2017 • 7 Kommentare

Das Buch von Doris Brötz und Michael Weller spricht Themen wie das ICF-Schema, die Anatomie des Rückens, die Pathophysiologie eines Bandscheibenschadens und die Nervenregeneration an. Außerdem werden schmerzphysiologische Zusammenhänge wie die Konditionierung und psychosoziale Risikofaktoren nach Wadell dargestellt. Die detaillierte Diagnostik wird in Anamnese, klinische und apparative Untersuchungen sowie den physiotherapeutischen Befund untergliedert. Für die Physiotherapie werden Muskelfunktionstests, Nervendehntests sowie Testbewegungen für LWS, BWS und HWS erklärt.

Ausführlich werden zudem die Therapiemaßnahmen dank evidenzbasierter Informationen kategorisiert. Generell gilt, dass aktive Maßnahmen in Kombination mit passiven deutlich bessere Ergebnisse erzielen als ausschließlich passive.

Eine Operation ist in erster Linie bei hochgradigen Paresen, Blasen- und Mastdarmstörungen sowie anderen neurologischen Defiziten indiziert. Bei therapieresistenten Schmerzen muss penibel nachgeforscht werden, ob bisher Physiotherapie stattfand, bevor eine Operationsempfehlung gegeben werden kann.

Zum Ende des Buches wird das Thema Rehabilitation und Prävention angesprochen sowie deutlich erklärt, wie Rauchen Bandscheibenprobleme prädestiniert.

Weitere Kernaussagen/Klarstellungen im Buch sind:

- Eine Schädigung des Bandscheibengewebes bringt eine Entzündungsreaktion mit sich, welche zu Rückenschmerzen führen kann.
- Der Anulus fibrosus enthält Schmerzrezeptoren und damit können Rückenschmerzen von der Bandscheibe selbst ausgehen.
- Ein Bandscheibenvorfall kann auf eine Nervenwurzel drücken, aber nicht auf den Ischiasnerv.
- 80 - 90% der Bevölkerung westlicher Industrieländern leiden mindestens einmal im Leben an akuten Rückenschmerzen - "Ich hab Rücken" ist also nichts Ungewöhnliches.
- Brötz und Weller weisen den Leser mehrmals auf den Umstand hin, dass die passive impulsartige Manipulation mit hoher Geschwindigkeit eine ausschließlich ärztliche Therapiemethode ist.
- Bettruhe für mehr als 4 Tage ist außerdem unbedingt zu vermeiden.
- Eine kurzfristige Gabe von nichtsteroidalen Antiphlogistika wie Diclofenac wird anfangs empfohlen, um Entzündungsprozesse einzudämmen sowie einer Schmerzchronifizierung vorzubeugen.
- Für eine Verbesserung durch Massagetherapie gibt es kaum Evidenz, die Autoren sehen sie sogar als kontraindiziert an.
- Plötzlich ungewohnte körperliche Belastung ist für die Bandscheibe schädlich, nicht die Belastung an sich.
- Statt Schonung ist es sinnvoll, Ausgleich für einseitige Belastungen zu finden.

Das Buch ist für Therapeuten, die täglich mit Rückenpatienten zu tun haben, sehr zu empfehlen. Es zeigt nicht nur die Hintergründe zu Rückenschmerzen informativ auf, auch die therapeutischen Aspekte werden ausführlich erklärt.

Daniela Pfleger / physio.de



Bibliographie:
Doris Brötz und Michael Weller
Diagnostik und Therapie bei Bandscheibenschäden: Neurologie und Physiotherapie

Thieme; Auflage: 4 (20. September 2017)
59,99 Euro
ISBN-13: 978-3132401884

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BuchBandscheibeNeurologiePhysiotherapie


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sgzd
02.12.2017 07:20
Hat dieses Buch jemand?
Im Artikel stehen erstmal keine neuen Erkenntnisse…

Ein Buch für Therapeuten, und es wird von Massage abgeraten *[zwinker]*
Also ein Buch eher für Massagetherapeuten?

