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Gehaltsreport
Was verdienen Ärzte?
Hohes Durchschnittsgehalt, große Unterschiede – sowohl zwischen den Gehältern als auch in der Berichterstattung
29.10.2026 • 25 Kommentare

Nicht nur HeilmittelerbringeInnen sind vom GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz betroffen, auch Ärztinnen und Ärzte erhalten einen Preisdeckel. Die Erhöhungen im ärztlichen Bereich dürfen künftig maximal nur noch dem prozentualen Einnahmenzuwachs der GKV entsprechen. Zusätzlich wird zwischen 2027 und 2029 – wie auch bei den Physios – ein Prozentpunkt abgezogen. Grund genug, einen Blick auf den kürzlich veröffentlichten Gehaltsreport des Magazins Medscape zu werfen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie es ärztlichen Kolleginnen und Kollegen aktuell geht.

Große Unterschiede
163.000 Euro Durchschnittsgehalt klingen auf den ersten Blick überraschend hoch, allerdings liegt das auch an erheblichen Unterschieden in der Einkommensstruktur. Wer über 45 Jahre alt ist, verdient mit 168.000 Euro jährlich am meisten, während unter 45-Jährige auf 133.000 Euro jährlich kommen. Dazu schlägt auch in der Ärzteschaft der Gender-Pay-Gap zu: Männer erhalten durchschnittlich rund 178.000 Euro, Frauen sage und schreibe 50.000 Euro weniger mit 128.900 Euro. Wer sich in einer Praxis niederlässt, verdient zudem mehr (175.200 Euro) als im Krankenhaus (158.600 Euro).

Faires Gehalt?
In der Befragung geben 71 Prozent der Ärztinnen und Ärzte an, unzufrieden mit ihrer Vergütung zu sein. Inwiefern das auch mit der Arbeitszeit zusammenhängen könnte, geht aus den Daten nicht hervor. Zwar benennt Medscape eine Steigerung der Arbeitszeit bei 36 Prozent der TeilnehmerInnen, eine genaue Quantifizierung und somit eine Vorstellung vom durchschnittlichen Stundenlohn lässt sich aus den Daten nicht ablesen. In der Befragung aus dem Jahr 2023 gaben die TeilnehmerInnen im Schnitt 52 Arbeitsstunden pro Woche an (wir berichteten).

Während ihrer Arbeitszeit befinden sich die Befragten bei Weitem nicht nur am Patienten. 29 Prozent wenden 10 bis 14 Stunden wöchentlich für Dokumentation und Verwaltung auf. 14 Prozent geben sogar an, mehr als 25 Stunden pro Woche für bürokratische Aufgaben zu opfern.

Auch Ärzte fordern Ausfallrechnung
In Physiotherapiepraxen sind sie schon lange üblich, in Arztpraxen bisher nicht – wer nicht kommt, muss eine Ausfallrechnung bezahlen. 67 Prozent der befragten Ärztinnen und Ärzte wünschen sich die Möglichkeit, eine Ausfallgebühr für versäumte Termine zu erheben. Auch aus physiotherapeutischer Brille wäre diese „Normalisierung“ einer Gebühr wünschenswert, denn eine ärztliche Ausfallrechnung würde die selbige in der Physiotherapiepraxis weniger ungewöhnlich erscheinen lassen.

Einordnung – ein Kommentar durch die physiotherapeutische Brille
Wenn ein Physiotherapeut einen Bericht über ärztliche Gehälter verfasst, muss er darauf achten, nicht die eigene Unzufriedenheit auf Kolleginnen und Kollegen zu übertragen. Neiddebatten bringen keinen weiter und verbessern wahrscheinlich auch nicht die physiotherapeutischen Honorare.

Gespräche mit ÄrztInnen legen nahe, dass sie lieber unter besseren Rahmenbedingungen arbeiten würden als höhere Honorare zu erhalten – das widerspricht dem vermeintlichen roten Faden der (nicht repräsentativen!) Medscape-Umfrage, der ÄrztInnen als unterbezahlte Leistungsträger der Gesellschaft inszeniert: 60 Stunden Arbeit die Woche, weniger als 10 Minuten Zeit pro Patienten, hohe Verantwortung, Regressrisiko, Nachtschichten, langjährige Ausbildung mit teils katastrophalen Bedingungen – die Liste, warum Ärzte sich beklagen können und sollten, ist lang. Aber sind mehr als 10.000 Euro brutto pro Monat wirklich zu wenig Geld?

Die Stiftung Gesundheit meldet ein Rekordtief im (repräsentativen!) „Stimmungsbarometer“ der Ärzteschaft, das vor allem von den aktuellen politischen Entscheidungen befeuert wird. Wenn Reformen nur am Geldhahn drehen, ändert sich nichts. Das wissen auch die Ärzte und zeigen sich berechtigterweise unzufrieden. Interessant wird es hier beim Blick auf die wirtschaftlichen Perspektiven: Lediglich ein Drittel der Befragten im Stimmungsbarometer beurteilt die wirtschaftliche Lage als „schlecht“ – also weitaus weniger als es die Daten der Medscape-Befragung beziffern. Ärztinnen und Ärzte bekommen in Deutschland im Großen und Ganzen ein anständiges Gehalt – verdienen aber sicherlich mehr. Vor allem aber bessere Rahmenbedingungen.

Daniel Bombien / physio.de

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MikeL
Vor 6 Tagen
Die Sache mit dem Gender-Pay-Gap halte ich für ein Gerücht. Nie im Leben gibt es einen Unterschied in der Größenordnung von 50.000 €. Diese Zahl erklärt sich nach meiner Überzeugung dadurch, dass deutlich mehr Ärztinnen in Teilzeit arbeiten, als ihre männlichen Kollegen. Das Krankenhaus, in dem mein Sohn als Arzt beschäftigt ist, zahlt Frauen und Männern für die gleiche Arbeit das gleiche Gehalt.

