Wir sind eine moderne
physiotherapeutische Praxis im
Herzen von Frechen-Königsdorf.
Wir betreuen alle Fachbereiche, als
auch Heime und Hausbesuche.
Unser freundliches und engagiertes
Team sucht ein neues Mitglied in
Vollzeit/Teilzeit oder auf
Minijob-Basis.
Was wir uns wünschen:
- Abgeschlossene Berufsausbildung
als Physiotherapeut*in (m/w/d)
- Wünschenswert, aber nicht
vorausgesetzt sind Fortbildungen in
Manueller Lymphdrainage, Manueller
Therapie und/oder PNF/Bobath
- PKW Führer...
physiotherapeutische Praxis im
Herzen von Frechen-Königsdorf.
Wir betreuen alle Fachbereiche, als
auch Heime und Hausbesuche.
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Minijob-Basis.
Was wir uns wünschen:
- Abgeschlossene Berufsausbildung
als Physiotherapeut*in (m/w/d)
- Wünschenswert, aber nicht
vorausgesetzt sind Fortbildungen in
Manueller Lymphdrainage, Manueller
Therapie und/oder PNF/Bobath
- PKW Führer...
Studiendesign
Die 43 Teilnehmer im Alter zwischen 18 bis 40 Jahren wurden zufällig in drei Gruppen eingeteilt. Eine Interventionsgruppe erhielt vier Behandlungen nach dem Mulligan-Konzept (je zwei in zwei Wochen) kombiniert mit einem Heimprogramm mit Übungen, die andere Interventionsgruppe erhielt vier Behandlungen nach dem Maitland-Konzept im gleichen Rhythmus in Kombination mit einem Übungsprogramm für zuhause, während die Kontrollgruppe lediglich das Übungsprogramm durchführte.
Vor und nach den zwei Wochen wurde folgendermaßen evaluiert:
- • die Schmerzen mittels Numeric Pain Rating Scale und die Schmerzdruckschwelle mit einem digitalen Algometer,
Therapeutische Interventionen• das zervikale Bewegungsausmaß mittels Goniometer sowie weiterer Fragebögen zur Einschränkung (Neck Disability Index),
• die Schmerzkatastrophisierung mittels Pain Catastrophizing Scale
• und die Kinesiophobie mittels Tampa Scale of Kinesiophobia
In der Maitland-Gruppe wurden verschiedene Mobilisationstechniken genutzt. Die Therapeuten wendeten zentrale (für diffuse Schmerzen) oder unilaterale Posterior-Anterior-Bewegungen (für einseitige Schmerzen) auf der schmerzhaftesten Stelle zwischen C3 und C7 des Dornfortsatzes (PAs) an. Je nach Schmerzintensität und Bewegungseinschränkung in den Mobilisationsgraden I-IV dreimal für je eine Minute mit 30 Sekunden Pause.
In der Mulligan-Gruppe wurden zentrale, einseitige oder Transverse SNAGs angewendet. Der Patient führte dabei die eingeschränkte Bewegung aus. Sobald der Therapeut die effektivste Technik identifiziert hatte, wurde das Gleiten beibehalten. Überdruck wurde für drei Sekunden mit sechs bis zehn Wiederholungen pro Satz mit je 30 Sekunden Pause durchgeführt.
Das Heimprogramm für die Studienteilnehmenden basierte auf einem täglichen Trainingsprogramm, das aus vier Übungen bestand. Jede Übung wurde in drei Sätzen mit zehn Wiederholungen zu drei verschiedenen Zeiten am Tag durchgeführt. Die gesamte Trainingsdauer betrug 20 Minuten pro Tag. Die erste Übung war das isometrische Anspannen mit einem roten Theraband in die Extension, Flexion und Lateralflexion der HWS. Die zweite Übung war die Flexion der oberen Halswirbelsäule (Kopfretraktion), die dritte Übung eine Rotation der BWS mit Stab im Sitzen. Die vierte Übung war ein diagonales zervikales Mobilitätsmuster, bei dem die Teilnehmer nacheinander gleichzeitig eine Flexion, ipsilaterale Lateralflexion und Rechtsrotation durchführten und dann zu neutral zurückkehrten.
Verbesserung in allen Bereichen ohne signifikante Unterschiede
Die Schmerzintensität nahm in allen Gruppen signifikant ab, allerdings gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den drei Gruppen. Hinsichtlich des Bewegungsausmaßes gab es in beiden Interventionsgruppen statistisch signifikante Verbesserungen im Vorher-Nachher-Vergleich, allerdings keinen signifikanten Unterschied zur Kontrollgruppe. Auch in den anderen Parametern wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen beobachtet, sodass die Autoren folgern, dass keine einzelne Intervention den anderen klar überlegen ist.
Obwohl das Ergebnis statistisch gesehen nicht signifikant ist, ist jedoch zu erkennen, dass eine Kombination aus manueller Therapie (Mulligan oder Maitland) und einem Übungsprogramm zu Verbesserungen in allen Bereichen führt, die über denen des reinen Trainings liegen. Auch ist ein größerer Trend zur Verbesserung der Kinesiophobie in den Gruppen mit Manueller Therapie zu erkennen. Dies deutet darauf hin, dass eine gute Therapeuten-Patienten-Interaktion zu einer stärkeren Verringerung des Angstvermeidungsverhaltens beitragen könnte.
Klinische Anwendbarkeit trotzdem hoch
Trotz der nicht statistisch signifikanten Ergebnisse hat diese Studie doch eine klinische Bedeutung, da sie die kurzfristige Wirksamkeit von zwei manuellen Therapietechniken in Kombination mit einem Heimübungsprogramm bei der Behandlung von unspezifischen Nackenschmerzen vergleicht, die den physiotherapeutischen Praxisalltag gut widerspiegeln.
Auch muss berücksichtigt werden, dass die kurze Behandlungsdauer und die begrenzte Sitzungsanzahl die Aussagekraft der Studie einschränken und keine Schlussfolgerungen zu der langfristigen Wirksamkeit der Maßnahmen zulassen. Da für die Studie innerhalb der Manuellen Therapie Einschränkungen getroffen werden mussten, um eine Vergleichbarkeit herzustellen, wurden Mobilisierungstechniken auf der schmerzhaftesten Wirbelsäulenebene angewendet, anstatt auf individuelle biomechanische Dysfunktionen zu achten, so wie es im „echten“ Praxisalltag therapeutisch sinnvoll wäre.
dh / physio.de
HWSMulliganManuelle TherapieVergleichStudie
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