Mich würde interessieren, ob es als Leitfaden für die Praxis taugt.
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Hat dieses Buch jemand? Im Artikel stehen erstmal keine neuen Erkenntnisse… Ein Buch für Therapeuten, und es wird von Massage abgeraten *[zwinker]* Also ein Buch eher für Massagetherapeuten? Mich würde interessieren, ob es als Leitfaden für die Praxis taugt.
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sgzd schrieb:

Hat dieses Buch jemand?
Im Artikel stehen erstmal keine neuen Erkenntnisse…

Ein Buch für Therapeuten, und es wird von Massage abgeraten *[zwinker]*
Also ein Buch eher für Massagetherapeuten?

Mich würde interessieren, ob es als Leitfaden für die Praxis taugt.

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Norbert Meyer
02.12.2017 08:46
Seit Jahrzehnten wird doch immer wieder eine gleiche Diskussion und Reporte geführt, echt langweilig ,solange keine vorhandenen Alternativen akzeptiert werden.Offensichtlich sind die Interessenlagen zu Gegensetztlich.
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Seit Jahrzehnten wird doch immer wieder eine gleiche Diskussion und Reporte geführt, echt langweilig ,solange keine vorhandenen Alternativen akzeptiert werden.Offensichtlich sind die Interessenlagen zu Gegensetztlich.
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Norbert Meyer schrieb:

Seit Jahrzehnten wird doch immer wieder eine gleiche Diskussion und Reporte geführt, echt langweilig ,solange keine vorhandenen Alternativen akzeptiert werden.Offensichtlich sind die Interessenlagen zu Gegensetztlich.

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mbone
02.12.2017 09:48
Die Kernsussagen dieses Buches sollten eigentlich jedem PT nach der Ausbildung geläufig sein.
Wo also ist der Erkenntnisgewinn?
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Die Kernsussagen dieses Buches sollten eigentlich jedem PT nach der Ausbildung geläufig sein. Wo also ist der Erkenntnisgewinn?
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sgzd
02.12.2017 13:45
Da ich mir kürzlich Unterricht in einer Physioschule angeschaut habe, bezweifle ich es dort.
Und da ich das Buch nicht habe, frage ich diejenige die es gelesen haben, ob es ein Gewinn ist!?!
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Da ich mir kürzlich Unterricht in einer Physioschule angeschaut habe, bezweifle ich es dort. Und da ich das Buch nicht habe, frage ich diejenige die es gelesen haben, ob es ein Gewinn ist!?!
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sgzd schrieb:

Da ich mir kürzlich Unterricht in einer Physioschule angeschaut habe, bezweifle ich es dort.
Und da ich das Buch nicht habe, frage ich diejenige die es gelesen haben, ob es ein Gewinn ist!?!

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danie9876
15.12.2017 10:53
Meine Einschätzung ist, nachdem ich das Buch gelesen hatte, dass im Unterricht an Physioschulen, in Fortbildungen und vor allem in der alltäglichen Behandlung mit Patienten (von ärztlicher und therapeutischer Sicht) diese Kernaussagen nicht gegenwärtig sind. Oder zumindest wenn sie bekannt sind, sie nicht umgesetzt werden. Vielleicht ist dieses Buch für Berufseinsteiger interessanter, aber diese (wie schon genannten) langweiligen Reporte bzgl Massage und auch Schmerzentstehung sollten jedem Therapeuten und den Patienten meiner Meinung nach immer wieder bewusst gemacht werden.
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Meine Einschätzung ist, nachdem ich das Buch gelesen hatte, dass im Unterricht an Physioschulen, in Fortbildungen und vor allem in der alltäglichen Behandlung mit Patienten (von ärztlicher und therapeutischer Sicht) diese Kernaussagen nicht gegenwärtig sind. Oder zumindest wenn sie bekannt sind, sie nicht umgesetzt werden. Vielleicht ist dieses Buch für Berufseinsteiger interessanter, aber diese (wie schon genannten) langweiligen Reporte bzgl Massage und auch Schmerzentstehung sollten jedem Therapeuten und den Patienten meiner Meinung nach immer wieder bewusst gemacht werden.
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danie9876 schrieb:

Meine Einschätzung ist, nachdem ich das Buch gelesen hatte, dass im Unterricht an Physioschulen, in Fortbildungen und vor allem in der alltäglichen Behandlung mit Patienten (von ärztlicher und therapeutischer Sicht) diese Kernaussagen nicht gegenwärtig sind. Oder zumindest wenn sie bekannt sind, sie nicht umgesetzt werden. Vielleicht ist dieses Buch für Berufseinsteiger interessanter, aber diese (wie schon genannten) langweiligen Reporte bzgl Massage und auch Schmerzentstehung sollten jedem Therapeuten und den Patienten meiner Meinung nach immer wieder bewusst gemacht werden.

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mbone schrieb:

Die Kernsussagen dieses Buches sollten eigentlich jedem PT nach der Ausbildung geläufig sein.
Wo also ist der Erkenntnisgewinn?

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hgb
02.12.2017 13:05
Das Fachbuch "Diagnostik und Therapie bei Bandscheibenschäden" gibt evidenzbasierte Informationen zur Herangehensweise an Rückenschmerzen.

Diese Überschrift verwirrt, denn das Buch beschäftigt sich mit Bandscheibenschäden, die Rückenschmerze machen können. Allerdings sind unspezifische Rückenschmerzen viel häufiger als BS-Schäden mit und ohne OP-Indikation. Nur so ist der Hinweis zur Massage verständlich.
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Das Fachbuch "Diagnostik und Therapie bei Bandscheibenschäden" gibt evidenzbasierte Informationen zur Herangehensweise an Rückenschmerzen. Diese Überschrift verwirrt, denn das Buch beschäftigt sich mit [b] Bandscheibenschäden, die Rückenschmerze machen können.[b] Allerdings sind [b] [/b]unspezifische Rückenschmerzen viel häufiger als BS-Schäden mit und ohne OP-Indikation. Nur so ist der Hinweis zur Massage verständlich.
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danie9876
15.12.2017 10:59
Die Autoren gehen in diesem Buch davon aus, dass unspezifische Rückenschmerzen in den meisten Fällen in der Bandscheibe ihre Ursache haben.
Wie erwähnt gibt es generell keine klare Evidenz, die den Nutzen von Massagetherapie nachweist, daher die Empfehlung der Autoren.
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Die Autoren gehen in diesem Buch davon aus, dass unspezifische Rückenschmerzen in den meisten Fällen in der Bandscheibe ihre Ursache haben. Wie erwähnt gibt es generell keine klare Evidenz, die den Nutzen von Massagetherapie nachweist, daher die Empfehlung der Autoren.
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danie9876 schrieb:

Die Autoren gehen in diesem Buch davon aus, dass unspezifische Rückenschmerzen in den meisten Fällen in der Bandscheibe ihre Ursache haben.
Wie erwähnt gibt es generell keine klare Evidenz, die den Nutzen von Massagetherapie nachweist, daher die Empfehlung der Autoren.

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hgb schrieb:

Das Fachbuch "Diagnostik und Therapie bei Bandscheibenschäden" gibt evidenzbasierte Informationen zur Herangehensweise an Rückenschmerzen.

Diese Überschrift verwirrt, denn das Buch beschäftigt sich mit Bandscheibenschäden, die Rückenschmerze machen können. Allerdings sind unspezifische Rückenschmerzen viel häufiger als BS-Schäden mit und ohne OP-Indikation. Nur so ist der Hinweis zur Massage verständlich.



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