Bevor ein Arzt auf ein Gehalt in der Größenordnung von 10.000 € bekommt, muss er erst einmal eine lange Durststrecke als Assistenzarzt hinter sich bringen. In dieser Phase verdienen viele Ärzte - arbeitszeitbereinigt - weniger als mancher angestellte Physiotherapeut. Aktuell habe ich eine Patientin, die Ihre "offizelle" Abeitszeit nach einem Burn-Out von 40 auf 20 Stunden wöchentlich reduziert hat. Vorher hat sie tatsächlich nie weniger als 60 Stunden pro Woche gearbeitet, jetzt sind es 40. Von den 20 Überstunden pro Woche darf sie nicht einmal die Hälfte aufschreiben.
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Die Sache mit dem Gender-Pay-Gap halte ich für ein Gerücht. Nie im Leben gibt es einen Unterschied in der Größenordnung von 50.000 €. Diese Zahl erklärt sich nach meiner Überzeugung dadurch, dass deutlich mehr Ärztinnen in Teilzeit arbeiten, als ihre männlichen Kollegen. Das Krankenhaus, in dem mein Sohn als Arzt beschäftigt ist, zahlt Frauen und Männern für die gleiche Arbeit das gleiche Gehalt. Bevor ein Arzt auf ein Gehalt in der Größenordnung von 10.000 € bekommt, muss er erst einmal eine lange Durststrecke als Assistenzarzt hinter sich bringen. In dieser Phase verdienen viele Ärzte - arbeitszeitbereinigt - weniger als mancher angestellte Physiotherapeut. Aktuell habe ich eine Patientin, die Ihre "offizelle" Abeitszeit nach einem Burn-Out von 40 auf 20 Stunden wöchentlich reduziert hat. Vorher hat sie tatsächlich nie weniger als 60 Stunden pro Woche gearbeitet, jetzt sind es 40. Von den 20 Überstunden pro Woche darf sie nicht einmal die Hälfte aufschreiben.
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rabeabieleke
Vor 5 Tagen
MikeL schrieb am 29.10.2026 01:15 Uhr:Die Sache mit dem Gender-Pay-Gap halte ich für ein Gerücht. Nie im Leben gibt es einen Unterschied in der Größenordnung von 50.000 €. Diese Zahl erklärt sich nach meiner Überzeugung dadurch, dass deutlich mehr Ärztinnen in Teilzeit arbeiten, als ihre männlichen Kollegen. Das Krankenhaus, in dem mein Sohn als Arzt beschäftigt ist, zahlt Frauen und Männern für die gleiche Arbeit das gleiche Gehalt.


Aber genau das ist doch eine Kernaussage des Gender Pay Gap. Wenn Ärztinnen häufiger in Teilzeit arbeiten müssen und deshalb weniger verdienen, trägt das zum (unbereinigten) Gender Pay Gap bei. Ihr Hinweis widerlegt die Einkommenslücke also nicht, sondern erklärt einen Teil davon. Die Frage ist eher, warum Frauen deutlich häufiger ihre Arbeitszeit reduzieren müssen als Männer. Wenn dafür vor allem Kinderbetreuung und andere Sorgearbeit verantwortlich sind, handelt es sich durchaus um einen relevanten Aspekt der Geschlechterungleichheit.
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• doreens
[zitat][b]MikeL schrieb am 29.10.2026 01:15 Uhr:[/b]Die Sache mit dem Gender-Pay-Gap halte ich für ein Gerücht. Nie im Leben gibt es einen Unterschied in der Größenordnung von 50.000 €. Diese Zahl erklärt sich nach meiner Überzeugung dadurch, dass deutlich mehr Ärztinnen in Teilzeit arbeiten, als ihre männlichen Kollegen. Das Krankenhaus, in dem mein Sohn als Arzt beschäftigt ist, zahlt Frauen und Männern für die gleiche Arbeit das gleiche Gehalt. [/zitat] Aber genau das ist doch eine Kernaussage des Gender Pay Gap. Wenn Ärztinnen häufiger in Teilzeit arbeiten müssen und deshalb weniger verdienen, trägt das zum (unbereinigten) Gender Pay Gap bei. Ihr Hinweis widerlegt die Einkommenslücke also nicht, sondern erklärt einen Teil davon. Die Frage ist eher, warum Frauen deutlich häufiger ihre Arbeitszeit reduzieren müssen als Männer. Wenn dafür vor allem Kinderbetreuung und andere Sorgearbeit verantwortlich sind, handelt es sich durchaus um einen relevanten Aspekt der Geschlechterungleichheit.
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rabeabieleke schrieb:

MikeL schrieb am 29.10.2026 01:15 Uhr:Die Sache mit dem Gender-Pay-Gap halte ich für ein Gerücht. Nie im Leben gibt es einen Unterschied in der Größenordnung von 50.000 €. Diese Zahl erklärt sich nach meiner Überzeugung dadurch, dass deutlich mehr Ärztinnen in Teilzeit arbeiten, als ihre männlichen Kollegen. Das Krankenhaus, in dem mein Sohn als Arzt beschäftigt ist, zahlt Frauen und Männern für die gleiche Arbeit das gleiche Gehalt.


Aber genau das ist doch eine Kernaussage des Gender Pay Gap. Wenn Ärztinnen häufiger in Teilzeit arbeiten müssen und deshalb weniger verdienen, trägt das zum (unbereinigten) Gender Pay Gap bei. Ihr Hinweis widerlegt die Einkommenslücke also nicht, sondern erklärt einen Teil davon. Die Frage ist eher, warum Frauen deutlich häufiger ihre Arbeitszeit reduzieren müssen als Männer. Wenn dafür vor allem Kinderbetreuung und andere Sorgearbeit verantwortlich sind, handelt es sich durchaus um einen relevanten Aspekt der Geschlechterungleichheit.

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neuer verSUSUch
Vor 5 Tagen
@rabeabieleke Manchmal WOLLEN sie es, auch wenn sie es nicht müssen. Frauen häufiger als Männer.
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• MikeL
[mention]rabeabieleke[/mention] Manchmal WOLLEN sie es, auch wenn sie es nicht müssen. Frauen häufiger als Männer.
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neuer verSUSUch schrieb:

@rabeabieleke Manchmal WOLLEN sie es, auch wenn sie es nicht müssen. Frauen häufiger als Männer.

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neuer verSUSUch
Vor 5 Tagen
@ MikeL Ganz genau SO ist es, @MikeL. Ich möchte nicht eine Sekunde mit einem Arzt (m/w/d) tauschen, zumindest nicht in Deutschland.
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@ MikeL Ganz genau SO ist es, @MikeL. Ich möchte nicht eine Sekunde mit einem Arzt (m/w/d) tauschen, zumindest nicht in Deutschland.
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neuer verSUSUch schrieb:

@ MikeL Ganz genau SO ist es, @MikeL. Ich möchte nicht eine Sekunde mit einem Arzt (m/w/d) tauschen, zumindest nicht in Deutschland.

