München/Unterschleissheim
Hallo Kolleg(innen)!
Wir suchen Dich ab sofort oder
später als Verstärkung für unser
Team in unserer sehr gut
ausgestatteten Praxis.
Unsere Philosophie ist: Miteinander
ans Ziel!
Patienten, Therapeuten,
Kolleg(innen), Ärzte. Zusammen
wollen wir den Menschen auf ihrem
Weg zu ihrer Gesundheit, ihrer
Selbstständigkeit, ihrer
Lebensqualität begleiten.
Dafür wurden wir ausgebildet,
dafür sind wir da.
Wir arbeiten ganzheitlich in den
verschiedenst...
Hallo Kolleg(innen)!
Wir suchen Dich ab sofort oder
später als Verstärkung für unser
Team in unserer sehr gut
ausgestatteten Praxis.
Unsere Philosophie ist: Miteinander
ans Ziel!
Patienten, Therapeuten,
Kolleg(innen), Ärzte. Zusammen
wollen wir den Menschen auf ihrem
Weg zu ihrer Gesundheit, ihrer
Selbstständigkeit, ihrer
Lebensqualität begleiten.
Dafür wurden wir ausgebildet,
dafür sind wir da.
Wir arbeiten ganzheitlich in den
verschiedenst...
Der Landesapothekerverband Niedersachsen (LAV) fordert, Apotheken unverzüglich von ihrer Rolle als „Inkassostelle“ der Krankenkassen zu befreien. Verbandschef Berend Groeneveld kritisiert, dass Apotheken diese Aufgabe ohne Vergütung übernehmen und zugleich das finanzielle Risiko tragen müssen. Stattdessen sollten die Krankenkassen die Zuzahlungen direkt bei ihren Versicherten einziehen. Bei Krankenhauszuzahlungen sei dies längst üblich. Eine solche Regelung würde die Apotheken von Bürokratie entlasten und mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben schaffen.
Auch die geplante Erhöhung der Zuzahlungen durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz lehnt der Verband grundsätzlich ab. Höhere Eigenanteile könnten dazu führen, dass PatientInnen notwendige Medikamente nicht mehr bezahlen können. Therapieabbrüche und verschleppte Erkrankungen könnten die Folge sein. Am Ende drohten dadurch sogar höhere Kosten für das Gesundheitssystem.
Eine Forderung, die auch für die Heilmittelversorgung interessant sein dürfte: Schließlich übernehmen Physiotherapie- und andere Heilmittelpraxen ebenfalls unentgeltlich das Inkasso für die Krankenkassen – einschließlich des damit verbundenen Verwaltungsaufwands.
O.G. / physio.de
ZuzahlungApothekekurz notiert
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
elisabeth938 schrieb:
Eher fällt der Affe tot vom Baum, als dass wir nicht mehr das Inkasso für die Kassen machen müssen. Mal ehrlich, also richtig ehrlich: welche der etablierten Berufsverbände kümmert sich wirklich um dieses Thema und setzt sich dafür ein, dass wir davon befreit werden???
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Horatio72 schrieb:
Da könnten sich unsre Verbände jetzt doch wunderbar dranhängen. Da wir in der öffentlichen Wahrnehmung sowieso kaum stattfinden wäre dies doch eine sehr willkommenen Gelegenheit. Bitte nutzen!
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Stefan Arnold schrieb:
Unsere Verbände sollen Copy and paste drücken und an die GKV weiterleiten.
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
pt ani schrieb:
@Inche Wobei ich seit zwei Jahren sehr gut ohne Bargeldkasse fahre. Wenn es unbedingt sein muss, kann per Karte gezahlt werden aber 99% laufen per Überweisung.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Inche schrieb:
@pt ani Karte,Paypal,Überweisung u trotzdem Zahlen noch welche Bar und nach der neuen Gesetzgebung muss das möglich sein.Ich will aber auch den Befreiungskarten nicht mehr hinterherlaufen.Weniger Rechnungen schreiben verbuchen verschicken.Einige Ältere Semester u Kunden aus anderen Kulturkreisen kommen mit Elektronischen Rechnungen nicht zurecht.Die Kosten des Zahlungsverkehrs wären auch niedriger.Weniger Arbeit für die Rezeption.Keine Erklärungen,keine Diskusionen mehr zum Thema Zuzahlungen mit Patienten.Jetzt Weg damit damit es beim Elektronischen Rezept schon nicht mehr unser Thema ist.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
pt ani schrieb:
@Inche Na, ohne wäre mir natürlich auch am liebsten! Hoffen wir mal.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Inche schrieb:
@pt ani genau
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Inche schrieb:
Da müssen sich alle HM Verbände direkt drann hängen.Dann bräuchten wir zb keine Bargeldkasse mehr.Keine Rückerstattungen mehr.Viele Pat können mit online Rechnungen nix anfangen.
