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Frau Fischer beim Speeddating mit physio.de
Foto: Olav Gerlach • Lizenz: CC-BY •physio.de: Frau Fischer, wer sind Sie?
Frau Fischer: Mein Name ist Simone Fischer. Ich bin direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Stuttgart I, pflegepolitische Sprecherin meiner Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Gesundheitsausschuss.
Warum sind Sie heute hier?
Ich bin heute hier, weil Therapeutinnen und Therapeuten trotz schwieriger Rahmenbedingungen Tag für Tag exzellente Arbeit leisten. Ich bin hier, um zuzuhören und sicherzustellen, dass ihre Perspektiven in unserer politischen Arbeit ankommen.
Uns dünkt eher, dass Sie wegen des aktuellen Wahlkampfes in Baden-Württemberg hier sind…
Das ist eine charmante Vermutung, aber der Austausch mit den Fachkräften in meiner Heimat ist für mich ein fester Bestandteil meiner parlamentarischen Arbeit – ganz gleich, ob gerade ein Wahlkampf ansteht oder nicht.
Wenn Sie also nicht wegen des Wahlkampfes auf der Messe sind, sondern wegen der Therapeuten, dann dürfen wir Sie auch nächstes Jahr wieder hier begrüßen?
Sehr gerne! Das ist ein Versprechen – sofern es der Sitzungskalender des Bundestages zulässt, komme ich nächstes Jahr sehr gerne wieder zum fachlichen Austausch vorbei.
Wenn Sie Gesundheitsministerin wären, Frau Fischer, was würden Sie anders als Frau Warken machen?
Ich würde vor allem das Tempo bei der Umsetzung erhöhen. Wir müssen zügiger konkrete Gesetzesentwürfe auf den Tisch legen – wie beispielsweise ein neues Berufsgesetz für Physiotherapeuten.
Was denken Sie, wo der Schuh bei den Therapeuten besonders drückt?
Da ist zum einen die bürokratische Last der Zuzahlungen, die wir dringend vereinfachen und absenken müssen, damit sie den Therapieerfolg nicht gefährden. Weiterer wichtiger Punkt ist die Ausbildung. Es kann nicht sein, dass in manchen Bundesländern (u.a. in Baden-Württemberg, Anm. d. Red.) noch Schulgeld bezahlt werden muss. Ein neues modernes Berufsgesetz habe ich bereits erwähnt.
Glückwunsch. Damit haben Sie alle Buzzwords der Branche getroffen. Was wünschen Sie sich von den therapeutischen Berufsverbänden?
Natürlich hat jeder Heilmittelbereich seine eigenen Schwerpunkte. Aber mein Wunsch wäre, dass die Verbände Allianzen bilden und mit konkreten Punkten geeint auf die Politik zugehen.
Frau Fischer, vielen dank für das Gespräch. Was dürfen wir Ihnen wünschen?
(Lächelt) Das ist eine sehr schöne Frage … lassen Sie mich kurz nachdenken: Was würden Sie mir denn gerne wünschen?
Wir wünschen Ihnen, dass Sie die werden, die Sie schon immer waren.
Das Interview für physio.de führte Friedrich Merz
InterviewTheraProDie GrünenAusbildungBerufsgesetzZuzahlung
Warum allerdings die Zuzahlung ein drückender Schuh ist habe ich noch nie begriffen. Das kostet mich in der Realität kaum Zeit und Aufwand.
Mich nerven veraltete Zertifikatsverpflichtungen (mit nutzlosen Therapien) und unklare Minutenangaben um den Faktor 1000 mehr.
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Unsichtbar schrieb:
Das fällt besonders auf, wenn man es mal mit der Ergotherapie vergleicht. Es gibt vier große Therapiebereiche, für die aber keine extra Zertifikate benötigt werden. Die Minutenpreise sind alle gleich und Therapiezeit, Vor- und Nachbereitung und Doku sind genau beziffert und entsprechend einzuplanen. Bei uns ist es dagegen aufgrund fehlender fester Vorgaben kompletter Wildwuchs bei den individuellen Arbeitsbedingungen vor Ort. Wer wundert sich da noch über Berufsflucht?