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rabeabieleke
Vor 5 Tagen
@neuer verSUSUch Dass Menschen eine Entscheidung scheinbar freiwillig treffen, bedeutet nicht automatisch, dass diese Entscheidung frei von (gesellschaftlichen) Einflüssen ist. Die wissenschaftliche Debatte zu dem Thema dreht sich eben gerade darum, wie groß die jeweiligen Anteile von Sozialisation, systematischen Rahmenbedingungen und individuellen Präferenzen sind.

Mehr dazu würde an dieser Stelle jedoch zu weit vom eigentlichen Thema wegführen. Der im Artikel beschriebene Gender Pay Gap ist jedenfalls kein Gerücht, sondern ein statistisch und wissenschaftlich gut belegtes Phänomen.
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[mention]neuer verSUSUch[/mention] Dass Menschen eine Entscheidung scheinbar freiwillig treffen, bedeutet nicht automatisch, dass diese Entscheidung frei von (gesellschaftlichen) Einflüssen ist. Die wissenschaftliche Debatte zu dem Thema dreht sich eben gerade darum, wie groß die jeweiligen Anteile von Sozialisation, systematischen Rahmenbedingungen und individuellen Präferenzen sind. Mehr dazu würde an dieser Stelle jedoch zu weit vom eigentlichen Thema wegführen. Der im Artikel beschriebene Gender Pay Gap ist jedenfalls kein Gerücht, sondern ein statistisch und wissenschaftlich gut belegtes Phänomen.
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rabeabieleke schrieb:

@neuer verSUSUch Dass Menschen eine Entscheidung scheinbar freiwillig treffen, bedeutet nicht automatisch, dass diese Entscheidung frei von (gesellschaftlichen) Einflüssen ist. Die wissenschaftliche Debatte zu dem Thema dreht sich eben gerade darum, wie groß die jeweiligen Anteile von Sozialisation, systematischen Rahmenbedingungen und individuellen Präferenzen sind.

Mehr dazu würde an dieser Stelle jedoch zu weit vom eigentlichen Thema wegführen. Der im Artikel beschriebene Gender Pay Gap ist jedenfalls kein Gerücht, sondern ein statistisch und wissenschaftlich gut belegtes Phänomen.

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neuer verSUSUch
Vor 5 Tagen
@rabeabieleke ich versuche es kurz, weil stimmt schon, dass das vom Thema ablenkt. Ich erkenne das Problem der geringeren Bezahlung von Frauen durchaus an - sehe nur die Zusammenhänge anders. Es sind die typischen klassischen Frauenberufe, die schlecht bezahlt werden - Arzt gehört dazu ausdrücklich nicht, wenn auch heute eher weiblich - Und genau DAS finde ich Mist: statt zu sagen, jemand der im Bereich Therapie arbeitet ist für die Gesellschaft genauso wichtig, wie ein Ingenieur, der neue Maschinen erfindet , statt dessen also sagt man: Frauen müssen mehr in Ingenieursberufe. Dürfen sie sehr gerne, aber das ist doch nicht das eigentliche Anliegen. Ich will auch für Soziales ordentlich bezahlt werden!
Zurück zu den Ärzten: habe aktuell 2 Kinder in Therapie, bei denen die Mama Ärztin ist. Eine hat eine eigene Praxis, die andere arbeitet im Krankenhaus. Bei beiden arbeitet die Mutter 100-150% während Papa sich super um die Kinder kümmert und Teilzeit macht. Mutter verdient einfach besser. Für mich passt es beim Thema Arzt einfach nicht.
Edit sagt noch: die gesellschaftlichen Zwänge gehen natürlich in beide Richtungen: die einen würden gerne mehr arbeiten, haben aber niemand für die Kinderbetreuung. Ist Mist. Andere wären froh, einfach nur zu Hause zu bleiben und sich Kindern und Haus zu widmen, können das aber nicht, weil dann das Geld nicht reicht und sie außerdem gesellschaftlich wenig Anerkennung haben. Das hat sich massiv geändert. Der Zwang zum Arbeiten ist also schon da. Freie Entscheidung war da eher gestern.
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[mention]rabeabieleke[/mention] ich versuche es kurz, weil stimmt schon, dass das vom Thema ablenkt. Ich erkenne das Problem der geringeren Bezahlung von Frauen durchaus an - sehe nur die Zusammenhänge anders. Es sind die typischen klassischen Frauenberufe, die schlecht bezahlt werden - Arzt gehört dazu ausdrücklich nicht, wenn auch heute eher weiblich - Und genau DAS finde ich Mist: statt zu sagen, jemand der im Bereich Therapie arbeitet ist für die Gesellschaft genauso wichtig, wie ein Ingenieur, der neue Maschinen erfindet , statt dessen also sagt man: Frauen müssen mehr in Ingenieursberufe. Dürfen sie sehr gerne, aber das ist doch nicht das eigentliche Anliegen. Ich will auch für Soziales ordentlich bezahlt werden! Zurück zu den Ärzten: habe aktuell 2 Kinder in Therapie, bei denen die Mama Ärztin ist. Eine hat eine eigene Praxis, die andere arbeitet im Krankenhaus. Bei beiden arbeitet die Mutter 100-150% während Papa sich super um die Kinder kümmert und Teilzeit macht. Mutter verdient einfach besser. Für mich passt es beim Thema Arzt einfach nicht. Edit sagt noch: die gesellschaftlichen Zwänge gehen natürlich in beide Richtungen: die einen würden gerne mehr arbeiten, haben aber niemand für die Kinderbetreuung. Ist Mist. Andere wären froh, einfach nur zu Hause zu bleiben und sich Kindern und Haus zu widmen, können das aber nicht, weil dann das Geld nicht reicht und sie außerdem gesellschaftlich wenig Anerkennung haben. Das hat sich massiv geändert. Der Zwang zum Arbeiten ist also schon da. Freie Entscheidung war da eher gestern.
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neuer verSUSUch schrieb:

