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Finanztipp
Krankenkassenvergleich 2025
Ein Neuzugang und einige Absteiger im diesjährigen Vergleich der Finanztip Stiftung
26.02.2025 • 0 Kommentare

Wir berichten regelmäßig über Ergebnisse von Krankenkassenvergleichen. Dazu zählen auch die Auswertungen der Finanztip Stiftung. In der diesjährigen Gegenüberstellung wurden 16 bundesweit agierenden Krankenkassen anhand der 33 bewährten Kriterien aus den Bereichen Beitrag, Serviceangebot, Zähne und Vorsorge, Familie, Zusatzleistungen, Bonusprogramme und Transparenz bewertet.

Alles wird teurer
Neben der Bewertung überregionaler Kassen recherchierte die Finanztip Stiftung auch die Veränderungen im Zusatzbeitrag von insgesamt 73 Kassen. Von diesen senkten keine ihren Zusatzbeitrag im Vorjahresvergleich. Die neun Versicherer, die ihn von 2024 auf 2025 nicht anhoben, gehörten bereits letztes Jahr zu den teuersten (2,56 bis 3,9 Prozent). Die übrigen 64 Kassen hoben alle ihren Beitrag an; am stärksten die „Mobil Krankenkasse“. Sie hob ihren Zusatzbeitrag um satte 2,4 Prozentpunkte auf insgesamt 3,89 Prozent an. Damit fällt sie im Ranking von einer eher günstigen (13. Platz) auf den Platz einer der teuersten Kassen – konkret: auf den viertletzten Platz.

Ergebnis der Bewertung
Untersucht wurden 16 überregional (bundesweit) zugängliche Kassen. Regionale GKVen wurden nicht berücksichtigt. Daher ist es möglich, dass es in einzelnen Bundesländern kleinere Kassen gibt, die mit den Leistungen der hier aufgeführten Versicherungen mithalten können.

Im Vergleich zur letzten Veröffentlichung im Jahr 2024 gibt es einige Veränderungen auf den Spitzenplätzen. Die Handelskrankenkasse (HKK) und die Techniker Krankenkasse (TK) verteidigen allerdings ihre Spitzenplatzierungen. Ganz neu im Führungstrio landet die BKK Firmus und verdrängt damit die Audi BKK auf den vierten Platz. Ein besonderer Tipp für junge Familien und Schwangere ist laut Finanztip die Energie-BKK .

Nicht mehr im Top-Ranking vertreten:
  • • Hanseatische Krankenkasse (HEK)
    • BundesInnungskrankenkasse Gesundheit (BIG direkt gesund)
Wechselrechner
Die Finanztip Stiftung bietet ebenfalls einen Preisvergleichsrechner auf ihrer Homepage an. In diesem einfachen Tool gibt man seine aktuelle Krankenkasse und das Brutto-Monatsgehalt ein und der Rechner spukt einem die durchschnittliche Ersparnis beim Wechsel in die günstigste, überregionale Krankenkasse (BKK Firmus) aus. Dabei verweist die Stiftung allerdings auch darauf, dass dieser Wert noch vom persönlichen Steuersatz stark beeinflusst werden kann. Außerdem erscheint die Information, dass gesparte Sozialversicherungsbeiträge dazu führen, dass etwas mehr Steuern anfallen.

Fazit
Die Topplatzierungen werden ordentlich durchgerüttelt. Gleich zwei Kassen fallen vom Treppchen und machen platz für einen Neuzugang. Dies zeigt einerseits, dass sich ein Wechsel durchaus lohnen kann. Aber es zeigt auch, dass im nächsten Jahr die Lage wieder komplett umgekehrt sein kann. Somit müsste man sich, um jährlich rund 100 Euro Ersparnis zu erzielen, wie bei Energieversorgern jedes Jahr aufs Neue auf die Suche nach den günstigsten Angeboten machen.

Martin Römhild / physio.de

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