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Olav schrieb:
Seien wir gespannt, was (über)nächste Woche bei den Verhandlungen der Berufsverbände zur Anlage 7 herauskommt.
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Horatio72 schrieb:
@Olav Darf ich fragen um was es da geht? Bin grad nicht up to date.
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Unsichtbar schrieb:
Bitte Anlage 7 nicht mit der Leistungsbeschreibung ( Anlage 1 ) verwechseln. Auch Anlage 2 ( Vergütung) ist eine andere Nummer. Was soll also kommen? Mit viel Fantasie, dass die Masseure die MLD obendrauf bekommen.
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Olav schrieb:
@Horatio72 Details sind vorerst nicht bekannt, es herrscht ja häufig ein Mantel des Schweigens über diesen Verhandlungen. @Friederich Merz hatte gestern in seinem Bericht zur therapro ebenfalls kurz darüber berichtet.
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Horatio72 schrieb:
@Olav OK, Habs, Danke.
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Inche schrieb:
Oh doch die Zuzahlungen einzuziehen wird immer nerviger gerade wenn die Beträge nachgefordert oder zurück gezahlt werden müssen.Bei Hb ein Betreuer für die Zahlungen einer fürs Medizinische verantwortlich ist.Befreiungskarten hinterher laufen,kopieren u mitschicken.Rechnungen schreiben u Verbuchen.Gebühren fürs Geldeinzahlen oder Bargeldloser Zahlungs Verkeher.Diskusionen mit Patienten.Das wäre eine super Endbürokratisierung und ein deutlich entspannter Altag.
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Horatio72 schrieb:
@Inche Seh ich ganz genauso, Es nervt, kostet sau viel Zeit (inkl 1000 Erklärungen)! Dazu jedes Jahr aufs neue der Mist mit den fehlenden Befreiungen.
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Stefan Arnold schrieb:
@Horatio72 Anlage 7 zum Rahmenvertrag nach § 125 Abs. 1 SGB V zwischen dem GKV-Spitzenverband und den Physiotherapieverbänden regelt die Anforderungen an die Weiterbildung, Abgabe und Abrechnung besonderer Maßnahmen in der Physiotherapie.
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Horatio72 schrieb:
@Stefan Arnold Danke. Frage jetzt: Um was wird da verhandelt? Ich träum mal vom Wegfall der Zertifikatspositionen ;)
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Unsichtbar schrieb:
@Horatio72 Dazu müsste die HMR §17 geändert werden. Hier geht es aber um Anlage 7. Wie gesagt, mit ganz viel Fantasie Lymphdrainage.
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anika666 schrieb:
@Inche Dafür habe ich 10% des Honorars sofort und nicht Wochen später. Ich schicke auch keine Befreiungsausweise mit, sondern vermerke das auf dem Rezept. Bareinzahlungen sind bei meiner Bank kostenlos und jederzeit möglich. Es hat alles Vor- und Nachteile.
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Inche schrieb:
@anika666 Nein habe ich nicht da gehen die Arbeitskosten und Gebühren ab die ich ohne diese Aufgabe gar nicht hätte.Und in der Zeit könnte man sich auf Beh u Therapiepläne fokusieren.Die Digitalisierung wäre einfacher,zb Pat die dann keine E Rechnung nutzen können oder wollen.Kein Bargeld mehr.Wenn dann noch ein paar andere Parameter zb weniger Abrechnungsposituonen durch zusamnenfassung entstehen würden.30er Bestelltakt incl Orga.E Rezpt mit E Rezeption.Das würde Personal,Geld und Zeit sparen.Und zu mehr Gleichheit führen.
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Problem beschreiben
Dennis Kraus schrieb:
Sehr schön. Danke fürs Interview.
Warum allerdings die Zuzahlung ein drückender Schuh ist habe ich noch nie begriffen. Das kostet mich in der Realität kaum Zeit und Aufwand.
Mich nerven veraltete Zertifikatsverpflichtungen (mit nutzlosen Therapien) und unklare Minutenangaben um den Faktor 1000 mehr.
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