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I...
0
Gehen im Lebensrhythmus
Krafttraining allein mindert das Sturzrisiko von Senioren nicht.
02.11.2015 • 2 Kommentare

Die Skelettmuskulatur ist selbst in hohem Alter trainierbar - davon ist Professor Reto Kressig vom Universitären Zentrum für Altersmedizin in Basel überzeugt. Kressig verweist auf eine Studie mit 100 Pflegeheimbewohnern mit einem Durchschnittsalter von 87 Jahren.

Progressives Muskeltraining über zehn Wochen führte bei den Senioren zu einer Verdopplung ihrer Kraft. Die Kombination des Trainings mit Proteindrinks steigerte die Muskelkraft gar um 130 Prozent - Proteindrinks ohne Training waren dagegen wirkungslos. Dennoch gilt: Krafttraining allein macht weder den Gang sicherer noch nimmt die Sturzgefahr ab. Trainiert werden müssen zusätzlich Motorik und Kognition. Denn schon minimale, mit dem bloßen Auge nicht-erkennbare Gang-Unregelmäßigkeiten mit einer Schritt-zu-Schritt-Variabilität von 1,7 cm verdoppeln die Sturzwahrscheinlichkeit. "Alte Menschen, die beim Gehen stehen bleiben, um zu sprechen, haben ein dramatisch erhöhtes Sturzrisiko", warnt Kressig.

Werden motorische und Kraftdefizite dagegen rechtzeitig erkannt, können diese mit einem gezielten Training angegangen werden. In geriatrischen Einrichtungen gibt es deshalb Möglichkeiten, frühzeitig auf Gangunregelmäßigkeiten zu testen, und zwar mit Multitaskingaufgaben. Dabei wird eine motorische mit einer kognitiven Aufgabe kombiniert, zum Beispiel das Lösen einer Rechenaufgabe beim Gang über einen Teppich.

Mit der in der Schweiz populären Dalcroze-Rhythmik - benannt nach Émile Jaques-Dalcroze (1865-1950) - werden Exekutivfunktion und Gangsicherheit verbessert, glaubt Kressig. Die Teilnehmer trainieren in Gruppen im Rhythmus von improvisierten, am Klavier gespielten Melodien. Je nach Melodie ändern sich unerwartet die Bewegungsfolgen - mit erstaunlichem Erfolg: "80-jährige Damen, die seit Jahren die Dalcroze-Rhythmik praktizieren, schneiden beim Dual-Task-Test ebenso gut ab wie 30-jährige", berichtet der Professor.

Bei 134 zu Hause lebenden Senioren, die sechs Monate lang einmal wöchentlich zum Training gingen, führte die Intervention zu einer signifikanten Steigerung der Exekutivfunktion: die Sturzrate halbierte sich.

NUR / physio.de

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StudieSturzprophylaxeKrafttraining


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KolleginMaria
02.11.2015 15:42
Sturzprophlaxe ist nicht Krafttraining! Das wissen wir doch hoffenlich! Viele Therapeuten setzten jedoch gerne Pateinten an Geräte, da muss man nicht so kreativ sein.
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Sturzprophlaxe ist nicht Krafttraining! Das wissen wir doch hoffenlich! Viele Therapeuten setzten jedoch gerne Pateinten an Geräte, da muss man nicht so kreativ sein.
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KolleginMaria schrieb:

Sturzprophlaxe ist nicht Krafttraining! Das wissen wir doch hoffenlich! Viele Therapeuten setzten jedoch gerne Pateinten an Geräte, da muss man nicht so kreativ sein.

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huibuu
05.11.2015 12:19
Sturzprophylaxe ist nicht nur Krafttraining, dies wird von R. Kressig auch nicht behauptet.
Sturzprophylaxe ohne Krafttraining ist aber nicht sinnvoll.
In einer Studie von 2008 zeigt M.Runge, dass eines der Hauptursachen von Stürzen bei älteren Personen auf eine Schwäche der unteren Extremitäten zurückzuführen ist.
In einer weiteren Untersuchung wird gezeigt dass eine Muskelschwäche ein um das 4,4fach erhöhtes Risiko für Stürze bedeutet. (American Geriatrics Society, British Geriatrics Society, and American Academy of Orthopaedic Surgeons Panel on Falls Prevention. J Am Geriatr Soc 2001;49:664-6729.)