@rabeabieleke ich versuche es kurz, weil stimmt schon, dass das vom Thema ablenkt. Ich erkenne das Problem der geringeren Bezahlung von Frauen durchaus an - sehe nur die Zusammenhänge anders. Es sind die typischen klassischen Frauenberufe, die schlecht bezahlt werden - Arzt gehört dazu ausdrücklich nicht, wenn auch heute eher weiblich - Und genau DAS finde ich Mist: statt zu sagen, jemand der im Bereich Therapie arbeitet ist für die Gesellschaft genauso wichtig, wie ein Ingenieur, der neue Maschinen erfindet , statt dessen also sagt man: Frauen müssen mehr in Ingenieursberufe. Dürfen sie sehr gerne, aber das ist doch nicht das eigentliche Anliegen. Ich will auch für Soziales ordentlich bezahlt werden!
Zurück zu den Ärzten: habe aktuell 2 Kinder in Therapie, bei denen die Mama Ärztin ist. Eine hat eine eigene Praxis, die andere arbeitet im Krankenhaus. Bei beiden arbeitet die Mutter 100-150% während Papa sich super um die Kinder kümmert und Teilzeit macht. Mutter verdient einfach besser. Für mich passt es beim Thema Arzt einfach nicht.
Edit sagt noch: die gesellschaftlichen Zwänge gehen natürlich in beide Richtungen: die einen würden gerne mehr arbeiten, haben aber niemand für die Kinderbetreuung. Ist Mist. Andere wären froh, einfach nur zu Hause zu bleiben und sich Kindern und Haus zu widmen, können das aber nicht, weil dann das Geld nicht reicht und sie außerdem gesellschaftlich wenig Anerkennung haben. Das hat sich massiv geändert. Der Zwang zum Arbeiten ist also schon da. Freie Entscheidung war da eher gestern.

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Dorsovolar
Vor 5 Tagen
@rabeabielekeDas stimmt leider nicht. Ein Gender Pay Gap bemisst sich an dem Stundenlohn, nicht den absoluten Zahlen. Dieser Artikel ist insoweit mit den falschen Parametern diesbezüglich ausgestattet, und wissenschaftlich belegt zumindest in diesem Zusammenhang ist er eben nicht.

In der Tat kann man nun über Gründe und gesellschaftliche Zwänge diskutieren, da kannst Du bei Kopftüchern (Thema Freiwilligkeit) anfangen und bei Stundenanzahl geleisteter Arbeit aufhören. All das führt zu weit, wie Du selber schreibst
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[mention]rabeabieleke[/mention]Das stimmt leider nicht. Ein Gender Pay Gap bemisst sich an dem Stundenlohn, nicht den absoluten Zahlen. Dieser Artikel ist insoweit mit den falschen Parametern diesbezüglich ausgestattet, und wissenschaftlich belegt zumindest in diesem Zusammenhang ist er eben nicht. In der Tat kann man nun über Gründe und gesellschaftliche Zwänge diskutieren, da kannst Du bei Kopftüchern (Thema Freiwilligkeit) anfangen und bei Stundenanzahl geleisteter Arbeit aufhören. All das führt zu weit, wie Du selber schreibst
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Dorsovolar schrieb:

@rabeabielekeDas stimmt leider nicht. Ein Gender Pay Gap bemisst sich an dem Stundenlohn, nicht den absoluten Zahlen. Dieser Artikel ist insoweit mit den falschen Parametern diesbezüglich ausgestattet, und wissenschaftlich belegt zumindest in diesem Zusammenhang ist er eben nicht.

In der Tat kann man nun über Gründe und gesellschaftliche Zwänge diskutieren, da kannst Du bei Kopftüchern (Thema Freiwilligkeit) anfangen und bei Stundenanzahl geleisteter Arbeit aufhören. All das führt zu weit, wie Du selber schreibst

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anika666
Vor 4 Tagen
@Dorsovolar Den Gender Pay Gap kann man nur heranziehen, wenn die Vergleichspersonen, die gleiche Position und die gleiche Qualifikation haben und dann unterschiedlich bezahlt werden. Auf Selbständige, also niedergelassene Ärzte, kann man das schon mal gar nicht anwenden, da es sich hier um Unternehmer handelt, die über Arbeitszeit, Arbeitsvolumen, etc. selbst bestimmen und nicht vergleichbar sind. Auch bei tariflicher Bezahlung gibt es in der Regel keinen Unterschied. Bei angestellten Ärzten in Praxen könnte es zutreffen. Es kann außerdem Unterschiede bei den Karrieremöglichkeiten geben, Stichwort „gläserne Decke“. Das ist aber kein Gender Pay Gap. Daher halte ich den Artikel für Unfug.
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[mention]Dorsovolar[/mention] Den Gender Pay Gap kann man nur heranziehen, wenn die Vergleichspersonen, die gleiche Position und die gleiche Qualifikation haben und dann unterschiedlich bezahlt werden. Auf Selbständige, also niedergelassene Ärzte, kann man das schon mal gar nicht anwenden, da es sich hier um Unternehmer handelt, die über Arbeitszeit, Arbeitsvolumen, etc. selbst bestimmen und nicht vergleichbar sind. Auch bei tariflicher Bezahlung gibt es in der Regel keinen Unterschied. Bei angestellten Ärzten in Praxen könnte es zutreffen. Es kann außerdem Unterschiede bei den Karrieremöglichkeiten geben, Stichwort „gläserne Decke“. Das ist aber kein Gender Pay Gap. Daher halte ich den Artikel für Unfug.
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anika666 schrieb:

@Dorsovolar Den Gender Pay Gap kann man nur heranziehen, wenn die Vergleichspersonen, die gleiche Position und die gleiche Qualifikation haben und dann unterschiedlich bezahlt werden. Auf Selbständige, also niedergelassene Ärzte, kann man das schon mal gar nicht anwenden, da es sich hier um Unternehmer handelt, die über Arbeitszeit, Arbeitsvolumen, etc. selbst bestimmen und nicht vergleichbar sind. Auch bei tariflicher Bezahlung gibt es in der Regel keinen Unterschied. Bei angestellten Ärzten in Praxen könnte es zutreffen. Es kann außerdem Unterschiede bei den Karrieremöglichkeiten geben, Stichwort „gläserne Decke“. Das ist aber kein Gender Pay Gap. Daher halte ich den Artikel für Unfug.

