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Rosenheim

Die Fakultät für Angewandte
Gesundheits- und
Sozialwissenschaften der
Technischen Hochschule
Rosenheim sucht zum 15.11.2026 eine
Lehrkraft (m/w/d) für besondere
Aufgaben
für den Bereich
Physiotherapie
in Teilzeit mit 75 % der
durchschnittlichen regelmäßigen
wöchentlichen Arbeitszeit einer
entsprechenden Vollbeschäftigung.
Die Stelle ist bis 31.12.2029
befristet.
Dienstort ist Rosenheim.
Kennziffer 2026-085-G...
https://anzeigenvorschau.net/bestmedia/img/1395794/2512772/vs/60162...
  • Heilmittel-Richtlinie
  • Zweiter Teil
  • III. Maßnahmen der Ergotherapie

2. Erkrankung des Nervensystems
2.1 ZNS-Schädigungen

Indikation

 

Ziel der Ergotherapie

Heilmittelverordnung im Regelfall

Diagnosengruppe

Funktionelle / Strukturelle Schädigung

Leitsymptomatik:
Beeinträchtigungen der Aktivitäten (Fähigkeitsstörungen)

A. vorrangiges Heilmittel
B. optionales Heilmittel
C. ergänzendes Heilmittel
-------------------
Verordnungsmengen je Diagnose

EN1
ZNS-Erkrankungen
und / oder Entwicklungsstörungen

längstens bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs

z.B.:

  • Schädelhirntrauma
  • Meningoencephalitis
  • zerebrale Blutung
  • zerebraler Tumor
  • zerebrale Hypoxie
  • Cerebralparese
  • genetisch bedingte, peri- / postnatale Strukturschäden
1. der Körperhaltung, Körperbewegung u. Koordination

2. der Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung

3. der kognitionsstützenden und höheren kognitiven Funktionen,

wie:

  • Aufmerksamkeit
  • Konzentration
  • Ausdauer
  • psychomotor. Tempo u. Qualität
  • Handlungsfähigkeit u. Problemlösung einschl. der Praxie
Einschränkung
  • der Beweglichkeit, Geschicklichkeit
  • der Selbstversorgung und All­tagsbewältigung
  • in der zwischenmenschlichen Interaktion
  • im Verhalten
  • Selbständigkeit in der altersentsprechenden Versorgung (Ankleiden/ Hygiene)
  • Verbesserung der körperlichen Beweglichkeit und der Geschicklichkeit
  • Verbesserung der Belastungsfähigkeit und der Ausdauer
  • Verbesserung im Verhalten und in zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Erlernen von Kompensationsmechanismen
A1 Sensomotorisch perzeptive Behand­lung*

A2 Motorisch-funktionelle Behandlung*

A3 Hirnleistungstraining / neuropsychologisch orientierte Behandlung

B. Psychisch-funktionelle Behandlung

C Thermische Anwendung, nur als Ergänzung zu A1 / A2

*ggf. erforderliche ergotherapeutische Schienen sind gesondert zu verordnen

Erst-VO:

  • bis zu 10x/VO

Folge-VO:

  • bis zu 10x/VO

Gesamtverordnungsmenge des Regelfalls:

  • bis zu 60 Einheiten

Frequenzempfehlung:

  • mind. 1x wöchentlich

störungsbildabhängige Zwischendiagnostik nach 20 Behandlungen erforderlich

  • Heilmittel-Richtlinie
  • Zweiter Teil
  • III. Maßnahmen der Ergotherapie

2. Erkrankungen des Nervensystems
2.1 ZNS-Schädigungen

Indikation

 

Ziel der Ergotherapie

Heilmittelverordnung im Regelfall

Diagnosengruppe

Funktionelle / Strukturelle Schädigung

Leitsymptomatik:
Beeinträchtigungen der Aktivitäten (Fähigkeitsstörungen)

A. vorrangiges Heilmittel
B. optionales Heilmittel
C. ergänzendes Heilmittel
-------------------
Verordnungsmengen je Diagnose

EN2

ZNS-Erkrankungen nach Vollendung des 18. Lebensjahrs

z.B.:

  • Schädelhirntrauma
  • M. Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Apoplex, Blutung
  • zerebraler Tumor
  • Z. n. zerebraler Hypoxie
  • Cerebralparese

1. der Körperhaltung, Körperbewegung und Koordination

2. der Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung

3. der geistigen u. psychischen Funktionen/ Stimmungen

4. des Gesichtsfeldes in Verbindung mit und ohne Neglect

5. der kognitionsstützenden und höheren kognitiven Funktionen wie:

  • Aufmerksamkeit
  • Konzentration
  • Ausdauer
  • Psychomotor. Tempo u. Qualität
  • Handlungsfähigkeit u. Problemlösung einschl. der Praxie