Sturzprophylaxe muss ein multimodales Vorgehen beinhalten, wo auch der Arzt mit eingebunden sein muss, weil das höchste Sturzrisiko in einer Multimedikation zu finden ist.

Die Studie auf die sich wahrscheinlich Kressig bezieht (leider ist im News keine Quelle genannt, die ist aber sicher nicht sehr neu, da Kressig zu diesem Thema schon länger publiziert) ist die Studie von Fiatarone ( Fiatarone MA et al. Exercise training and nutritional supplementation for physical frailty in very elderly people. N Engl J Med 1994;1769-75.)

Dies bedeutet Sturzprophylaxe ist nicht nur Krafttraining, aber wenn die Patienten Kraftdefizite in den unteren Extremitäten haben, dann auf alle Fälle Krafttraining.
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Sturzprophylaxe ist nicht nur Krafttraining, dies wird von R. Kressig auch nicht behauptet. Sturzprophylaxe ohne Krafttraining ist aber nicht sinnvoll. In einer Studie von 2008 zeigt M.Runge, dass eines der Hauptursachen von Stürzen bei älteren Personen auf eine Schwäche der unteren Extremitäten zurückzuführen ist. In einer weiteren Untersuchung wird gezeigt dass eine Muskelschwäche ein um das 4,4fach erhöhtes Risiko für Stürze bedeutet. (American Geriatrics Society, British Geriatrics Society, and American Academy of Orthopaedic Surgeons Panel on Falls Prevention. J Am Geriatr Soc 2001;49:664-6729.) Sturzprophylaxe muss ein multimodales Vorgehen beinhalten, wo auch der Arzt mit eingebunden sein muss, weil das höchste Sturzrisiko in einer Multimedikation zu finden ist. Die Studie auf die sich wahrscheinlich Kressig bezieht (leider ist im News keine Quelle genannt, die ist aber sicher nicht sehr neu, da Kressig zu diesem Thema schon länger publiziert) ist die Studie von Fiatarone ( Fiatarone MA et al. Exercise training and nutritional supplementation for physical frailty in very elderly people. N Engl J Med 1994;1769-75.) Dies bedeutet Sturzprophylaxe ist nicht nur Krafttraining, aber wenn die Patienten Kraftdefizite in den unteren Extremitäten haben, dann auf alle Fälle Krafttraining.
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huibuu schrieb:

Sturzprophylaxe ist nicht nur Krafttraining, dies wird von R. Kressig auch nicht behauptet.
Sturzprophylaxe ohne Krafttraining ist aber nicht sinnvoll.
In einer Studie von 2008 zeigt M.Runge, dass eines der Hauptursachen von Stürzen bei älteren Personen auf eine Schwäche der unteren Extremitäten zurückzuführen ist.
In einer weiteren Untersuchung wird gezeigt dass eine Muskelschwäche ein um das 4,4fach erhöhtes Risiko für Stürze bedeutet. (American Geriatrics Society, British Geriatrics Society, and American Academy of Orthopaedic Surgeons Panel on Falls Prevention. J Am Geriatr Soc 2001;49:664-6729.)

Sturzprophylaxe muss ein multimodales Vorgehen beinhalten, wo auch der Arzt mit eingebunden sein muss, weil das höchste Sturzrisiko in einer Multimedikation zu finden ist.

Die Studie auf die sich wahrscheinlich Kressig bezieht (leider ist im News keine Quelle genannt, die ist aber sicher nicht sehr neu, da Kressig zu diesem Thema schon länger publiziert) ist die Studie von Fiatarone ( Fiatarone MA et al. Exercise training and nutritional supplementation for physical frailty in very elderly people. N Engl J Med 1994;1769-75.)

Dies bedeutet Sturzprophylaxe ist nicht nur Krafttraining, aber wenn die Patienten Kraftdefizite in den unteren Extremitäten haben, dann auf alle Fälle Krafttraining.



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