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Dorsovolar
Vor 4 Tagen
@anika666 Danke für den top Kommentar, soviel Tiefe wollte ich der Sache gar nicht verleihen.
Zeigt aber, warum man solche Artikel nicht mit irgendwelchen aus der Luft gegriffenen Randnotizen belasten sollte, die schlicht falsch sind.
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• Yvonne Lösch
[mention]anika666[/mention] Danke für den top Kommentar, soviel Tiefe wollte ich der Sache gar nicht verleihen. Zeigt aber, warum man solche Artikel nicht mit irgendwelchen aus der Luft gegriffenen Randnotizen belasten sollte, die schlicht falsch sind.
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Dorsovolar schrieb:

@anika666 Danke für den top Kommentar, soviel Tiefe wollte ich der Sache gar nicht verleihen.
Zeigt aber, warum man solche Artikel nicht mit irgendwelchen aus der Luft gegriffenen Randnotizen belasten sollte, die schlicht falsch sind.

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rabeabieleke
Vor 4 Tagen
Man unterscheidet zwischen dem bereinigten Gender Pay Gap und dem unbereinigten. Das was hier von allen beschrieben wird (gleiche Position, gleiche Qualifikation etc.) ist der bereinigte. Der unbereinigte berücksichtigt gesellschaftliche und strukturelle Faktoren (z. B. dass Frauen öfter in Teilzeit arbeiten, in schlechter bezahlten Branchen tätig sind oder seltener Führungspositionen bekleiden). Er zeigt die tatsächliche, gesamtwirtschaftliche Lohnlücke auf.
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Man unterscheidet zwischen dem bereinigten Gender Pay Gap und dem unbereinigten. Das was hier von allen beschrieben wird (gleiche Position, gleiche Qualifikation etc.) ist der bereinigte. Der unbereinigte berücksichtigt gesellschaftliche und strukturelle Faktoren (z. B. dass Frauen öfter in Teilzeit arbeiten, in schlechter bezahlten Branchen tätig sind oder seltener Führungspositionen bekleiden). Er zeigt die tatsächliche, gesamtwirtschaftliche Lohnlücke auf.
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rabeabieleke schrieb:

Man unterscheidet zwischen dem bereinigten Gender Pay Gap und dem unbereinigten. Das was hier von allen beschrieben wird (gleiche Position, gleiche Qualifikation etc.) ist der bereinigte. Der unbereinigte berücksichtigt gesellschaftliche und strukturelle Faktoren (z. B. dass Frauen öfter in Teilzeit arbeiten, in schlechter bezahlten Branchen tätig sind oder seltener Führungspositionen bekleiden). Er zeigt die tatsächliche, gesamtwirtschaftliche Lohnlücke auf.

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massu
Vor 4 Tagen
@rabeabieleke Mal ganz ehrlich, ich glaube nicht dass die nächsten Generationen Frauen einen sozialen Beruf wählen. Es hat sich rumgesprochen, dass diese schlecht bezahlt werden. Und die Mädels möchten mittlerweile (berechtigter Weise) auch gutes Geld verdienen um in Teilzeit zu arbeiten.
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[mention]rabeabieleke[/mention] Mal ganz ehrlich, ich glaube nicht dass die nächsten Generationen Frauen einen sozialen Beruf wählen. Es hat sich rumgesprochen, dass diese schlecht bezahlt werden. Und die Mädels möchten mittlerweile (berechtigter Weise) auch gutes Geld verdienen um in Teilzeit zu arbeiten.
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massu schrieb:

@rabeabieleke Mal ganz ehrlich, ich glaube nicht dass die nächsten Generationen Frauen einen sozialen Beruf wählen. Es hat sich rumgesprochen, dass diese schlecht bezahlt werden. Und die Mädels möchten mittlerweile (berechtigter Weise) auch gutes Geld verdienen um in Teilzeit zu arbeiten.

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anika666
Vor 3 Tagen
@massu Da wär ich mir nicht so sicher. Das was jetzt mit KI auf uns zukommt, ist nicht zu unterschätzen. Soziale Berufe haben den Charme, dass sie nicht so ohne weiteres von KI ersetzbar sind. Da wird sehr viel wegbrechen, gerade in den bisher gut bezahlten Jobs.
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[mention]massu[/mention] Da wär ich mir nicht so sicher. Das was jetzt mit KI auf uns zukommt, ist nicht zu unterschätzen. Soziale Berufe haben den Charme, dass sie nicht so ohne weiteres von KI ersetzbar sind. Da wird sehr viel wegbrechen, gerade in den bisher gut bezahlten Jobs.
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anika666 schrieb:

@massu Da wär ich mir nicht so sicher. Das was jetzt mit KI auf uns zukommt, ist nicht zu unterschätzen. Soziale Berufe haben den Charme, dass sie nicht so ohne weiteres von KI ersetzbar sind. Da wird sehr viel wegbrechen, gerade in den bisher gut bezahlten Jobs.

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MikeL schrieb:

Die Sache mit dem Gender-Pay-Gap halte ich für ein Gerücht. Nie im Leben gibt es einen Unterschied in der Größenordnung von 50.000 €. Diese Zahl erklärt sich nach meiner Überzeugung dadurch, dass deutlich mehr Ärztinnen in Teilzeit arbeiten, als ihre männlichen Kollegen. Das Krankenhaus, in dem mein Sohn als Arzt beschäftigt ist, zahlt Frauen und Männern für die gleiche Arbeit das gleiche Gehalt.

Bevor ein Arzt auf ein Gehalt in der Größenordnung von 10.000 € bekommt, muss er erst einmal eine lange Durststrecke als Assistenzarzt hinter sich bringen. In dieser Phase verdienen viele Ärzte - arbeitszeitbereinigt - weniger als mancher angestellte Physiotherapeut. Aktuell habe ich eine Patientin, die Ihre "offizelle" Abeitszeit nach einem Burn-Out von 40 auf 20 Stunden wöchentlich reduziert hat. Vorher hat sie tatsächlich nie weniger als 60 Stunden pro Woche gearbeitet, jetzt sind es 40. Von den 20 Überstunden pro Woche darf sie nicht einmal die Hälfte aufschreiben.

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Unsichtbar
Vor 5 Tagen
Bitte kein Einkommensneid. Das Problem in Deutschland ist die ungerechte Verteilung von ( geerbten ) Vermögen. Dies spaltet die Gesellschaft zusehends.
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Bitte kein Einkommensneid. Das Problem in Deutschland ist die ungerechte Verteilung von ( geerbten ) Vermögen. Dies spaltet die Gesellschaft zusehends.
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MikeL
Vor 5 Tagen
Das Problem hier im Forum ist vor allem ein Masseur, der hier regelmäßig versucht, unter wechselnden Pseudonymen die Kolleginnen und Kollegen zu spalten.
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Das Problem hier im Forum ist vor allem ein Masseur, der hier regelmäßig versucht, unter wechselnden Pseudonymen die Kolleginnen und Kollegen zu spalten.
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MikeL schrieb:

Das Problem hier im Forum ist vor allem ein Masseur, der hier regelmäßig versucht, unter wechselnden Pseudonymen die Kolleginnen und Kollegen zu spalten.