(1) Leistungserbringer haben Zahlungen, die Versicherte zu entrichten haben, einzuziehen und mit ihrem Vergütungsanspruch gegenüber der Krankenkasse zu verrechnen.
Die Verbände können nicht einfach beschließen, dass Praxen keine Zuzahlungen mehr einziehen sollen. Der Gesetzgeber hat in § 43c SGB V ausdrücklich festgelegt, dass die Leistungserbringer die Zuzahlungen einzuziehen haben. Solange die gesetzliche Vorgabe besteht, können die Verbände allenfalls um eine Gesetzesänderung bitten und das tun sie bereits, nicht erst seit gestern. Das Problem ist: Das politische Gewicht der Krankenkassen ist deutlich größer. Wenn die Kassen „schreien“, geht es um Milliardenbeträge im Gesundheitssystem. Wenn die Heilmittelerbringer „schreien“, geht es um bürokratischen Aufwand in den Praxen. Was davon in Berlin mehr Aufmerksamkeit bekommt, dürfte leider wenig überraschen.
Gefällt mir
Die maßgebliche gesetzliche Grundlage hierfür ist § 43c Absatz 1 SGB V (Zahlungsausfall von Zuzahlungen). [1, 2]
Aber diese wehren sich jetzt dagegen, wir nehmen alles einfach so hin.
Dabei ist es bei den Apotheken um einiges einfacher weil sowieso Geld für die Medikamente eingezogen wird, bei uns ist es ein komplett anderer, in diesem Sinne sogar Betriebsfremder, Arbeitsaufwand.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Horatio72 schrieb:
Die Verpflichtung der Apotheker, die gesetzliche Zuzahlung von den Patienten einzuziehen, ist im Fünften Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) geregelt. [1]
Die maßgebliche gesetzliche Grundlage hierfür ist § 43c Absatz 1 SGB V (Zahlungsausfall von Zuzahlungen). [1, 2]
Aber diese wehren sich jetzt dagegen, wir nehmen alles einfach so hin.
Dabei ist es bei den Apotheken um einiges einfacher weil sowieso Geld für die Medikamente eingezogen wird, bei uns ist es ein komplett anderer, in diesem Sinne sogar Betriebsfremder, Arbeitsaufwand.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
rabeabieleke schrieb:
@Horatio72 Die Berufsverbände fordern seit Jahren, dass die Praxen nicht länger als kostenlose Inkassostelle der Krankenkassen fungieren sollen. Der SHV hat bereits 2020 verlangt, den Zuzahlungseinzug zur Kassenaufgabe zu machen. Bei praktisch jeder Vertragsverhandlung bringen die Verbände das Thema auf den Tisch, aber es wird sofort von den Kassen abgeschmettert - weil das Gesetz ihnen den Rücken stärkt. Das Problem ist also nicht, dass die Verbände untätig wären, sondern dass ihnen die notwendigen politischen und rechtlichen Hebel fehlen, um eine Änderung durchzusetzen.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Horatio72 schrieb:
@rabeabieleke das sage ich ja auch gar nicht, aber bis jetzt waren die Verbände allein, wenn die Apotheker jetzt vorangehen kann man sich doch schön da dran hängen.
Wir nehmen das eben nicht alles „einfach so hin“. Klar könnte man sich jetzt noch einmal mit den Apothekern zusammentun und gemeinsam Forderungen stellen. Aber genau das wird doch schon seit Jahren gemacht, auch zusammen mit anderen Heilmittelverbänden. Kommt eben noch ein Verband hinzu.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
rabeabieleke schrieb:
@Horatio72
Wir nehmen das eben nicht alles „einfach so hin“. Klar könnte man sich jetzt noch einmal mit den Apothekern zusammentun und gemeinsam Forderungen stellen. Aber genau das wird doch schon seit Jahren gemacht, auch zusammen mit anderen Heilmittelverbänden. Kommt eben noch ein Verband hinzu.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Evemarie Kaiser schrieb:
Was würde uns passieren, wenn wir jedem Zuzahlungspflichtigen lediglich eine Mitteilung über die Zuzahlung und Rp. Geb. ausdrucken und erklären, er bräuchte dies nicht an uns bezahlen, denn nach unserer Abrechnung (auf die wir natürlich schreiben "Patient hat die Zuzahlung und Rp. Gebühr nicht geleistet") würde sowieso die KK das vom Patienten abbuchen ? Ich mache das ab und zu bei den Patienten, die trotz Rechnung nicht bezahlt haben. In diesen Fällen habe ich dann auch keinen Abzug von der KK bekommen.
Sind immer wieder einige, die nicht rechtzeitig überwiesen haben.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Shia schrieb:
@Evemarie Kaiser Bei uns erhält jeder Patient am 1. Behandlungstag eine Rechnung. Ist die bis zur Abrechnung nicht überwiesen, geht die Rechnung mit dem Rezept zur Abrechnung.