Einschränkung

1. der Beweglichkeit, Geschicklichkeit

2. der Selbstversorgung und Alltagsbewältigung

3. in der zwischenmenschlichen Interaktion

4. im Verhalten

  • Selbständigkeit in der altersentsprechenden Versorgung (Ankleiden/ Hygiene)
  • Verbesserung der körperlichen Beweglichkeit und der Geschicklichkeit
  • Verbesserung der Belastungsfähigkeit und der Ausdauer
  • Verbesserung im Verhalten und in zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Erlernen von Kompensationsmechanismen
A1 Sensomotorisch perzeptive Behandlung*

A2 Motorisch-funktionelle Behandlung*

A3 Hirnleistungstraining / neuropsychologisch orientierte Behandlung

B Psychisch-funktionelle Behandlung

C Thermische Anwendung, nur als Ergänzung zu A1 / A2

*ggf. erforderliche ergotherapeutische Schienen sind gesondert zu verordnen

Erst-VO:

  • bis zu 10x/VO

Folge-VO:

  • bis zu 10x/VO

Gesamtverordnungsmenge des Regelfalls:

  • bis zu 40 Einheiten

Frequenzempfehlung:

  • mind. 1x wöchentlich

 

  • Heilmittel-Richtlinie
  • Zweiter Teil
  • III. Maßnahmen der Ergotherapie

2. Erkrankungen des Nervensystems
2.2
Rückenmarkserkrankungen

Indikation

 

Ziel der Ergotherapie

Heilmittelverordnung im Regelfall

Diagnosengruppe

Funktionelle / Strukturelle Schädigung

Leitsymptomatik:
Beeinträchtigungen der Aktivitäten (Fähigkeitsstörungen)

A. vorrangiges Heilmittel
B. optionales Heilmittel
C. ergänzendes Heilmittel
-------------------
Verordnungsmengen je Diagnose

EN3

Rückenmarkserkrankungen

z. B.:

  • Querschnittssyndrom, komplett/ inkomplett
  • Vorderhornschädigungen (z.B. Poliomyelitis)
  • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

1. in der Koordination und aktiven Körperbewegung

bei

  • Paraparese/Paraplegie
  • Tetraparese/ Tetraplegie

2. der Sensibilität und Körperwahrnehmung

Einschränkung

1. der körperlichen Beweglichkeit und Geschicklichkeit

2. der Selbstversorgung und Alltagsbewältigung

3. in der Kommunikation
  • Selbständigkeit in der Selbstversorgung (Ankleiden/ Hygiene)
  • Verbesserung der körperlichen Beweglichkeit u. Geschicklichkeit
  • Erlernen von Kompensationsmechanismen
  • Wiederherstellung/ Verbesserung der Belastungsfähigkeit und der Ausdauer

A1 Sensomotorisch-perzeptive Behandlung*

A2 Motorisch-funktionelle Behandlung*

B Psychisch. -funktionelle Behandlung

*ggf. erforderliche ergotherapeutische Schienen sind gesondert zu verordnen

Erst-VO:

  • bis zu 10x/VO

Folge-VO:

  • bis zu 10x/VO

Gesamtverordnungsmenge

des Regelfalls:

  • bis zu 40 Einheiten

Frequenzempfehlung:

  • mind. 1x wöchentlich

 

  • Heilmittel-Richtlinie
  • Zweiter Teil
  • III. Maßnahmen der Ergotherapie

2. Erkrankungen des Nervensystems
2.3 Erkrankungen peripherer Nerven

Indikation

 

Ziel der Ergotherapie

Heilmittelverordnung im Regelfall

Diagnosengruppe

Funktionelle / strukturelle Schädigung

Leitsymptomatik:
Beeinträchtigungen der Aktivitäten (Fähigkeitsstörungen)

A. vorrangiges Heilmittel
B. optionales Heilmittel
C. ergänzendes Heilmittel
-------------------
Verordnungsmengen je Diagnose

EN4

periphere Nervenläsionen

z.B. bei

  • Plexusparese
  • periphere Parese
  • Polyneuropathie

1. Störung der Grob- und Feinmotorik, Koordination

2. Störungen der Sensibilität und Körperwahrnehmung

Einschränkung

1. der körperlichen Beweglichkeit/ Geschicklichkeit

2. der Selbstversorgung und Alltagsbewältigung

  • Selbständigkeit in der Selbstversorgung (Ankleiden/ Hygiene)
  • Verbesserung der körperlichen Beweglichkeit u. Geschicklichkeit
  • Erlernen von Kompensationsmechanismen
  • Wiederherstellung/ Verbesserung der Belastungsfähigkeit und der Ausdauer
A1 Sensomotorisch-perzeptive Behandlung*

A2 Motorisch-funktionelle Behandlung*

*ggf. erforderliche ergotherapeutische Schienen sind gesondert zu verordnen

Erst-VO:

  • bis zu 10x/VO

Folge-VO:

  • bis zu 10x/VO

Gesamtverordnungsmenge des Regelfalls:

  • bis zu 20 Einheiten

Frequenzempfehlung:

  • 1-3x wöchentlich

Stand: 07/2011

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