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Unsichtbar schrieb:

Bitte kein Einkommensneid. Das Problem in Deutschland ist die ungerechte Verteilung von ( geerbten ) Vermögen. Dies spaltet die Gesellschaft zusehends.

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VAUPE
Vor 5 Tagen
"...Stichprobe:
630 in Vollzeit tätige Ärztinnen und Ärzte.

Hinweis:
Die Ergebnisse basieren auf ungewichteten Daten.
Deshalb sind die Ergebnisse nicht ohne Weiteres auf die gesamte Ärzteschaft in Deutschland übertragbar..."
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• pm-ps
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"...Stichprobe: 630 in Vollzeit tätige Ärztinnen und Ärzte. Hinweis: Die Ergebnisse basieren auf ungewichteten Daten. Deshalb sind die Ergebnisse nicht ohne Weiteres auf die gesamte Ärzteschaft in Deutschland übertragbar..."
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doreens
Vor 5 Tagen
Sind denn alle Fachrichtungen gleichermaßen vertreten in dieser Stichprobe? Gibt es einen Link?
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Sind denn alle Fachrichtungen gleichermaßen vertreten in dieser Stichprobe? Gibt es einen Link?
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doreens schrieb:

Sind denn alle Fachrichtungen gleichermaßen vertreten in dieser Stichprobe? Gibt es einen Link?

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pm-ps
Vor 4 Tagen
@doreens Link
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[mention]doreens[/mention] https://www.stiftung-gesundheit.de/analysen-studien-stimmungsbarometer-q3-2026-aerzte/
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pm-ps schrieb:

@doreens Link

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doreens
Vor 4 Tagen
@pm-ps vielen Dank
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[mention]pm-ps[/mention] vielen Dank
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doreens schrieb:

@pm-ps vielen Dank

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VAUPE schrieb:

"...Stichprobe:
630 in Vollzeit tätige Ärztinnen und Ärzte.

Hinweis:
Die Ergebnisse basieren auf ungewichteten Daten.
Deshalb sind die Ergebnisse nicht ohne Weiteres auf die gesamte Ärzteschaft in Deutschland übertragbar..."

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christian96
Vor 4 Tagen
Ich kenne keinen armen Arzt.........Tauschen würd ich trotzdem nicht.... wobei ein guter Freund ist Chefarzt in einer stationären Reha.....(außer ab und zu WE Hintergrunddienst) 35h Woche.....und er kommt schon an die 10k hin......
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Ich kenne keinen armen Arzt.........Tauschen würd ich trotzdem nicht.... wobei ein guter Freund ist Chefarzt in einer stationären Reha.....(außer ab und zu WE Hintergrunddienst) 35h Woche.....und er kommt schon an die 10k hin......
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pm-ps
Vor 4 Tagen
"Wie schon in den Vorjahren führen auch im Gehaltsreport 2026 Ärzt*innen das Feld mit großem Vorsprung an: Mit einem Mediangehalt von 105.500 Euro verdienen sie fast doppelt so viel wie der*die Durchschnittsdeutsche.
Doch es muss nicht zwingend Medizin sein – auch in anderen Berufen kann überdurchschnittlich gut verdient werden. Ganz vorn liegt in diesem Jahr die Berufsgruppe Ingenieurwesen mit einem Mediangehalt von 75.000 Euro, dicht gefolgt von der Gruppe „Technische Entwicklung & Konstruktion“ mit 72.250 Euro."Link
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"Wie schon in den Vorjahren führen auch im Gehaltsreport 2026 Ärzt*innen das Feld mit großem Vorsprung an: Mit einem Mediangehalt von 105.500 Euro verdienen sie fast doppelt so viel wie der*die Durchschnittsdeutsche. Doch es muss nicht zwingend Medizin sein – auch in anderen Berufen kann überdurchschnittlich gut verdient werden. Ganz vorn liegt in diesem Jahr die Berufsgruppe Ingenieurwesen mit einem Mediangehalt von 75.000 Euro, dicht gefolgt von der Gruppe „Technische Entwicklung & Konstruktion“ mit 72.250 Euro."https://www.stepstone.de/e-recruiting/hr-wissen/gehalt/gehaltsreport-deutschlands-gehaelter-im-fokus/
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pm-ps schrieb:

"Wie schon in den Vorjahren führen auch im Gehaltsreport 2026 Ärzt*innen das Feld mit großem Vorsprung an: Mit einem Mediangehalt von 105.500 Euro verdienen sie fast doppelt so viel wie der*die Durchschnittsdeutsche.
Doch es muss nicht zwingend Medizin sein – auch in anderen Berufen kann überdurchschnittlich gut verdient werden. Ganz vorn liegt in diesem Jahr die Berufsgruppe Ingenieurwesen mit einem Mediangehalt von 75.000 Euro, dicht gefolgt von der Gruppe „Technische Entwicklung & Konstruktion“ mit 72.250 Euro."Link