Sind immer wieder einige, die nicht rechtzeitig überwiesen haben.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Papa Alpaka schrieb:
@Horatio72 wEr von uns schafft es, bis Sonntag Abend einen Musterbrief an den lokalen Bundestagsabgeordneten vorzubereiten der allen Patienten mit der Eigenanteilseinforderung in die Hand gedrückt wird?
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Horatio72 schrieb:
@Papa Alpaka Da bin ich genau der richtige. Wenn ich bei ner Excel Tabelle was korrigieren will verschiebt sich erst die Zeile, dann die Spalte, dann die Tektonischen Platten und anschließend die Erdachse. ;)
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
pt ani schrieb:
@Shia Genau so. Minimalst möglicher Aufwand.
ich glaube, in dem neuen RV hatten es sich die Kassen vorbehalten, diese Regelung (Pat. weigert sich, man vermerkt es, die ziehen ein) schnell wieder sausen zu lassen, wenn es überhand nimmt.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Secretary schrieb:
@Evemarie Kaiser
ich glaube, in dem neuen RV hatten es sich die Kassen vorbehalten, diese Regelung (Pat. weigert sich, man vermerkt es, die ziehen ein) schnell wieder sausen zu lassen, wenn es überhand nimmt.
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
rabeabieleke schrieb:
§ 43c SGB V
(1) Leistungserbringer haben Zahlungen, die Versicherte zu entrichten haben, einzuziehen und mit ihrem Vergütungsanspruch gegenüber der Krankenkasse zu verrechnen.
Die Verbände können nicht einfach beschließen, dass Praxen keine Zuzahlungen mehr einziehen sollen. Der Gesetzgeber hat in § 43c SGB V ausdrücklich festgelegt, dass die Leistungserbringer die Zuzahlungen einzuziehen haben. Solange die gesetzliche Vorgabe besteht, können die Verbände allenfalls um eine Gesetzesänderung bitten und das tun sie bereits, nicht erst seit gestern. Das Problem ist: Das politische Gewicht der Krankenkassen ist deutlich größer. Wenn die Kassen „schreien“, geht es um Milliardenbeträge im Gesundheitssystem. Wenn die Heilmittelerbringer „schreien“, geht es um bürokratischen Aufwand in den Praxen. Was davon in Berlin mehr Aufmerksamkeit bekommt, dürfte leider wenig überraschen.
Die Chance kann nicht grösser sein!!!
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
saarländer schrieb:
Wenn unsere Verbände sich nun wieder stillschweigend wegducken...kündige ich meinem Verband!
Die Chance kann nicht grösser sein!!!
Dieses Gesetz geht davon aus, dass Menschen kein Konto haben und berücksichtigt die Digitatlisierung nicht. Alles soll digitalisiert werden und kostet ein Heidengeld und dort, wo man es problemlos und sinnvoll nutzen könnte, wird es nicht eingesetzt. Solche Vorgänge könnten bei den Kassen ohne Personalaufwand voll digitalisiert ablaufen. Da kann man die Verantwortlichen ruhig bei ihren eigenen Worten packen. Gesundheitsverwaltung digital.
Nein, keiner der Verbände hat sich bisher in dieser Richtung ein Bein ausgerissen. Das Thema landet immer hinten bei Verhandlungen, weil es immer Punkte gibt, bei denen man den Kassen entgegenkommen muss. Und es ist für die Kassen nicht populär, Gelder bei den Versicherten einzuziehen. Sie verkaufen gerne "Leistungen" und keine Kosten. Dann richtet sich der böse Blick der Kunden auf sie und nicht auf andere.
Also bitte jetzt mit Schwung das Thema in den Medien warm halten und mit den Apotheken mitziehen.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
S. Vogt schrieb:
Auch Gesetze kann man selbstverständlich ändern, wenn sie veraltet und unangemessen sind. So schwierig ist das garnicht.
Dieses Gesetz geht davon aus, dass Menschen kein Konto haben und berücksichtigt die Digitatlisierung nicht. Alles soll digitalisiert werden und kostet ein Heidengeld und dort, wo man es problemlos und sinnvoll nutzen könnte, wird es nicht eingesetzt. Solche Vorgänge könnten bei den Kassen ohne Personalaufwand voll digitalisiert ablaufen. Da kann man die Verantwortlichen ruhig bei ihren eigenen Worten packen. Gesundheitsverwaltung digital.
Nein, keiner der Verbände hat sich bisher in dieser Richtung ein Bein ausgerissen. Das Thema landet immer hinten bei Verhandlungen, weil es immer Punkte gibt, bei denen man den Kassen entgegenkommen muss. Und es ist für die Kassen nicht populär, Gelder bei den Versicherten einzuziehen. Sie verkaufen gerne "Leistungen" und keine Kosten. Dann richtet sich der böse Blick der Kunden auf sie und nicht auf andere.
Also bitte jetzt mit Schwung das Thema in den Medien warm halten und mit den Apotheken mitziehen.
Mein Profilbild bearbeiten