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S. Vogt
Vor 4 Tagen
Wie definiert man arm? Haus- und KinderärztInnen, Hautärzte, müssen sehr viel leisten, um über die Runden zu kommen. Mein Hausarzt brach in Gelächter aus, als ein Patient ihm vorschlug, sich doch mal ein "standesgemäßes" Auto anzuschaffen. Die "reichen" Ärzte - das ist schon lange vorbei, sofern man ernsthaft arbeitet und nicht nur die Masse im Dreiminutentakt mit KI-Diagnose durchschleust. Die gemittelten Werte geben die Realität genausowenig wieder wie bei den TherapeutInnen. Fachärzte verdienen zum Teil exorbitant mehr. Die verpflichtenden Kosten sind enorm gestiegen. Die Gehälter der MitarbeiterInnen und die Mieten auch. Für das Hausbesuchsgeld würde ich keinen Fuß vor die Tür setzen. Hier haben sich Arztpraxen aufgelöst, weil sie die Miete nicht mehr bezahlen konnten. Jeden Monat erfindet jemand neue unbezahlte Aufgaben hinzu. Ich finde die Diskussion hier unglaublich naiv. Man muss den Verdienst auch der Arbeitsleistung gegenüberstellen. Es hat doch Gründe, warum es so viele Gemeinschaftspraxen und Teilzeitarbeitende gibt. Würde man sich dumm und dämlich verdienen, hätten die Landärzte kein Problem.
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Wie definiert man arm? Haus- und KinderärztInnen, Hautärzte, müssen sehr viel leisten, um über die Runden zu kommen. Mein Hausarzt brach in Gelächter aus, als ein Patient ihm vorschlug, sich doch mal ein "standesgemäßes" Auto anzuschaffen. Die "reichen" Ärzte - das ist schon lange vorbei, sofern man ernsthaft arbeitet und nicht nur die Masse im Dreiminutentakt mit KI-Diagnose durchschleust. Die gemittelten Werte geben die Realität genausowenig wieder wie bei den TherapeutInnen. Fachärzte verdienen zum Teil exorbitant mehr. Die verpflichtenden Kosten sind enorm gestiegen. Die Gehälter der MitarbeiterInnen und die Mieten auch. Für das Hausbesuchsgeld würde ich keinen Fuß vor die Tür setzen. Hier haben sich Arztpraxen aufgelöst, weil sie die Miete nicht mehr bezahlen konnten. Jeden Monat erfindet jemand neue unbezahlte Aufgaben hinzu. Ich finde die Diskussion hier unglaublich naiv. Man muss den Verdienst auch der Arbeitsleistung gegenüberstellen. Es hat doch Gründe, warum es so viele Gemeinschaftspraxen und Teilzeitarbeitende gibt. Würde man sich dumm und dämlich verdienen, hätten die Landärzte kein Problem.
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S. Vogt schrieb:

Wie definiert man arm? Haus- und KinderärztInnen, Hautärzte, müssen sehr viel leisten, um über die Runden zu kommen. Mein Hausarzt brach in Gelächter aus, als ein Patient ihm vorschlug, sich doch mal ein "standesgemäßes" Auto anzuschaffen. Die "reichen" Ärzte - das ist schon lange vorbei, sofern man ernsthaft arbeitet und nicht nur die Masse im Dreiminutentakt mit KI-Diagnose durchschleust. Die gemittelten Werte geben die Realität genausowenig wieder wie bei den TherapeutInnen. Fachärzte verdienen zum Teil exorbitant mehr. Die verpflichtenden Kosten sind enorm gestiegen. Die Gehälter der MitarbeiterInnen und die Mieten auch. Für das Hausbesuchsgeld würde ich keinen Fuß vor die Tür setzen. Hier haben sich Arztpraxen aufgelöst, weil sie die Miete nicht mehr bezahlen konnten. Jeden Monat erfindet jemand neue unbezahlte Aufgaben hinzu. Ich finde die Diskussion hier unglaublich naiv. Man muss den Verdienst auch der Arbeitsleistung gegenüberstellen. Es hat doch Gründe, warum es so viele Gemeinschaftspraxen und Teilzeitarbeitende gibt. Würde man sich dumm und dämlich verdienen, hätten die Landärzte kein Problem.

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mbone
Vor 4 Tagen
Wenn Ärzte ein hohes Einkommen haben ist das in den allermeisten Fällen absolut gerechtfertigt.

Geradezu lächerlich wird es aber wenn man sich an dieser Berufsgruppe mit einer Neiddebatte abarbeitet, während andere nur aufgrund der Tatsache dass sie vermögend sind zig Millionen „verdienen“ ohne dabei auch nur ansatzweise gerechte Steuersätze zahlen.
Die Steuerleistung von Millionären und Milliardären liegt in Deutschland bei unter 10%

Aber so ist der Deutsche Michel eben gestrickt
Lieber dem Nachbarn ans Bein pissen als sich mit den wirklichen Mächtigen anzulegen
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Wenn Ärzte ein hohes Einkommen haben ist das in den allermeisten Fällen absolut gerechtfertigt. Geradezu lächerlich wird es aber wenn man sich an dieser Berufsgruppe mit einer Neiddebatte abarbeitet, während andere nur aufgrund der Tatsache dass sie vermögend sind zig Millionen „verdienen“ ohne dabei auch nur ansatzweise gerechte Steuersätze zahlen. Die Steuerleistung von Millionären und Milliardären liegt in Deutschland bei unter 10% Aber so ist der Deutsche Michel eben gestrickt Lieber dem Nachbarn ans Bein pissen als sich mit den wirklichen Mächtigen anzulegen
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mbone schrieb:

Wenn Ärzte ein hohes Einkommen haben ist das in den allermeisten Fällen absolut gerechtfertigt.

Geradezu lächerlich wird es aber wenn man sich an dieser Berufsgruppe mit einer Neiddebatte abarbeitet, während andere nur aufgrund der Tatsache dass sie vermögend sind zig Millionen „verdienen“ ohne dabei auch nur ansatzweise gerechte Steuersätze zahlen.
Die Steuerleistung von Millionären und Milliardären liegt in Deutschland bei unter 10%

Aber so ist der Deutsche Michel eben gestrickt
Lieber dem Nachbarn ans Bein pissen als sich mit den wirklichen Mächtigen anzulegen

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christian96 schrieb:

Ich kenne keinen armen Arzt.........Tauschen würd ich trotzdem nicht.... wobei ein guter Freund ist Chefarzt in einer stationären Reha.....(außer ab und zu WE Hintergrunddienst) 35h Woche.....und er kommt schon an die 10k hin......

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PT-Nik
Vor 3 Tagen
Ein 40Std Vertrag als Arzt heißt meistens 60-70h arbeiten, wobei die Überstunden in der Regel weder aufgeschrieben noch vergütet werden. Mit einer 40 Std Anstellung und aufstocken über private Leistungen als sek. HP schafft man das auch. Ich würde nicht Arzt sein wollen in DE, außer vielleicht mit einer privaten Praxis. Mir geht als PT die GKV jetzt schon auf den Pinsel, aber als Arzt soll es noch viel extremer sein
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• S. Vogt
Ein 40Std Vertrag als Arzt heißt meistens 60-70h arbeiten, wobei die Überstunden in der Regel weder aufgeschrieben noch vergütet werden. Mit einer 40 Std Anstellung und aufstocken über private Leistungen als sek. HP schafft man das auch. Ich würde nicht Arzt sein wollen in DE, außer vielleicht mit einer privaten Praxis. Mir geht als PT die GKV jetzt schon auf den Pinsel, aber als Arzt soll es noch viel extremer sein
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PT-Nik schrieb:

Ein 40Std Vertrag als Arzt heißt meistens 60-70h arbeiten, wobei die Überstunden in der Regel weder aufgeschrieben noch vergütet werden. Mit einer 40 Std Anstellung und aufstocken über private Leistungen als sek. HP schafft man das auch. Ich würde nicht Arzt sein wollen in DE, außer vielleicht mit einer privaten Praxis. Mir geht als PT die GKV jetzt schon auf den Pinsel, aber als Arzt soll es noch viel extremer sein

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S. Vogt
Vor 3 Tagen
Ärzte werden noch viel mehr von Patienten angegriffen als wir. Diskussionen ohne Ende. Jede Änderung der GKV muss gegenüber den Patienten gerechtfertigt werden. Das Haftungsrisiko ist erheblich höher. Unmengen von verpflichtenden Fortbildungen. Kurse müssen regelmäßig aufgefrischt werden, sonst läuft die Berechtigung zur Ausführung ab. Man könnte Seiten damit füllen. Wir alle müssen uns warm anziehen, welche Art von Medizin es in den nächsten Jahren noch geben wird. Die Budgets der Kinderärzte wurden vor einiger Zeit deswegen erhöht, weil einfach keiner mehr den Job machen wollte. Die Zahlen gingen drastisch zurück. Wenn wir hier glauben, uns ginge es schlecht, dann gerne mal ein paar Takte als Arzt probieren. Die Budgetregelungen und die Möglichkeit des Regresses, Jahre später, sind unglaublich perfide Arbeitsbedingungen.
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• helmingas
• PT-Nik
Ärzte werden noch viel mehr von Patienten angegriffen als wir. Diskussionen ohne Ende. Jede Änderung der GKV muss gegenüber den Patienten gerechtfertigt werden. Das Haftungsrisiko ist erheblich höher. Unmengen von verpflichtenden Fortbildungen. Kurse müssen regelmäßig aufgefrischt werden, sonst läuft die Berechtigung zur Ausführung ab. Man könnte Seiten damit füllen. Wir alle müssen uns warm anziehen, welche Art von Medizin es in den nächsten Jahren noch geben wird. Die Budgets der Kinderärzte wurden vor einiger Zeit deswegen erhöht, weil einfach keiner mehr den Job machen wollte. Die Zahlen gingen drastisch zurück. Wenn wir hier glauben, uns ginge es schlecht, dann gerne mal ein paar Takte als Arzt probieren. Die Budgetregelungen und die Möglichkeit des Regresses, Jahre später, sind unglaublich perfide Arbeitsbedingungen.
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S. Vogt schrieb:

Ärzte werden noch viel mehr von Patienten angegriffen als wir. Diskussionen ohne Ende. Jede Änderung der GKV muss gegenüber den Patienten gerechtfertigt werden. Das Haftungsrisiko ist erheblich höher. Unmengen von verpflichtenden Fortbildungen. Kurse müssen regelmäßig aufgefrischt werden, sonst läuft die Berechtigung zur Ausführung ab. Man könnte Seiten damit füllen. Wir alle müssen uns warm anziehen, welche Art von Medizin es in den nächsten Jahren noch geben wird. Die Budgets der Kinderärzte wurden vor einiger Zeit deswegen erhöht, weil einfach keiner mehr den Job machen wollte. Die Zahlen gingen drastisch zurück. Wenn wir hier glauben, uns ginge es schlecht, dann gerne mal ein paar Takte als Arzt probieren. Die Budgetregelungen und die Möglichkeit des Regresses, Jahre später, sind unglaublich perfide Arbeitsbedingungen.

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helmingas
Vor 2 Tagen
@S. Vogt Du hast vollkommen recht. Niemand weiss welche Art der Medizin es in 15 Jahren geben wird. Die docs kotzen genauso wegen gkv.
Ein infamer Blick nach 2040: Patienten sind aufgegiedert in mindestens 4 Gruppen.

1.jene, welche ihre Gesundheit vollständig an die Tech-Giganten abgegeben haben
2.jene, welche genug Asche haben, um sich jeden Arzt[analog oder digital] leisten zu können

3.jene, die ihre Gesundheit selbst in die Hand genommen haben
4.jene, welche in keine der obigen Gruppen passen

Aldous Huxley grüsst.

Leider besteht bei den Entscheidungsträgern keinerlei bestreben, die Nummer von Grund auf zu reformieren. Dann hätten wir auch keine Neiddebatten. Es ist eine möbius-schleife geworden, leider.
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[mention]S. Vogt[/mention] Du hast vollkommen recht. Niemand weiss welche Art der Medizin es in 15 Jahren geben wird. Die docs kotzen genauso wegen gkv. Ein infamer Blick nach 2040: Patienten sind aufgegiedert in mindestens 4 Gruppen. 1.jene, welche ihre Gesundheit vollständig an die Tech-Giganten abgegeben haben 2.jene, welche genug Asche haben, um sich jeden Arzt[analog oder digital] leisten zu können 3.jene, die ihre Gesundheit selbst in die Hand genommen haben 4.jene, welche in keine der obigen Gruppen passen Aldous Huxley grüsst. Leider besteht bei den Entscheidungsträgern keinerlei bestreben, die Nummer von Grund auf zu reformieren. Dann hätten wir auch keine Neiddebatten. Es ist eine möbius-schleife geworden, leider.
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helmingas schrieb:

@S. Vogt Du hast vollkommen recht. Niemand weiss welche Art der Medizin es in 15 Jahren geben wird. Die docs kotzen genauso wegen gkv.
Ein infamer Blick nach 2040: Patienten sind aufgegiedert in mindestens 4 Gruppen.

1.jene, welche ihre Gesundheit vollständig an die Tech-Giganten abgegeben haben
2.jene, welche genug Asche haben, um sich jeden Arzt[analog oder digital] leisten zu können

3.jene, die ihre Gesundheit selbst in die Hand genommen haben
4.jene, welche in keine der obigen Gruppen passen

Aldous Huxley grüsst.

Leider besteht bei den Entscheidungsträgern keinerlei bestreben, die Nummer von Grund auf zu reformieren. Dann hätten wir auch keine Neiddebatten. Es ist eine möbius-schleife geworden, leider.



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